Wer mich näher kennt weiß, dass ich auf Pen&Paper Rollenspiele, unter anderem auf Shadowrun stehe. Hätte man mir aber vor einiger Zeit erzählt, dass ich mal ein Foto inszeniere, welches den Bildern in den Shadworun-Regelwerken vom Stil, der Dynamik und den Farben so nahe kommt, hätte ich nur mit dem Kopf geschüttelt.
Um so mehr hat mich dann auch das Shooting und dann auch das Ergebnis begeistert! Hier das erste Bild aus dem coolen Shooting. Entstanden ist das Bild unter einer Autobahnbrücke mit für das Thema passenden Graffitis und perfekter Beton-Umgebung.
Das geniale Styling und Outfit ist aus einer Zusammenarbeit des ganzen Teams entstanden und besteht aus Painting, versch. Schichten zerschnittener (Netz-)Strumpfhosen und sonstigen Kram was sich cool integrieren ließ. Vielen dank hier, wie so oft, an die super coole Team-Arbeit!!
42. Model-Kartei.de Stammtisch in Darmstadt am 06.07.2011 – Der MK-Stammtisch bietet immer super Möglichkeiten Kontakte mit Modellen und Fotografen zu knüpfen und findet auch diesem wieder im Sausalitos in der Landgraf-Georg-Str. in Darmstadt statt. Alle Modelle, Fotografen, Visagisten, Bodypainter sind herzlich willkommen!
Ich bin jetzt schon mehrfach gefragt worden, warum man für eine Anmerkung unter meine Artikel eine Anmeldung über WordPress, Twitter oder Facebook benötigt. Die Antwort ist im Grunde ganz einfach und persönlicher Natur. Ich teile in diesem Blog, aber auch über Twitter oder Facebook sehr viel von meinem Leben und meines liebsten Hobbies, der Fotografie. Da finde ich es nur legitim, dass auch ich, zumindest ungefähr, weiß, mit wem ich es zu tun habe.
Wenn ich jemandem im wahren leben begegne und ich kritisiert, gelobt oder Ratschläge bekomme, dann doch normalerweise auch nur, wenn man sich vorher vorgestellt hat. Das ist eine Frage der guten Kinderstube, zumindest im echten Leben.
Tja, und das möchte ich eben in Ansätzen jetzt auch in meinem Blog einführen.
Die meisten Anmerkungen zu diesem Thema kamen übrigens von anonymen Lesern… 🙂
Ein weiteres Bild aus dem Jonglage Shooting mit Model und Artistin Verena. Ich finde das Bild einfach sehr erfrischen und dynamisch, weshalb ich es gerne, trotz extremen Lichtverhältnissen bearbeitet habe.
Das Gegenlicht ist hier eigentlich zu stark und der Himmel reißt leider etwas sehr aus, ich konnte mit entfesselten Blitzen aber doch ein wenig was aus der Lichtsituation raus holen.
Hier noch ein weiteres (schon gepostete) Bilde aus diesem Shooting:
Heute noch ein weiteres Bild aus dem Bondage-Tape Shooting mit diesem tollen Model, hier jetzt mit etwas aggressiverem und sehr coolen Posing, dafür ohne Hund. Ich finde hier den Gesichtsausdruck super genial, auch die nach hinten verlaufenden Schienen finde ich cool.
Licht kam hier wieder als Gegenlicht von der Sonne und von zwei frontal aufgestellten, entfesselten Systemblitzen. Das ganz habe ich dann entsprechend entsättigt und den Hintergrund noch etwas abgedunkelt.
Es ist kein Geheimnis, dass ich eher auf entsättigte, weniger bunte Bilder stehe, beim Bodypainting ist das dann aber doch eher ungewöhnlich. Um so mehr bin ich von der aktuellen Zusammenarbeit mit Michaela Zeng von Farbträume begeistert, die mal wieder ein Painting hingelegt hat, HAMMER!
Wie Ihr im folgenden Making-Of Video sehen könnt, wurde unser Model Verena ausschließlich mit schwarzer u. weißer Bodypainting-Farbe bemalt, was vor schwarzem Hintergrund einen echt genialen Effekt erzeugt hat:
Das Video am besten in der höchsten Auflösung anschauen, wäre sonst schade drum!
Und hier noch weitere Bilder vom anschließenden Shooting. Übrigens sind die beiden letzten Bilder von mir bei der Bearbeitung gedreht worden. Durch das enorm coole Posing, sind, eigentlich in der Horizontalen, Bilder entstanden, bei denen es mich gejuckt hat, den Betrachter durch im Grunde unmögliche Posen zu verwirren.
Hier das erste Outdoor-Bild, bei dem wir als „Kleidung“ Bondage-Tape verwendet haben. Das Tape klebt nur auf sich selbst, nicht aber auf der Haut, weshalb es sich ideal für Tape-Stylings auf der Haut oder sogar in Haaren eignet.
Im diesem Fall dient es dazu, das Posing noch aufregender zu gestalten, die Körperlinie also zu unterbrechen. Zudem spielt diese sehr knappe Verhüllung mit dem Betrachter, was das Bild noch erotisch macht, als wenn das Model komplett nackt posieren würde.
Entstanden ist das Bild outdoor auf stillgelegten Bahnschienen im Wald. Ich habe hier wieder gegen das Sonnenlicht mit zwei entfesselten Aufsteckblitzen gearbeitet und anschließend das Bild zum größten Teil entstättigt und mit Kontrasten, Hintergrundabdunklung u. Vignettierung zusätzliche Spannung erzeugt.
Kennt Ihr ifttt? Nicht? Dann wird es Zeit! Unter ifttt verbirgt sich ein, derzeit noch in der Beta-Phase befindlicher online Dienst, mit dem man Tasks denen man im weiten Feld des Social Media begegnet, automatisieren kann.
If This – Sprich, wenn ich einen neuen Artikel auf Magistus.de veröffentliche, möchte ich, dass der Artikel…
Then That – … auch in Facebook und auf Twitter veröffentlicht wird.
Channels von ifttt
Und genau diese Tasks automatisiert If This Than That (ifttt) mit Schnittstellen zu einer gigantischen Anzahl an Social u. Media Web-Angeboten. Ich nutze ifttt jetzt schon seit knapp einem Monat und kann sagen, dass der Dienst ausgesprochen zuverlässig und cool funktioniert.
Ich selbst nutze Schnittstellen zu WordPress.com, Dropbox, Facebook, Facebook-Pages, Twitter u. Flickr und jeder der Anbindungen lässt sich sehr leicht etablieren. Ich spare mir damit wirklich ein klein wenig Zeit bei einigen Tasks (derzeit sind nur 10 Tasks pro User gestattet) die ich Tag täglich von Hand machen müsste. Und noch besser, einige der Tasks würde ich sonst oft genug einfach vergessen.
Wie schon kurz gesagt, befindet sich ifttt derzeit noch in einer Beta-Phase und zur Anmeldung wird eine Einladung benötigt. Noch habe ich 3 Einladungen frei! Postet hier, warum ihr ifttt nutzen möchtet und die ersten drei bekommen von mir dann eine Einladung (bitte dazu eine echte eMail-Adresse mit angeben!!!).
Shooting im Dunkel? Nicht ganz, korrekte wäre Shooting bei Schwarzlich (auch UV-Licht genannt). Normalerweise kennt man den Effekt aus Clubs u. Partys, bei denen bei bestimmten Lighteffects weiße Kleidung anfängt stark zu leuchten. Genau diesen Effekt macht sich auch das UV-Painting zu nutze.
Dabei wird mit Bodypainting-Farbe (z.B. von Diamond FX oder Kryolan) benutzt, die im UV-Bereich fluoresziert, also einen ganz besonderen Leuchteffekt verursacht. Im normalen Licht ist ein reines UV-Painting eher blass und matt, also bei weitem nicht so farbstark wie klassische Paintings. UV-Paintings entfalten ihren Reiz erst bei Dunkelheit und der Beleuchtung mit UV-Lampen. Besonders interessant dabei ist, dass die Körper, die das Painting tragen, im Grunde nicht zu sehen sind. Sehen kann man ausschließlich die bemalten Flächen.
Painting Farbtraeume - Photo Magitus
Damit ist es dem Painter möglich, Figuren zu kreieren, die nichts mehr mit dem eigentlichen Träger zu tun haben. Eine Kombination aus zwei Model wird zu einem einzigen leuchtenden Objekt.
Eine Faszination, der sich kein Betrachter und natürlich auch kein Fotograf entziehen kann. Und zugegebener Maßen von größtem Reiz, wenn man diese Kunst live miterleben darf.
Die Kunst festzuhalten ist für den Fotografen nicht ganz einfach, da das fotografieren von UV-Paintings etwas vom Lehrbuchpfad der Fotografie abweicht. Schließlich ist es dunkel und die UV-Farbe, auch mit starken UV-Scheinwerfern beleuchtet, scheinen nie so hell, wie man es bei Shootings mit einer klassischen Tageslichtsituation gewöhnt ist. Optimale Aufnahmebedingungen sehen also anders aus!
Der Versuch, mit einem Blitz mehr Licht in die Szene zu bringen (immer wieder bei Events zu sehen), schließt sich komplett aus. Der Blitz hellt zwar die Szene insgesamt in der Tat auf, allerdings wird die Wirkung des UV-Lichts komplett aufgehoben und die eigentliche Arbeit des Painting-Künstlers zerstört.
Painting Phoenix - Photo MagistusUV-Lichtset
Deshalb bleibt nichts anderes, als einen Kompromiss zwischen Verschlusszeit, Blende u. ISO zu finden um die UV-Farbe (und nur diese) optimal zu belichten. Man arbeitet hier im manuellen Modus (M). Ich habe mit 1/30 Sek. bei f/4.2 u. ISO 1600 sehr gute Erfahrungen gemacht. Damit kann ich die Kamera noch einigermaßen ruhig halten und bei meiner Nikon D300 ist das Rauschen noch vertretbar. Übrigens geht das Rauschen und auch ein klein wenig Unschärfe etwas im Painting unter, was durch den Fluoro-Effekt bedingt ist.
Ein improvisiertes UV-Lichtset mit vier UV-Neonröhren könnte dann so aussehen (im Vordergrund ist noch der Painting-Entwurf zu sehen:
Ihr wollte selbst mal was mit UV-Painting machen? Fragt bei entsprechenden Bodypainting-Künstlern nach! Die Paintings dieses Artikels wurde gemacht von Farbtraeume u. von Phoenix Bodyart.
Vielen Dank an Michi u. Sabrina für die geniale Arbeit und an Voluta, Tante Mimi, Rames u. Marco für die großartige Model-Arbeit.
Ein weiteres Foto aus dem coolen Jonglage- u. Artistik-Shooting Outdoor in der Natur, bzw. hier auf stillgelegten Bahnschienen.
Die Jonglage habe ich hier durch die nicht entsättigten Bälle hervorgehoben.Das ganz als Available-Light, allerdings aufgehellt doch zwei entfässelte Systemblitze.
Jupp, ich habe jetzt auch ein Puder-Shooting gemacht. Schon immer habe ich die coolen Bilder bewundert und hatte so ein Shooting schon lange geplant. Und, so viel ist sicher, ein Puder-Shooting will geplant sein.
Für mein Puder-Shooting habe ich mir im Künstlerbedarf 1kg rotes Pigment bestellt. Das äußerst kräftige Pigment war vollkommen ausreichend, um es mit 4kg Mehl zu strecken. Und ich kann sagen, die 4kg haben wir dann auch gebraucht.
Neben dem eigentlichen „Puder“ stellte sich die Frage der Location. Ohne Frage war das Shooting nicht im Studio möglich und mangels passender Inhouse-Möglichkeit sind wir in den Wald gegangen. Outdoor kommt an sich natürlich sehr cool, nur sollte es einigermaßen windstill sein. Es ist unglaublich, wie die Pudermischung verweht wird und die 1kg Pigment auf 4kg Mehl noch färben können.
Eine passende Location und jede Menge Puder helfen aber nichts, wenn man nicht jemand hat, der das Puder auf das Model schleudern kann. Deshalb, ohne Assistent geht es nicht. Wir haben zusätzlich die Erfahrung gemacht, dass es auch sehr cool kommt, wenn das Model selbst mit Puder wirft. Im Nachhinein würde ich wohl noch einen zweiten Assistenten empfehlen, um das Model wirklich von beiden Seiten zu bewerfen. Damit könnte man wohl eine noch gleichmäßigere Wolke erzeugen.
Tja, und dann natürlich das Model. Klar sollte das Model keine Angst haben, mit farbigem Pulver beworfen zu werden und entsprechend leidensfähig sein. Ebenso wichtig ist aber auch ein Model mit gutem und sicherem Posing. Den richtigen Moment der Pulverwolken-Ausbreitung abzupassen ist schon schwer genug, dann aber noch Posen korrigieren zu müssen ist fast unmöglich.
Ja, dann kann es los gehen. Und es ist wirklich eine riesen Sauerei, macht aber, bei einem guten Team auch jede Menge Spaß. Ich bin mit den Ergebnissen und vor allem der tollen Teamarbeit sehr zufrieden. Einzig hatte ich mit Schlagschatten im Gesicht zu kämpfen, die Teilweise durch die Wolke entstanden sind. Aber gut, das nächste mal nehme ich ein höhere Stativ mit. 🙂
Mein riesen großer Dank geht an Tante Mimi u. Rames für die wie immer geniale Zusammenarbeit!!!
Hier ein weiteres Bild aus meinem coolen Gothic-Shooting in HighKey. Von der Bildaufteilung diesmal eher klassisch, durch den Schulterblick aber sehr neckisch mit dem Betrachter spielend.
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