Ich habe ja in einem früheren Post darüber berichtet, dass BlogTimes auch in diesem Jahr wieder die deutschsprachigen Fotografie-Blogs gesucht hat. In der Zwischenzeit ist eine enorme Liste zusammen gekommen, über deren Zusammensetzung Ihr im entsprechenden Blog-Beitrag einiges lesen könnt.
Wirklich eine großartige Arbeit und herzlichen Dank für die Aufnahme dieses Blogs in die Liste!
Und hier die Liste der Blogs (danke für die Genehmigung zur Übernahme der Liste!):
Martin Gommel hat eine Sammlung der in Google+ vertretenen Fotografen und deren Links gestartet. Die Liste findet Ihr hier: http://bit.ly/fotografenliste
Bei Outdoor-Shootings bin ich der Freund von entfesselten Systemblitzen, wie hier im Blog ja auch schon mehrfach beschrieben. Aber auch mich Systemblitzen hatte ich schon länger den Wunsch, einen Blitz auch auf einem Stativ nutzen zu können. Und zwar so, dass ich den Blitz einfach und schnell neigen als auch drehen kann.
Ein weitere Wunsch war es, meinen ohnehin vorhandenen Reflektor-Schirm ebenfalls mit dem Systemblitz zu nutzen oder den ebenfalls vorhandenen Reflektor am Stativ zu montieren u. einfach und ohne Umstände besser auf das Fotoobjekt ausrichten zu können.
Bei den verschiedenen Fachhändlern im Internet gibt es eine riesige Auswahl an Neigern, Schirm- oder Blitzhaltern. Viele scheinen aber, glaubt man den Berichten und Testergebnissen, an mangelhafter Verarbeitung zu leiden oder durch den Einsatz von Kunststoff nicht sehr stabil sein.
Vor kurzem bin ich aber über den Phottix Varos Schirmhalter gestolpert. Bereits wenn man das Teil in der Hand hält, fühlt sich der Phottix Varos recht schwer an. Der Eindruck bestätigt sich nach dem auspacken. Alle wichtigen Teil sind aus Metall und sehr gut verarbeitet. Die Schrauben, Gelenke und Adapter sind ebenfalls aus Metall und greifen wunderbar, so dass ein festes Einstellen gewährleistet ist.
Mit dem Varos kann man nicht nur einen Schirm an einem Stativ anbringen, es ist außerdem möglich einen Systemblitz anzubringen. Beides lässt sich einfach verbinden und fixieren. Über einen Vollmetall-Adapter lassen sich neben dem Sytemblitz auch Systeme mit 1/4-Gewinde oder 5/8 Spigot verwenden.
Ich bin sehr begeistert von dem Teil und kann es sehr empfehlen.
Eines der wichtigsten Features bei Lightroom sind die sogenannten Presets oder Vorgaben, mit denen man Entwicklungseinstellungen speichern und dann, sozusagen als gespeicherten Filter, jederzeit auf andere Bilder anwenden kann.
Diese Presets erleichtern die Arbeit enorm, weshalb ich heute in einem kleinen Video-Tutorial zeigen möchte, wie ich mit den Presets arbeite (am besten in HQ anschauen!):
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Das im Video erstellte Preset könnt Ihr Euch, wie versprochen, unter diesem Link herunter laden:
Mit diesem Preset, und im Anschluss noch etwas Photoshop-Arbeit, habe ich diese Bilder erstellt (click für XXL):
Die Bilder wurden im Rahmen eines sehr genialen Shadowrun-Outdoor-Shootings fotografiert. Inspiriert durch die Bilder aus den Shadowrun-Rollenspiel-Regelwerken.
Ich springe dann jetzt doch auch bei 500px rum. Ich kann noch nicht sagen, wie aktiv ich dort sein werde. Auf den ersten Blick macht es aber einen sehr ansprechenden Eindruck: http://500px.com/magistus
Wie bereits im vergangenen Jahr macht sich BlogTimes auf die Suche nach den aktiven deutschsprachigen Fotografie-Blogs. Die Sammlung des vergangenen Jahres war schon absolut enorm und ich finde es klasse, wenn an diesem Thema dran geblieben wird.
Selbstverständlich beteilige ich mich auch selbst super gerne daran. So here it is:
Seit wann besteht Dein Fotografieblog?
Ich schreibe jetzt seit 2008 über die Fotografie, meine Shootings und was mich rund um das Thema bewegt. Zwischenzeitlich mal mit einer längeren Pause geht es sei gut einem halben Jahr wieder aktiver los bei Magistus Photography. Welche Schwerpunktthemen behandelt Dein Blog?
Der Schwerpunkt liegt im Wesentlichen auf der People-Fotografie und alles was damit zusammen hängt. Sei es das Planen von Shootings, der Umgang mit Modellen oder auch die Retouche im Anschluss an ein Shooting. Außerdem poste ich Bilder aus meine Sessions mit kleinen Anmerkungen, wie das Bild entstanden ist oder was mich daran bewegt. Wieviel Beiträge veröffentlichst Du durchschnittlich pro Woche?
Leider weniger als ich mal gehofft hatte, meist reicht es aber doch für ca. drei Bilder-Posts mit etwas Erklärung und Kommentar und ein oder zwei Artikel zum Thema Fotografie. Das Problem ist hier weniger das Thema sondern vielmehr die fehlende Zeit. Welche fotografischen Bereiche interessieren Dich in der Fotografie?
Als Betrachter fasziniert mir eigentlich jeder Bereich der Fotografie. Selbst begeistere ich mich aber schon seit Jahren insbesondere für die People-Fotografie. Damit meine ich geplante Shootings an versch. Locations oder im eigenen Studio.
42. Model-Kartei.de Stammtisch in Darmstadt am 06.07.2011 – Der MK-Stammtisch bietet immer super Möglichkeiten Kontakte mit Modellen und Fotografen zu knüpfen und findet auch diesem wieder im Sausalitos in der Landgraf-Georg-Str. in Darmstadt statt. Alle Modelle, Fotografen, Visagisten, Bodypainter sind herzlich willkommen!
Kennt Ihr ifttt? Nicht? Dann wird es Zeit! Unter ifttt verbirgt sich ein, derzeit noch in der Beta-Phase befindlicher online Dienst, mit dem man Tasks denen man im weiten Feld des Social Media begegnet, automatisieren kann.
If This – Sprich, wenn ich einen neuen Artikel auf Magistus.de veröffentliche, möchte ich, dass der Artikel…
Then That – … auch in Facebook und auf Twitter veröffentlicht wird.
Channels von ifttt
Und genau diese Tasks automatisiert If This Than That (ifttt) mit Schnittstellen zu einer gigantischen Anzahl an Social u. Media Web-Angeboten. Ich nutze ifttt jetzt schon seit knapp einem Monat und kann sagen, dass der Dienst ausgesprochen zuverlässig und cool funktioniert.
Ich selbst nutze Schnittstellen zu WordPress.com, Dropbox, Facebook, Facebook-Pages, Twitter u. Flickr und jeder der Anbindungen lässt sich sehr leicht etablieren. Ich spare mir damit wirklich ein klein wenig Zeit bei einigen Tasks (derzeit sind nur 10 Tasks pro User gestattet) die ich Tag täglich von Hand machen müsste. Und noch besser, einige der Tasks würde ich sonst oft genug einfach vergessen.
Wie schon kurz gesagt, befindet sich ifttt derzeit noch in einer Beta-Phase und zur Anmeldung wird eine Einladung benötigt. Noch habe ich 3 Einladungen frei! Postet hier, warum ihr ifttt nutzen möchtet und die ersten drei bekommen von mir dann eine Einladung (bitte dazu eine echte eMail-Adresse mit angeben!!!).
Shooting im Dunkel? Nicht ganz, korrekte wäre Shooting bei Schwarzlich (auch UV-Licht genannt). Normalerweise kennt man den Effekt aus Clubs u. Partys, bei denen bei bestimmten Lighteffects weiße Kleidung anfängt stark zu leuchten. Genau diesen Effekt macht sich auch das UV-Painting zu nutze.
Dabei wird mit Bodypainting-Farbe (z.B. von Diamond FX oder Kryolan) benutzt, die im UV-Bereich fluoresziert, also einen ganz besonderen Leuchteffekt verursacht. Im normalen Licht ist ein reines UV-Painting eher blass und matt, also bei weitem nicht so farbstark wie klassische Paintings. UV-Paintings entfalten ihren Reiz erst bei Dunkelheit und der Beleuchtung mit UV-Lampen. Besonders interessant dabei ist, dass die Körper, die das Painting tragen, im Grunde nicht zu sehen sind. Sehen kann man ausschließlich die bemalten Flächen.
Painting Farbtraeume - Photo Magitus
Damit ist es dem Painter möglich, Figuren zu kreieren, die nichts mehr mit dem eigentlichen Träger zu tun haben. Eine Kombination aus zwei Model wird zu einem einzigen leuchtenden Objekt.
Eine Faszination, der sich kein Betrachter und natürlich auch kein Fotograf entziehen kann. Und zugegebener Maßen von größtem Reiz, wenn man diese Kunst live miterleben darf.
Die Kunst festzuhalten ist für den Fotografen nicht ganz einfach, da das fotografieren von UV-Paintings etwas vom Lehrbuchpfad der Fotografie abweicht. Schließlich ist es dunkel und die UV-Farbe, auch mit starken UV-Scheinwerfern beleuchtet, scheinen nie so hell, wie man es bei Shootings mit einer klassischen Tageslichtsituation gewöhnt ist. Optimale Aufnahmebedingungen sehen also anders aus!
Der Versuch, mit einem Blitz mehr Licht in die Szene zu bringen (immer wieder bei Events zu sehen), schließt sich komplett aus. Der Blitz hellt zwar die Szene insgesamt in der Tat auf, allerdings wird die Wirkung des UV-Lichts komplett aufgehoben und die eigentliche Arbeit des Painting-Künstlers zerstört.
Painting Phoenix - Photo MagistusUV-Lichtset
Deshalb bleibt nichts anderes, als einen Kompromiss zwischen Verschlusszeit, Blende u. ISO zu finden um die UV-Farbe (und nur diese) optimal zu belichten. Man arbeitet hier im manuellen Modus (M). Ich habe mit 1/30 Sek. bei f/4.2 u. ISO 1600 sehr gute Erfahrungen gemacht. Damit kann ich die Kamera noch einigermaßen ruhig halten und bei meiner Nikon D300 ist das Rauschen noch vertretbar. Übrigens geht das Rauschen und auch ein klein wenig Unschärfe etwas im Painting unter, was durch den Fluoro-Effekt bedingt ist.
Ein improvisiertes UV-Lichtset mit vier UV-Neonröhren könnte dann so aussehen (im Vordergrund ist noch der Painting-Entwurf zu sehen:
Ihr wollte selbst mal was mit UV-Painting machen? Fragt bei entsprechenden Bodypainting-Künstlern nach! Die Paintings dieses Artikels wurde gemacht von Farbtraeume u. von Phoenix Bodyart.
Vielen Dank an Michi u. Sabrina für die geniale Arbeit und an Voluta, Tante Mimi, Rames u. Marco für die großartige Model-Arbeit.
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