Blogparade: Einfach mal Danke sagen

Der FOTOGRAFR hat eine sehr schöne Blogparade gestarte, der ich mich sehr gerne anschließen möchte.

Und zwar geht es schlicht und einfach darum im Rahmen eines Blogbeitrags zu schreiben, welchen Menschen Ihr danken möchtet. Egal ob es sich dabei um „kleine“ Dinge handelt oder es um Fotografie oder das alltägliche leben geht.

Einfach? Na ja, nicht wirklich, da gäbe es verdammt vielen, denen ich danken könnte. Deshalb konzentriere ich mich mal auf die Fotografie und die Menschen und Einrichtungen, denen ich viel in diesem Bereich zu danken habe (und die Reihenfolge ich rein zufällig):

Angela - First Studio Picture - © by Magistus 2006
Angela – First Studio Picture – © by Magistus 2006
  • Da wäre die fotocommunity.de – Denn über sie habe ich die ersten Kontakte zu anderen Darmstädter Fotobegeisterten geknüpft, die ersten Workshops besucht und erstes Feedback zu meinen Bildern erhalten
  • Dann danke ich ArtClassics – einem tollen Foto-Kollegen, bei dem ich mein aller, aller erstes Studio-Shooting im Rahmen eines tollen Workshops hatte. Nur dadurch bin ich mit voller Wucht in der People-Fotografie gelandet. Wer weiß, in welchem Bereich der Fotografie ich sonst gelandet wäre. 🙂 Links sieht man übrigens das allererste Studio-Foto von mir (zumindest das erste vorzeigbare).
  • Schließlich danke ich der model-kartei.de – Über sie habe ich in der People-Fotografie Fuss gefasst, super tolle Freunde kennen gelernt und noch immer Spaß an dem, was ich fotografisch so treibe
  • Last but not Least danke ich insbesondere allen Models mit denen ich bisher das Privileg hatte, zusammen arbeiten zu dürfen. Ihr seit Spitze!!!!

So, und Ihr, wem habt Ihr zu danken?

Wenn Ihr an der Blogparade teilnehmen wollt, dann schaut bei FOTOGRAFR vorbei, das lohnt sich ohnehin!

Vom Firefox zu Chrome

Screenshot Google Chrome

Screenshot Google ChromeNach dem gefühlt 1000. Absturz hat es mir jetzt einfach gereicht, ich bin komplett von Firefox auf Google Chrome umgestiegen.

Doch von Anfang an. Seit einiger Zeit, möglicherweise seit meinem Umstieg von Mac OS Snow Leopard auf Lion, stürzte Firexox sowohl auf meinem iMac als auch auf meinem Mac Book Air regelmäßig, insbesondere bei Speichervorgängen, ab. Das war so regelmäßig, dass ein ungestörtes Arbeiten nicht mehr möglich war.

Hätte ich gewusst, wie viel schneller der Google Browser ist und es nicht ein Firefox-Add-On gibt, für das es in der Zwischenzeit nicht auch zumindest was ähnliches für Chrome gibt, wäre ich wohl schon früher umgestiegen.

Sogar Greasmonkey-Scripts sind mit dem Add-On Tampermonkey oder sogar nativ mit Chrome kein Problem. Diese Funktion war mir besonders wichtig, da ich mich als Model-Kartei.de Dauer-User sehr an die Greasmonkey-Erweiterung gewöhnt habe.

Neben der für mich doch positiv heraus stechenden Geschwindigkeit und der ebenfalls in Chrome verfügbare Bookmark, Tab, Add-On-Synchronisation zwischen Browsern der verschiedenen Plattformen komme ich mit Chrome auch in den Genuss, den Chrome Browser für das iPhone nutzen und auch dort hin synchronisieren zu können.

Insgesamt bin ich mit Chrome und meinem Umstieg also wirklich ausgesprochen zufrieden!

Ein Mako gibt es aber, Chrome ist von Google und ich bin eigentlich ein Verfechter, die Mächtigen nicht noch Mächtiger zu machen. Somit sympathisiere ich eigentlich mit der Mozilla Foundation und Ihrem Firefox. Leider wurden die techn. Unzulänglichkeit aber zu groß um persönlich darauf Rücksicht zu nehmen.

Welchen Browser verwendet Ihr und warum? Lasst doch mal hören!!

Ich hab keine Ahnung…

Magistus Emoticons Quer

…was ich heute posten soll!

Das kommt nicht oft vor, meist habe ich sogar ne ganz Reihe an möglichen Themen und natürlich ne ganze Menge an Bildern die ich hier zeigen und beschreiben möchte.

Heute bin ich allerdings bei ner Hochzeit guter Freunde eingeladen und mache dort auch die Hochzeitsbilder. Sprich, was ihr im Moment lest, habe ich bereits vorgeschrieben und wurde dann via WordPress-Schedule  automatisch gepostet. Jetzt kann man sich fragen, warum ich denn dann nicht einfach ein neues Bild poste. Gute Frage und in der Tat hätte ich eine ganze Latte an Bildern die ich hier noch zeigen werden.

Mein Workflow was das posten neuer, aufwändig bearbeiteter Bilder aus Photoshootings angeht, ist der, dass ich neben dem Post hier im Blog das Bild mindestens auch in der Model-Kartei poste. Oftmals folgt auch ein Post in der Fotocommunity und 500px. Diese Posts sind aber leider, oder auch zum Glück, denkt man an Spam, nicht möglich. Deshalb als, keine Bilder heute, sorry! 🙂

Na ja, und zugegebener Maßen ist es auch so, dass ein Post am Samstag oftmals extrem wenig beachtet werden. Schaue ich meine Statistik des letzten Jahres an, ist der Samstag einer der schwächsten Tage überhaupt.

However, that’s it, morgen gibt es gegen Abend einen neuen Post inkl. Bild. Zumindest ist das der Plan…. 😉

Vorbereitung ist (fast) alles… :-)

Outdoor Shooting - Ausrüstung

Outdoor Shooting - AusrüstungJa, o.k., Vorbereitung ist „nur“ ein kleiner aber wichtiger Bestandteil eines Shootings. Heute, am späten Nachmittag habe ich endlich ein weiteres Strand-Shooting. Endlich, weil mir das Wetter vergangenen Monat mehrfach ein Strich durch die Rechnung gemacht hat. Leider kam nur ein einziges, allerdings sehr cooles, Beach-Shooting zustande.

Heute stehen die Anzeichen aber auf Grün bzw. Sonne und so habe ich schon mal alles gepackt. Nicht gerade wenig, ein Teil bleibt auch im Auto. Aber dennoch, ein paar Sachen müsssen dabei sein. Natürlich die Kamera, in meinem Fall sogar zwei, weil ich mich entschieden habe, meine ohnehin defekte D300 für die etwas riskanteren Wasser-Aufnahmen zu verwenden. Außerdem natürlich meine drei Systemblitze zum Aufhellen im Gegenlicht plus eine entsprechende Anzahl an Akkus und einen Reflektor. Soweit so klar!

Hier aber mal noch ein paar Sachen die ich gerne bei solchen Shooting mit dabei habe:

  • Zwei Handtücher – Denn ja, Fotograf geht auch ins Wasser
  • Badehose + Ersatzklamotten (denn, siehe oben 🙂 )
  • Müllbeutel (praktisch für die nassen Sachen, als Regenschutz und Unterlage bei Sandboden
  • Sonnencreme + Mückenschutzspray
  • Natürlich mein Hut
  • Rettungsdecke (diese metallbeschichteten Teile aus dem Verbandskasten) zum Aufwärmen f. die Models (u. Fotografen)
  • kleine Sprühflasche + Öl (für einen etwas gesteuerten Wetlook)
  • Kleiner Kosmetik-Spiegel
  • Trinkwasser
  • plus etwas Kleinkram

Dann fehlt eigentlich „nur“ noch ne coole Location mit möglichst wenig Publikum. Aber gewisse Unsicherheitsfaktoren gibt es immer.

Zu letzteren gehören meine beiden Models heute zum Glück nicht! 🙂

Was nehmt Ihr denn sonst so bei Outdoor-Shootings mit? Irgendwelche speziellen Tipps??

Water Beauty – Beach Shooting

Water Beauty - Beach Photoshooting with wonderful Model posing in the water and beach wearing a wet white Skirt looking into the sky. - © by Magistus
Water Beauty - Beach Photoshooting with wonderful Model posing in the water and beach wearing a wet white Skirt looking into the sky. - © by Magistus
Water Beauty – © by Magistus (click for MK-XXL)

Zum Wochenstart und besser werdenden Wetter noch ein weiteres Bild aus meinem wundervollen Beach-Shooting mit Model Saskia Anfang des Monats. Es war zwar super kalt, das Licht aber, durch einen bedeckten Himmel, war selbst gegen späteren Nachmittag sehr cool und die Strand-Location am Main wirklich super schön und zum Glück auch ohne Zuschauer.

Durch den Wetlook mit dem weißen Kleid, das Posing und den Blick in den Himmel ist eine wunderbare Mischung aus feiner Erotik und wundervoll verträumtem Portrait gelungen, was ich durch die Tonung des Bildes noch versucht habe zu betonen. War Wet Jeans noch eher kühl aber passenden zum Jeans Wetlook und Teil-Akt gehalten, wollte ich hier ein sommerlich warmes Bild erzeugen.

Hier das erste Bild aus diesem tollen Shooting:

Wet Jeans - Erotic Beach Beauty Photoshooting with beautiful model posing on the beach topless and half naked wearing wet tight blue jeans. Beautiful, sexy and really hot Photoshooting. - © by Magistus
Wet Jeans – © by Magistus

Individual- oder Dauervertrag

Es gibt ein paar Dinge, bei denen ich ziemlich pedantisch bin, z.B. was Shootings und Verträge angeht. Ich habe es bis jetzt immer sehr strikt gehandhabt und sogar bei sehr gut befreundeten Models immer für jedes Shooting, egal ob TfP-Shooting oder Pay, einen Vertrag abgeschlossen. Bei manchen Models kann ich da schon einen eigenen Ordner füllen. 🙂

Mir war es aber einfach immer sehr wichtig für beide Seiten eine ordentliche und verbindliche Vereinbarung zu haben. Nicht, dass ich glauben würde, dass es zu einem Rechtsstreit kommen könnte, aber sicher ist sicher.

Entsprechende Verträge bzw. auch Link zu Verträgen, speziell TfP-Verträge, findet Ihr in meinem Artikel Model Release und auch in einem guten Hilfe-Thread in der MK.

In letzter Zeit wurde ich von Model aber auch anderen Fotografen immer wieder darauf angesprochen, warum ich denn nicht, wie wohl sonst durchaus bei Stamm-Models üblich, einen Dauervertrag mit den entsprechenden Models vereinbare? Mit Dauervertrag ist hier ein Vertrag gemeint, der für einen bestimmten Zeitraum oder auf unbestimmte Zeit die Veröffentlichungsrechte zwischen Fotograf u. Model für zukünftige Shootings regelt, ohne bei jedem Shooting einen neuen, individuellen Vertrag abzuschließen.

Mein Gegenargument war bis jetzt immer, wie man denn bzgl. der Veröffentlichungsrechte zwischen Bildern die bei einem Shooting entstanden sind und Bilder z.B. von einer privaten Party unterscheiden soll? In der Zwischenzeit muss ich dann allerdings zugegeben, dass sich meine Bilder aus Shootings doch so stark von Schnappschüssen unterscheiden und es auch sonst jede Menge Differenzierungen gibt, dass das Argument nicht wirklich zählt.

Ich habe mich deshalb seit neustem dazu entschlossen, mit meinen Stamm-Models (Models, mit denen ich sehr regelmäßig und häufig shoote) einen Dauervertrag abzuschließen, wenn das auch vom Model gewünscht wird. Sollte weiterhin ein individueller Vertrag vorgezogen werden, werde ich das weiterhin machen, auch mit neuen Models.

Wie handhabt Ihr das bei Euch? Macht ihr jedes mal einen neuen Vertrag oder macht Ihr Dauerverträge? Oder macht Ihr womöglich überhaupt keine Verträge? Die Frage richtet sich an Models und Fotografen und Eure Erfahrung würde mich wirklich sehr interessieren (Sowohl in der Umfrage als auch in den Kommentaren)!

Beauty on Rocks – Outdoor Fashion

Beauty on Rocks - Outdoor Fashion Shooting in the Sun with beautiful model posing on rocks with a summer dress fitting to her calf tattoo - © by Magistus
Beauty on Rocks - Outdoor Fashion Shooting in the Sun with beautiful model posing on rocks with a summer dress fitting to her calf tattoo - © by Magistus
Beauty on Rocks – © by Magistus (click for MK-XXL)

„Beauty on Rocks“ ist ein weiteres Bild aus meiner super coolen Zusammenarbeit mit diesem bezaubernden Model und meinem Fotografen-Kollegen Peter und Visagistin Wannam.

Beim heutigen Bild habe ich wieder die etwas rötlichere Tonung wie schon bei Jungle Fashion gewählt. Für mich die passende Tonung für dieses wunderbare Sommerkleid und die Lichtstimmung auf diesem Bild. Zusätzlich überzeugt mich an diesem Bild das umwerfende Posing des Models und so kleine Details wie der Schmuck und das Kleid passend zum tollen Bein-Tattoo.

Aufgenommen wurde dieses Bild in praller Sonne gegen 17:00 Uhr u. zum großen Teil im Schatten, was bedeutet, dass entweder der Himmel komplett ausreißt oder das Model im dunklen posieren würde. Um letzterem entgegen zu wirken, war wieder Team-Arbeit notwendig. Das Model wurde mit einem Reflektor von vorne oben aufgehellt. So war es möglich, sowohl da Model als auch den Hintergrund und Himmel ansprechend zu belichten. Sogar die sehr hellen Bereich, z.B. am Bein, reißen nicht aus.

Die Bilddaten: Nikon D300 – 70mm – ISO 200 – 1/1250 Sek. bei f / 4,5 – Reflektor

Hier noch die ebenfalls bei diesem Photoshooting entstandenen Bilder:

Jungle - Fashion Shooting in the Nature with a beautiful model posing in a jungle surrounding with the sun shining in the backgorund - © by MagistusSunn Beam - Outdoor Fashion with beautiful model posing on a runway with sun in the backround wearing a brown tank top and black hotpants. - © by Magistus

Es darf kommentiert werden…

Ja, ich hasse auch Jammer-Threads oder Frust-Postings, aber heute ist es bei mir auch mal wieder soweit.

Seit geraumer Zeit stelle ich fest, dass in eigentlich allen Plattformen, evtl. Faebook ausgenommen, immer weniger kommentiert wird. Klar, Über das Thema hab ich schon vor einiger Zeit mal geschrieben und mir ist bewusst, dass Kommentare im Grunde nicht sehr viel aussagen. Wie ich damals aber schon geschrieben habe, ist ein Kommentar, z.B. unter ein Bild oder ein Blog-Beitrag immerhin eine Art der Aufmerksamkeit, die der Betrachter dem Fotografen / Model /Blogger geben kann.

Nur, wie gesagt, davon sieht man immer weniger. Und das ist bedauerlich, denn, ganz klar, etwas Positiv-Feedback motiviert. Und wenn man dann sieht, wie wirklich coole Bilder einfach komplett ohne Feedback bleiben, auch wenn sie durchaus häufig betrachtet wurden, macht mich das, hm, traurig.

Woran kann man diese Änderung im Verhalten der Internet-Nutzer fest machen? Ich denke, dass es insbesondere an den Möglichkeiten liegt, in der Zwischenzeit zu jedem Furz sein Kommentar abgeben zu können. Bestellt man ne Pizza – Kommentar und Sternchen, Bestellt man bei Amazon oder eBay – Kommentar und Sternchen ….. Klar, dass durch die Inflationäre Verwendung von Kommentarmöglichkeiten manches zu kurz kommt. Insbesondere dann, wenn man sich die Mühe machen muss, richtig was zu schreiben anstatt einfach nur einen Gefällt-Mir-Button zu drücken.

Nein, mir gefällt das nicht, muss aber selbst an mir arbeiten dort wieder etwas zurück zu geben wo ich die Mühe anderer erkenne. Und vielleicht lieber einmal weniger die letzte Pizza-Lieferung zu bewerten.

So, Schluss mit der Nörgelei!

P.S.: Auch zu diesem Beitrag kann man Kommentare abgeben…. 😉

Ein Fotoapparat genannt iPhone

Fotoapparat genannt iPhone - Photo Apps - SMALL HEADER

Bedenkt man, dass ein aktuelles iPhone mit seiner winzigen Kamera und der Standard Photo-App eine bessere Auflösung hat, als die DSLR, die ich noch vor ein paar Jahren verwendet habe (immerhin nicht mehr, als meine aktuelle Nikon), finde ich es nicht mehr überraschend, wenn man in Umfragen zur Fotografie bei der verwendeten Kamera auch nach dem iPhone gefragt wird.

Ich hatte bis vor gut einem Jahr immer eine kleine kompakte Knippse für unterwegs mit in der Tasche, die DSLR war mir für Geschäftsreise oder einfach mal so in die Stadt gehen einfach zu klobig. Seit einiger Zeit mache ich das aber nicht mehr. Das iPhone hat hier ganz klar die kompakte Kamera ersetzt.

Schaut man sich dann die vielen witzigen, coolen Photo-Apps an, die es im AppStore gibt, verwundert es nicht, warum so viele Bilder in Facebook u. anderen sozialen Netzwerken gepostet werden, oftmals sogar erstaunlich coole Bilder.

Ich halte es für zu abwertend, wenn man Bilder mit automatischen Filtern (Retro ist in) von vorn herein als Knipps-Müll bezeichnet. Trotz dieser Vielzahl an automatischen Helfern bleibt es doch noch immer dem Nutzer/Knipser/Fotograf überlassen, den passenden Moment abzuwarten, den Auslöser zu drücken und den besten Ausschnitt zu wählen!

Ich selbst nutze das iPhone hauptsächlich für private Schnappschüsse und einfach Spaß, zudem auch, um meine Social Media Aktivitäten zu beleben oder meine Shootings zu dokumentieren. Hier ein paar Apps, die ich regelmäßig einsetze:

  • Apples iPhone Photo App: Die darf in der Liste nicht fehlen, ist die von Hause aus mitgelieferte App doch noch immer eine sehr gute Wahl für Standard-Bilder oder für Filmaufnahmen. Auch die HDR-Funktion finde ich bereits hier ausgesprochen gelungen. Ich nutze die App, wenn es schnell gehen soll oder ich einen Film aufnehmen möchte.
  • Instagram: Gans klar mache ich die meisten Bilder mit Instagram. Schon ganz am Anfang, als von Instagram noch nicht viele dabei waren, war ich dort aktiv. Ich nutze die App hauptsächlich dann, wenn ich was für Facebook, Twitter oder Flickr aufnehmen möchte. Regelmäßig recycle ich dort aber auch ein paar ältere Bilder aus Shootings, die ich dann nochmals in Flickr u. Twitter poste, und natürlich im Instagram eigenen Bilder-Netzwerk, klar. Die meisten meiner Instagram-Bilder kann man unten im Blog als Stream sehen.
  • Hipstamatic: Eine der ebenfalls sehr bekannten Photo-Apps auf dem iPhone, mit der Möglichkeit über versch. Retro-Filme, Blitze u. Objektive eine ganz individuelle Kombination an Retro-Filtern zu bauen. Hipstamatic ist an sich sehr cool. Was mich allerdings stört, ist das „Retro-Feeling“ eines sehr kleinen Suchers, was das Fotografieren mega ungenau macht. Zudem dauert die „Entwicklung“ der Bilder ebenfalls „retro-lange“. Allerdings kann man von dieser App direkt nach Instragram (aber auch zu FB, etc.) posten. Ich nutze trotzdem in der Regel eher Instagram.
  • IncrediBooth: Aus dieser App habe ich hier schon häufiger ein paar super witzige Portrait-Reihen gepostet. Oft nutze ich die App für ein paar lustige Bilder nach einem Shooting. Die App macht einfach sehr viel Spaß! 🙂
  • Zeitraffer: Ist eine coole App für Making-Offs. Hin und wieder, wenn es vom Shooting-Thema her passt und das Model nichts dagegen hat, lass ich das iPhone mit dieser App einfach alle 2 Sekunden ein Bild schießen und anschließen ein Video produzieren. Es ist manchmal sehr witzig, was für coole Videos daraus entstehen können!
  • 8mm: Von wegen Videos, 8mm ist eine Retro-Film-App, sprich man kann damit Filme im Retro-Stil drehen. Das Teil ist wirklich sehr witzig, eignet sich allerdings weniger für dokumentarische Aufnahmen. Just have Fun!
  • Animoto: Hierbei handelt es sich eigentlich weniger um eine Kamera-App. Allerdings kann man mit Animoto sehr einfach sehr coole, animierte und mit Musik hinterlegte Slideshows bauen. Dabei greift Animoto auf die Foto-Library des iPhones zu. Ich finde das Teil wirklich sehr cool und habe dort auch einen Pay-Account.
  • Viddy: Hierbei handelt es sich um ein Art Instagram für Filme. Allerdings für Filme mit einer maximalen Länge von 10 Sekunden. Ich finde die 10 Sek. etwas sehr kurz, insgesamt macht die App aber einen guten Eindruck. Leider ist die Anzahl der User noch relativ gering. Viddy bietet allerdings ein paar gute Filter für Video-Filme. Ich glaube, hier könnte sich noch was entwickeln.

So, das war meine Liste der coolen Photo-Apps auf meinem iPhone.

Was könnt Ihr denn empfehlen, welche Photo oder Video-Apps nutzt ihr meistens auf dem iPhone?

Von Trollen im Web

Ork - Photo Merlin1 - Painting Farbträume

Ork - Photo Merlin1 - Painting FarbträumeJa, ich geb es zu, ich lasse mich nerven. Und das ärgert mich wirklich!

Von wem? Von den sogenannten Trollen im Internet. Jeder, der sich in Communities bewegt, kennt Sie und versucht sich, mehr oder weniger erfolgreich, zu ignorieren. Die lieben Zeitgenossen, die meinen zu jedem Thema Ihre Meinung abgeben zu müssen. Bzw. nein, nicht Ihre Meinung, ihre einzig schlüssige, 100% korrekte und allumfassende Wahrheit. Denn, ein Troll weiß alles und alle anderen sind eigentlich nur Idioten!

Selbstverständlich ist es nicht so, dass man auf die Meinung eines Trolls Wert legen würde, geschweige denn, dass man sie womöglich um Ihre Meinung gebeten hätte, neiiiiiiiin, Trolle gehen Ihrer missionarischen Mission selbstverständlich aus eigenen Antrieb nach.

Und sollte es mal kein Thema geben, bei dem man wunderbar eine möglichst konträre, extreme (aber selbstverständlich richtige) Meinung vertreten könnte, überlegt man sich, dass man doch mal ein paar Leute beleidigen oder eine vollkommen schwachsinnige, äh, nein, natürlich eine weltbewegende These in den Raum zu stellen, bei dem ganz gewisse ein paar Deppen wie ich drauf anspringen und sich ärgern werden.

Selbstverständlich darf man einen Troll nicht so ungerecht behandeln und ihn womöglich aussperren. Was für eine Beleidigung. Schließlich ist man im Internet und da hat natürlich jeder das Recht jeden Sch**** kund zu tun. Was für ein Frevel also, wenn man einem Troll den Mund verbietet.

Was also kann man tun?

Tja, gute Frage! Sich am besten wohl eine dickere Internet-Haut zulegen und diese pöbelnden Zeitgenossen einfach ignorieren.

Gelingt das nicht? Blöd, kann ich nur sagen, ich arbeite auch noch dran…. 🙂

Sich’s nicht zu einfach machen…

Post-Header-Magistus-V2

Es mag an einer veränderten Wahrnehmung meiner Seits liegen, ich habe aber mehr und mehr den Eindruck, dass es sich viele Leute, die in das weite und anspruchsvolle Feld der sogenannten People-Fotografie vordringen möchten, zu einfach machen.

Ich kenne nun doch einige Models und höre immer wieder von Anfragen absoluter Anfänger für TfP-Shootings, oft auch noch im Bereich der Akt-Fotografie. Leute, TfP heißt nicht kostenlos! TfP wird mit Leistung bezahlt. Was natürlich auch heißt, dass auch das Model etwas vom Shooting haben möchte, nämlich Bilder, mit denen das Model was anfangen kann.

Soll heißen, wenn man ein Model bzgl. eines TfP-Shootings anfragt, sollte man sich vorher mal die Sedcard des betreffenden Models anschauen und die dort gezeigten Wert objektiv mit den eigenen bisher entstandenen Werken vergleichen. Kann man dann guten Gewissens sagen, dass man mindestens ebenso gute Bilder fotografieren kann, dann los…

Fängt man aber gerade erst mit der People-Fotografie an, sollte man sich im klaren sein, dass es auch hier nichts umsonst gibt. Abgesehen davon, dass es für einen Anfänger nicht unbedingt sinnvoll ist, sich dem Stress auszusetzen, starke Bilder als Bezahlung für das TfP-Shooting liefern zu müssen, holt man sich wahrscheinlich ohnehin bei erfahrenen Models eine Abfuhr ein. Das stärkt nicht gerade das eigene Ego und macht nicht viel Spaß.

Vielmehr sollte man in sein Portfolio etwas investieren!

Eine Möglichkeit besteht hier in der Teilnahme von Workshops oder Coachings. Speziell bei Workshops sollten man auf die Rahmenbedingungen achten. Neben einer Teilnehmerzahl von maximal vier Fotografen sollte auch der Workshopleiter dem eigenen, angestrebten Foto-Stil entgegen kommen. Wirklich schon sehr coole Workshops gibt es ab 120,00 EUR aufwärts.

Bei Einzel-Coachings kümmert sich der, hoffentlich erfahrene, Trainer individuell um den Teilnehmer und gibt sein Wissen weiter. Natürlich sollte einem auch hier der Stil des Trainers gefallen, durch das direkte 1:1-Training kann der Trainer aber natürlich wesentlich genauer auf die Wünsche des Fotografen eingehen. Die Preise für ein solches Coaching variieren enorm, stellen aber natürlich in jedem Fall einen wesentlich größeren Infest wie ein Workshop dar.

Neben den eben genannten Möglichkeiten kann es auch helfen, erst mal ein Model für PAY-Shooting zu buchen. Sprich ein schon erfahrenes Model für einen Stundensatz (Angefangen ab 20,00 – 30,00 EUR)oder eine Tagespauschale zu buchen. Bei einem Pay-Shooting kann der Fotograf sich ausprobieren ohne Bilder liefern zu müssen. Zudem muss er sich erst mal nicht so sehr um die Anleitung u. Posing des Models kümmern.

Ich selbst bin mit Workshops immer sehr gut gefahren, hatte aber auch das Glück, dass ich eigentlich immer mit tollen Workshop-Leitern und Workshop-Models zusammen arbeiten durfte. Ich konnte dort super Erfahrung sammeln und Kontakte knüpfen.

Ganz ehrlich, ohne diese gesammelte Erfahrung und das bei den Workshops aufgebaute Portfolio hätte ich nie das Selbstbewusstsein gehabt, Models um ein TfP-Shooting zu bitten. Das war bei mir immer eine Frage des Anspruchs an die Qualität der eigenen Bilder. Mag sein, dass mir da etwas Selbstbewusstsein gefehlt hat fehlt. Allerdings bin ich auch der festen Meinung, nicht zuletzt gefässtigt durch viel Gespräche mit befreundeten Models, dass übersteigertes Selbstbewusstsein nicht eben sehr gut ankommt.

Also, nicht nur in die Kamera investieren, sondern auch in das eigene Portfolio und Erfahrung!

Thinking about… Beeing Offline

 Am Wochenende war ich zu Besuch bei meinen Eltern und hatte das Pech, dass leider das Internet ausgefallen war. Auf Grund eines wohl in der schwäbischen Provinz nicht wirklich unüblichen Funklochs für T-Mobile als auch O2 bestand auch keine Chance, mobil ins Web zu kommen.

Schöner Mist könnte man meinen, oder auch eine Katastrophe für einen Internet-Junkie wie mich. Ich muss allerdings sagen, dass das in Wahrheit eigentlich mal ganz cool war, einfach mal „Off“ zu sein.

Natürlich auch sehr ungewohnt und man merkt erst in so einem Moment, wie abhängig man sich über die Zeit vom Web gemacht hat. Mal kurz im Internet oder auf dem iPhone das aktuelle TV-Programm abrufen? Vergiss es! Dabei kann man aber entdecken, dass es immer noch die mit der Tageszeitung einmal wöchentlich mitgelieferte TV-Beilage gibt.

Mal kurz Nachrichten lesen, Video-Rekorder programmieren, In-the-Clound Bilder vom letzten Urlaub zeigen, alles nicht möglich. Komisch, aber auch nicht wirklich tragisch…

Wirklich ungewohnt aber ist es, wenn man plötzlich nichts mehr von Facebook, Model-Kartei.de oder den anderen Online-Kommunikations-Medien mitbekommen. Ungewohnt, aber irgendwo auch mal ganz erholsam, so ein Urlaub vom immer erreichbar sein. Sozusagen eine Offline-Kommunikations-Kur.

Ok, zugegeben, es waren nur zwei Tage, und das Internet wartete zu Hause schon wieder auf mich. Und ehrlich gesagt, so ganz cool wäre ich wohl nicht, müsste ich über längere Zeit offline sein. Dennoch hat mir diese kurze Zeit „Off“ zu sein auch aufgezeigt, wie anstrengend das immer erreichbar und immer informiert sein das Leben beeinflusst und in der Tat auch, durchaus negativ, beeinflussen kann.

Ich habe mir schon länger vorgenommen, mein immer erreichbar sein und mein extremes Online-Leben zukünftig Schritt für Schritt etwas einzuschränken und so den Kopf wieder etwas freier zu bekommen. Wird es mir gelingen? Keine Ahnung, man wird sehen… 🙂