Klar mag ich positive Kommentare!

Man hört immer wieder, dass Kommentare zu einem Bild in Foren und/oder Communities eh nichts aussagen und damit ja auch nicht wichtig sind.

Nun gut, zu erst sei mal angemerkt, dass ich mich über Kommentare, und ehrlich gesagt natürlich über positive Kommentare, sehr freue.

Natürlich ist es mir bewusst, dass viele Kommentare in Communities, z.B. der Fotocommunity oder der Model-Kartei, geschrieben werden, um selbst Kommentare zu bekommen oder, im Falle von Modellen, eventuell mal ein Shooting ab zu bekommen.

Und selbst verständlich darf man nicht die Augen davor verschließen, dass je etablierter man in einer Community ist, die Kommentare immer mehr und mehr persönlich und vom Image geprägt sind.

Auch, dass die Anzahl der Kommentare von der Zeit des Postings, des Wochentages etc. abhängt ist eine Tatsache, klar.

Berücksichtigt man aber diese Bedingungen, nimmt nicht alles beim Wort und betrachtet die Kommentare zu einem Bild insgesamt, bin ich schon der Meinung, dass sich eine Grundtendenz abzeichnet, wie ein Bild da draußen ankommt. Da sind dann positive Kommentare, ebenso wie die eher schmerzlichen negativen Kommentare schon ein sehr gute Gradmesser.

Außerdem, da mach ich mir nichts vor, sind nette, positive, lobende Kommentare natürlich auch so etwas wie Applaus vom Publikum. Und als nicht professioneller Fotograf ist das nun mal oft der einzige Lohn für die ganze Mühe die man sich gemacht hat. Mal von der Befriedigung am eigentlichen Kreativ-Prozess der Schaffung des Bildes.

So, das waren mal kurz meine Gedanken zum Thema Kommentare. Was meint Ihr, sind Euch Kommentare echt Wurscht???

7 Kommentare Gib deinen ab

  1. FotoChaotin sagt:

    Bei mir kommt es darauf an, WO kommentiert wird, also auf welcher Plattform. Bei manchen Plattformen ist es mir wurscht, ob kommentiert wird, denn ich sehe dort manch ein – meiner Meinung nach – nicht so tolles Bild mit zig Kommentaren. Und ich denke oft, dass diese Kommentare daher kommen, dass man sich verpflichtet fühlt, bei jemandem zu kommentieren, der eines der eigenen Bilder mit einem Kommentar versehen hat. Das sieht man z.B. in der MK schon an dem ein oder anderen MK-Namen, wo dann sowas wie „Kommis back“ oder so steht. Habe mir mal überlegt, sowas wie „Kommentiert nur was gefällt“ oder so auf meine SC zu schreiben. Naja, mal guggn.
    Bekomme ich jedoch Kommentare zB auf meinem eigenen Blog oder über Twitter o.ä. freue ich mich umso mehr. 🙂 Denn da hat sich jemand auf meiner Seite umgesehen und sagt mir, dass er gut findet was ich mache. Die Kommentare bringen ihm nix ein oder so, falls du verstehst was ich meine. Übrigens sehe ich das auch auf Flickr so, da finde ich es auch toll, wenn ich einen positiven Kommentar bekomme.
    Allerdings muss ich auch sagen: natürlich freue auch ich mich über einen Kommentar auf MK und Konsorten. 😉 Ich nehme sie nur dort nicht ganz so ernst wie an anderen Stellen.

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    1. Magistus sagt:

      Ja, über die *Kommentiere immer zurück* MK-Namen muss ich auch immer schmunzeln.

      Ich denke Du hast recht, auf die Bewertung kommt es an.

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  2. spinnzessin sagt:

    Wer sagt, daß ihm Kommentare egal sind, der lügt oder macht sich was vor.

    Wer sich wirklich nichts aus der Meinung andere Leute macht, der hat auch keinen Grund öffentlich zu bloggen.

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  3. Sebastian sagt:

    *ein positiver Kommentar* 😛

    Also ich find‘ Kommentare, egal ob konstruktiv oder nicht, nicht wurscht! Lob / Kritik gehört dazu. Auch die einfachsten Kommentare, die – wie du beschrieben hast – „nicht wirklich etwas aussagen“, sind aufbauend. Erst durch Kommentare wird die Leistung des Fotografen anerkannt!

    Die meisten sind eh faul Kommentare zu schreiben. Meist wird das Bild doch nur angeschaut und dann weiter geklickt… Und wenn dann mal irgendwann ein Kommentar kommt, freut man sich doch, oder nicht!? (auch wenn er einfach geschrieben ist)

    Kurz: Kommentare sind nicht wurscht!

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  4. May sagt:

    Kommentare sind mir nicht egal. Aber ich lauf nicht hinterher. Hat ein Bild viele Kommentare, weiß ich: das kommt gut beim Massenpublikum an (was aber noch nichts über die Qualität sagt).

    Bei negativen Kommentaren kanns manchmal echt weh tun. Das hat – leider – oft nichts damit zu tun, ob das Bild gut oder schlecht ist oder was man besser machen könnte (und wenn, dann kommt meist nur etwas zur Fototechnik, nicht zu mir selbst). Es hat dann meistens eher was damit zu tun, dass dir jemand was reinwürgen will oder derjenige sich durch das Bild angegriffen fühlt (Beispiel: provokante Bilder, „kopierte“ Bilder).
    Das find ich schade, denn auch ich als Model würde gern wissen, was ich verbessern könnte und was mir vielleicht nicht auffällt.

    Aber bei der MK rechnet man nicht mit sowas. In der FC hab ich mich letztes Jahr wieder abgemeldet. Auf DA stell ich meistens eher meine eigenen fotografischen Ergüsse aus und da freu ich mich wirklich, wenn es jemand kommentiert oder als Favorit markiert. Ich hab da auch eher den Eindruck, dass da prozentual mehr Künstler rumlaufen als in den normalen Fotocommunities.

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  5. Jochen sagt:

    Ich persönlich bin für Kommentare jeglicher Art offen, sofern sie konstruktiv sind, eine Aussage haben und vom Ton her in Ordnung sind. Ich kann daraus lernen und das ist mir persönlich wichtig. Natürlich mag ich auch Lob, wer tut das nicht 😉

    Ich schaue mir gerne viele Bilder an, kommentiere auch hin und wieder. Kommentare wie „++++“ wird man bei mir nie sehen, da ich sie unnötig finde und keinerlei Aussage mit sich bringen. Oft bemühe ich auch konstruktives oder aber umschreibendes von mir zu geben, das gelingt mir aber vielleicht nicht immer. Auch Kommentare muss man schreiben können und will erlernt werden 😛

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  6. Sven sagt:

    Ein Kommentar ist und bleibt eine direkte Form der Rückmeldung. Wenn jemand meint dies sei nicht wichtig, wären auch die Besucherzahlen nicht wichtig. Sicherlich betreibt man einen Blog zum Teil auch für sich selbst, aber ein Grundelement des Antriebs ist auch immer die Suche nach der Öffentlichkeit.

    Sich selbst zu justieren – zu lernen – sich zu verbessern gelingt auch nur durch Außenwirkung. Ohne negative oder positive Rückmeldungen wird es schwer an sich selbst zu arbeiten.

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