Schubladendenken

Magistus.de Visitenkarte in Schublade

Werdet Ihr von anderen Leuten auch immer wieder in eine Schublade gesteckt?

Im fotografischen Bereich passiert mir das leider sehr oft. Und nicht nur, dass ich in eine bestimmte Schublade gesteckt werde, nicht selten wir die Schublade auch noch ganz schnell zugemacht, abgeschlossen und der Schlüssel weggeschmissen.

Ja, ich fotografiere sehr gerne Akt, Erotik und Fetisch – ich habe Spaß dran und wage die Behauptung, dass meine Arbeiten in aller Regel eine gute Qualität aufweisen.

ABER, ich fotografiere nicht nur in diesen Aufnahmebereichen. Hin und wieder habe ich durchaus auch Spaß dran, mal was anderes zu machen. Nicht einfach so, nicht mit jedem und nicht immer. Es gibt aber solche Momente!

Und wenn ich ein Model anschreibe, bei dem ich weiß, dass Sie für Aktfotografie nicht zu Verfügung steht, dann habe ich mir in aller Regel was dabei gedacht – und nein, nicht „och, die bekomme ich bestimmt rum sich doch nackig zu machen“. Statt dessen habe ich dann einfach Bock mit genau diesem Model bestimmte Bilder in ihren Aufnahmebereichen zu machen.

Aber, da kommt dann die Schublade – Model wird angeschrieben, Akt wurde überhaupt nicht angefragt und trotzdem: „Deine Bilder sind sehr schön, aber nichts für mich“

Schwups – Schublade „Akt“ – reingeworfen – abgeschlossen – Schlüssel weggeschmissen

Ich finde sowas traurig und es nervt mich zunehmend!

Ja, klar, leider gibt es genug Vollidioten unter der Fotografen, die es immer wieder schaffen dem ohnehin schlechten Image der People-Photography noch ein Negativ-Element drauf zu setzen.

Muss man aber da auf jeden Fotografen direkt alle Negativ-Klischees anwenden? Ist es nach wahrscheinlich bald um die 500+ Shootings und jeder Menge positiver Referenzen zu viel Verlangt, etwas Vertrauen u. Professionalität als gegeben anzunehmen und dass Absprachen Absprachen sind und ich mich an diese auch halte?

Und nein – Aktfotografie ist nicht ansteckend – weder Fotografen noch Models die Akt machen, stecken andere „brave“ Models oder Fotografen damit an. Echt! 

Übrigens höre ich auch nicht selten, dass Fotografen mit Models nicht arbeiten wollen, weil die ja auch Akt machen. Häh? Was soll das? Färben auf Modeaufnahmen dann plötzlich die Akt-Viren ab oder was?

Ok, genug ausgekotzt! Mich würde aber interessieren, wie das bei Euch so läuft!?

Photoshop und das Schönheitsideal

Aktuell wird im Web diskutiert, dass sich Keira Knightley halb nackt, sprich Topless hat für das INTERVIEW Magazin fotografieren lassen, unter der Voraussetzung, dass Sie nicht mit Photoshop bearbeitet wird – insbesondere ging es dabei wohl über Ihre Oberweite, die in einigen Veröffentlichungen zu Ihrem Missfallen in der Vergangenheit vergrößert wurde.

Soweit so gut, ich finde die Bilder auch richtig klasse!

Was aber das Thema Photoshop angeht bin ich, auch in meiner eigenen Arbeit, immer sehr hin und her gerissen.

Einerseits halte ich es durchaus für legitim mit den heutigen technischen Mitteln den ein oder anderen kleinen Makel zu retouchieren – also z.B. Pickel weg machen, vielleicht auch mal ne Falte oder ein Pölsterchen verschwinden zu lassen. Man möchte das Model ja gut aussehen lassen.

Andererseits bin ich auch kein Freund von „wesensverändernden“ Maßnahmen. Sprich sich das Model so zu bauen, wie man es gerne hätte. Sprich Beine Verändern, Oberweite vergrößern (oder verkleinern), hier schlanker, da länger, dort ausladender und das schlanker – das ist nichts für mich. Ich fotografiere ja deshalb mit verschiedenen Menschen, weil jeder Mensch seinen eigenen Charakter hat und jeder aus ein und dem selben Thema doch wieder was anderes macht.

Übrigens rede ich hier über freie, gestellte Photoshoots, ich rede nicht über Dokumentationen! Gerade bei Reportage-Bildern halte ich jegliche retouche für absolut unangebracht. Schließlich sollen solche Bilder dokumentieren und die absolute Wirklichkeit darstellen.

Geschmacksache sind zudem natürlich Werke, bei denen der Schwerpunkt auf einem Photoshop-Gesamtwerk liegt, das Model also nur ein Teil einer Gesamtkomposition ist. In solchen Werken ist es in meinen Augen legitim, alles, auch das Model, soweit zu verändern, dass nichts mehr der Wirklichkeit entsprechen muss, einfach weil es ein Gesamtkunstwerk darstellt. In einem solchen Fall sollte man aber dem Model von seiner Idee und dem Hintergrund des Shootings berichten.

Und Werbung? Tja, gute Frage. Hier kommt sicher noch ein gesellschaftlich-ethischer Aspekt hinzu: Ist es verwerflich den perfekten Menschen, dem aktuellen Schönheitsideal entsprechend, darzustellen und die dafür posierenden Models/Stars entsprechend diesem Ideal zu „formen“. Es handelt sich hier um kommerzielle Aufträge, für die das Model meist eine Menge Geld kassiert – insofern würde ich den Einspruch des Models eher als nicht ganz so relevant ansehen. Und die Öffentlichkeit? Wir reden hier von Werbung – niemand (außer vielleicht manche Amis) – gehen auch nicht davon aus, dass man mit einem Getränk das Flügel verleiht, wirklich fliegen kann. Ist es in sofern nicht auch o.k. stilisierte Bilder im Sinne eines Schönheitsideals abzubilden?

Lasst doch mal hören, was Ihr zu dem Thema zu sagen habt! Wie ist Eure Einstellung dazu?

Noch ein paar Links zu Thema:

http://www.huffingtonpost.com/2014/11/06/keira-knightley-photoshop_n_6117402.html

http://www.huffingtonpost.com/2014/08/28/keira-knightley-topless_n_5731126.html?utm_hp_ref=keira-knightley

http://blog.mediaanalyzer.com/alle/irrefuehrende-werbung-von-julia-roberts-photoshop-und-anderen-irrtuemern/

http://youtu.be/iYhCn0jf46U

Das Haar in der Suppe…

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Ich möchte heute mal eine Frage in die Runde stellen: Sucht Ihr auch das Haar in der Suppe?

Ich nicht, deshalb würden mich die Beweggründe interessieren!

Wie komme ich drauf? Heute hat ein Model ein gemeinsames Bild online gestellt. Cooles Bild, wie ich finde, das ist aber natürlich eine persönliche Wertung, sonst hätte ich es nicht veröffentlicht. Ein Kommentator fand das Bild augenscheinlich auch sehr cool. Zumindest würde ich den Satz so werten:

„Sehr coole Bild, ich musste lange suchen bis ich was finde.“

O.k., da findet also jemand ein Bild erst mal sehr cool. Schön, freut mich. Muss ich dann das Haar in der Suppe suchen, sprich möglichst so lange suchen, bis ich doch noch einen „Fehler“ finde? Im aktuellen Fall wurde dann angemerkt, dass die Erkennungsmarken nicht gestempelt waren und der Lauf der Waffe nicht schwarz war. Sicherlich korrekte Anmerkungen, keine Frage.

Aber mal im Ernst, wenn ich mir ein Bild anschaue, lasse ich es in seiner Ganzheit auf mich wirken und wenn es mir gefällt, gefällt es mir. Ich fühle mich nicht dazu berufen auf jeden Fall einen Fehler zu finden und es meinem „Gegenüber“ wissen zu lassen. Warum auch, das Bild gefällt mir ja. So what…?

Ich merke auch bei anderen wirklich genialen Bildern immer wieder, dass versucht wird auch beim coolsten Bild noch einen Fehler zu finden. Warum?

Hier spreche ich auch nicht von „Hatern“ die den Schöpfer runter machen möchten, ich glaube wirklich, dass die Kommentatoren das Bild cool fanden. Aber aus irgend einem Grund fühlen sie sich auch berufen, das Haar in der Suppe zu finden.

So, jetzt seit Ihr dran, reagiere ich über? Gehört Ihr auch zu den Haar-Suchern und wenn ja, warum?

Everything you can imagine…

Everything you can imagine is real - Portrait © by Magistus - Quote: Pablo Picasso
Everything you can imagine is real - Portrait © by Magistus - Quote: Pablo Picasso
Everything you can imagine is real – Portrait © by Magistus – Quote: Pablo Picasso

… is real! Ganz nach dem Motto von Pablo Picasso wünsche ich Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr, auf dass Eure Hoffnungen u. Wünsche Real werden und Ihr Eure guten Vorsätze erfolgreich umsetzen könnt.

Das Jahr 2014 hatte einige Höhen und Tiefen parat, im Rückblick haben die Höhen dann aber doch erwogen und so manches Tief hat sich im Nachhinein doch als Hoch heraus gestellt. Ich möchte nochmal allen Wegbegleitern ganz herzlich danken, für die vielen Gespräche, wunderbare Stunden und den vielen Spass!

Und wen ich dieses Jahr nicht mehr sehe – bis nächstes Jahr!!

Merry Christmas und so…

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr - 2013 Fun-Picture - © by Magistus
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Bevor alle in den verdienten Weihnachtsurlaub verschwinden auch von mir noch die herzlichsten Wünsche für ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest an all die, die mich in diesem teilweise nicht einfachen Jahr begleitet haben und mit denen ich viel Spass haben durfte ob als Model, Fotograf, Visa, Vierbeiner oder einfach „nur“ als Freund.

Selbstverständlich auch, sollte man sich vorher nicht mehr sehen, einen guten Rutsch in ein hoffentlich tolles Jahr 2014 – ich freue mich Euch dort wieder zu sehen!

Und noch ein Dank an meine beiden weihnachtlichen Visagistinnen, die mir dieses Fun-Pic ermöglicht haben! 🙂

Dann shootet doch Steine!

Herje, ich muss mal was los werden. Zunehmend gehen mir diese ganzen Jammer-Postings auf div. Plattformen ob der Unzuverlässigkeit von Models auf den Zeiger.

Klar, es ist immer ärgerlich und manchmal auch einfach enttäuschend bzw. schade, wenn man von einem Model versetzt wird, aus welchen Gründen auch immer.

ABER MUSS ICH DAS DENN DANN JEDES MAL POSTEN?

Liebe Fotografen, jeder, der in der People-Fotografie unterwegs ist, hat schon absagen erleben müssen. Und jeder hat es auch überlebt! Also kein Grund sein Leid in ausufernden, am besten noch pauschalisierenden Postings zu zelebrieren. Das hilft niemand, kostet Zeit und NERVT.

Ein Tierfotograf beschwert sich auch nicht, wenn mal wieder der Fuchs nicht stehen geblieben ist und ein Makro-Fotograf klagt nicht, wie die Natur ihm wieder übel mitgespielt hat, als ein Windhauch sein Bild verwackelt hat. Ihr People-Fotografen arbeitet mit Leuten – und da hat man es halt auch mit Unwägbarkeiten zu tun. Da wird mal jemand krank oder ist unzuverlässig. Das ist ein Teil der Herausforderungen in diesem Bereich der Fotografie. Also, ärgert Euch, das ist normal – aber um Himmels willen, es interessiert niemand, wie beschissen ihr das mal wieder findet.

Und wenn Ihr das nicht ab könnt: Dann fotografiert doch Steine! Aber Vorsicht, nicht, dass sie davon rollen…

So, genug lamentiert! 🙂 Ich poste das jetzt mal, damit jeder was von meinem Leid hat… 😉

Was darf ein Bild kosten? [Kommentar]

Im Laufe der Woche  habe ich einen sehr interessanten Blog-Beitrag von dokoupilphotography auf meiner Facebook-Seite verlinkt:

Ich möchte den Beitrag aber doch nicht so ganz unkommentiert lassen. Warum? Nun, in gewisser Weise fühle ich mich in Teilen angesprochen. Denn ich bin einer derjenigen, der für den ein oder anderen Cousin oder guten Freund schon die Hochzeit fotografiert hat. Unentgeltlich, einfach als Geschenk und Gefallen – so zusagen als Freundschaftsdienst. Auch zu anderen Gelegenheiten kommt es vor, dass ich für Freunde mal Bilder mache, die nichts mit meinen sonstigen freien Arbeiten zu tun haben.

Ist das verwerflich? Ich würde sagen nein, denn alle meine „Auftraggeber“ wussten, dass ich nicht der professionelle und geübte Hochzeitsfotograf bin, ebenso wenig wie der Familien-Fotograf. Sie wussten, dass ich keine edlen Hochzeitsmappen zusammen stellen werde und dass mein Studio nichts anderes als ein kleiner Raum irgendwo im Keller eines Bürogebäudes ist.

Als Fotograf der mit der Fotografie sein Lebensunterhalt verdient, sollte man sich also Fragen: Warum schnappen mir immer mehr „Hobby“-Knipser die Arbeit weg?

Das Feedback von meinen Bekannten, Freunden, Cousines u. Cousinen war durchweg immer, dass sie sich bei mir gut aufgehoben gefühlt hatten, dass sie locker sein konnten und dass sie das Gefühl hatten, dass da nicht einer einfach sein Programm runter schraubt und fertig. Die Bilder seien persönlicher und ich hätte mir (bei den Shootings) einfach viel mehr Zeit gelassen.

Mach ich es mir hier zu einfach? Ja, o.k., zugegeben! Ich kenne viele Fotografen die, zumindest zum Teil, ihr Geld mit der Fotografie verdienen und wirklich innovative und tolle Arbeit machen. Auch sie haben es trotzdem nicht leicht und müssen um fast jeden Auftrag kämpfen.

Trotzdem bin ich überzeugt davon, dass sich Qualität durchsetzt. Nicht bei jedem Auftraggeber, aber bei vielen.

Selbstverständlich frage ich mich aber auch, für wie wenig Geld sich manch ein Fotograf verdingt und ausnutzen lässt, in der Hoffnung, irgendwann doch mal Geld zu verdienen. Zum Verständnis, die Fotografie ist für mich ein Hobby. Ich verdiene und möchte damit auch kein Geld verdienen!

Und ja, auch bei mir platzt die Hutschnur und ich schüttle nur den Kopf, wenn über sogenannte Bürger-Fotografen manch große Zeitung die Kosten für die eigenen Bilder drücken oder sich große Agenturen billigst bei Stockagenturen oder einfach so im Internet bedienen. Keine Frage!!

Was ist Eure Meinung zu dem Thema?

Die 10 No-Go’s bei Models

Wie schon im Beitrag Die 10 No-Go’s für Fotografen angekündigt, hier die aus meiner Sicht wichtigsten No-Go’s für Models:

  1. Unpünktlichkeit
  2. Arroganz und Rumgezicke
  3. Ungepflegte Erscheinung
  4. Nicht einhalten von Absprachen
  5. Lustlosigkeit
  6. Dauerndes rennen zum Handy / Smartphone
  7. Zu große Schüchternheit
  8. Kein Vertrauen in die Arbeit des Fotografen
  9. Meinen, alles besser zu wissen
  10. Nicht erreichbar zu sein (insbesondere vor einem Shooting)

Da ich sehr viel mit den selben Models (Stammmodels) zusammen arbeite, habe ich das große Glück höchsten selten mit diesen No-Go’s belastet zu werden. Und natürlich stellen sie die Sicht des Fotografen meine Sicht dar.

Wie sieht es aus, was sind No-Go’s, die ich hier noch nicht aufgeführt habe? Schreibt sie hier als Kommentar. Ich bin gespannt!

Die 10 No-Go’s bei Fotografen

Hier mal 10, mehr oder weniger ironische, No-Gos die ich bei Fotografen (speziell in der People-Fotografie) sehe:

  1. Beeing Touchy (das Model befingern)
  2. Den Mund nicht aufbekommen
  3. Sich nicht an Absprachen halten
  4. Dem Model nicht genug Freiraum geben (siehe auch 1.)
  5. Unvorbereitet sein
  6. Unpünktlichkeit / Unzuverlässigkeit
  7. Seine Wurzeln zu vergessen / Abzuheben
  8. Sich selbst als das Maß aller Dinge halten
  9. Unfreundlichkeit
  10. Ein schlechter Gastgeber sein

Ach ja, liebe Model, Eure No-Gos kommen nächste Woche auch noch. 😉

Habt Ihr noch weitere No-Gos für Fotografen? Da postet sich doch hier als Kommentar!

Sind Model-Posen lächerlich?

Über eine Forums-Diskussion in der Model-Kartei.de bin ich über dieses Video und die Frage gestolpert, ob Model-Posen lächerlich sind:

Ich bin nicht der Meinung, dass die Posen lächerlich sind. Selbstverständlich sind sie auch nicht realistisch und aus dem wirklichen Leben, dass ist aber auch nicht der Sinn der Posen. Schon immer, bereits in der Antike wurden Posen gewählt, um bestimmte Situation sowie die Figur und Aussage zu unterstreichen und zu betonen.

Im Fall von High-Fashion-Posen (deren Fan ich sicherlich nicht bin), ist der Zweck die überstilisierte Darstellung der Mode und der Modeprodukte. Bei klassischen Akt-Aufnahmen wiederum soll es die Muskelpartien des Models und das Model und die dargestellte Figur besonders ästhetisch darstellen. In beiden Fällen hat das Posing somit seinen Zweck.

Was denkt Ihr darüber? Würde ich wirklich mal interessieren!

Danke Fotocommunity.de – Und Auf Wiedersehen!

Heute ist mein Jahr gesponserter Pro-Account bei der Fotocommunity.de ausgelaufen und ich habe mich entschlossen, ihn nicht zu verlängern. Damit geht für mir doch ein wichtiger Teil meiner „fotografischen Laufbahn“ zu Ende, bin ich doch durch und mit der FC überhaupt erst so richtig mit der Fotografiererei in Berührung gekommen und infiziert worden.

Dafür, dass mit die FC die Welt der Fotografie eröffnet und mir die ersten Kontakte zu Gleichgesinnten, zu Stammtischen und wichtigen Tipps und Anregungen geebnet hat, werde ich ihr immer dankbar sein. Aber wie das eben manchmal so ist, hin und wieder lebt man sich auseinander.

Nicht, dass wir es nicht versucht hätten – durch erneute Anläufe, wieder regelmäßigere Posts, gesponsorte Accounts und vieles mehr. Für mich, der sich nur noch auf die People-Fotografie konzentriert, machte die FC aber zunehmend weniger Sinn. In diesem Bereich der Fotografie gibt es andere Communities, allen voran die Model-Kartei.de, in denen ich eine neue Heimat gefunden habe und die mir zum jetzigen Zeitpunkt das geben können, was mir die FC in den Anfangsjahren gegeben hat – Anregungen, Kontakte, Inspiration und Freunde.

Versteht mich auch bitte nicht falsch, dieser Post soll kein Jammer-Post über die FC sein. Die FC ist für die meisten Bereiche der Fotografie nach wie vor eine ganz hervorragende Plattform und ich kann nur jedem Empfehlen sich dort zumindest umzuschauen. Und wer weiß, eine Rückkehr ist nicht ausgeschlossen, sollte ich mal vom Leute-Knippsen genug haben. 😉

So ist das hier ein wehmütiger, aber notwendiger Abschied! Machs Gut, Fotocommunity.de und Auf Wiedersehen!