Manche Foto-Klische-Bilder sind deshalb Klischees, weil sie halt einfach schön sind. Also warum nicht auch mal ein Klischee erfüllen und ein Raps-Feld-Shooting machen.
Da sowohl Feuerblüte als auch ich noch nie so ein Bild gemacht haben, sind wir am Donnerstag kurzentschlossen losgezogen und haben uns ein passendes Rapsfeld gesucht. Die Voraussetzungen waren jetzt nicht unbedingt ideal, es ging ein kalter Wind, der Himmel war eher grau als blau und die Regenwahrscheinlichkeit war auch noch recht hoch.
Aber was solls, wir hatten viel Spass, haben an Selbsterkenntnis gewonnen und, wie ich finde, coole Bilder sind auch noch dabei rum gekommen.
Vor schon ziemlich lange Zeit, in den Anfängen meiner People-Fotografie-Versuchen, hat mir ein VHS-Foto-Lehrer mal gesagt, dass ich auch einfach mal nah ran gehen und keine Angst vor dem Anschneiden haben soll.
Diesen Rat habe ich im laufe meiner weiteren Gehversuche immer sehr beherzigt, weshalb bei eigentlich allen Shootings, egal ob Fashion, Dessous oder Akt, auch immer ein paar Portraits raus kommen, die mir ausgesprochen gut gefallen. Nicht immer sind das richtig eng geschnittene Close-Ups im eigentlichen Sinne, alle haben aber eines im Mittelpunkt, die Augen des Models.
Ich bin fasziniert von Augen, sie können unheimlich viel aussagen, können einen traurig machen oder erheitern, einfangen oder abblitzen lassen. Hier mal ein Beispiel, was ich meine:
Sweet Marie - copyright by Magistus
Diese Augen, einfach großartig! Ja, und deshalb finde ich Portraits, insbesondere richtige Close-Ups, immer ungemein spannend.
Zugegebener maßen bin ich ein ziemlich fauler Strick, was das spazieren oder wandern in der Natur angeht. Nach einem guten Jahr exzessiver Studio-Foto-Arbeit merkt man dann aber doch, dass es da mehr geben muss. Und was bietet sich da mehr an, als die freie Natur, mit ihren tausend Set-Möglichkeiten zu bemühen.
So habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, wesentlich mehr On-Location und in freier Natur umzusetzen. Sehr stark geholfen bei diesem Vorsatz hat nicht zuletzt ein super tolles und schönes Outdoor-Herbst-Shooting mit Feuerblüte. Grund genug für mich, wenn auch etwas verspätet, noch ein paar Bilder aus dem Shooting hier zu präsentieren:
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Alle Bilder wurden zusätzlich mit einem Systemblitz aufgehellt. Insbesondere bei den Aufnahmen mit blauem Himmel. Andernfalls wäre der Himmel hässlich weiß geworden.
Das war es für heute. Ob ich meinen Vorsatz einhalten werde und es mehr nach draußen schaffe könnt Ihr hier im Blog verfolgen.
Ich gehöre weiß Gott nicht zu den begnadetsten, was das künstlerische Arbeiten mit den Händen an geht. Bei mir muss immer irgend was technisches dazwischen sein, z.B. eine Kamera.
Nichts desto trotz habe ich mir schon vor über einem Jahr vorgenommen, mal ein Shooting mit Blattgold umzusetzen. Mich hat bei den Bildern die ich bisher gesehen habe, immer der Kontrast der Haut zum glänzenden, scheinenden und metallischen, dennoch edlen Look des Goldes fasziniert.
Meine Befürchtungen von wegen Bezahlbarkeit des Blattgoldes hat sich schnell in Luft aufgelöst. Bei eBay gibt es diverse Anbieter, die 100 Blätter zu Preisen und 20,00 EUR anbieten (http://bit.ly/99Qzeb).
Bleibt die Frage, wie man die Gold-Blätter auf die Haut aufträgt, so dass das Gold auch an Ort und Stelle haften bleibt. Allgemein wird hier die Verwendung von Ölen, Salben oder Lotions empfohlen. Erste Tests haben bei mir gezeigt, dass die meisten Öle und Lotions zu schnell einziehen und auf der Haut nicht lange genug sichtbar sind. Ersteres lässt das Gold wieder zu schnell abfallen und das zweite führt dazu, dass man das Gold nicht präzise genug aufbringen kann.
Meine Empfehlung ist die Verwendung von ganz normaler Nivea-Creme. Diese hat den Vorteil, dass sie durch die weiße Farbe relativ lange gut zu sehen ist und dass sie nicht schnell einzieht. Zudem ist sie Hautverträglich, riecht nicht unangenehm und jeder hat sie. Wichtig ist dabei nur, nicht zu großflächig aufzutragen. Das hätte zur Folge, dass nachher nicht vom Gold bedeckte Flächen auf den Fotos unschön glänzen oder sogar noch weiße Flächen darstellen.
Die Verarbeitung ist dann etwas kniffliger, zumindest bei so ungeschickten Fingern wie ich sie habe. Da die Blätter logischer weise hauchdünn sind, reißen sie entsprechend schnell, schlagen übereinander, wehen weg o.ä. Nach ein paar Tests und etwas Übung lässt sich das aber ganz gut in den Griff bekommen. Um ein nicht unerhebliches Maß an Ausschuss wird man aber nicht herum kommen.
Man trägt also die Creme immer schrittweise auf den Flächen auf,die man mit Gold bedecken will. Anschließen das Gold-Blatt einfach nur auflegen, evtl. ganz leicht mit einem Tuch nachtupfen. Vorsicht! Nichts klebendes an den Fingern haben, sonst hat man das Gold gleich wieder ab. Also, immer nach dem auftragen der Creme gut die Finger abwischen!
So hangelt man sich dann immer weiter vor, bis man alle Flächen die man bedecken möchte, bedeckt sind. Ich persönlich finde einen Maßvollen Einsatz des Goldes sehr ansprechend und stehe sowieso auf High-Key-Fotos, weshalb ich dann mein erstes Blattgold-„Werk“ mit dem ich zurieden war, in High-Key umgesetzt habe. Dabei wurde das Bild entsättigt und nur das Blattgold hat eine gewisse goldfarbige Tonung behalten. Aber das ist natürlich absolute Geschmackssache.
Hier mal das fertige „Gesamtprodukt“:
Golden Nude-Art -- by Magistus Fotografie
Neben den rein technischen, oben beschriebenen Aspekten ist hier auch nicht zu vernachlässigen, dass das Gold auf einen Menschen aufgebracht wird. Man sollte also unbedingt vorher mit dem Model die Details absprechen, auch, dass man selbst, oder wenn vorhanden vielleicht ein/e Visagist/in, das Gold mit den Händen aufbringen muss. Das heißt, gegen jede sonst übliche Regel, dass man das Model bei einem Shooting nicht anzufassen hat, ist dies hier notwendig.
Zudem bedeutet es auch für das Model, eine Stunde oder länger relativ still dastehen und ruhig halten zu müssen. Das ist nicht immer ganz leicht und sollte deshalb ebenfalls vorher bei der Auswahl des Models berücksichtigt werden.
Ich hatte hier das große Glück, mit einem sehr erfahrenen Bodypainting-Model arbeiten zu dürfen, was die gesamte Sache natürlich erheblich erleichtert hat.
So, ich hoffe ich konnte ein paar interessante Hinweise liefern und wünsche viel Spass, wenn der ein oder andere Leser es vielleicht selbst mal ausprobiert!
Es ist jetzt nicht der Stern, aber immer hin Stern.de! Mein Bild „White Nude“ ist heute in der Lifestyle-Erotik-Galerie auf Stern.de, neben 14 anderen Bildern, veröffentlicht worden.
Es mag jetzt sehr eitel aussehen, dass ich dem extra einen Blog-Post widme, tatsächlich freue ich mich aber sehr darüber, ist es doch einfach eine neutrale und positive Bestätigung meiner Arbeit.
Leider kommt es ja immer wieder vor, dass Modelle kurz vor einem Shooting absagen oder überhaupt nicht kommen. In solchen Fällen kann man dann nicht dankbar genug sein, für befreundete Modelle, die kurzfristig einspringen.
Und wenn sie dann noch so kreativ sind, wie Rames und ModernSpirit, dann entwickelt sich ganz spontan ein super Shooting mit Bildern die ich hier sehr gerne Präsentiere.
Da nicht viel vorbereitet war, haben wir mit sogenanntem Bondage-Tape gearbeitet. Das ist ein spezielles „Klebe“-Band, welches nicht auf der Haut sondern nur auf sich selbst hält. Für mich reizvoll war hier die Möglichkeit, zu verdecken, was verdeckt werden wollte/sollte und mit den starken Kontrasten vom schwarzen Tape auf dem weißen Hintergrund zu arbeiten.
Konsequenz waren dann die folgenden High-Key-Bilder:
Black Tape - By Magistus Foto
Nochmals ganz herzlichen Dank an „meine“ beiden Modelle für das tolle und spontanen Shooting, Ihr seit super!
Bei meinem Akt-Shooting mit Model -Sabrina- haben wir gleich zwei Themen umgesetzt, einmal Guns&Girls und einmal das Thema Dirty. Beides ist jetzt natürlich nicht unbedingt ein klassisches Akt-Thema sondern geht eher in den erotischen Bereich. Ich finde, die Bilder sind dennoch ästhetisch schön und keines Falls billig geworden.
Vielen Dank an Sabrina für das wunderbare und sehr kurzweilige Shooting. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit!
Hier das Ergebnis aus der bereits zweiten Zusammenarbeit mit Lakeysha und wieder war es ein großes Vergnügen. Alle Bilder aus dem Fantasy-Shooting mit Model Lakeysha findet man in der Slide-Show und bei Flickr.
This is the result of the second shooting with Lakeysha and it was really great again. All pictures from this phantasy-shooting are available in the slide-show and in Flickr.
Sorry für die lange Pause, ich war unterwegs. Jetzt aber die Fortsetzung der sexy Girl-Girl Serie mit drei erotischen, dennoch unschuldigen Aktfotos:
Sorry for the long posting break! Now the next part of the sexy Girl-Girl series with three erotic but innocent nude art photos:
Two Friends - Nude Art by Magistus.deSleeping in Love - Erotic Art by Marcus Locher (CLICK for Full-Size)Provocation - Akt by Magistus.de
Weitere Posts mit Bildern aus diesem Shooting (auf das Photo clicken): // Additional Posts with pictures form this shooting (click on photo):
Weitere Bilder aus diesem Shooting folgen in den nächsten Tagen und reichen bis in den Bereich Akt! // Additional pictures including some nude art will follow through out the next days!
Weitere Bilder aus dem Bereich Portrait und Akt natürlich auch in meinem Portfolio!
Additional portrait and nude art pictures are available in my portfolio !
Die in diesem Post gezeigten Bilder wurde von Marcus Locher aufgenommen. Das Urheber und Nutzungsrecht liegt ausschließlich bei Marcus Locher. Alle Aufnahmen sind ausschließlich zu nicht kommerziellen Zwecken aufgenommen und werden ausschließlich nicht kommerziell verwendet. Ein Link oder Trackback auf diesen Beitrag oder blog.magistus.de ist selbstverständlich sehr gerne gestattet.
— All photos are copyright by Marcus Locher. No distribution allowed with out permission by the photographer! All rights reserved!
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