6 Jahre Magistus.de

Wow, WordPress.com hat mich eben drauf hingewiesen, dass dieser Blog jetzt von mir schon seit 6 Jahren besteht. Krass, hätte ich von 6 Jahren sicherlich nicht gedacht.

Magistus_Fotografie___News_und_Tipps_zur_Fotografie_sowie_Bilder_aus_aktuellen_Shootings

An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an alle Leser, die alten, die neuen, die kritischen und lobenden! Und ein ebensolcher Dank an alle, die mir während der ganzen Zeit geholfen haben, diesen Blog zu füllen, also insbesondere die wunderbaren Models mit denen ich zusammenarbeiten durfte.

Und hier mal der meist abgerufene Beitrag dieses Blogs (von 2008 – scheint wohl von Suchmaschinen gut indexiert zu sein):

CATHY – NEW NUDE ART PHOTO-SERIES WITH CATHY [PIC]

Die 10 No-Go’s bei Models

Wie schon im Beitrag Die 10 No-Go’s für Fotografen angekündigt, hier die aus meiner Sicht wichtigsten No-Go’s für Models:

  1. Unpünktlichkeit
  2. Arroganz und Rumgezicke
  3. Ungepflegte Erscheinung
  4. Nicht einhalten von Absprachen
  5. Lustlosigkeit
  6. Dauerndes rennen zum Handy / Smartphone
  7. Zu große Schüchternheit
  8. Kein Vertrauen in die Arbeit des Fotografen
  9. Meinen, alles besser zu wissen
  10. Nicht erreichbar zu sein (insbesondere vor einem Shooting)

Da ich sehr viel mit den selben Models (Stammmodels) zusammen arbeite, habe ich das große Glück höchsten selten mit diesen No-Go’s belastet zu werden. Und natürlich stellen sie die Sicht des Fotografen meine Sicht dar.

Wie sieht es aus, was sind No-Go’s, die ich hier noch nicht aufgeführt habe? Schreibt sie hier als Kommentar. Ich bin gespannt!

Die 10 No-Go’s bei Fotografen

Hier mal 10, mehr oder weniger ironische, No-Gos die ich bei Fotografen (speziell in der People-Fotografie) sehe:

  1. Beeing Touchy (das Model befingern)
  2. Den Mund nicht aufbekommen
  3. Sich nicht an Absprachen halten
  4. Dem Model nicht genug Freiraum geben (siehe auch 1.)
  5. Unvorbereitet sein
  6. Unpünktlichkeit / Unzuverlässigkeit
  7. Seine Wurzeln zu vergessen / Abzuheben
  8. Sich selbst als das Maß aller Dinge halten
  9. Unfreundlichkeit
  10. Ein schlechter Gastgeber sein

Ach ja, liebe Model, Eure No-Gos kommen nächste Woche auch noch. 😉

Habt Ihr noch weitere No-Gos für Fotografen? Da postet sich doch hier als Kommentar!

Der Reader ist tot, es lebe Feedly

Feedly - der Google Reader Ersatz

Feedly - der Google Reader ErsatzWie viele Blogleser war auch ich ein dauernder Nutzer des vielfach, nicht zuletzt von Google, unterschätzten Google Readers. Ich habe über dieses Online-Tool viel neues erfahren, automatisierte Postings abgesetzt, mir interessante Beiträge gemerkt und versucht, den Überblick über die vielen, vielen interessanten Blogs zu behalten.

Tja, und dann: Google schaltet den Reader ab.

Geschissen auf die User-Meinung, er wird einfach abgeschaltet – Ende Juni 2013 ist Schluss.

Als ich vor ein paar Monaten diese Neuigkeit erfahren habe, zweifelte ich zuerst am Menschen- u. Business-Verstand von Google und zog voller Panik los, mir Alternativen zu suchen. Leider waren zum damaligen Zeitpunkt alle Dienste die in Frage kamen nur Krücken im Vergleich zum Reader. Aber, schon damals, reagierte der Online-RSS-Visualisierer Feedly am schnellsten und kündigte an, bis zur Abschaltung des Readers eine eigene Plattform zur Verfügung zu stellen und die Google Reader Feeds automatisch zu konvertieren.

Feedly hat Wort gehalten und so wird aus einem sehr schönen Aufsatz auf den Reader ein eigenständiger Ersatz für den Google Reader – mit fast eben so vielen Möglichkeiten, wie mit dem mit dem Google-Werkzeug.

Der Login erfolgt weiterhin mit dem Google-Access, die Feeds wurden übernommen und selbst ifttt hat in der Zwischenzeit eine lauffähige Schnittstelle geschaffen, mit der Feedly automatisiert genutzt werden kann um Postings nach Twitter o.ä. zu erzeugen.

Klar, ein paar Kinderkrankheiten gibt es noch. Ich traue den Feedly-Machern aber zu, Ihre Lösung erfolgreich auszubauen!

Welchen Google Reader Ersatz nutz ihr inzwischen? Digg hat ja ebenfalls angekündigt, eine eigene Lösung zu schaffen. Lasst mal hören, wie Ihr eure RSS-Feeds verwaltet!

Die Sache mit Adobe CC …

Bildschirmfoto 2013-05-08 um 15.27.52Im Moment wird heiß diskutiert  was für eine tolle Errungenschaft oder absoluter Schwachsinn den die Adobe Creative Cloud oder kurz CC nun ist.

Von vielen schon als „Creative Clown“ bezeichnet, möchte ich mal mein eigenes Licht auf das Thema werfen. Ich nutze die Photoshop-Version von Adobes Abo-Service nun schon erfolgreich und gerne seit ein paar Monaten. Alles überhaupt kein Thema, ich war froh, endlich eine aktuelle Version von Photoshop zu haben, ohne einen riesen Euro-Brocken auf einen Schlag latzen zu müssen.

Gut, ich hatte der Vorteil, dass ich bisher nur mit einer sehr alten Studentenversion und/oder Elements gearbeitet habe. Als ich da aber heraus gewachsen war, kam mir die Option, Photoshop in monatlichen Raten zahlen zu können, ganz gelegen.

Allerdings schreckte mich etwas ab, dass das wohl „In the Cloud“ sein sollte, was ich für Quatsch hielt. Bis ich gemerkt habe, dass der in zwischen in der IT inflationär missbrauchte Begriff Cloud auch hier nur ein Marketing-Gag ist. In Wahrheit installiert man Photoshop, auch das kommende Photoshop CC, ganz normal auf seinem Rechner. Das einzige Cloudige an der Geschichte ist, dass man die Software halt online runter läd (was früher auch schon eine Option war) und man zusätzlich halt noch einige GB an Online-Diskspace bei Adobe bekommt, um seine Files z.B. zwischen versch. Rechnern synchronisieren zu können. Zudem muss man mindestens einmal im Monat online sein, damit Adobe checken kann, ob man noch zur Nutzung der Software berechtigt ist.

Übrigens ist der Online-Speicher wirklich ausgesprochen flott und gerade zum Austausch größerer Files wesentlich schneller und damit besser geeignet als z.B. Dropbox. Ich nutze den Online-Speicher deshalb recht gerne als Ergänzung zu meiner ohnehin vorhandenen Dropbox.

Soviel zu meinem persönlichen User-Case bei dem Adobe CC sehr gut gepasst und mir persönlich sehr entgegen gekommen ist.

Kritisch zu sehen sind aber sicherlich einige Aspekte was das Vorgehen von Adobe u. die Archivierbarkeit von PSDs angeht!

Zum einen sieht die Kosten-Nutzenkalkulation sicherlich schon ganz anders aus, wenn man schon im Besitz einer einigermaßen aktuellen Photoshop-Version ist und möglicherweise überhaupt nicht den Bedarf an regelmäßigen Update sieht. Zusätzlich mag es für so manchen geschäftlichen Einsatz lukrativer sein, zu einem bestimmten Zeitpunkt die Investition eines Kaufs zu tätigen, anstatt immer wieder jeden Monat Betrag X zahlen zu müssen. Ganz davon abgesehen, dass ein Zwang, in ein anderes Bezahlmodell wechseln zu müssen, grundsätzlich zu einem Aufschrei führen wird.

Gerade im eher konservativen Deutschland ist das Thema Miet-Software nach wie vor sehr heikel zu sehen. Auch viele Semi-Profi-User haben lieber einmal eine Volllizenz in der Hand, ohne laufende Fixkosten, auch in Zeiten, in denen es einem manchmal nicht so gut geht.

Wesentlich kritischer sehe ich das Argument einer befreundeten Künstlerhin hinsichtlich eines langfristigen Zugriffs auf die eigene, mit Photoshop geschaffene Kunst. Man erstellt aktuell mit der gemieteten Software seine Grafiken, Photo-Werke, sein digitales Herzblut, kann aber nur so lange darauf zugreifen, so lange man dafür zahlt. Was aber, wenn man in ferner Zukunft nicht mehr dafür zahlen kann, auf Grund von Arbeitslosigkeit, Ruhestand usw.? Oder, langfristig auch nicht von der Hand zu weisen, was ist, wenn Adobe plötzlich vom Markt verschwinden sollte, die Software dann, mangels Connection zum Aktivierungsserver nicht mehr aktiviert werden kann? Oder man möchte neue Versionen überhaupt nicht, weil sie dem eigenen Workflow nicht entgegen kommen, wie lange bleibe alte Version aktivierbar.

Ganz davon abgesehen, liefert man sich mit einem Abo-Modell immer auch der Preispolitik des Herstellers aus. Und gerade Adobe hat sich hier in der Vergangenheit nicht eben mit Ruhm bekleckert. Hat man eine Software gekauft, muss man neue Preise nicht mitgehen, man kann aber noch immer auf seine Werke zurück greifen. Im Abo-Modell ist das nicht der Fall. Will man neue Monats-Preise zukünftig nicht mitgehen, muss man kündigen. Dann wird aber auch die Software abgeschaltet und ein Zugriff auf die eigenen Werke ist nicht mehr möglich.

Fazit: Ich sehe den Abo-Zwang, den Adobe einführt als sehr kritisch an. Ich persönlich kann damit leben, für viele aber ist Adobe Creative Cloud aber ein sehr schlechter Witz und aus mancher Perspektive zurecht. 

Weitere Meinungen:

BrownzArt – Photoshop CC – Erfahrungsbericht

Im Tagesgespräch: Adobe stellt die Creative Suite ein (…)

Online Petition gegen Adobe CC

Adobe wechselt in die Cloud

Fotobuch: Fighting Beauties

Saal Digital - Fotobuch Designer
Saal Digital - Fotobuch Designer
Saal Digital – Fotobuch Designer

Bei Saal Digital konnte man sich als Blogger vor kurzem für ein Test der Fotobücher bewerben. Da habe ich dann mal zugeschlagen und mit zu einem Thema ein Fotobuch erstellt und schicken lassen, was ich schon länger im Kopf hatte, „Fighting Beauties“.

Wie ja nun nicht gerade zu übersehen in meinem Blog, habe ich reichlich Girlfight-Bilder, das Thema war also durchaus nahe liegend. 🙂

Vielleicht noch kurz voraus geschickt: Zwar habe ich das Fotobuch bezahlt bekommen, Bedingung war aber von vorn herein, dass ich eine objektive Beurteilung des Buchs schreibe. Der Artikel spiegelt also keine Gefälligkeitsbewertung wieder, sondern mein objektiver, persönlicher Eindruck.

Gestartet wird mit der auf Adobe Air basierenden Saal Software. Die Installation ist denkbar einfach und auch für Computer-Leihen einfach zu bewerkstelligen. Die Software kann auch zur Bestellung der anderen Saal-Produkte, wie normale Fotos, Fotokalender u. Poster verwendet werden. Speziell aus diesen Bereichen kannte ich die Software schon sehr gut und hatte bisher nie Probleme damit.

25.04.13_17_24-Bildschirmkopie-2Grundsätzlich bestätigt sich dieser Einsatz auch beim erstellen des Fotobuchs, die einzelnen Schritte sind schlüssig und einfach zu handhaben. Die Tücke steckt dann aber doch ein wenig im Detail. Beispielsweise habe ich es als ziemliches Geduldsspiel empfunden, meine Bilder in optimaler Größe auf die Fotobuch-Seiten einzupassen. Die Handhabung der entsprechenden „Foto-Fenster“ fand ich nicht sehr komfortabel. Ich habe sehr eine Funktion „auf Seite skalieren“ oder auch auf „Seitenhöhe einpassen“ vermisst. Vielleicht gibt es diese Funktion sogar, ich habe sie auf jeden Fall nicht gefunden.

Ähnlich unpraktisch fand ich die Zentrieren-Funktion. Diese zentriert ein ausgewähltes Foto leider nur auf die Doppel-Seite, nicht jedoch auf eine einfache Seite. Zwar sind die Doppelseiten im fertigen Produkt wirklich sehr ansprechend von der Qualität (davon später mehr), trotzdem wäre ein Funktion die nur auf eine Seite ausgerichtet ist, sehr hilfreich.

Sehr schön gelöst ist aber die Darstellung der erstellten Seiten und die Sortiermöglichkeit der Doppelseiten im Buch per Drag&Drop. Auch die Möglichkeit das Buch im Vorfeld per PDF auszudrucken ist sehr hilfreich und entspricht zu ganz großen Teilen dem echten Druck-Exemplar. Lediglich der wohl leider produktionsbedingt notwendige, zum Glück aber relativ kleine Strichcode auf dem Buchrücken sind nicht 100% so ausgerichtet wie im Designer. Dankenswerter Weise verzichtet Saal auf einen Aufdruck der eigenen Firma.

Ist das Buch fertig gestellt, kann man das Projekt bei sich auf der Festplatte speichern. Das ist auch dringend notwendig, möchte man später weitere Exemplare nachbestellen. Leider fehlt hier die Möglichkeit, die Bücher Online zu speichern und eventuell anderen Leuten zur Nachbestellung anbieten zu können. Schon aus eigenem Interesse hoffe ich, dass Saal solch eine Option zukünftig zur Verfügung stellen wird.

Der Upload der doch recht umfangreichen Daten funktioniert problemlos und wirklich relativ flott. Auch die Möglichkeit den Upload zu pausieren steht zur Verfügung und funktioniert tadellos. Super!

Saal Digital - FotobuchDie Lieferung des Fotobuchs erfolgte dann innerhalb von erstaunlichen zwei Tagen ab dem Bestelltag. Das ist absolut genial und bei Saal kein Zufall. Auch bei normalen Bildbestellungen ist die Performance immer exorbitant gut. Insgesamt kann ich auch Erfahrung sagen, dass der Service als auch die Geschwindigkeit bei Saal immer tadellos war.

Saal Digital - Fotobuch-BindungTadellos gilt auch für die Qualität des Endproduktes. Das Fotobuch ist sehr gut gebunden und entspricht dem vorher erstellten Produkt. Die Bindung macht einen hochwertigen Eindruck und die Doppelseiten sind so gebunden, dass die beiden Seiten so gut wie Nahtlos ineinander übergehen und auch keine Verschiebung der Bilderhälften zu merken sind. Super! Ich habe das Buch in Hochglanz bestellt, weshalb ich nur dazu eine Aussage treffen kann. Und auch hier bin ich absolut von der Qualität überzeugt. Die Bilder sind super ausbelichtet, mit sehr guter Farb- und Helligkeits-Echtheit im Vergleich zu den elektronischen Original-Bildern.

+ Guter Preis

+ Schneller Upload

+ Schnelle Lieferung

+ Super Qualität

– kleinere Funktionsabstriche im Designer (keine automatisch Bildanpassung auf Seite)

– Nachbestellung der Fotobücher durch Dritte nicht möglich

Fazit: Insgesamt kann ich den Service von Saal Digital in bisher allen Produktbereichen sehr empfehlen. Beim Fotobuch überzeugt die Qualität, die tolle Bindung und absolut schnelle Lieferung sowie das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein paar Abstriche muss man bei der Design-Software hinnehmen, diese fallen bei den positiven Punkten aber nicht wirklich ins Gewicht. Ich kann hier absolut eine Empfehlung aussprechen!

UPDATE 02.04.2013: Ich habe eben erfahren, dass die von mir genannten Verbesserungsvorschläge umgesetzt und in eine zukünftige Version einfließen werden. Das ist sehr cool und zeigt, dass Kunden-Meinungen geschätzt werden. Super!

Magistus

AD&D - Magistus Magica - Daher kommt mein KünstlernameIch werde immer mal wieder gefragt, wie es denn zu meinem Foto-Namen „Magistus“ kommt und was der Name für eine Bedeutung hat.

Nun, für mich steht Magistus erst mal für eine tolle Zeit rund ums Abi und noch weit drüber hinaus. Einer Zeit, als für mich Fotografie nicht anderes als Ritsch-Ratsch-Urlaubsknipserei war und ich den Großteil meiner Zeit mit Computerspielen und Fantasy Rollenspielen verbrachte. Übrigens das alte Rollenspiel, AD&D als Pen&Paper, sprich nicht vor dem Computer.

Wir saßen damals meist zu sechst jeden Samstag um den Tisch und haben bis tief in die Nacht Orks geschlachtet, Rätsel gelöst und um das Leben unserer Charaktere gekämpft. Was für ein Spaß!

Und von eben dort kommt auch Magistus. Einer meiner liebsten Charaktere, wie fast immer ein Magier, hieß Magistus, eigentlich Magistus Magica. Eine Herleitung aus Magister u. Magier. Nicht wirklich originell, hat sich bei mir aber als positive Wortschöpfung eingeprägt.

Tja, und als ich mir für die Model-Kartei.de einen User-Namen ausdenken musst, kam mir Magistus als erstes in den Sinn. Nach wie vor kann man damit spielen, was den Wortursprung angeht. Zudem ist es kein „normaler“ Name, so dass Verwechslungen eher unwahrscheinlich sind. Und so begleitet mich der Name von „Damals“ noch heute. Und wieder in Verbindung mit einem meiner liebsten Hobbies, nur jetzt eben die Fotografie.

Übrigens bin ich fest davon überzeugt, dass mich das Rollenspiel auch heute noch sehr stark in dem beeinflusst, was ich fotografisch inszeniere (Fighter, Fantasy, …) u. insbesondere beim Composing.

Der Sinn von Composings

Making-Of - Vorher Nacher Bildbearbeitunga

PSE_PSE_20121228__MAL1593_by-MagistusFoto

Ich bin vor kurzem gefragt worden, warum ich denn dazu übergegangen bin, nur noch extreme Bearbeitungen zu machen? Gemeint waren hier Composing-Bilder wie z.B. Dark Seduction. Eine gerechtfertigte Frage, auch wenn sie nicht ganz einfach zu beantworten ist. Ein paar Gedanken dazu habe ich mir dennoch gemacht.

Bei der Bildbearbeitung geht es mir so, wie vielen anderen auch. Am Anfang der Fotografie habe ich die Bearbeitung nur als notwendiges Übel angesehen und kann mich mit Photoshop so gut wie überhaupt nicht aus. Mit zunehmender Arbeit und Interesse an der People-Photography habe ich mir dann Schritt für Schritt weitere Kenntnisse angeeignet.

Schon immer habe ich Bilder eher entsättigt, im Extremfall soweit wie z.B. bei Jeans & Chair, mit Composings habe ich allerdings erst sehr spät angefangen. Nicht, weil  mir das nicht gefallen hätte, sondern aus dem einfachen Grund, weil ich es nicht so gut hätte machen können, dass ich damit zufrieden gewesen wäre.

Jetzt habe ich für mich persönlich das Gefühl, dass mir meine Arbeiten gefallen und „sie sich sehen lassen können“, etwas zu können, sollte aber nicht gleich bedeutend damit sein, es auch tun zu müssen.

Damit möchte ich sagen, dass eine Bildbearbeitung auch in der Tat sehr schnell zu viel sein kann. Wo da jeder seine Grenze zieht, ist bei freien Arbeiten natürlich jedem selbst überlassen.

Für mich bedeutet eine Bildbearbeitung immer ein gewisses Maß an Beauty-Retouche, etwas entsättigen (natürliche Bilder wie Simply Natural gibt es bei mir nur sehr selten) und ein wenig an den Kontrasten schrauben. Mehr hängt vom Bild und Thema ab.

Composings wende ich dann an, wenn ich damit den Charakter und die „Aussage“ eines Bildes positiv beeinflussen bzw. unterstreichen kann. Wie im Beispiel oben, finde ich es super spannend, mit einem passenden und coolen Hintergrund das Bild noch ein Stück weiter zu pushen bzw. die Stimmung, in dem Fall das morbid-romantische Vampir-Thema, noch zu unterstreichen und überhaupt erst so richtig zu erzeugen.

Ich weiß in der Regel genau wie ein Bild in einer Gesamt-Gestaltung aussehen soll und wie eine Pose, passend zu einem Hintergrund, stehen muss und von wo das Licht kommen soll, um ein Gesamt-Composing überhaupt zu ermöglichen. Nicht selten habe ich dabei ein Bild im Sinn, was sich in der Realität, egal ob im Studio oder onLocation, nur sehr schwer verwirklichen lassen würde. Mit der Bildbearbeitung stehen dann aber diese Welten offen, der Fantasy sind maximal die Grenzen der eigenen Fähigkeiten gesetzt. Und es macht unheimlich Spaß, diese Grenzen weiter auszureizen.

Denn ohne Bildbearbeitung wäre ein Bild wie unsere Homage an Sucker Punch nie möglich gewesen:

Fighting Baby - Composing in reminiscence to the Sucker Punch movie inspired by one of the movie posters with baby girl posing in her school uniform with a samurai sword and a gun with a temple in the background - Artwork © by Magistus - Background © Mikhail Markovskiy (temple) & dragonxxl (Mech) - Fotolia.com
Fighting Baby – Sucker Punch Composing – Artwork © by Magistus – Background © Mikhail Markovskiy (temple) & dragonxxl (Mech) – Fotolia.com

Bathing Fun

Bathing Fun - Nude and Erotic OnLocation Shooting - © by Magistus
Bathing Fun - Nude and Erotic OnLocation Shooting - © by Magistus
Bathing Fun – © by Magistus

So ein super witziges und cooles Bild kommt dabei raus, wenn man beim Homestory-Shooting viel Spaß hat. 🙂 Aufgenommen onLocation mit nur einem Blitz (mit Softbox) und etwas Weitwinkel (ohne war auf Grund der Badgröße nicht möglich) ist das Bild ein weiteres, sexy-süßes Bild aus meinem wunderbaren Shooting mit diesem tollen Model.

Aus dem Shooting stammt auch bereits das folgende Bild:

Natural Friends - Beautiful Homestory Photoshooting with beautiful girl with long brown hair and her sweet dog. - © by Magistus
Natural Friends- © by Magistus

Adobe Creative Cloud

Adobe Creative Cloud - Programme

Adobe Creative Cloud - ProgrammeIch hab mich jetzt ziemlich lange an meine Adobe Photoshop CS4 Version gehalten und war damit auch ganz zufrieden. Allerdings hatte ich zunehmend, bei größer werdenden Composings, das Problem der Geschwindigkeit. Ich habe in meinem Mac 16 GB RAM, sehr schön, aber eben nicht wirklich sehr hilfreich bei Verwendung eines 32bit-Programms.

Zudem ist es immer schwerer Informationen bzw. Tutorials für bestimmte Herausforderungen der Bildbearbeitung zu bekommen, die auch noch mit CS4 funktionieren.

Kurz und gut, ich habe mir schon länger den Kopf zerbrochen, mir CS6 anzuschafen. Nun ist es ja kein Geheimnis, dass die Version, gerade für ein Privatanwender wie mich, der mit der Arbeit kein Geld verdient, nicht gerade eine günstige Lösung ist.

Ich bin dann, durch verschiedene Artikel u. Berichte auf die von Adobe angebotene Creative Cloud gestoßen. Zu erst dachte ich, dass damit ein Online-Tool gemeint ist, sprich Bildbearbeitung online mit den entsprechend geringen und eingeschränkten Funktionen. Tatsächlich aber handelt es sich bei der Creative Cloud um eine Möglichkeit von Adobe die komplette Creative Suite oder auch nur bestimmte Programm zu mieten.

Hier werden verschiedenste Optionen angeboten, ich habe mich letzt endlich für die reine Photoshop-Version entschieden und bin begeistert wie gut der gesamte Registrierungsprozess, Download etc. funktioniert hat.

Und komplett umgehauen bin ich von der super starken Geschwindigkeitsverbesserung von CS6. Hammer die schnelleren Ladezeit, großartig die Performance der verschiedenen Tools u. Filter. Ich bin wirklich begeistert. Bis jetzt bereue ich die monatliche Investition nicht. Und wenn doch, ich kann monatlich kündigen.

So, wollte ich Euch einfach mal wissen lassen. Vielleicht ist die Creative Cloud ja auch ne Option für Euch!

Die Startseite – Model-Kartei.de V4 Tutorial – Part II

Widgets MK V4 Startseite

Übersicht Startseite MK V4Nach dem es im ersten Teil meiner Model-Kartei.de V4 Tutorial Serie um die Sedcard und die dort verfügbaren neuen Version ging, beleuchte ich heute eine gänzlich neue und zugleich ungemein wichtige Funktion der MK V4, die Startseite.

Die Startseite stellt das zentrale Element in V4 dar, um über Favoriten, Netzwerker, neue Bilder, Aktivitäten und neue Sedcards auf dem laufenden zu bleiben. Die Startseite ermöglich es, sich einen wesentlich schnelleren Überblick um Neuerungen seines MK-Umfelds zu verschaffen, als es früher nur im Ansatz möglich war.

Um die Startseite aber optimal nutzen zu können, ist erst mal etwas Konfigurationsarbeit notwendig (die sich aber sehr lohnt) und man muss sich einen Überblick über die verschiedenen Bereiche und Funktionen verschaffen.

Fangen wir einfach wieder oben an und gehen die Startseite Schritt für Schritt durch:

1) Globale Symbolleiste

Globale Symbolleiste Funktionsleiste MK V4Die Globale Symbol- bzw. Funktionsleiste ist nicht nur für die Startseite wichtig. Sie begleitet einen über die gesamte V4 hinweg. Grund genug, Ihr einen eigenen Abschnitt zu widmen. Starten wir mit…

Das + Symbol: Über das Plus-Symbol erscheint ein Dropdown-Menü mit all den Möglichkeiten die ich habe, Content in die MK hinzu zu fügen. Das sind als aller erstes natürlich neue Bilder, aber auch neue Jobs, Event, Touren, den aktuellen Aufenthaltsort oder neue Threads u. Gruppen kann ich über dieses Menü anlegen bzw. erstellen.

Die Köpfe: Die Zahl die unter den Köpfen angezeigt wird, gibt an wie viele Netzwerk-Kontakte u. Favoriten im Moment online sind. Klickt man auf das Symbol, bekommt man ein Fenster, in dem die Kontakte u. Favoriten in einer Liste aufgeführt sind.

Die Fahne: Hier habe ich jetzt die Möglichkeit, mir eine Link-Liste anzulegen. Das können frei definierbare URLs (auch nach Extern) oder auch vorbereitet, zur Verfügung gestellte Links innerhalb der MK sein. Die Link stelle ich ein, in dem ich auf die Fahne klicke. Die definierten Links werden mir angezeigt, wenn ich mit der Maus einfach nur auf die Fahne fahre.

Der einzelne Kopf: Darüber gelange ich in die Einstellungen für die eigene Sedcard, wenn ich auf den Kopf klicke. Fahre ich nur darüber, werden mir in einem Dropdown-Menü alle eigenen SC-Typen angezeigt. Darauf geklickt, bekomme ich die eigene Sedcard angezeigt. Details zu den Funktionen der eigenen Sedcard gibt es in meinem ersten Tutorial.

Die Sprechblasen: Erscheint dort eine Zahl, hat man eine entsprechende Anzahl neuer Koversationsnachrichten. Klickt man auf die Sprechblasen, kommt man zu seinen bisher geschriebenen Konversationen, also zum Nachrichten-System der MK V4.

Die Glocke: Hier zeigt die Zahl die Anzahl neuer Statusmeldungen an. Das können z.B. neue „Bild gefällt mir“ Nachrichten oder Bild-Kommentare sein. Klickt man auf die Glocke, bekommt man eine Liste der entsprechenden Nachrichten. Die hier gezeigten Nachrichten können sich teilweise mit den Aktivitätsbereich der Startseite überschneiden. Dazu aber nachher noch mehr.

Das Haus: Über dieses Symbol gelangt man immer zurück zur Startseite. Übrigens kommt man auch auf die Startseite, wenn man auf das große Model-Kartei.de Logo ganz oben links klickt.

Soweit zur globalen Symbolleiste und weiter mit dem wohl wichtigsten Teil der neuen Startseite…

2) Widget Bereich

Widgets MK V4 StartseiteDer Widget-Bereich muss erst mal konfiguriert werden um dann Kästchen angezeigt zu bekommen, die immer die fünf neuesten Informationen des entsprechenden Bereichs anzeigen, also z.B. die fünf neuesten Bilder, die fünf neuesten Sedcard-Besucher usw.

Widget Konfiguration - MK V4Die Widgets konfiguriere ich in den Startseite-Einstellungen. Dort kann man nicht nur auswählen, welche Widgets überhaupt angezeigt werden sollen, sonder per Drag&Drop kann ich dort auch festlegen, an welcher Stelle ein Widget angezeigt werden. Sprich, ich kann die Reihenfolge der Widgets und in welcher der drei Spalten die Widgets erscheinen sollen, festlegen.

Bei jedem Widget findet man dann, neben den eigentlichen Informationen, unten einen Link „mehr“ über den man dann einen umfassendere Liste (also nicht mehr nur die Top 5) der entsprechend dem Widget angezeigten Informationen zur Verfügung gestellt bekommt.

Ein sehr leicht misszuverstehendes Symbol ist bei jedem Widget recht oben das kleine Kreuzchen. Darüber lösche ich ein Widget nicht endgültig, vielmehr markiert man das Widget als gelesen und blendet es so lange aus, bis wieder ein neues Ereignis, also z.B. ein neuer Bild-Upload anzuzeigen ist. So kann man noch viel besser den Überblick behalten, was man schon gesehen hat bzw. was noch der Aufmerksamkeit bedarf.

Weiter geht es mit den…

3) Aktivitäten

Aktivitätsbereich Startseite - MK V4Der Aktivitätsbereich hat fünf Tabs, hier von links nach rechts erklärt:

Aktivitäten: Hier werden Informationen der MK-User aufgelistet, deren Aktivitäten man über deren Sedcard aktiv abonniert hat. Man bekommt dann von diesen Usern auch nur die Aktivitäten angezeigt, die diese von sich preisgeben möchten und die man wiederum selbst überhaupt sehen möchte. In den „Einstellungen“ unter „Mitteilungen“ legt man fest, was man über Aktivitäten anderen „preisgeben“ möchte. Welche Aktivitäten man von anderen Usern die man abonniert hat, überhaupt sehen möchte, legt man in den Startseiten-Einstellungen fest.

Kommentare: Hier wird eine Liste der User angezeigt, die man selbst abonniert hat und die einen Kommentar abgegeben oder bekommen haben. Das kann sowohl ein Bildkommentar als auch ein Sedcard-Kommentar sein.

Großartige Bilder: Hier wird eine Liste inkl. Bildvorschau der Bilder angezeigt, die aktuell einen „Bild gefällt mir“ Klick bekommen haben.

Beiträge in Foren: Hier wird gemeldet, wenn in einem Thread, den man aktiv verfolgt, ein neuer Beitrag geschrieben wurde und von wem er geschrieben wurde.

Beiträge in Gruppen: Hier wird gemeldet, wenn in einer Gruppe, der man angehört, ein neuer Beitrag geschrieben wurde und von wem er geschrieben wurde.

Die jeweiligen Tabs erscheinen immer nur (bis auf den ersten Tab „Aktivitäten“), wenn was aktuelles zu vermelden ist. Bei jedem der Tabs (außer „Aktivitäten“ gibt es oberhalb der Liste einen Link „als gelesen markieren“. Durch einen Klick auf diesen Link werden die aktuell angezeigten Einträge (je Tab) als gelesen markiert und nach einem reload bzw. erneuten Besuch der Startseite, nicht mehr angezeigt.

Rechts von den Aktivitäts-Listen gibt es zu guter Letzt noch die…

4) Multifunktions-Spalte:

Multifunktionsbereich - MK V4In der Multifunktions-Spalte werden keine Informationen angezeigt, aber hier gibt es wichtige Funktionen u. Links die man in der MK V4 kennen sollte. Diesmal von oben nach unten:

To-Dos: Hier wird die Anzahl an offenen To-Dos im Bereich Netzwerk- sowie Shooting-Anfragen und die Anzahl ausstehender Shooting-Bewertungen angezeigt. Klickt man auf den entsprechenden Kasten kommt man direkt zu den entsprechenden Seiten.

Status-Eingabefeld: Hier kann man einen sogenannten „Status“ eingeben. Der Text erscheint dann auf der Sedcard u. wird außerdem in den Aktivitäten der User angezeigt, die meine Aktivitäten abonniert haben. Da in der MK V4 nicht mehr der User-Name für Hinweise, Wasserstandsmeldungen etc. genutzt werden kann, wurde diese Funktion eingeführt.

Radar: Hier bekomme ich über entsprechende Zahlen und dem jeweiligen Link Informationen über Neuanmeldungen von Usern in dem von mir überwachten Umfeld. Also z.B. welche neuen weiblichen oder männlichen Models sich in 50km Umfeld rund um mein Wohnort angemeldet haben. Den Radar konfiguriert man übrigens unter dem Menü-Punkt „Info“ u. dort unter „Radar“.

Neue Inhalte: Nochmal aufgeschlüsselt als Link mit entsprechender Anzahl die neuen Inhalte, also z.B. neue Bilder, Jobs, Events u. Bilderdiskussionen der eigenen Netzwerkkontakte u. Favoriten.

So, damit wären wir auch mit Part II meines Model-Kartei V4 Tutorial am Ende und ich hoffe, dass ich Euch auch diesmal wieder ein paar zusätzliche Tipps zur „neuen“ Model-Kartei.de geben konnte. Eventuell folgt demnächst noch ein weiteres Tutorial.

Was würde Euch denn besonders Interessieren?

Weitere Tutorials:

Die Sedcard – Model-Kartei.de

Bilder hochladen – Model-Kartei.de