Das heutige Bild stammt noch aus einem wundervollen Outdoor-See Shooting Sommer 2012 und viel mehr gestern wieder ins Auge. Aus dem Shooting stammt unter anderem auch Summer Love, bei dem ich eine eher warme Farbgebung gewählt habe. Bei „Bikini Beauties“ habe ich mich diesmal für eine entsättigtere Variante entschieden um die Reflektionen des Wassers auf der Haut deutlicher darstellen zu können.
Aufgenommen wurde das Bild mit einem Aufsteckblitz zum Aufhellen, sonst aber rein mit Available Light. Ein Reflektor zu verwenden war hier leider nicht möglich, da wir nur zu dritt waren und ich ebenfalls bis zur Hüfte im Wasser stand
Hier noch die zwei anderen Bilder aus diesem Shooting:
Nach den eher natürlichen und sexy Homestory-Bilder kommt heute wieder ein klassisches Nude Art Photo was relativ spontan bei mir im Studio entstanden ist. Wir hatten ursprünglich ein anderes Experiment vor, das hatte dann aber nicht so geklappt wie es sollte. So haben wir etwas gestöbert und sind über das schwarze Netz gestolpert. Zum Glück muss man sagen, die damit entstandenen Aktbilder sind wirklich sehr cool geworden, ganz in der Tradition von z.B. Modern Vamp
Die coole Idee mit den Mustern stammt vom Model, ebenso wie das eigentliche Make-up. Entstanden sind die Muster durch tupfen von Bodypainting-Farbe auf ein Netz-Stoff (z.b. alte Netzstrumpfhose).
Licht kam hier von einem frontalen Beautdish, die weiße Wand wurde von zwei Striplights aufgehellt. Bei der Bearbeitung habe ich die Haut entsättigt, die Kontraste erhöht und die Lippen auf einer „Weiches Licht“ Ebene mit einem dunklen, roten Farbton wieder etwas stärker betont.
Weitere Bilder aus diesem coolen Shooting folgen demnächst!
Heute noch ein sehr natürliches, unverfälschtes Bild aus meinem wundervollen, sexy Homestory-Shooting mit diesem Model. Wie schon bei Simply Natural habe ich hier an der Tonung oder am Licht nicht verändert. Lediglich eine leichte Beauty-Retouche hat statt gefunden und ich habe bei der RAW-Entwicklung die Kontraste angepasst.
Gestern konnte man im Artikel „Der Sinn von Composings“ ja lesen, dass ich normalerweise immer etwas entstättige. Bei diesen Bildern hat es mir so aber einfach am besten gefallen. Und ganz nach dem Motto viel kann, nichts muss, habe ich es dann auch bei den oben beschriebenen Bearbeitungen belassen.
Mal sehen, vielleicht kommen noch weitere Bilder in diesem Stil. Bin aber noch unentschlossen. 🙂
Ich bin vor kurzem gefragt worden, warum ich denn dazu übergegangen bin, nur noch extreme Bearbeitungen zu machen? Gemeint waren hier Composing-Bilder wie z.B. Dark Seduction. Eine gerechtfertigte Frage, auch wenn sie nicht ganz einfach zu beantworten ist. Ein paar Gedanken dazu habe ich mir dennoch gemacht.
Bei der Bildbearbeitung geht es mir so, wie vielen anderen auch. Am Anfang der Fotografie habe ich die Bearbeitung nur als notwendiges Übel angesehen und kann mich mit Photoshop so gut wie überhaupt nicht aus. Mit zunehmender Arbeit und Interesse an der People-Photography habe ich mir dann Schritt für Schritt weitere Kenntnisse angeeignet.
Schon immer habe ich Bilder eher entsättigt, im Extremfall soweit wie z.B. bei Jeans & Chair, mit Composings habe ich allerdings erst sehr spät angefangen. Nicht, weil mir das nicht gefallen hätte, sondern aus dem einfachen Grund, weil ich es nicht so gut hätte machen können, dass ich damit zufrieden gewesen wäre.
Jetzt habe ich für mich persönlich das Gefühl, dass mir meine Arbeiten gefallen und „sie sich sehen lassen können“, etwas zu können, sollte aber nicht gleich bedeutend damit sein, es auch tun zu müssen.
Damit möchte ich sagen, dass eine Bildbearbeitung auch in der Tat sehr schnell zu viel sein kann. Wo da jeder seine Grenze zieht, ist bei freien Arbeiten natürlich jedem selbst überlassen.
Für mich bedeutet eine Bildbearbeitung immer ein gewisses Maß an Beauty-Retouche, etwas entsättigen (natürliche Bilder wie Simply Natural gibt es bei mir nur sehr selten) und ein wenig an den Kontrasten schrauben. Mehr hängt vom Bild und Thema ab.
Composings wende ich dann an, wenn ich damit den Charakter und die „Aussage“ eines Bildes positiv beeinflussen bzw. unterstreichen kann. Wie im Beispiel oben, finde ich es super spannend, mit einem passenden und coolen Hintergrund das Bild noch ein Stück weiter zu pushen bzw. die Stimmung, in dem Fall das morbid-romantische Vampir-Thema, noch zu unterstreichen und überhaupt erst so richtig zu erzeugen.
Ich weiß in der Regel genau wie ein Bild in einer Gesamt-Gestaltung aussehen soll und wie eine Pose, passend zu einem Hintergrund, stehen muss und von wo das Licht kommen soll, um ein Gesamt-Composing überhaupt zu ermöglichen. Nicht selten habe ich dabei ein Bild im Sinn, was sich in der Realität, egal ob im Studio oder onLocation, nur sehr schwer verwirklichen lassen würde. Mit der Bildbearbeitung stehen dann aber diese Welten offen, der Fantasy sind maximal die Grenzen der eigenen Fähigkeiten gesetzt. Und es macht unheimlich Spaß, diese Grenzen weiter auszureizen.
Denn ohne Bildbearbeitung wäre ein Bild wie unsere Homage an Sucker Punch nie möglich gewesen:
Mit „Simply Natural“ kommt heute ein weiteres Nude Art Portrait aus meinem Homestory-Shooting mit diesem tollen Model. Thinking About war noch, von der Bearbeitung, relativ typisch für meine Bilder. Beim aktuellen Foto bin ich allerdings etwas neue Wege gegangen. Ich habe die Lichtstimmung, Temperatur u. Sättigung nicht verändert sondern alles ganz natürlich und im Original belassen.
Ich fand das Bild einfach so natürlich und super schön, ja sogar, obwohl topless auch unschuldig, dass es mir einfach ganz natürlich am besten gefallen hat. Lediglich die Kontraste habe ich etwas verändert. Ach ja, und ich habe die Heizung weg retouchiert, die im Original hinter dem Nacken des Models etwas gestört hat.
Hier noch das bereits oben erwähnte erste Bild aus diesem Shooting:
Heute kommt noch eine letzte Fetish Arbeit aus meinem coolen Shooting mit diesem wunderbaren Model. Diesmal wieder im Fahrstuhl und in einer Nude Art Variante. Und trotz der sexy Topless Aufnahme geht das Bild, durch das großartige Posing des Models, als Fashion-Aufnahme durch – zumindest in der zensierten Variante.
Auch hier passt der Glanz der Latex Leggings super zur metallenen Umgebung. Das Licht kam hier wieder von einem Studioblitz mit Beautydish, mehr war durch die spiegelnde Umgebung nicht notwendig.
Vielen Dank nochmals an mein tolles Model. Das nächste Shooting steht bereits!
Anfang Februar durfte ich mit einem weiteren tollen Model meine Homestory-Reihe weiterführen. Entstanden ist dabei dieses wundervoll natürlich erotisches Nude Art Foto onLocation. Das Licht kommt hier von zwei entfesselten Systemblitzen ohne Softbox als Aufheller zum sonst vorhandenen natürlichen Licht. Die Farbstimmung soll die warme Umgebung transportieren und hat mir hier am besten gefallen.
Neben der Lichtstimmung gefällt mir hier das Posing besonders gut und ist nur sehr bedingt gestellt, ist vielmehr natürlich beim Gespräch am Tisch entstanden. Die Bildaufteilung mit der Freifläche vom Betrachter links, ist bewusst gewählt um den OnLocation-Charakter noch zu unterstreichen und das Bild noch spannender zu machen.
Weitere Bilder aus diesem super schönen Shooting folgen demnächst!
Ja, ich bin lernfähig, zumindest manchmal! 🙂 Diesmal bezieht sich mein Lernerfolg auf DeviantArt.com – der wohl bekanntesten Digital Art Community im Web – und von mir bisher weitestgehend ignoriert.
Wie schon im Artikel Quellen für Composings geschrieben, habe ich mich bisher bei DeviantArt nicht so richtig wohl gefühlt. Zwischenzeitlich musste ich aber feststellen, dass bei DA ausgesprochen coole Werke gezeigt werden und, besonders cool, mit der Community sehr häufig auch noch zur Weiterverwendung geteilt werden. Dabei ist es allerdings sehr wichtig, die Bedingungen für die Verwendung der fremden Werke sehr genau durchzulesen, möchte man diese beispielsweise für eigene Composings verwenden.
Vergleicht man aber die oftmals horrenden Preise klassischer Stock-Agenturen mit dem oftmals wirklich grandiosen Material auf DA muss man sagen, HUT AB!
Häufig wird lediglich erwartet, dass man den Urheber der Stock-Bilder nennt, manchmal auch in den Credits verlinkt oder zumindest erwähnt. In aller Regel dürfen die Bilder allerdings nicht kommerziell verwendet werden. Im Vordergrund steht aber fast immer das Fair-Use-Prinzip.
Beim Bild Dark Seduction beispielsweise, wurde von der Anbieterin des Hintergrundbildes gewünscht, dass man unter dem jeweiligen Bild den Link zum eigenen Werk schreibt, in dem man das Stock-Photo verwendet hat. Wo möglich verweise ich dann auch noch in den Credits oder im Text auf die tolle Arbeit. Schließlich kann man nur Dankbar sein, für so tolle Unterstützung.
Also, wer sich ein wenig Zeit nimmt, der findet bei Deviant wirklich ein starke Digital Art Community mit vielen Anregungen und Material für eigene Arbeiten. Schaut doch einfach mal rein! Oder ist einer von Euch vielleicht schon bei DA??
„Mirror Beauty“ entstand bei meinem super coolen Homestory-Shooting mit und bei diesem tollen Model. Hier gefällt mir das schöne Spiel des Models mit dem Spiegel und der Kamera. Durch diese doppelte Perspektive gibt es viel zu entdecken und macht das Bild spannend.
Übrigens nicht ganz einfach war es hier, mich selbst „zu verstecken“. In einem doch recht engen Wohnumfeld nicht wirklich ganz einfach, bedenkt man, dass auch noch der Studioblitz mit Softbox irgendwie hin passen und ebenfalls nicht zu sehen sein musste.
Bei der Bearbeitung passte dann wieder Sepia am besten, hatte aber länger überlegt, es ganz natürlich zu belassen. Irgendwie hat es mir so dann aber doch am besten gefallen.
Der 62. Model-Kartei.de Stammtisch in Darmstadt findet am 06. März 2013 ab 19:00 Uhr wieder im Sausalitos, in Landgraf-Georg-Straße 25, 64283 Darmstadt statt!
Wie immer mit einer tollen Mischung aus Models, Fotografen, Visagisten u. Bodypaintern.
Wir freuen uns auch auf neue Gesichter (auf die alten natürlich auch), egal ob sie vor oder hinter der Kamera stehen. Ihr seit herzlich willkommen!
Wir haben keine Agenda oder Programm, jeder darf, wenn er möchte, sein eigenes Programm gestalten oder einfach nett beieinander sitzen, quatschen und einen coolen Abend haben. Viele bringen Bilder, Portfolio-Mappen o.ä. zum rumzeigen mit, wer also möchte, ist auch in dieser Hinsicht immer willkommen.
WICHTIG: Wir würden uns über ein Anmeldung sehr freuen, da wir mit ca. 40 Teilnehmern langsam an die Kapazitätsgrenzen stoßen!
Parkplätze sind in der Umgebung reichlich vorhanden! Aber wichtig: Nicht das direkt neben an liegende Jugendstil-Parkhaus benutzen. Das ist ohne Schwimmbadnutzung extrem teuer und schließt früh!
Heute ein weiteres Bild aus meinem super coole Fetish Fashion Shooting onLocation bei uns im Keller. Von der Bearbeitung sehr ähnlich wie Black Leather musste ich das Bild dennoch posten, weil mir die Pose, welche die umwerfende Figur des Models toll zur Geltung bringt, super gut gefällt. Der Glanz der Latex-Leggings tragen ihr übriges zum tollen Gesamteindruck bei.
Das Licht kam auch hier wieder von einem einzigen Beautydish, vom Betrachter aus gesehen leicht rechts aufgestellt. Die Abdunklungen an den Rändern, speziell den Ecken, sind noch mit Photoshop verstärkt. Damit wird erreicht, dass der Betrachter noch stärker auf das Model fixiert wird.
Hier noch das erste Bild aus dieser kleinen Serie:
Zum Abschluss meiner Vampire-Reihe mit der wunderbaren Stitches kommt heute noch ein weiteres Portrait bei dem das Posing unglaublich gut mit dem von E-dina zur Verfügung gestellten Hintergrund harmoniert und super zum abgefahrenen und vom Model selbst gestylten Outfit passt.
Ich habe mich hier wieder für eine Entsättigung des ganzen Bildes, ausgenommen den Rottönen, entschieden. Durch das fast schon als Colorkey zu bezeichnenden Effekt, bringen die roten Lippen und die Federn, zusätzlich aber auch die noch nachträglich grün betonten Augen, zusätzliche Spannung ins Bild, stechen aber nicht überdeutlich heraus. So liegt das Hauptaugenmerk noch immer auf dem Gesichtsausdruck des Models und wird von diesem in den Bann gezogen.
Hier noch die bereits geposteten Bilder aus der Reihe:
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