Magistus goes Lomography

Analoge Technik - Fotografie Nein, keine Sorge, ich werde hier, auf Magistus.de weiter und in gewohnter Menge meine normalen, digitalen Shooting-Bilder posten und auch weiter ganz „normal“ digital fotografieren u. shooten. Dafür liebe ich die Möglichkeiten der digitalen Welt und Bearbeitung zu sehr, um hier Abstriche zu machen.

Aber, ich hatte und habe Lust auf was kreatives Neues und habe mich von der Lomography bzw. überhaupt von der Analog-Fotografie begeistern lassen. Vorausgeschickt sei gesagt, dass ich mich nie ernsthaft mit analoger Fotografie beschäftigt habe. Der letzte 35mm Film den ich wirklich vollgeknipst habe, war wahrscheinlich bei meiner Abi-Abschlussfahrt, wenn überhaupt.

Um so mehr freue ich mich auf neue Experimente und auf Ergebnisse, die nur sehr bedingt nachträglich beeinflusst werden können. Die Analoge Fotografie entschleunigt ungemein. Nicht nur, dass die Entwicklung der Filme dauert, auch das fotografieren geschieht bewusster.

Gestern habe ich das erste mal mit einer alten Kamera meines Vaters geshootet, einer Dacora dignette 300SL. Für mich als Kind des schnellen Autofocus ein echtes Abenteuer, die Entfernung zum Model nach Auge einzuschätzen und jedes mal, bei der kleinsten Bewegung (nein, ein Zoom gibt es nicht) neu einzustellen. Das selbe gilt natürlich für Blende und Verschlusszeit, und zwar am Objektiv, nicht an Rädchen direkt beim Auslöser. Spannend, ich sags ja!

Holga - LomographyZudem habe ich bereits meinen ersten 120er 6×6 Mittelformat-Film mit meiner neu gekauften Holga in der Entwicklung. Die Holga ist so ein Teil! Eigentlich eine Spielzeugkamera. Es gibt nur zwei Verschlusszeiten, schnell oder etwas langsamer. Die Entfernung wird nicht in Metern eingestellt, so extrem Pi-mal-Daumen und die Vignettierung, eine Wucht! 🙂 Ach ja, und es kann sein, dass ins Gehäuse etwas Licht einfällt. Das kann man abkleben (schwarzes Isolierband wird mitgeliefert) oder auch nicht. Kann ja auch coole Effekte geben. Das Ziel sind Bilder, die in Ihrer Unperfektheit schön sind. Was ne tolle Sache als Ausgleich zum perfekten, digitalen Shooting-Ergebnis.

Sind die Bilder was geworden? Ich kann es Euch noch nicht sagen! Eventuell sind sie komplett über oder unterbelichtet. Vielleicht hat die Dacora einen defekten Verschluss und es wurde überhaupt nichts belichtet. Ich werde es sehen… und berichten!

Übrigens werde ich hier auf Magistus.de wahrscheinlich eher selten über die Lomography und Analogfotografie berichten. Für dieses Thema habe ich mir einen Tumblr eingerichtet: http://lomoSICHT.tumblr.com – Noch ist nicht so viel zu sehen, aber merkt ihn Euch doch vor und beobachtet mein Foto-Experiment! 🙂

Wie sieht es bei Euch aus, greift Ihr auch ab und an zur analogen Kamera? Lasst mal über Eure Erfahrungen hören!

Mehr zum Thema:

Magistus goes Lomo – LomoSICHT

Lomographische Gesellschaft

Lomography auf Wikipedia

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