Finger heb! – Ausmisten alter PNs

Diesen Nostalgie-Eintrag habe ich schon gestern vorgeschrieben. Ich habe mal die alten, früher in der MK genutzten PNs (ja, die richtigen PNs, nicht die Konversationsnachrichten die jetzt genutzt werden) durchgeschaut. Im Rahmen der irgendwann erfolgenden Umstellung der MK zum neuen Design, werden diese alten Nachrichten gelöscht werden.

Letzt endlich ist das nicht schlimm, aber eben auch Grund und Anlass in alten Zeiten zu schwelgen.

Alten Zeiten sind dabei relativ. Die erste PN die ich jemals in der MK geschrieben habe, ging am 10.01.2008 an Merlin1, damals wie heute Hauptorganisator des Darmstädter MK-Stammtisch und heute einer meiner Studio-Partner. Und um was ging es, ja, um den Stammtisch. 🙂

Anfang 2008 ging es also los, ja, ich finde schon, dass das die „alte Zeit“ war.

Eine andere Nachricht, über die wir uns noch heute amüsieren, hatte den Betreff „Finger heb!“ und ging an Model Modern Spirit. 🙂 Damals noch ausgesprochen vorsichtig in der Ansprache und recht unspezifisch was das Thema angeht. Aber hej, so schlecht war die Nachricht wohl nicht, wir haben noch heute super coole und geniale Shootings.

Das  mit dem Finger war dann auch schon 2009, dazwischen lagen einige viele Absagen, aber auch schon das ein oder andere Shooting. Aller Anfang ist schwer. 😉

Was mir aber positiv aufgefallen ist, sind die vielen, alten Nachrichten die ich mit Leuten ausgetauscht habe, mit denen ich noch heute befreundet bin und mehr oder regelmäßig sehe oder zumindest, wenn in der Zwischenzeit weg gezogen, Nachrichten austausche. Man kann wirklich sagen, dass die MK für einen Exil-Schwaben in Hessen, gerade was das soziale Umfeld angeht, ein echter Glücksfall war!

An dieser Stelle möchte ich mich einfach mal wieder bei all denen bedanken, die es mir ermöglichen dieses tolle Hobby zu betreiben und mit denen ich zusammenarbeiten darf!

Blümchenknipser

Ich mag den, meist von People-Fotografen des oftmals eher despektierlich genutzten Begriff des „Blümchenfotografen“ nicht – auch wenn ich zugeben muss, dass er auch von mir schon genutzt wurde.

„Blümchenfotograf“ ist oftmals der Begriff für Fotografen, die Natur fotografieren oder, im weitesten Sinn, steht er für alle Fotografen, die nicht Menschen fotografieren.

In der Tat gibt es in diesem Bereich eine unendliche Zahl an typischen Wald-Feld-Wiese-Freizeit-Knipsbildchen, aber gibt es die bei der People-Fotografie nicht auch?

Insbesondere mag ich den Begriff aber eigentlich nicht, weil ich vor den vielen Fotografen, die sich früh morgens auf ins Feld machen und mit viel Geduld, Know-How und Liebe zur Natur den Hut ziehen muss. Mich begeistern die umwerfend scharfen, auf oftmals große Entfernung aufgenommenen Bilder von Tieren und ich bin oftmals total geflasht von den Wahnsinns Makro-Fotografien von Insekten oder Blumen. Nicht nur, dass ich niemals die Geduld für diese Art der Fotografie aufbringen würde, ich würde mich wahrscheinlich nie motivieren können, die Mühen einer Pirsch und das lange Warten auf mich zu nehmen.

Deshalb finde ich es schön, in 500px oder auch der Fotocommunity von tollen u. begeisterten Fotografen immer wieder aus den unterschiedlichsten Bereichen der Fotografie, nicht zu letzt eben auch aus den Bereichen von denen ich keine Ahnung habe, begeistert und überrascht zu werden.

Diese Vielfalt macht die Fotografie aus und nicht zu letzt, weil jeder seine Nische in der Fotografie finden kann, ist die Fotografie für mich eines der schönsten und kreativen Hobbies die man haben kann.

Das musste jetzt einfach mal gesagt werden… 🙂

If you don’t like it don’t look at it

Heute mal ein paar Gedanken über all die Weltverbesserer da draußen im Internet, die meinen andere zum Schutze der Menschheit oder deren Seelenheil vor bösem bewahren zu müssen. Ich spreche von den Menschen, die unaufgefordert jeden der es wissen oder meist nicht wissen möchte, darüber aufklären, dass das, was der oder diejenige gerade tut, sei es Bilder in Facebook zu posten, überhaupt böse Bilder zu erstellen oder frei seine Meinung zu äußern aus diesen oder jenen Gründen vollkommen dumm, daneben, abartige und/oder böse ist.

Selbstverständlich ignorieren diese Menschen, dass sich vielleicht der Angesprochene, dem Teufel anheim gefallene Mensch sich über seine „Tat“ durch aus bewusst war.

Besonders nerven tun mich hier Menschen, die nicht nur ihre Meinung äußern, sondern in den einschlägigen, leider meist amerikanischen Netzwerken die Werke anderer flaggen. Flaggen? Das bedeutet, man weißt den Betreiber darauf hin, dass ein Bild nicht den Regeln entspricht. Selbstverständlich entsprechen die Bilder aber in den meisten Fällen einfach nur dem persönlichen Geschmack nicht. Dumm nur, dass die meisten Social Networks, Instagram (Facebook-Tochter) ist da ein hervorstechendes Beispiel, null darum scheren, ob ein Bild tatsächlich nicht den Regeln entspricht. Bilder die geflaggt werden, werden eben gelöscht.

Warum tun Menschen sowas? Aus Engstirnigkeit oder weil sich tatsächlich missionarisch versuchen, die Welt nach ihren Vorstellungen „zu verbessern“?

Eigentlich sollte es doch ganz einfach sein! Wenn ein Bild, in aller Regel als sehr kleine Voransicht (Thumbnail) angezeigt, eventuell in meinen Augen etwas böses, verwerfliches oder unanständiges darstellt, dann klicke ich einfach nicht drauf. Aus die Maus! Ist doch eigentlich nicht so schwer!!

Aber nein, selbstverständlich wird drauf geklickt, sich drüber aufgeregt, dem Poster die selbstverständlich allumfassend korrekte Meinung gegeigt und…. GEFLAGGT!

Scheiße, ich kann nicht sagen, wie mich dieses Zensur-Instrument und das vollkommen gedankenloses Umgehen auch der Betreiber damit nervt!

Wie steht Ihr zu diesem Thema?

Magistus hat’n Kindle

Ja, ich habe jetzt auch ein Kindle. Eigentlich schon ein paar Wochen, bevor ich aber hier drüber schreibe, wollte ich doch mal abwarten, ob das Amazon Spielzeug bei mir das selbe Schicksal erleidet wie so man anderes elektronische Gadget.

Aber, ich muss sagen, das Kindle ist zu einem sehr beliebten Begleiter auf Reisen, ein guter Gefährte auf dem Sofa und gelegentlicher Bettbesucher geworden. 🙂 Kurz, ich nutze das Kindle wirklich und bin sehr begeistert. Das ist um so überraschender, wenn man weiß, dass ich ein ziemlicher Jäger und Sammler speziell was Bücher und Comics angeht. Ich habe noch immer alle Bücher seit ich lesen kann, nicht eins wurde weggeschmissen oder verkauft. Ich habe mir auch nur selten Bücher ausgeliehen, musste ich sie doch irgendwann wieder zurück geben.

Warum also jetzt ein Kindle?

1.) Ich habe damit die Möglichkeit verschiedene Bücher sehr einfach und ohne Aufwand überall hin mitzunehmen. Einfacher geht es nicht!

2.) Ich kann jederzeit (WLAN voraus gesetzt – Ich habe das ganz einfache Kindle) neue Bücher testlesen u. bei Gefallen auch kaufen

3.) Ich liebe Gadget – Ist einfach so. Und das Kindle ist ein ziemlich hippes Gadget

4.) Die Auswahl an Büchern ist enorm und man vermisst eigentlich fast kein Buch

5.) Das Kindle funktioniert klasse, einfach und zuverlässig. Die Akku-Laufzeit ist unglaublich, das E-Ink-Display ist super angenehm zu lesen und das Kindle ist super leicht und liegt klasse in der Hand

Negatives? Nun, die Bücher habe ich zwar elektronisch, aber niemand garantiert mir, dass ich auf die Bücher auch noch in 10 oder 20 Jahren zugreifen werde können. Da bin ich bei Papierbüchern in aller Regeln auf der sichereren Seite. Wer also wert auf Sammlerstück legt, sollte vielleicht doch beim ehrlich Bedruckten bleiben. Für alle anderen, die nicht ganz 100,00 EUR locker machen können, denen kann ich ganz klar ein Kindle empfehlen, ich bin auf jeden Fall begeistert.

Wie Fotografen u. Models Bilder auswählen

Ich gehöre zu den TfP-Fotografen, bei denen die Models mit denen ich geshootet habe, mindestens 3 Favoriten aus den geschossenen Bildern auswählen dürfen, die ich dann bearbeite. Dabei überlege ich doch immer wieder Überraschungen, weil manchmal Bilder ausgewählt werden, an die ich Never-Ever auch nur gedacht hätte. Neutral betrachtet ist das wohl nicht ungewöhnlich, schließlich gibt es doch erhebliche Unterschiede in der Betrachtungsweise, nach denen man Bilder bewertet:

Fotograf:

  • Fototechnische Perfektion – Schärfe, Schnitt, Licht, Farben, Schatten
  • Posing: Ist was ungünstig angeschnitten (abgeschnitten), Glanz in den Augen
  • Erotik – Ist das Bild erotisch und soll es das sein (hier kommt noch der Unterschied Mann-Frau zum tragen)?
  • Gestaltungsmöglichkeiten bei der Nachbearbeitung
  • Präsentationsmöglichkeiten auf der SC

Model:

  • Figur: Ist das Foto vorteilhaft aufgenommen (sieht man dick / dünn aus)?
  • Liegen die Haare richtig?
  • Kuckt man schön – Wie ist die Mimik?
  • Wurde die Schokoladen-Seite aufgenommen?
  • Sieht man zu viel?

Ja, natürlich gibt es in der Betrachtung und Bewertung Überschneidungen und je professioneller eine oder beide Parteien sind, desto größer sind diese Überschneidungen in der Betrachtung.

Es gibt zusätzlich aber noch einen sehr wichtigen Punkt:

Die Geschmäcker sind verschieden!

Denn neben all den oben genannten, mehr oder weniger kategorisierbaren Kriterien, läßt sich über Geschmack bekanntlich vortrefflich streiten. Schon alleine deshalb ist es sicherlich nicht ungewöhnlich, dass man nicht immer bei jedem Bild die selbe Einschätzung hat. Wäre sonst ja auch sehr langweilig.

In der Praxis ergibt sich in aller Regel dann allerdings eine recht unkomplizierte Situation. Da es den Models, ebenso wie mir, in aller Regel selten Möglich ist, sich für nur 3 Bilder aus allen fotografierten Shooting-Bildern zu entscheiden, bekomme ich meist eine Auswahl von 5-10 Bildern die alle gute gefallen. Vergleicht man diese Auswahl mit meiner Auswahl an Top-Bildern, kam es bis jetzt noch nicht einmal vor, dass es hier nicht eine gemeinsam Menge an Bildern gibt, die uns beiden am besten gefällt. Die Wahl für die Bearbeitung steht dann fest!

Ich weiß, dass sich viele Fotografen die Auswahl der Bilder komplett selbst vorbehalten, trotzdem würde es mich interessieren, wie Ihr vorgeht! Wählt Ihr selber aus oder hat das Model Mitspracherecht?

Magistus @ Photokina

Jaaaaa, ich war auch da. Und ja, ich war an nem Samstag da. War jetzt aber nicht wirklich tragisch, denn wirklich überfüllt war es nicht, sondern durchaus sehr angenehm.

Wer jetzt hofft, hier eine Liste der Photokina-Neuheiten zu finden, den muss ich leider enttäuschen. In der Beziehung war ich nicht unterwegs.

Bei Nikon bin ich nur mal kurz über den Stand geschlurft, ebenso wie über die Stände der anderen großen Hersteller von Kameras und/oder Objektiven. Bei der Fotocommunity habe ich auch mal kurz vorbei geschaut und mir ein wenig Studio-Equipment angeschaut. Und wie jede mal, habe ich wieder ein Auge auf den coolen Ranger von Elinchrom geworfen. Leider wird wohl mehr nicht draus werden, da spielt mein Budget nicht mit.

Mit super netter Begleitung ging es mir dann auch mehr darum, neue Inspiration und Motivation zu finden. Und das ist geglückt. Durch coole, witzige aber auch super informative Vorträge (wie z.B. von Calvin Hollywood), klasse Photoausstellungen, z.B. von Leica und einer tollen Stimmung bereue ich den anstrengenden und nicht ganz billigen Tag wirklich nicht.

Wie fandet Ihr die diesjährige Photokina, falls Ihr überhaupt da wart? Und wenn nicht, wart ihr nicht neugierig?

Ich hab keine Ahnung…

Magistus Emoticons Quer

…was ich heute posten soll!

Das kommt nicht oft vor, meist habe ich sogar ne ganz Reihe an möglichen Themen und natürlich ne ganze Menge an Bildern die ich hier zeigen und beschreiben möchte.

Heute bin ich allerdings bei ner Hochzeit guter Freunde eingeladen und mache dort auch die Hochzeitsbilder. Sprich, was ihr im Moment lest, habe ich bereits vorgeschrieben und wurde dann via WordPress-Schedule  automatisch gepostet. Jetzt kann man sich fragen, warum ich denn dann nicht einfach ein neues Bild poste. Gute Frage und in der Tat hätte ich eine ganze Latte an Bildern die ich hier noch zeigen werden.

Mein Workflow was das posten neuer, aufwändig bearbeiteter Bilder aus Photoshootings angeht, ist der, dass ich neben dem Post hier im Blog das Bild mindestens auch in der Model-Kartei poste. Oftmals folgt auch ein Post in der Fotocommunity und 500px. Diese Posts sind aber leider, oder auch zum Glück, denkt man an Spam, nicht möglich. Deshalb als, keine Bilder heute, sorry! 🙂

Na ja, und zugegebener Maßen ist es auch so, dass ein Post am Samstag oftmals extrem wenig beachtet werden. Schaue ich meine Statistik des letzten Jahres an, ist der Samstag einer der schwächsten Tage überhaupt.

However, that’s it, morgen gibt es gegen Abend einen neuen Post inkl. Bild. Zumindest ist das der Plan…. 😉

Thinking about – Model-Kartei.de

Ich freue mich schon auf das Model-Kartei.de Sommerfest heute Abend und bin gleich ausnahmsweise Begleiter bei einem sicherlich interessanten Shooting. Ich freue mich wirklich auf das Fest und einen hoffentlich coolen und entspannten Tag u. Abend.

Grund genug, hier mal eine Lanze für die Model-Kartei zu brechen. Ja, die MK hat, wie alle Communities u. Foren einige Trolle die immer wieder für Kopfschütteln sorgen und ja, die Models sind auch hin und wieder unzuverlässig, ebenso wie so mancher Fotograf. Und ja, viele Bilder sind Schrott.

ABER, diese eben genannten Punkte sind die Probleme im Grunde aller ähnlich gearteten Plattformen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger stark ist die Model-Kartei davon betroffen.

Die Model-Kartei ist aber eben auch die größte Plattform für Models u. Fotografen für den deutschsprachigen Raum. Nirgendwo sonst findet man so einfach, schnell und auf einer Plattform Models, Fotografen oder Visagisten. Nirgendwo sonst kann man einfach Kontakte knüpfen. Zumindest habe ich diese Erfahrung gemacht, denn mindestens 90% allermeiner Shootings haben Ihren Ursprung irgendwann mal in der MK gehabt.

Denn taucht man etwas tiefer ein, betreibt Networking, geht vielleicht auch mal zu lokalen Events oder Stammtischen, kann mich sehr schnell ein Netzwerk aufbauen auf das man sein Hobby aufbauen kann.

Nein, die MK ist keine Plattform um groß raus zu kommen, auch wenn es wirklich herausragende Fotografen, Models u. Visas in der MK gibt. Trotzdem, es ist keine Business-Plattform. Aber, man kann mit und über die MK viel Spaß haben und tolle Leute kennen lernen. Und, zumindest ist es bei mir so, Freundschaften schließen.

Was andere auch sagen mögen, ich finde die MK geil!

Und ich schreibe das jetzt nicht, damit mir Hendrik (MK Cheffe) heute Abend einen ausgibt.

Hm, obwohl, ….  🙂

Akt, aber ohne Veröffentlichungsrechte

Neulich habe ich auf einer Sedcard in der MK folgenden Satz gelesen:

„Ab Teil-Akt Shooting nur ohne Veröffentlichungsrechte“

Selbstverständlich gibt es dann Teil-Akt und Akt auch nur als PAY-Shooting.

Versteht mich nicht falsch, der Markt macht den Preis und natürlich hat jedes Model das recht die Bedingungen unter denen sie shootet selbst und frei festzulegen. Trotzdem stellen sich mir bei einem solchen Spruch die Nackenhaare auf.

1. Frage: Welchen Grund sollte der Knipser haben für Akt-Bilder auch noch Geld zu zahlen ohne die Bilder nachher veröffentlichen zu dürfen? Richtig, die Gründe sind wenig erbaulich und würden mich als Model mal eher abschrecken!

2. Frage: Welche Gründe sollte ein Model haben, sich für Geld zwar nackt zu machen und fotografieren zu lassen, dann aber die Bilder nicht veröffentlicht sehen zu wollen. Entgegen Punkt 1, kann es bei Pay-Shootings bei denen der Fotograf bezahlt wird, ganz klar den Grund geben, dass man von sich oder den Freund schöne aber eben private Bilder haben möchte. Soweit so gut! Möchte ein Model für solche Bilder Geld haben, bedeutet das für mich als Fotografen, a) das Model steht nicht hinter dem was sie tut, b) sie macht es nur des Geldes wegen und c) das kann doch nur Ärger geben und d) die Motivation coole Bilder zu machen ist gleich 0 es geht nur um b).

Egal aus welcher Richtung betrachtet, irgendwie finde ich es traurig und auch sehr schade, da auch Bilder in diesen, zugegeben freizügigen oft erotischen Bereichen wunderschön, ästhtisch und absolut vorzeigbar sein können. Allerdings wohl eher nicht von Knippsern, auf die sich die Frage 1 bezieht. Insofern schließt sich wohl wieder der Kreis.

Wie auch immer, ich finde so einen Satz insgesamt mehr als komisch und das meine ich nicht im humoristischen Sinne!

Was denkt Ihr zu dem Zitat, bin ich da zu empfindlich?

Individual- oder Dauervertrag

Es gibt ein paar Dinge, bei denen ich ziemlich pedantisch bin, z.B. was Shootings und Verträge angeht. Ich habe es bis jetzt immer sehr strikt gehandhabt und sogar bei sehr gut befreundeten Models immer für jedes Shooting, egal ob TfP-Shooting oder Pay, einen Vertrag abgeschlossen. Bei manchen Models kann ich da schon einen eigenen Ordner füllen. 🙂

Mir war es aber einfach immer sehr wichtig für beide Seiten eine ordentliche und verbindliche Vereinbarung zu haben. Nicht, dass ich glauben würde, dass es zu einem Rechtsstreit kommen könnte, aber sicher ist sicher.

Entsprechende Verträge bzw. auch Link zu Verträgen, speziell TfP-Verträge, findet Ihr in meinem Artikel Model Release und auch in einem guten Hilfe-Thread in der MK.

In letzter Zeit wurde ich von Model aber auch anderen Fotografen immer wieder darauf angesprochen, warum ich denn nicht, wie wohl sonst durchaus bei Stamm-Models üblich, einen Dauervertrag mit den entsprechenden Models vereinbare? Mit Dauervertrag ist hier ein Vertrag gemeint, der für einen bestimmten Zeitraum oder auf unbestimmte Zeit die Veröffentlichungsrechte zwischen Fotograf u. Model für zukünftige Shootings regelt, ohne bei jedem Shooting einen neuen, individuellen Vertrag abzuschließen.

Mein Gegenargument war bis jetzt immer, wie man denn bzgl. der Veröffentlichungsrechte zwischen Bildern die bei einem Shooting entstanden sind und Bilder z.B. von einer privaten Party unterscheiden soll? In der Zwischenzeit muss ich dann allerdings zugegeben, dass sich meine Bilder aus Shootings doch so stark von Schnappschüssen unterscheiden und es auch sonst jede Menge Differenzierungen gibt, dass das Argument nicht wirklich zählt.

Ich habe mich deshalb seit neustem dazu entschlossen, mit meinen Stamm-Models (Models, mit denen ich sehr regelmäßig und häufig shoote) einen Dauervertrag abzuschließen, wenn das auch vom Model gewünscht wird. Sollte weiterhin ein individueller Vertrag vorgezogen werden, werde ich das weiterhin machen, auch mit neuen Models.

Wie handhabt Ihr das bei Euch? Macht ihr jedes mal einen neuen Vertrag oder macht Ihr Dauerverträge? Oder macht Ihr womöglich überhaupt keine Verträge? Die Frage richtet sich an Models und Fotografen und Eure Erfahrung würde mich wirklich sehr interessieren (Sowohl in der Umfrage als auch in den Kommentaren)!

Es darf kommentiert werden…

Ja, ich hasse auch Jammer-Threads oder Frust-Postings, aber heute ist es bei mir auch mal wieder soweit.

Seit geraumer Zeit stelle ich fest, dass in eigentlich allen Plattformen, evtl. Faebook ausgenommen, immer weniger kommentiert wird. Klar, Über das Thema hab ich schon vor einiger Zeit mal geschrieben und mir ist bewusst, dass Kommentare im Grunde nicht sehr viel aussagen. Wie ich damals aber schon geschrieben habe, ist ein Kommentar, z.B. unter ein Bild oder ein Blog-Beitrag immerhin eine Art der Aufmerksamkeit, die der Betrachter dem Fotografen / Model /Blogger geben kann.

Nur, wie gesagt, davon sieht man immer weniger. Und das ist bedauerlich, denn, ganz klar, etwas Positiv-Feedback motiviert. Und wenn man dann sieht, wie wirklich coole Bilder einfach komplett ohne Feedback bleiben, auch wenn sie durchaus häufig betrachtet wurden, macht mich das, hm, traurig.

Woran kann man diese Änderung im Verhalten der Internet-Nutzer fest machen? Ich denke, dass es insbesondere an den Möglichkeiten liegt, in der Zwischenzeit zu jedem Furz sein Kommentar abgeben zu können. Bestellt man ne Pizza – Kommentar und Sternchen, Bestellt man bei Amazon oder eBay – Kommentar und Sternchen ….. Klar, dass durch die Inflationäre Verwendung von Kommentarmöglichkeiten manches zu kurz kommt. Insbesondere dann, wenn man sich die Mühe machen muss, richtig was zu schreiben anstatt einfach nur einen Gefällt-Mir-Button zu drücken.

Nein, mir gefällt das nicht, muss aber selbst an mir arbeiten dort wieder etwas zurück zu geben wo ich die Mühe anderer erkenne. Und vielleicht lieber einmal weniger die letzte Pizza-Lieferung zu bewerten.

So, Schluss mit der Nörgelei!

P.S.: Auch zu diesem Beitrag kann man Kommentare abgeben…. 😉

1001

Small Header - 1001 Artikel Jubiläum - Feuerwerk

Es ist mal wieder Zeit mir selbst auf die Blogger-Schulter zu klopfen! 🙂

Dieser Artikel ist tatsächlich der 1001. Artikel den ich für diesen Blog geschrieben haben. 1001, wow, was für ne Zahl. Mich würde ja mal interessieren, wie viel Zeit mich das wirklich gekostet hat. Trotzdem, für mich hat es gelohnt und die meiste Zeit hat es auch sehr viel Spaß gemacht. Mal abgesehen von ein paar Hängern habe ich fast ausnahmslos mindestens einmal die Woche gebloggt, sehr häufig sogar täglich.

Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass das immer einfach von der Hand geht. Bloggen bedeutet Zeit zu investieren, Artikel zu planen und eventuell vor zu schreiben, sich Material zu besorgen und sich für ein Thema zu begeistern. Ohne eine Kombination aus alle dem und ohne positivem Feedback würde es sonst nicht funktionieren.

Ich finde es immer wieder schade sehen zu müssen, wie viele ambitionierte Blog-Projekte u. Ideen unheimlich schnell das Zeitliche segnen. Viele stellen sich das Bloggen einfach zu simple vor. Anderen fehlt die Geduld dran zu bleiben, bis man wirklich Feedback bekommt.

Noch viel trauriger stimmen mich die vielen alteingesessenen Blogs die mich lange begleitet haben und dann irgendwann doch aufgegeben wurden. Ich war selbst schon kurz vor dem Punkt, 2010 auf 2011 hatte ich mehrere Monate nichts mehr gepostet. Irgendwann hat mich das Bloggen aber doch wieder gepackt.

Habt Ihr, liebe Leser, selbst schon mal gebloggt? Woran lag es, dass Ihr nicht dabei geblieben seit? Oder bloggt ihr noch immer? Was motiviert Euch und wo ist der Blog zu finden? Ich bin auf Euer Feedback sehr gespannt!