I love Close-Up Portraits

The Bird - copyright by Magistus

Vor schon ziemlich lange Zeit, in den Anfängen meiner People-Fotografie-Versuchen, hat mir ein VHS-Foto-Lehrer mal gesagt, dass ich auch einfach mal nah ran gehen und keine Angst vor dem Anschneiden haben soll.

Diesen Rat habe ich im laufe meiner weiteren Gehversuche immer sehr beherzigt, weshalb bei eigentlich allen Shootings, egal ob Fashion, Dessous oder Akt, auch immer ein paar Portraits raus kommen, die mir ausgesprochen gut gefallen. Nicht immer sind das richtig eng geschnittene Close-Ups im eigentlichen Sinne, alle haben aber eines im Mittelpunkt, die Augen des Models.

Ich bin fasziniert von Augen, sie können unheimlich viel aussagen, können einen traurig machen oder erheitern, einfangen oder abblitzen lassen. Hier mal ein Beispiel, was ich meine:

Sweet Marie - copyright by Magistus
Sweet Marie - copyright by Magistus

Diese Augen, einfach großartig! Ja, und deshalb finde ich Portraits, insbesondere richtige Close-Ups, immer ungemein spannend.

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Warum ich bei Outdoor-Shoots einen Hut trage

Magistus Outdoor - by Rob

Ne, ich habe keine Angst, dass mir der Himmel auf den Kopf fällt. Und man kann sich sicherlich auch darüber streiten, ob mir ein hut steht. Warum ich aber einen bei Outdoor-Shootings trage, hat einen ganz einfachen, praktischen Grund.

Magistus Outdoor - by RobEin Hut eignet sich vortrefflich als Schattenspender, wenn man auf seinem Kamera-Display mal kurz und grob das eben geschossene Bild begutachten möchte. Ohne einem solchen Schattenspender könnte man das Display in vielen Fällen auch einfach aus lassen.

Den Hut habe ich einfach immer geschickt zur Hand bzw. auf dem Kopf und er ist groß genug um wirklich das Display großflächig ab zu schirmen. Übrigens auch für den Fall, dass z.B. das Model mal einen Blick auf das Bild werfen möchte.

Natürlich gibt es auch die üblichen Gimmicks, im Fotoladen um die Internet-Ecke, zu kaufen.

Da gibt es dann diverse Aufsätze, mit oder ohne Lupe, für spezielle Kamera-Typen oder Universal für viel, sehr viel und viel zu viel Geld. Alle haben aber das Problem, dass ich wieder ein zusätzliches Stück Equipment mit mit herumtragen muss.

Für all jene, die lieber doch nicht mit einem Deckel auf dem Kopf in der Öffentlichkeit rum laufen wollen, aber ein Tele mit sich herum schleifen, gibt es noch einen weiteren kostengünstigen Tipp.

Die Gegenlichtblende eignet sich ebenfalls ganz ausgezeichnet zum abschatten des Displays. Der Durchmesser passt recht gut auf das Display und bietet in aller Regel ebenfalls genug Schatten, um das Bild einigermaßen gut beurteilen zu können.

Ich habe halt normalerweise kein Tele dabei, weshalb das mit der Gegenlichtblende eher weg fällt.

Tja, und das war sie auch schon, die Erklärung mit dem Hut… 😉

Die Sache mit den Dirty-Style Bildern

Dirty Njola - © by Magistus

Im vergangenen Jahr hatte ich eine Dirty-Style Phase. Soll meinen, ich habe eine ganze Reihe eher erotischer Low-Key-Bilder mit einem Dirty/Schmutz-Look fotografiert. Warum?

Gute Frage! Genau kann ich es nicht sagen, es hat, zumindest für mich, eine erotische Anziehungskraft die schwer an was bestimmten fest zu machen ist. Es mag der Glanz der Haut sein, evtl. auch der eher toughe Gesamteindruck eines sehr hübschen Models in schmutzigen Klamotten. Wie dem auch sei, es scheint, als würden die Bilder nicht nur mich reizen. Warum sonst würde ich immer wieder von anderen Fotografen UND auch Modellen darauf angesprochen werden, wie ich die Bilder gemacht habe.

The Machinist - © by Magistus
The Machinist - © by Magistus

Tatsächlich ist das kein all zu großes Hexenwerk. Die Hauptarbeit hat hier eigentlich das Model, nicht zuletzt, weil sich das Model überwinden muss, sich mit Schmutz zu „verunstalten“.

Was verwende ich um den Dirty-Look zu erzeugen?

Nach einige Experimenten mit Tarnstiften der Bundeswehr und mit Heilerde aus der Apotheke bin ich bei Asche hängen geblieben. Ja, ganz normale Asche aus dem Kachelofen meiner Eltern. Ich rede hier von der sehr feinen, grauen Asche, nicht von Kohle. Wichtig ist, dass die Asche aus unbehandeltem Holz entstanden ist, um etwaige Chemie-Verunreinigungen auszuschließen.

Diese Asche wird dann mit Öl, Baby-Öl oder Massage-Öl verrührt und dann in der gewünschten Menge vom Model auf sich selbst aufgetragen. Je nach gewünschtem Effekt, Mut und Leidensfähigkeit des Models werden Kleider und auch Haare, auf jeden Fall aber das Gesicht mit einbezogen. Ja, auf jeden Fall das Gesicht, wenn es sich nicht nur um Bodypart-Aufnahmen handeln soll. Ist das Gesicht noch sauber und auf dem Bild zu sehen, zerstört dieser Umstand den Gesamteindruck und die Mühe war umsonst.

Licht und Studio?

Was die Lichtsetzung angeht, nutze ich meist ein Standard-Low-Key Setting mit schwarzem Hintergrund. Das ist also recht unproblematisch. Es lässt sich allerdings nicht vermeiden, dass Tropfen des Öl-Asche-Gemischs auf den Boden tropfen und so jeden Fotohintergrund ruinieren. Ich habe mir deshalb für wenig Geld im Baumark eine dicke, schwarze Teichfolie für den Boden geholt. Bei Low-Key-Bildern ist der überhaupt nicht auffällig und lässt sich perfekt reinigen.

Tja, und dann kann es los gehen mit dem Shooting. Übrigens keines wegs nur Akt. Diese Art der Dirty-Bilder eignen sich auch einwandfrei für Portraits.

Hier eine kleine Auswahl der entstandenen Bilder:

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Und Ihr, habt Ihr auch schon Bilder in dieser Richtung gemacht? Was sind Eure Tipps?

Sind Modelle besonders unzuverlässig?

Magistus Emoticons Quer

Um die Frage dieses Posts vorweg zu nehmen, nein, Modelle sind nicht besonders unzuverlässiger als andere.

Ganz klar, ich habe nicht um sonst auf meiner Sedcard in der Model-Kartei den folgenden Text stehen:

Noch drei Punkte aus gegebenem Anlass:
— Ich kriege die absolute Krätze, wenn man auf nette Anschreiben nicht reagiert! Eine Reaktion kann auch eine Absage sein, ich werde es überleben.
— Ebenso nervig und unhöflich ist es, über keinen Kommunikationskanal erreichbar zu sein, um kurz vor dem Shooting noch Details zu klären.
— Und zu guter Letzt, wer zu einem Shooting nicht erscheint und nicht die Höflichkeit besitzt, sich vorher per PN, SMS oder Mail zu entschuldigen, sollte mal drüber nachdenke, ob er/sie hier richtig ist. Jeder kann mal verhindert sein, das passiert mir auch, aber man kann dann wenigstens kurz absagen.

Alle drei Punkte, insbesondere aber der letzte, sind absolute No-Gos für mich und verhindern jede weitere Zusammenarbeit!!

Diese Punkte rühren leider aus leidlicher Erfahrung her, die wohl jeder Fotograf schon mal mit Modellen gemacht hat.

Aber, und das ist eben auch wichtig zu sagen, höre ich von vielen befreundeten Modellen, dass Fotografen oft genau so unzuverlässig sind. Nichts für ungut also, wenn ich hier nur aus meiner, der Fotografensicht, berichte.

Im Grunde habe ich sogar noch ein recht gutes Verhältnis, was Zusagen und Absagen angeht. Eventuell liegt das daran, dass ich sehr viel mit Stamm-Models arbeite, die ich in der Zwischenzeit sehr gut kenne und bei denen ich weiß, dass man sich auf sie verlassen kann. Natürlich kommt es auch hier mal vor, dass ein Model ausfällt, das hat dann aber immer nachvollziehbare Gründe und selbstverständlich wird dann auf irgend einem Weg über die Absage und deren Gründe informiert.

Die meisten Ausfälle habe ich mit wirklich neuen Modellen, die sich frisch in einer der Communities, bei mir ist das in der Regel die MK, angemeldet haben und dann kurz vor dem Shooting-Termin Angst vor der eigenen Courage bekommen und einfach nicht erscheinen. Das ist dann nicht nur schade, denn ich beiße nicht, es ist auch nicht nur für mich ärgerlich, sondern auch für meine Studio-Partner, die in der Zeit ja auch hätten shooten können. Und hier, in so einem Fall, hat sich für mich die Zusammenarbeit dann wirklich erledigt, Aus-die-Maus!

Dann gibt es die Fälle, bei denen vorher abgesagt wird, aus nachvollziehbaren Gründen, wie Krankheit oder ähnliches. Das ist dann o.k., es wurde abgesagt, informiert. Kann jedem passieren und ich freue mich dann über eine zukünftige Zusammenarbeit. Wenn dann aber das nächste mal auch wieder abgesagt wird, und ich von anderen Fotografen erfahre, dass das nicht nur bei mir der Fall ist, hat sich eine weitere Zusammenarbeit auch wieder erledigt. Auch als gutmütiger Mensch der ich bin, ich lasse mich nicht gerne verarschen!

Und vielleicht noch ein Hinweis an Modelle die sich hier angesprochen fühlen könnten: Fotografen sind zwar in der Mehrzahl Männer, aber, man sollte es nicht glauben, wir reden tatsächlich miteinander! Ja, auch über unzuverlässige Modelle. 😉

Wie nun, kann man Ausfälle nach Möglichkeit vermeiden?

Ein General-Rezept gibt es dafür nicht. Aber folgende Tipps können helfen:

  • Kommunizieren, kommunizieren, kommunizieren…. Das Bedeutet, ein paar Tage nochmal beim Model nachfragen, ob alles klar geht
  • Vorher die Handy-Nummern austauschen, so dass man sich auch kurzfristig erreichen kann (so viel Vertrauen muss im Vorfeld vorhanden sein, um seine Nummer auszutauschen)
  • nur mit „Echt“ gekennzeichneten Modellen shooten, so ist zumindest sicher, dass es sich um kein Fake-Account handelt, mit dem man ein Termin ausmacht
  • Wenn es sich einrichten lässt, vorher mal treffen und kennen lernen. Ein Nichterscheinen fällt hier viel schwerer.
  • Und natürlich Stamm-Modelle für wichtige Shootings buchen

Was ich ablehne sind irgend welche vertraglichen Schadensersatz-Regelungen die im Vorfeld vertraglich vereinbart werden. Da ich die Fotografie als Hobby betreibe, wäre mir ein Aufwand, im Nachhinein den Vertrag durchzusetzen, einfach zu groß. Eine praktizierte Möglichkeit wäre es aber natürlich auch und sollte auf jeden Fall in Betracht gezogen werden, wenn tatsächlich Unkosten, z.B. durch eine Location-Miete, entstehen.

So viel dazu! Fast als Schlusssatz vielleicht noch der Hinweis, dass dieser Artikel auf niemand bestimmtes und vor allem, und darüber bin ich sehr froh, auf kein aktuelles „Ereignis“ zurück zu führen ist. Der Artikel ist schon etwas älter und landet einfach erst jetzt in der Öffentlichkeit.

Ich wünsche auf jeden Fall jedem, egal ob Model oder Fotograf, dass er/sie von möglichst vielen Absagen verschont bleiben wird. Ganz zu vermeiden ist es wohl nie!!

Das erste Shooting mit Magnolia…

Magnolia Close-Up

… war auf Anhieb der Hammer! Und ich konnte meine Vorliebe für High- und Color-Key Bilder voll ausleben.

So sind dann auch richtig geile Bilder entstanden, bei denen ich zuerst befürchtet hatte, dass sie im Kitsch enden werden. Insbesondere, als der Wunsch aufkam, doch mit Engelsflügeln zu shooten. Aber o.k., dachte ich, tust Du halten den Gefallen. Und was soll ich sagen, ist ein geiles Bild geworden, ebenso wie einige tolle sexy Jeans-Fashion-Aufnahmen und sehr coole Portrait-Close-Ups.

Eines meiner derzeitigen Favorites überhaupt z.B.:

An Angel
an Angel - © by Magistus

Und eben noch viele andere sehr geile Bilder:

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Mehr Bilder, auch aus anderen Shootings mit der wunderbaren Magnolia findet man auf meiner SC in der Model-Kartei!

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Me, Myself and I

Attack by the Swamp Monster - Painting by Farbtraeume.com

Ne, Ne, keine Sorge, es zieht mich nicht vor die Kamera, ich bleibe lieber dahinter!

Da ich aber ein Verfechter davon bin, dass auch Fotografen in ihren Profilen bzw. Sedcards z.B. in der Model-Kartei ein Bild von sich selbst rein stellen sollten, habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, hin und wieder vor die Kamera zu hüpfen oder auch mal ein Making-Of einzustellen.

Ich bin der Überzeugung, dass es gerade den Modellen gegenüber nur fair ist, wenn auch sie sehen, mit wem sie bei einem Shooting zusammen arbeiten werden. Mal ganz davon abgesehen, dass ich mir auch selbst Gesichter besser merken kann als Namen und deshalb auch immer froh bin, auf einer Fotografen-Sedcard nicht irgend ein Model-Bild sonder wirklich den Fotografen zu sehen.

Zusätzlich bin ich aber auch der Meinung, dass es keinem Fotografen schadet, selbst mal bei einem Shooting vor der Kamera zustehen. Nur so lernt man zu schätzen, was für eine Arbeit Modelle leisten und wie schwierig es ist, vor der Kamera einen guten Eindruck zu machen.

Im Übrigen durfte ich so auch mal ein Facepainting inkl. SFX ausprobieren, den Ork seht ihr in der Slide-Show, und es war eine sehr cool, interessant aber auch anstrengende Erfahrung.

Aber was schreibe ich, hier einfach mal ein paar Bilder mit mir, mir selbt und …..  🙂

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Wie schaut es bei Euch anderen Fotografen aus, habt ihr auch coole, lustige oder seriöse Bilder von Euch online?

Das Shooting mit Lia inkl. Wow-Effekt

Free Fight - Close-Up Portrait

Kennt Ihr das? Ihr shootet, seit mit den Ergebnissen zufrieden, kommt nach Hause, sichtet die Ergebnisse und habt bei einem Bild dann den absoluten WOW-Effekt.

Ich habe das immer mal wieder und bei meinem Shooting im Oktober letzten Jahres hatte ich so einen Effekt mit diesem Portrait:

Lia Blue - Close-Up Portrait - Nude
Lia Blue - © by Magistus

Wie Ihr im Titel-Bild dieses Posts seht, gefallen mir natürlich auch noch andere Bilder aus diesem Shooting, deshalb hier mal noch eine Slideshow mit einigen weiteren Bildern.

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Weitere Bilder aus anderen Shootings mit Lia gibt es auch auf meiner SedCard in der Model-Kartei.

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Warum ich Fremd-Bildbearbeitung nicht mag

Magistus Emoticons Quer

Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung ob ich kleinlich, eifersüchtig oder schlicht kindisch bin. Aber wie auch immer, ich mag es einfach nicht, dass meine Bilder von jemand anderem als mir selber bearbeitet wird. Besonders komisch und unbefriedigend ist es insbesondere dann, wenn jemand das Bild bearbeitet, der bei der Entstehung nicht eingebunden, geschweige denn dabei war.

Nicht, dass ich sorge hätte, dass ein fremder Bildbearbeiter schlechte Arbeit machen würde. Da gibt es viele, viele Bearbeitungskünstler die zehn mal besser sind als ich und tolle, beeindruckende Arbeit leisten. Beeindruckender als ich im Moment in der Lage wäre es auch nur im Ansatz zu leisten.

Was mich stört, ist ein Gefühl, als würde sich jemand in „mein“ Bild einmischen. Das Gefühl ist schwer zu beschreiben, ich denke, man könnte es am ehesten mit einem Maler vergleichen. Ich denke es gibt für einen Maler, der sein Herzblut in ein Bild gesteckt hat, nicht schlimmeres, als würde ein andere Künstler damit beauftragt, das von ihm gemalte Bild noch etwas zu ändern, zu verfeiner oder zu verschönen. Denn entweder ist es das Bild des Malers oder nicht, dazwischen gibt es eigentlich nichts.

Versteht mich jetzt nicht falsch, gerade in der People-Fotografie ist ein Foto immer Team-Arbeit. Also eine Gemeinschaftsproduktion in der das Model, eine Visagistin und der Fotograf gemeinsam ein Bild kreieren. Sie sind es, die das Bild malen, niemand sonst.

Ich denke, dass ich deshalb auch kein Problem habe, wenn ein Bild von vorn herein für eine Fremdbearbeitung, z.B. für einen Flyer, bestimmt war. Das Team ist dann von vorn herein um den Designer erweitert, er ist Teil der Produktion und an der Gestaltung von vorn herein beteiligt. Ähnliches gilt auch, wenn sich das Model selbst an einer Bearbeitung versuchen möchte, auch da ist mein Unbehagen relativ gering.

Ich kenne Foto-Kollegen, die froh sind, wenn jemand anderes ihre Bilder bearbeitet. Ich kann das einerseits nach vollziehen, schließlich kostet die Bildbearbeitung viel Zeit und macht nicht jedem viel Spaß (was auch bei mir lange der Fall war).

Seit ich jetzt aber auch mein Faible für die Bildbearbeitung entdeckt habe, bemühe ich mich, die Bearbeitung selbst durchzuführen und habe einen entsprechenden Abschnitt jetzt auch in meinen Model-Release aufgenommen.

Was meint Ihr? Wie geht es Euch dabei?

On-Location Shooting im Fitness-Studio

Anfang des Jahres hat ich das große Glück ein schon länger von mir geplantes Projekt umsetzen zu können, ein Shooting in einem Fitness-Studio.

Die Umsetzung war nicht ganz so einfach, schon allein wegen der Location. Ich wollte keines dieser super modernen High-Tech-Studios sondern eines mit Charme und noch richtig Eisen. Zudem wäre ein Shooting bei laufendem Publikums-Verkehr sehr stressig und nicht unbedingt einfach zu bewerkstelligen.

Um so coole, dass Rames gelungen ist, für uns ein super passendes Studio zu organisieren, in dem wir nach Lust und Laune nach „Ladenschluss“ in ruhe shooten konnten. Ganz herzlichen Dank dafür!!

Wir, Rames, Feuerblüte und ich haben das auch weidlich ausgenützt und haben eine tolle Fotostrecke hinbekommen:

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Die Bilder wurden mit mobilen Blitzen ausgeleuchtet, wobei ich darauf geachtet habe, nicht zu viel Licht rein zu hauen, da sonst die Stimmung leicht zerstört worden wäre. Eine weitere Schwierigkeit waren die vielen Spiegel im Raum. Immer wieder habe ich mich selbst auf den Bildern entdeckt, was das finden einer starken Perspektive nicht eben vereinfacht hat.

Bei der Bearbeitung habe ich bei einigen Bilder einen gewissen Old-Style-Look versucht zu schaffen, einige Bilder mit den eher helleren Outfits habe ich wiederum eher heller und klarer gestaltet.

Ach ja, und ein paar blaue Flecken vom Anecken an den Kraft-Maschinen habe ich mir auch eingefangen. Aber man muss halt Opfer bringen. 😉

Habe meine Bilder bei Facebook gelöscht

Magistus Emoticons Quer

Auf Grund einer aktuell laufenden Diskussion über Facebook, „Facebook ist erschreckend„,  in der Model-Kartei habe ich mir mal die „Erklärung der Rechte und Pflichten“ bei Facebook genauer angeschaut.

Und in der Tat räume ich nach meiner Interpretation Facebook die weltweiten Nutzungsrechte an meinem Content ein, sobald ich was auf Facebook gepostet oder hochgeladen habe. Das bedeutet also theoretisch, ob das auch praktisch ausgenutzt wird, kann ich nicht sagen, dass meine auf Facebook hoch geladenen People-Fotografien von Facebook auch für kommerzielle Anwendungen genutzt werden dürfte. Das ganze übrigens natürlich unentgeltlich.

Da ich in fast allen meinen TfP-Verträgen eine kommerzielle Nutzung ausgeschlossen habe könnte ich hier bei einer Nutzung von Facebook tatsächlich zu Problemen kommen. Mal ganz davon abgesehen, dass ich überhaupt nicht möchte, dass Facebook meine Bilder nutzt, ob nun unentgeltlich oder nicht.

Die Konsequenz war deshalb heute, dass ich fast alle Bilder aus Shootings bei Facebook gelöscht habe. Freunde auf Facebook haben ja ohne weiteres die Möglichkeit hier oder auch auf meine MK-Sedcard aktuelle Bilder anzuschauen.

Außerdem werde ich das ein oder andere Bild zukünftig einfach per Link bei Facebook posten. Damit erreiche ich, dass Freunde über neue Bilder informiert werden, ich aber gleichzeitig nicht Bilder in die Fänge von Facebook geben muss.

Nicht falsch verstehen, ich finde Facebook nach wie vor cool zum Kontakt halten mit alten, aktuellen und neuen Freunden, nur muss man wohl einfach genauer hinschauen. Das ist traurig, ist aber wohl leider nicht zu vermeiden.

Wie steht Ihr zu diesem Thema? Habt Ihr Bilder bei Facebook veröffentlicht oder verlinkt Ihr Bilder lieber?

Mein Faible für High/Color-Key

Ich kann nicht genau sagen, was es ist, das mich an High-Key Fotografie fasziniert, Fakt ist aber, dass ich sie sehr cool fand und in letzter Zeit sehr viele davon gemacht habe.

Was aber ist ein High-Key eigentlich. Wie üblich gibt es da Definitionen wie Sand am mehr. Für mich ist ein High-Key ein Bild, in dem mit sehr wenig Kontrast zum, oftmals weißen Hintergrund gearbeitet wird, der die Struktur des abgelichteten Objekts bzw. bei mir in der People-Fotografie die Haut des Models, sehr weich erscheinen lässt und sich sich am Grade des gerade noch nicht verschmelzens mit dem Hintergrund bewegt. Wichtig ist, dass noch immer die Figur, die Körperlandschaft erkennbar sein muss.

oft sind High-Keys stark entsättigt oder komplett in Schwarz/Weiß. Ein Akzent kann aber sein, ein bestimmten Teil des Bildes heraus zu stellen, in dem man ihn in Farbe belässt, z.B. die Lippen, eine Kette oder auch nur die Augen. Dann befinden wir uns beim Color-Key.

Eine etwas fachgerechtere Definition im fotografischen Sinne gibt es z.B. bei Wikipedia.

Theorie hin oder her, hier ein paar Beispiele aus meinen aktuellen High/Color-Key Shootings:

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Eigentlich sind alle diese Aufnahme mit dem fast gleichen Studio-Set entstanden:

PhotoDiagram High-Key - Professionalsnapshots.com
PhotoDiagram High-Key - Professionalsnapshots.com

Wie im Diagramm (online erstellt bei Professionalsnapshots) zu sehen, ist es wichtig, den weißen Hintergrund selbst möglichst gleichmäßig auszuleuchten. Das Model sollte nicht von diesen Hintergrund-Blitzen angestrahlt werden. Das Model selbst wird sehr flächig mit einer großen Oktobox o.ä. ausgeleuchet. Man kann dabei ca. 2 Blenden überbelichten, je nach dem, wie viel Spielraum man sich später bei der Bildbearbeitung geben möchte.

Wer selbst Interesse an High-Key-Fotografie hat und Mitglied der Model-Kartei ist, findet dort eine entsprechende Gruppe zum Thema High- und Color-Key Fotografie.

Bei Fragen, einfach fragen….. 🙂

Magistus goes Outdoor

Bed of Nature

Zugegebener maßen bin ich ein ziemlich fauler Strick, was das spazieren oder wandern in der Natur angeht. Nach einem guten Jahr exzessiver Studio-Foto-Arbeit merkt man dann aber doch, dass es da mehr geben muss. Und was bietet sich da mehr an, als die freie Natur, mit ihren tausend Set-Möglichkeiten zu bemühen.

So habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, wesentlich mehr On-Location und in freier Natur umzusetzen. Sehr stark geholfen bei diesem Vorsatz hat nicht zuletzt ein super tolles und schönes Outdoor-Herbst-Shooting mit Feuerblüte. Grund genug für mich, wenn auch etwas verspätet, noch ein paar Bilder aus dem Shooting hier zu präsentieren:

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Alle Bilder wurden zusätzlich mit einem Systemblitz aufgehellt. Insbesondere bei den Aufnahmen mit blauem Himmel. Andernfalls wäre der Himmel hässlich weiß geworden.

Das war es für heute. Ob ich meinen Vorsatz einhalten werde und es mehr nach draußen schaffe könnt Ihr hier im Blog verfolgen.