Information: Nikon D300

Die Nikon D300 ist im Moment mein Traum an Kamera, robust, auf dem absolut neuesten Stand der Technik, super Ausstattung und toll in der Hand. Deshalb habe ich hier mal eine paar Informationen zur D300 zusammen gestellt.

Ach ja, wir sprechen von dieser Kamera:

Ist sie nicht klasse??

Die Hersteller-Informationen zur Nikon D300 findet man natürlich direkt an der Quelle.

Einen coolen Digi-Tutor zur D300 findet man unter diesem Link.

Und eine Sammlung mit Reviews, sowie das YouTube-Video, Links zum Manual der D300 etc. findet man hier: http://www.noendpress.com/pvachier/cameras/nikon_D300.php

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Technik: Fotografieren ins direkte Sonnenlicht

Man hat viele Herausforderungen zu meistern, wenn man in Extremsituationen gute Fotos machen möchte. Ein Extremsituation ist sicherlich das Fotografieren gegen die Sonne.

Fragt man sich, warum sollte man das tun??

Einfache Antwort: Kann man mit der Situation gut umgehen, hat man die Möglichkeit zu wunderbaren Aufnahmen mit den tollsten Effekte!

Eine guten Artikel zu diesem Thema habe ich auf der englischen Seite Digital Photography School gefunden.

Schaut Euch den Artikel How to Shoot in Direct Sunlight einfach mal an!

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Technik: Es begann mit einem Loch – Fotografie (Bauanleitung Camera obscura)

Ich bin eben über eine ziemlich coole Bauanleitung für eine Camera obscura auf der noch immer verfügbaren hobbythek-Webseite gestolpert.

Auch wenn es die Sendung mit Jean Pütz nicht mehr gibt, soll die Webseite weiter Infos zu den versch. Themen liefern. In diesem Fall eben auch zu den Anfängen der Fotografie, „es begann mit einem Loch“.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachbau!!

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Technik: Exchangeable Image File Format (Exif)

 

Wird man gefragt, wie man denn ein bestimmtes Bild gemacht hat, also z.B. mit welcher Blende, welchem Verschluss oder mit was für einen Objektiv, war man früher auf eigene Notizen angewiesen die man hoffentlich gemacht hat (oder eben oft auch nicht).

Auch wenn man sich ein versautes Bild anschaut und man sich die Haare rauft, was man denn nun schon wieder nicht richtig gemacht hat mit der Belichtung etc. ist man auf ein gutes Gedächtnis angewiesen.

Oder, man greift auf die heute bei den meisten Digi-Kameras verfügbaren und in die Bilder gespeicherten Exif-Daten zurück!!

Die Exif-Daten, kurz für Exchangeable Image File Format werden in den so genannten Header von JPEG oder TIFF-Bildern geschrieben und können mit den meisten ernsthaften Bild-Betrachtern und Bearbeitungsprogrammen gelesen werden.

Hier ein Beispiel-Screenshot von Irfanview:

Exif-Screenshot

Wie man am Beispiel sehr schön sehen kann, werden Informationen wie Blende (ApertureValue), Verschlusszeit (ShutterSpeedValue) ebenso aufgeführt, wie Informationen zu den ISO-Einstellungen oder auch zum Bildbearbeitungsprogramm, mit dem das Bild bearbeitet und gespeichert wurde.

Diese Information lassen sich selbstverständlich auch löschen, sollte einem daran gelegen sein, z.B. den Aufnahmezeitpunkt o.ä. nicht weitergeben zu wollen.Exif-Daten sind nicht mit IPTC-Informationen zu verwechseln, siehe meinen IPTC-Post!Weitere Informationen zum Thema EXIF findet man bei Wikipedia unter der URL:

http://de.wikipedia.org/wiki/Exif

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Technik: IPTC – Was ist das, für was wird es verwendet

IPTC oder eigentlich IPTC-NAA-Standard wurde vom International Press Telecommunications Council zur Speicherung von Textinformationen in Bilddateien geschaffen. IPTC Informationen werden direkt “im Bild” gespeichert und werde damit immer mit dem Bild “mitgereicht”. Informationen die üblicherweise in den IPTC-Informationen gespeichert werden sind Copyright-Informationen, Beschreibungen zum Thema, Aufnahmeort, Länderkennungen und weitere beschreibende Informationen. Sehr wichtig sind dabei die ebenfalls zu speichernden Stichwörter, mit denen eine Verschlagwortung des Bildes erreicht wird (ähnlich den Tags bei wordpress.com).

Da viele Bild-Verwaltungsprogramme auf die IPTC-Informationen, insbesondere die Stichwörter, zurückgreifen können, hat man mit den IPTC-Daten ein programmunabhängiges Medium für seine Bilder-Verwaltungs-Kriterien (insbesondere für seine Stichwörter). Ich selbst nutze insbesondere die Stichwörter, auch wenn Lightroom eine eigene Verwaltung hat.

Weitere Informationen zum Thema natürlich unter

http://de.wikipedia.org/wiki/IPTC-NAA-Standard

Übrigens greift auch Spotlight auf die IPTC-Daten zurück. Damit ist die Suche nach bestimmten Bilder auf dem Mac wesentlich vereinfacht.

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Merkzettel: Was sollte man bei der Portrait-Fotografie beachten

Ich habe mal wieder in meinen alten Aufzeichnungen aus meinen Anfängen des Fotografierens (so lange ist es noch nicht her) gekramt und bin auf eine paar Stichpunkte gestoßen, die man klassischer Weise bei der Portrait-Fotografie beachten sollte:

  • Hat man Diagonalen die im Hintergrund durch das Bild laufen, sollten diese nach Möglichkeit nicht direkt in die Ecken laufen.
  • Ein Horizont sollte, genausowenig wie andere „Linien“ des Hintergrunde, nicht durch den Kopf des Porträtierten laufen. Ein Horizont genau „durch den Hals“ kommt einem köpfen des Models gleich.
  • Vorsicht beim Abschneiden des Kinns, besser ganz oder garnicht
  • Fatal ist das Abschneiden von Händen oder Füßen!
  • Auch das Ohr sollte ganz oder überhaupt nicht abgebildet werden. Das halbe Ohr kommt nicht so gut.
  • Auch die Augen sollten nicht angeschnitten werden. Hier ist besonders zu beachten, dass auch die Nase das Auge, bei einem Porträt von schräg vorne, entweder ganz oder überhaupt nicht verdecken sollte.
  • Vorsicht bei Brillen. Der Brillen-Rand oder Bügel sollte nicht durch das Auge laufen. Bei Brillen auch auf Spiegelungen des Glases achten.
  • Bei Ganzkörperaufnahmen sollte der vordere Fuss zum Fotografen zeigen.
  • Oftmals bringt ein leicht vorgebeugter Oberkörper eine gewisse Dynamik ins Bild, wenn auch eine solche Haltung für das Model ungewohnt und unnatürlich sein mag.
  • Hände sind ein wichtiges Thema. Sie sollten nicht einfach hängen gelassen werden. Darauf achten, dass ein verdeckter Finger nicht abgeschnitten wirkt.

Muss das alles sein? Nein, natürlich nicht. Es gibt immer Ausnahmen oder man beabsichtigt mit dem Nichtbeachten eine bestimmte Wirkung im Bild. Schadet es aber, auf solche Details zu achten? Eben, sicherlich auch nicht. Beachte ich das immer? Oh Gott nein! 🙂

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Merkzettel: Grundlagen der Fotografie #1

Hier ein paar Dinge, die ich mir am Anfang meiner „Foto-Karriere“ nie merken konnte (oder nicht beachtet habe), die aber für ein Grundverständnis sehr wichtig sind:

Blende:

  • Offene Blende = Kleine Blendenzahl = Starker Lichteinfall = Geringe Schärfentiefe = kürzere Verschlusszeiten
  • Geschlossene Blende = Große Blendenzahl = Schwacher Lichteinfall = Große Schärfentiefe = längere Verschlusszeiten

Verschlusszeit und Brennweite:

Verschlusszeit = 1/Brennweite

Je kleiner die Verschlusszeit, desto geringer die Gefahr zu verwackeln.

Nikon-Halbautomatikprogramme:

  • S = Shutter-Automatik: Man gibt die Verschlusszeit vor, die Blende wird automatisch gewählt
  • A = Aperture-Automatik: Man gibt die Blende vor, die Verschlusszeit wird automatisch eingestellt

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Faustregel: Verschlusszeit = 1/Brennweite

Ich bin heute mal wieder über einige unscharfe Bilder gestolpert, die ich mit meinem Tele (70 – 300 mm) gemacht habe und musste an die alte Faustregel

Verschlusszeit = 1/Brennweite

denken (und mich fragen, warum ich sie nicht beherzigt habe).

Was meine ich damit? Nun, mit zunehmender Brennweite nimmt die Gefahr des verwackelns zu. Gleichzeitig kann ich dem entgegen wirken, in dem ich kürzere Verschlusszeiten verwende. In der Praxis hat sich deswegen die genannte Faustregel bewährt.

  • Mache ich also ein Foto mit 50 mm, reicht mir eine Verschlusszeit von 1/50 Sekunde aus.
  • Nutze ich dagegen eine Brennweite von z.B. 200 mm sollte ich eine Verschlusszeit von 1/200 oder kürzer verwenden.

Achtung, bei DSLRs nicht die Brennweitenverlängerung (Crop-Faktor) vergessen, also die Brennweite ca. mal 1,5 rechnen (weicht von Hersteller zu Hersteller etwas ab)!

Und wenn man nicht auf die benötigte Verschlusszeit kommt? Tja, dann reicht vielleicht schon ein Objektiv mit Bildstabilisator aus. Aber es muss ja nicht immer gleich ein neues Objektiv sein, denn auch mit Bildstabilisator kommt man schnell an die Grenzen. Deshalb wird man um das gute alte Stativ wohl manchmal nicht herum kommen.

Weitere Infos zum Thema „Verwackeln“: hier klicken