Mein Feed-Stream via Google Reader

Google Reader Screenshot

Google Reader ScreenshotAls Blog-Schreiber und Internet-Junkie dürfte es nicht überraschen, dass ich natürlich auch eine ganze Menge Blog-Artikel lese. Das coole an Blogs ist ja, dass man über das abonnieren eines RSS-Feeds immer über neue Artikel informiert wird.

Problem ist nur, dass man, ab einer bestimmten Anzahl abonnierter Feeds, sehr schnell die Übersicht verloren hat und überhaupt nicht mehr weiß, was man schon gelesen hat, wo es was neues gibt und über welches Thema man was, wo abonniert hat.

Hierfür, sprich zum lesen und managen der RSS-Feeds gibt es unzählige RSS-Reader und Aggregatoren für jedes Betriebssystem. Einige synchronisieren sich auch auf Mobile Devices. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass mit ein Reader „In-the-Cloud“ entgegen kommt.

So bin ich beim Google Reader hängen geblieben.

Flipboard - Screenshot - iPad AppDer Google Reader ist, wie die ganzen anderen Google-Services sehr gut in Google integriert (inkl. Google+), das abonnieren von Feeds ist egal mit welchem Browser denkbar einfach und, am wichtigsten, ich finde ihn durchaus sehr übersichtlich. Zudem gibt es verschiedene Client-Reader, die sich mit Google synchronisieren, inkl. der genialen iPhone/iPad-App Flipboard und dem mobilen RSS-Reader FeedlerPro.

Damit habe ich die möglichkeit immer und überall meine Feeds zu lesen, zu bewerten, weiterzuleiten oder, z.B. mit InstaPaper zu archivieren.

Falls Ihr auch den Google Reader nutzen möchtet, findet Ihr unter der folgenden URL ein RSS-Set der von mir abonnierten Fotografie-Blogs:

Fotografie Blogs via Google Reader

Mit was verwaltet und lest Ihr Eure Feeds? Auch mit dem Google Reader? Ich würde mich freuen, wenn Ihr Eure Reader-Sets hier in den Kommentaren zur Verfügung stellen würdet!

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News: Facebook kauft Instagram

Instagram - iPhone App Screenshot

Instagram - iPhone App ScreenshotEben macht es in den Blogs u. den klassischen Medien die Runde: Facebook hat Instagram gekauft.

Instagram, die Foto-Sharing-Retro-App des iPhones (seit neuestem auf für Android verfügbar) wurde, wie es heißt, für 1 Mrd. USD gekauft. Das gesamt Instagram-Team soll zu Facebook wechseln. Wie Mark Zuckerberg schreibt, soll Instagram ohne Facebook-Zwang erst mal weitgehend autonom geführt werden. Es soll weiterhin möglich sein, eine eigene Freundesliste zu führen und auch das Sharing zu anderen Diensten wird wohl weiterhin möglich bleiben.

Soweit hört sich das noch nicht wirklich tragisch an und muss es auch zukünftig nicht werden. Allerdings wurden kleine Firmen nach einer Übernahme schon so oft platt gemacht oder stümperfhaft „integriert“, dass Zweifel dann doch berechtigt sind.

Viel wichtiger aber für mich persönlich ist die Frage, wie es zukünftig mit den Rechten an meinen dort geposteten Bildern aussieht. Wie schon von mir und vielen anderen geschrieben, sind die Nutzungsrechte die sich Facebook an den Bildern seiner User einräumt unter aller Sau. Deshalb dürfte sich in diesem Bereich bald entscheiden, ob Instagram für Leute die an Ihr Urheberrecht glauben noch nutzbar sein wird oder nicht.

Vorerst bleibt nur eins, sich löschen oder abzuwarten. Ich habe mich für letzteres entschieden!

Weitere Quellen zum Thema:
Spiegel Online: Facebook kauft Instagram für eine Milliarde Dollar
Golem.de: Facebook kauft Instagram

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Deutschsprachige Fotografie-Blogs in meinem Delicious Stack

Delicious-Screenshot meiner Stacks auf Delicious - Magistus

Delicious-Screenshot meiner Stacks auf Delicious - MagistusSeit der ehemalige Bookmark-Dienst Delicious nicht mehr zu Yahoo gehört, hat sich einiges getan.

Ich kannte Delicious noch als reine Bookmark-Sammlung. Nicht gerade sehr übersichtlich aber eben ganz praktisch um die eigenen Bookmarks an einer zentralen Stelle zu speichern. Durch die Synchronisierungsmöglichkeiten von Firefox und anderen Browsern wurde der Dienst aber zunehmend unnötig, auch ich hatte ihn immer weniger genutzt.

Vor kurzem habe ich aber bemerkt, dass sich Delicious sehr stark von einem reinen Bookmarking-Dienst zu einem Themen basierten System entwickelt hat. Zwar werden noch immer Bookmarks gesammelt, diese können aber wesentlich sinnvoller sortiert u. präsentiert werden. Sehr schön auch, dass es entgegen vieler Systeme die derzeit in Mode sind, möglich ist Bookmarks, aber auch Stacks (eine Art Bookmark-Untersammlung) privat zu speichern.

Ich finde, Delicious hat sich wirklich gut raus geputzt, weshalb ich mal ein paar Stacks angelegt und öffentlich gemacht habe:

Deutschsprachige Fotografie-Blogs (derzeit über 60): Die von mir abonnierten Foto-Blogs

Photography (derzeit über 50): Bookmarks rund um die Fotografie

Magistus Photography: Links zu meine verschienden Seiten

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52. Model-Kartei.de Stammtisch in Darmstadt am 02. Mai 2012

Der 52. Model-Kartei.de Stammtisch in Darmstadt findet am 02. Mai 2012 ab 19:00 Uhr wieder im Sausalitos, in Landgraf-Georg-Straße 25, 64283 Darmstadt statt!

Wir freuen uns auf alle Models, Fotografen, MUAs u. Bodypainter, auch neue Gesichter sind herzlich willkommen. Und wer Ideen für eine Jubiläums-Aktion hat, darf sich gerne melden! 🙂

Und denkt dran, auch dieses mal wieder im Sausalitos. Wir hoffen, dass es das Wetter zulassen wird, draußen auf der großen Terrasse sitzen zu können.

Parkplätze sind in der Umgebung reichlich vorhanden!

Anmeldung:

Facebook: https://www.facebook.com/events/405898419422280/

Model-Kartei: http://www.model-kartei.de/events/2119-0-mk-stammtisch-darmstadt-mittwoch-252012.html

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Thinking about… Blogging

WayBackMachine - so sah blog.magistus.de ganz am Anfang aus - Screenshot

WayBackMachine - so sah blog.magistus.de ganz am Anfang aus - ScreenshotIrgendwann zwischen gestern und heute war es soweit, 1.000.000 Ansichten auf mein Blog.

Was ne Zahl! Als ich im August 2007 mit bloggen angefangen habe, hatte ich keine Ahnung, dass ich so lange durchhalten würde. Angefangen hat alles mit dem hier gezeigten Blog-Design (über WayBackMachine), viel mehr folgten, immer bin ich aber WordPress.com treu geblieben.

In der Zeit von Ende 2010 bis Anfang 2011 hatte ich dann ein echtes Motivationsproblem was dazu führte, dass, aufgrund der wenigen Artikel, die Zugriffszahlen einbrachen. Außerdem habe ich in der Zeit meine Bilder-Galerien, insbesondere die Akt-Galerien (jetzt auf 500px zu sehen) abgeschaltet, da ich Zugriffe über meine Blog-Beiträge nicht über Bilder-Leecher haben wollte.

Zwischenzeitlich ist die Motivation aber zum Glück kein Problem mehr, eher die Zeit. Trotzdem versuche ich nach Möglichkeit einmal pro Tag einen Artikel zu schreiben. Und so kommen dann auch die folgenden Zahlen zustanden:

  • 1.000.000 Aufrufe insgesamt
  • 3.550 Aufrufe am verkehrsreichsten Tag
  • 926 Posts mit 857 Kommentaren
  • Google Page Rank (PR): aktuell 3 – maximal 4

Das finde ich schon sehr cool! Natürlich ist das nichts im Vergleich zu so manch anderen Blogs, auch im Fotografie-Umfeld. Da ich Magistus.de aber nur so nebenher betreibe und schon sehr viel Blogs kommen und gehen hab sehen, halte ich die Zahlen für Vorzeigbar.

Aber Zahlen sind nur ein Aspekt, schließlich schreibe ich nicht für die Statistik (auch wenn Applaus natürlich sehr schön ist). Bloggen bedeutet für mich, mein liebstes Hobby mit anderen zu teilen, die sich dafür interessieren. Anderen möglicherweise sogar Tipps zu geben, wie sie ebenso viel Spaß an der Fotografie haben können wir ich es habe, mach Spaß. Das Blog ist für mich auch die Möglichkeit, eigenen Highlights festzuhalten und gegebenenfalls sogar als Buch in Erinnerung halten zu können.

Außerdem nicht zu verleugnen ist der Werbeeffekt, den ein einigermaßen gut und aktuell geführter Blog hat, um an Aufträge (Shootings) zu kommen oder auch mal gefragt zu werden für das ein oder andere coole Gadgets eine Rezession zu schreiben.

Wie auch immer, bloggen ist für mich ein Hobby an dem ich in aller Regel ausgesprochen viel Spaß habe. Allerdings auch ein Hobby, für welches man viel Durchhaltevermögen, Geduld und Disziplin benötigt.

Ich hoffe ich halte noch länger durch… 😀

Thinking about… Stamm-Models

Model - by Magistus

Model - by MagistusWelchem People-Fotografen ist es nicht schon passiert. Man hat alles fürs Shooting vorbereitet, die Visagistin steht bereit nur das Model kommt nicht, sagt noch nicht mal Bescheid.

Je mehr man die People-Fotografie als Hobby betreibt und damit auch hauptsächlich mit Models arbeiten, welche die Fotografie auch als Freizeitspaß betrachten, desto häufiger steht man vor dem oben beschriebenen Problem.

Was ist zu tun?

Man kann eine besondere Absage-Quote weder an einer Model-Community, noch am Alter des Models oder der Anzahl Shootings festmachen, die das Gegenüber vorzuweisen hat. Natürlich gibt es bestimmte Faktoren, wie z.B. Neuanmeldungen, lange Wartezeiten in der Vorabkommunikation, Hörensagen, Shootingbewertungen u.v.a.m., nichts davon wird einen aber davor bewahren, irgendwann alleine am Set zu stehen.

Für mich hat sich ganz klar bewährt, bei wichtigen und aufwändigen Projekten mit Leuten zusammen zu arbeiten, die ich kenne und mit denen ich schon häufiger geshootet habe. Das ermöglicht es mir, die Person einzuschätzen, man kennt sich und hat ein „Beziehung“ u. gegenseitige Verpflichtung, die eine Zusammenarbeit extrem zuverlässig macht. Sicherlich fällt mal ein Shooting aus, allerdings immer mit rechtzeitiger Entschuldigung/Absage.

Natürlich erfordert es Zeit, sich einen Stamm an Models aufzubauen, diese sollte man sich aber nehmen. Und es gehört auch dazu, selbst zuverlässig zu sein und die Zusammenarbeit zu pflegen. Eine Partnerschaft ist immer ein geben und nehmen und da gehört auch dazu, mal ein Projekt seines Partners umzusetzen, gemeinsam kreativ zu sein und Spaß zu haben. Denn, zum Glück, ist die Fotografie bei mir nur ein Hobby!

Ich bin immer an einer längerfristigen Zusammenarbeit interessiert, wenn die Chemie stimmt und die Zusammenarbeit Spaß macht und bis jetzt bin ich damit am besten gefahren!

Schließlich erhöht sich nicht nur die Zuverlässigkeit, sondern auch die Zusammenarbeit ansich wird unkomplizierter, lockerer und man treibt sich gegenseitig zu immer cooleren Leistungen an.

Ach und übrigens, dieser Artikel gilt auch in Richtung „Zuverlässigkeit von Fotografen“, denn auch Stamm-Fotografen haben ihren Vorteil, schließlich wurden auch schon oft genug Models vom Fotografen versetzt! 🙂

An dieser Stelle einen Riesendank an alle Models mit denen ich regelmäßig zusammenarbeiten darf, Ihr seit einfach super!!

In eigener Sache – FC wählt den besten Fotoblog

Screenshot - Blog Magistus.de

Screenshot - Blog Magistus.deMit Überraschung und Freude habe ich heute festgestellt, dass auch Magistus.de bei der Suche nach dem besten Fotoblog der Fotocommunity unter den vorgeschlagenen Blogs ist.

Zugegebener Maßen fühle ich mich schon geschmeichelt, unter so Hammer Blogs wie Stilpirat, Nachbelichtet und, und, und gelistet zu sein, vielen Dank dafür!

Und wer sich berufen fühlt, selbst abzustimmen, hier geht es zum

VOTING

Jaaaa, ich habs jetzt auch mal getan, ein Voting-Aufruf. Sorry!!! 😀

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Der eigene Blog als Buch – Feedfarbrik

Mein Blog-Buch - Das Jahr 2011

Mein Blog-Buch - Das Jahr 2011Seit Ihr auch so begeisterte Blog-Schreiber wie ich? Dann investiert Ihr bestimmt auch ganz schön viel Zeit ins schreiben Eurer Beiträge, und da kommt ganz schön was zusammen über die Jahre. Eigentlich schreibt man an einem Buch mit offenem Ende, einer Chronik, einer Tipp-Sammlung etc.

Wäre es da nicht cool, das Blog auch wirklich als richtiges Buch in Händen halten zu können. Ich fand die Vorstellung extrem cool!

Vor kurzem wurde ich dann auf die Feedfabrik aufmerksam. Die Hamburger Firma erstellt aus Eurem Blog praktisch automatisch ein Buch als Soft- oder Hardcover, in schwarz/weiß oder in Farbe. Ihr müsst im Grund nichts anderes tun als die Adresse Eures Blogs einzugeben.

Feedfabrik Screenshot of the Configuration Wizard customizig your blog bookDie Feedfabrik zieht dann alle Artikel der letzten 12 Monate oder eines beliebigen anderen Zeitraums, außerdem könnt Ihr über einen Wizard bestimmen, ob bestimmte Tags oder Artikel nicht im Buch erscheinen sollen und welchem Design Ihr Euer Cover haben möchtet.

Habt Ihr das alles eingestellt, wird direkt online das quasi fertige Buch angezeigt und Ihr könnt schon mal testweise blättern. Gefällt Euch das Resultat, geht es ans Bezahlen. Die günstigste Variante ist die Bestellung Eures Blog-Buchs als PDF. Mit 4,95 EUR seit Ihr hier schon dabei.

Wollt Ihr aber ein echtes Buch, wird es etwas teurer. Das im Screenshot gezeigte Buch würde 24,95 EUR plus Versand kosten, wenn ich es als Softcover u. in S/W bestellen würde. Alles andere, also Hardcover, Farbe u. evtl. Glanzpapier kosten zum teil ordentlich extra.

Blog-Buch - So sieht es ausInnenansicht meines Blog-BuchsMein Buch „Das Jahr 2011“ (siehe Teaser-Bild) hat mich bei 325 Seiten, Hardcover u. in Farbe auf Normalpapier 73,40 EUR inkl. Versand gekostet. Recht teuer? Nein, nicht wirklich! Die Bind scheint wirklich sehr hochwertig zu sein und auch die Bilder kommen, trotz Normalpapier, wirklich sehr gut raus. Vergleicht man den Preis mit einem Fotobuch, halte ich den Preis nicht für Überteuert.

Ich finde das Buch auf jeden Fall extrem cool, und werde mir sicherlich noch weitere Blog-Jahre als Buch bestellen!

Vielleicht noch ein kleiner Kritikpunkt zum Schluss. Es scheint, dass die Server oder der Service beim erstellen und beziehen der Feeds manchmal etwas klemmt. Lasst Euch also von einem Absturz der Seite nicht entmutigen, Durchhalten lohnt sich. 🙂

Thinking about… Pinterest

Magistus (magistusfoto) on Pinterest

Magistus (magistusfoto) on PinterestEs war einfach nur eine Frage der Zeit, dass ich dann halt doch auch noch bei Pinterest lande.

Schon länger habe ich verfolgt, wie der Pinnwand-Dienst immer mehr im Internet diskutiert und gehyped wird. Und eigentlich hatte ich nicht vor, mir noch einen neuen Dienst neben der Model-Kartei, 500px, Twitter u. natürlich Facebook ans Bein zu binden, von diesem Blog mal ganz abgesehen.

Wie auch immer, die Neugier hat gesiegt und ich bin jetzt bei Pinterest.

Und was halte ich jetzt davon? Hm, tja, gute Frage. Pinterest ist ohne Frage wirklich sehr schön und flüssig gemacht. Es ist erstaunlich wie einfach und ansprechend man Bilder aus dem Internet an seine eigene Pinnwand pinnen und so seinen Freunden und ganz Pinterest präsentieren kann.

Soweit so gut, aber…

Was mich an Pinterest wirklich stört bzw. mir etwas sauer aufstößt, ist die Tatsache, dass wohl 90% der Pins (anderswo würde man Posts dazu sagen) nicht auf eigenem Material (Bilder) basiert sondern von irgendwo aus dem Internet stammt. Ich denke, fast niemand bei Pinterest macht sich auch nur eine Sekunde Gedanken darüber, dass es sich hier extremst häufig um urheberrechtlich geschütztes Material handelt.

Außerdem kann man seine Boards nur der kompletten Community, im Grunde sogar dem gesamten Internet zur Verfügung stellen. Ein einschränken der User ist, zumindest soweit ich es bisher sehen konnte, nicht vorgesehen.

Auch eine wirklich sinnvolle Möglichkeit eigene Bilder vom iPhone, z.B. via Instagram, zu posten fehlt und die eigene Pinterest-App ist eher bescheiden. Zudem ist es nicht möglich cross-posts zu machen. Sprich ein Sync zwischen Flickr u. Pinterest oder anderen Diensten wie etwas Twitter ist in Richtung Pinterest derzeit nicht möglich.

Bleib ich drin?

Ich kann es noch nicht sagen. Im Moment befinde ich mich noch in einer Testphase und werde das ein oder andere eigene Bild dort posten. Mal sehen, ob es mir wirklich etwas bringt, und sei es nur mehr Traffic auf meinen Blog. Noch fehlt mir aber der wirkliche Nutzen.

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Soundtrack fürs eigene Making-Of-Video

Als ich vor einiger Zeit mein erstes Making-Of-Video für YouTube erstellen wollte, stand ich vor einer Herausforderung, mit der ich im Vorfeld nicht wirklich gerechnet hatte, dem Soundtrack.

Da ich die Fotografie als Hobby betreibe, stand außer Frage, viel Geld für die Rechte an einem coolen Soundtrack zu kaufen und die in iMovie zur Verfügung gestellten Effekt sind eben Effekte aber kein Soundtrack.

Nach längerer Suche in verschiedenen Portalen und auf den verschiedensten Musik-Portalen war ich schon nahe am Verzweifeln. Zwar gibt es erstaunlich viele Anbieter kostenloser Musik, allerdings eben nur zum anhören, nicht zur Verwendung in eigenen Werken.

Zum Glück bin ich dann auf Free Soundtrack Music gestoßen.

Bei Free Soundtrack Music gibt es eine wirklich große Anzahl an Musikstücken die zum Teil komplett kostenlos (bei Nennung der Quelle) oder für einen wirklich sehr kleinen einstelligen Geldbetrag für eben Soundtracks verwendet werden dürfen.

O.k., das sind keine Chart-Hits und zum Teil schon sehr Synthesizer-Lastig, macht man sich aber die Mühe etwas zu stöbern, findet man wirklich zu fast jeder Stimmung oder Thema ein passenden Track den man direkt als MP3 herunterladen und für sein Video verwenden kann.

Die Länge der Tracks sind auch mit im Schnitt 3-4 Minuten sehr passend für die meisten YouTube-Clips und alle Stücke sind rein instrumental, was ebenfalls für Making-Ofs sehr praktisch ist.

Einen anderen Weg gehe ich mit Animoto.

Wenn ich Slideshows von Bilder-Serien erstellen möchte, arbeite ich mit dem Online-Service Animoto. Animoto animiert die eigenen Bilder nicht super sehr cool und vor allem automatisch (verschieden Themes sind auswählbar), der Service bietet außerdem auch eine größere Zahl an Music-Tracks die für die Slideshow verwendet und direkt eingebunden werden können.

Damit ist man auch mit diesem Service auf der sicheren Seite, mit seinen Videos keine Probleme mit der Hintergrundmusik zu bekommen. Animoto macht allerdings nur Sinn, wenn man etwas Geld investiert. Ob sich das lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Was habt Ihr für Quellen für Eure Video?

Eventuell gibt es ja noch andere coole Bezugsquellen, die ich übersehen oder evtl.auch falsch verstanden habe. Ich wäre für Eure Tipps dankbar!

Thinking about… CeBIT

Me at Cebit 2003

Me at Cebit 2003Ihr mögt mich für verrückt halten, aber ich war früher immer gerne auf der CeBIT.

CeBIT? Ja, richtig, die läuft derzeit wieder. Und früher, noch etwas schlanker und 10 Jahre jünger, da war ich Berufs bedingt eigentlich immer auf der CeBIT. Natürlich hat man sich die Füße in den Bauch gestanden, war heißer, hatte Blasen an den Füßen und heiser vom reden.

Aber, die CeBIT war cool! Während der CeBIT konnte man sicher gehen, dass IT-Projekte still standen und die gesamte Branche vor Ort in Hannover war. Das lag nicht nur an den damals noch den Namen verdienenden Standpartys, den im Überschuss verteilten Goodies oder freizügigeren Messe-Hostessen. Es lag in erster Linie an Innovationen, welche die Welt veränderten. Ich erinnere mich noch an einen Vortrag von Sun, in dem Java vorgestellt wurde oder der Netscape Browser noch als das Non-Plus-Ultra angepriesen wurde und es auch  tatsächlich war.

Was hat sich geändert? Ich kann es nicht genau sagen, aber irgendwie ist die CeBIT ein Dinosaurier, um den man noch nicht ganz herum kommt, den man aber nur noch akzeptiert, weil einem nichts anderes übrig bleibt. Mir übrigens schon, ich bin dieses Jahr nicht dort, wie viele meiner Kunden und Partner auch nicht.

Schade eigentlich!

Und ja, ich werde alt…. 🙂