Bei dem heutigen Bild stellt sich für mich nicht die Frage, ob ich es bearbeite, auch nicht wie ich es bearbeite oder ob ich es genial finde. Das war alles von vornherein klar und positiv zu beantworten. Das Bild wie auch das gesamte Shooting war einfach super. Ein kleines Problem besteht höchstens, welche Bilder ich nicht bearbeiten möchte, aber das ist ein Positivproblem, mit dem ich gut leben kann.
Woran ich dann aber noch etwas herum überlegt habe, war der Rahmen. Das die von mir bevorzugten Rahmen ein Tick von mir sind und natürlich Geschmackssache ist klar. Hier war ich mir aber unsicher, ob ich den Rahmen nur durch die Füße laufen lassen sollte, oder auch durch den Arm…. Zu guter Letzt habe ich mich entschieden den Rahmen dann sogar noch etwas näher zu fassen, verleiht es dem Bild so noch mehr Räumlichkeit.
Weitere Bilder aus diesem Shooting mit der wunderbaren Stitches folgen!
Eben habe ich bei Calvin Hollywood im Blog gelesen, dass er heute die Lieblingsbilder seiner Leser sucht. Keine Frage, da will ich mitmachen. Musste nur mit erstaunen feststellen, dass eines meiner All-Time-Favorites überhaupt nicht in meinem Blog zu finden ist, was ich hiermit nachgeholt habe.
Warum ist „Music in Nature“ eines meiner Lieblingsbilder? Zum einen, weil für mich persönlich, für meine fotografischen Verhältnisse, bei dem Bild alles stimmt. Die Stimmung finde ich wunderbar, das Licht was klasse, umwerfendes Model, klasse Set. Aber noch viel mehr, war das Shooting damals einfach nur umwerfend. Wir, und das sind nicht nur ModerSpirit und ich, sondern auch RaMaDaSa, ohne den die Bilder nie so gelungen wären, hatten damals einfach eine super geniale Zeit. Ich denke noch heute gerne an das Shooting zurück!!
Heute noch ein kleine Nachklapp zu einem schon etwas zurückliegenden Shooting. Da ich mit dem tollen Model aber dieses Wochenende das nächste Shooting habe, wollte ich noch was nachlegen.
Hier noch ein paar Bilder aus dem selben Shooting:
Ein weiteres Bild aus dem super coolen Shooting mit Anna Model. Hier mal eine Variante, in der ich bewusst Schlagschatten eingesetzt habe, um die ganze Angelegenheit etwas spannender zu machen.
Ich habe nur einen leichten Aufhellblitz von Rechts gentutzt (Striplight), das Hauptlicht war ein Striplight von vorne links.
Bereits vergangenen Freitag habe ich die Collage meines Akt u. Dessous Portfolios neue hoch geladen. Heute ist die Collage mit den Bilder aus meinen Fashion und Portrait-Shootings dran.
Die aktuelle Collage findet man im Portfolio und natürlich hier:
Neulich habe ich ja erzählt, dass ich es endlich geschafft hab, auch mal ein Shooting im Rapsfeld zu machen. Na ja, und weil es so schön war, hier einfach noch ein zweites Bild aus dem Rapsfeld-Shooting.
Model ist natürlich wieder Feuerblüte, das Rapsfeld war irgendwo um Darmstadt (wo, wissen wir beide selbst nicht so genau):
Spring - by Magistus Fotografie
Das Foto habe ich mit aufgestecktem SB-600 aufgehellt. Und da keine Leiter oder sonst was zum drauf stehen da war, habe ich die Perspektive erreicht, in dem ich in Paparazzo-Manier die Kamera über den Kopf gehalten und ein paar Bilder in Serie geschossen habe. Ich finde ich habe da ganz gut gezielt. 🙂
Treibt man sich ne Zeit in der Foto-Szene rum, hört man immer wieder von einem coolen Stil oder „Hej, das ist ja voll im Stil von …“. Ich selbst begeistere mich auch oft für einen bestimmten Stil, lobe einen Stil oder finde einen anderen langweilig.
Was aber ist ein Stil? Für mich ist ein Foto-Stil eine bestimmte Art das Licht zu setzten/verwenden, bestimmte Perspektiven zu nutzen, besondere Accessoires zu verwenden und nicht zuletzt wie die Bilder bearbeitet und präsentiert werden. Dieses Gesamtpaket macht für mich einen Stil aus, egal ob ein guter oder schlechter.
Soweit so gut, jetzt frage ich mich aber immer wieder, muss man sowas haben? Benötige ich meinen eigenenStil? Und wenn ja, muss ich besonders darauf hin arbeiten oder ergibt sich das von selbst?
Ich kann diese Fragen nicht allgemein gültig beantworten, ich für mich habe aber entschieden, dass ich nicht gezielt auf einen Stil hinarbeite und mich auch nicht festlegen möchte. Ich bin, vielleicht noch, zu neugierig, um mein fotografisches Schaffen einer bestimmten Art des fotografierens und bearbeitens zu unterwerfen.
Das mag wenig professionell sein, aber was soll’s, ich mache das ja auch zum Spaß.
Nichts desto trotz, in der Zwischenzeit hat sich bei mir, wirklich unbewusst und einfach nur, weil es mir im Moment gefällt, eine gewisse Art der High-Key-Fotografie entwickelt, die vor kurzem jemand als Stil bezeichnet hat. Von dieser Bezeichnung war ich dann doch so überrascht, dass es mich zu diesem Artikel bewogen hat.
Bleibt es dabei? Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung. Es gefällt mir derzeit sehr gut, aber es kann sein, dass ich demnächst wieder auf eine andere Bearbeitung umschwenke. Man wird sehen!
Eine Auswahl des gleichen „Magistus-Stils“ als Slideshow:
Diese Diashow benötigt JavaScript.
Wie ist das bei Euch? Habt Ihr einen bestimmten Stil und wenn ja, wie fest haltet Ihr Euch daran?
Vor schon ziemlich lange Zeit, in den Anfängen meiner People-Fotografie-Versuchen, hat mir ein VHS-Foto-Lehrer mal gesagt, dass ich auch einfach mal nah ran gehen und keine Angst vor dem Anschneiden haben soll.
Diesen Rat habe ich im laufe meiner weiteren Gehversuche immer sehr beherzigt, weshalb bei eigentlich allen Shootings, egal ob Fashion, Dessous oder Akt, auch immer ein paar Portraits raus kommen, die mir ausgesprochen gut gefallen. Nicht immer sind das richtig eng geschnittene Close-Ups im eigentlichen Sinne, alle haben aber eines im Mittelpunkt, die Augen des Models.
Ich bin fasziniert von Augen, sie können unheimlich viel aussagen, können einen traurig machen oder erheitern, einfangen oder abblitzen lassen. Hier mal ein Beispiel, was ich meine:
Sweet Marie - copyright by Magistus
Diese Augen, einfach großartig! Ja, und deshalb finde ich Portraits, insbesondere richtige Close-Ups, immer ungemein spannend.
… war auf Anhieb der Hammer! Und ich konnte meine Vorliebe für High- und Color-Key Bilder voll ausleben.
So sind dann auch richtig geile Bilder entstanden, bei denen ich zuerst befürchtet hatte, dass sie im Kitsch enden werden. Insbesondere, als der Wunsch aufkam, doch mit Engelsflügeln zu shooten. Aber o.k., dachte ich, tust Du halten den Gefallen. Und was soll ich sagen, ist ein geiles Bild geworden, ebenso wie einige tolle sexy Jeans-Fashion-Aufnahmen und sehr coole Portrait-Close-Ups.
Eines meiner derzeitigen Favorites überhaupt z.B.:
Mit ModernSpirit und Rames hatte ich ja bereits mehrere Shootings und doch ist es immer wieder erstaunlich welche neuen tollen Ideen und daraus resultierende Bilder entstehen. Diesmal hat es uns an einem wunderbaren Spätsommertag nach Wiesbaden gezogen.
Das Thema diesmal war „High Society“ und „Sommer Beach“. Hier die Ergebnisse des ersten Themas. Neben den tollen Modellen, der starken Kulisse und des super Wetters habe ich mich bemüht die Bilder durch Gegenlichtaufnahmen und einer Sepia-Bearbeitung zu gestalten:
Die Bilder die ich heute in zeige, sind bei einem tollen Shooting mit Mieke in meinem Urlaub im August entstanden.
Wir hatten so viel Spaß beim Shooten, dass diese Bilder nicht gestellt werden mussten, sie haben sich einfach entwickelt und spiegeln wunderbar die Stimmung im Studio wieder. Das Spiel mit der Kamera war einfach hinreißend, so dass ich einfach einen Ablauf als Collage erstellen musste.
Zu meinem großen Vergnügen, hatten wir auch noch ein Outdoor-Shooting und am folgenden Tag eine klasse Bodypainting-Session. Davon aber in einem anderen Artikel mehr.
Vielen Dank an Mieke für den Besuch in Darmstadt und die super tolle Zusammenarbeit.
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