Black Fetish – HighKey Bondage Art

Black Fetish - Art © by Magistus
Black Fetish - Art © by Magistus
Black Fetish - © by Magistus

 

„Black Fetish“ ist für mich ein Beispiel eines künstlerischen Fetish-Bildes  mit sehr viel Ästhetik. Durch die Schnürung, die das Model nicht fesselt sondern ein Stilelement ist, das Posing und den Kontrast des schwarzen Seils zu Haut und es Mantels zum Hintergrund entsteht eine starke, cleane Optik die mir sehr gefällt. Der Karo-Boden erzeugt durch die Schrägstellung eine zusätzliche optische Dynamik.

Bei der Aufnahme und Bearbeitung musste ich insbesondere auf die hellen Haare achten, damit sich diese noch vom weißen Hintergrund ausreichend abzeichnen, zudem musst hinsichtlich der Perspektive darauf geachtet werden, dass nichts zu sehen ist, was nicht gesehen werden soll.

Vielen Dank an das Model für das Vertrauen, geniale Posing und die wie immer tolle Zusammenarbeit!

Relaxed – Neues Portrait aus Jeans-Serie

Relaxed - Jeans Portrait © by Magistus
Relaxed - Jeans Portrait © by Magistus
Relaxed - © by Magistus

 

„Relaxed“ ist das letzte Bild aus diesem Jeans-Shooting. Hier einfach ein ganz easy, schlichtes, eben relaxtes Bild ohne Schnickschnack und eben dadurch gefällt es mir sehr gut.

Die Bearbeitung war natürlich sehr klassisch mit fast komplett entsättigten Orange-Tönen, relativ kaltem Weißabgleich und weißem Hintergrund.

Auch aus diesem Shooting:

Intimate Jeans - © by Magistus

In the Corner – HighKey Gothic Shooting

In the Corner - copyright by Magistus
In the Corner - copyright by Magistus
In the Corner - copyright by Magistus

Ich freue mich immer, wenn man mit einem neuen Model zuverlässig coole Bilder machen kann, was hier definitiv der Fall war. Um die von mir gerne genutzten harten Kontraste von Schwarz auf Weiß zu bekommen, ist natürlich ein Shooting im Gothic-Style optimal und hat hier ausgezeichnet funktioniert.

Mit der großen Freifläche hat das Bild einen ganz eigenen, für mich sehr interessanten Charakter und, na ja, das mit dem Rahmen ist halt eine von mir sehr geliebte Spielerei, die in meinen Augen eine gewissen Dreidimensionalität erzeugt.

Black Bound – Fetish Art in HighKey

Black Bound - © by Magistus
Black Bound - © by Magistus
Black Bound - © by Magistus

Das vorerst letzte Bild aus meinem coolen Fetish-Shooting. Hier wieder in HighKey bei der die extreme Perspektive die Stiefel betont. Bei der Schnürung handelt es sich um eine einfache Diamant-Schnürung, eine entsprechende Anleitung findet man massenhaft im Internet.

Licht und Bearbeitung bietet keine Überraschung zu meinen anderen HighKey-Bildern. Lediglich der extreme Schwarz/Weiß-Kontrast der glänzend schwarzen Stiefel und der Latex-Handschuhe, passend zu den schwarzen Haaren und dem schwarzen Seil machen hier den extremen Kontrast aus.

Hier noch weitere Bilder aus dem Fetish-Shooting:

Fetish Kick - copyright by MagistusBlack Hands - by Magistus (click on Picture vor XXL)

Black Hands – HighKey Fetish Bodypart Close-Up

Black Hands - by Magistus (click on Picture vor XXL)
Black Hands - by Magistus (click on Picture vor XXL)
Black Hands - by Magistus (click on Picture vor XXL)

Weder Fetish noch Bodyparts findet man bei mir oft, heute mal eine Kombination aus beidem.

Das Foto stammt aus einem umwerfenden HighKey Shooting mit starken Fetish-Elementen. Der besondere Reiz macht hier natürlich wieder der starke Kontrast zwischen dem glänzend schwarzen Latex und der hellen Haut aus. Zugegebener Maßen vom Po mal ganz abgesehen. 😉

Hier noch ein weiteres Bild aus diesem Shooting:

Fetish Kick - copyright by Magistus

HighKey Lingerie – Close-Up Picture in Black & White

HighKey Lingerie - © by Magistus
HighKey Lingerie - © by Magistus
HighKey Lingerie - © by Magistus

Ein weiteres sehr cooles Dessous-Bild aus meinem HighKey Shooting mit einem wirklich tollen Newcomer-Model.

Mir gefällt hier die Intimität die zwischen Model u. Betrachter durch den engen Schnitt und tiefe Perspektive entsteht.

Bearbeitung u. Licht wie immer bei meinen HighKeys, hier allerdings mit einem sehr flach gestellten Frontal-Licht.

Rockabilly – HighKey Portrait Shooting

Rockabilly - copyright by Magistus (click on Picture for XXL)
Rockabilly - copyright by Magistus (click on Picture for XXL)
Rockabilly - copyright by Magistus (click on Picture for XXL)

Das Portrait ist im Rahmen eines coolen Rockabilly-Shootings entstanden. Ist sonst eigentlich überhaupt nicht so mein Ding, hab mich dann aber doch überzeugen lassen und bin jetzt sehr froh drum

Gerade mit den Karos, der schwarzen Jeans und des Gesamt-Stylings, vom genialen Model mal ganz abgesehen, kommt meine klassiche HighKey-Bearbeitung hier sehr effektvoll.

Infos zum Licht-Setting findet man übrigens im Artikel „Mein Faible für HighKey

Die Sache mit dem Stil – braucht man das?

Protective Nude - © by Magistus

Treibt man sich ne Zeit in der Foto-Szene rum, hört man immer wieder von einem coolen Stil oder „Hej, das ist ja voll im Stil von …“. Ich selbst begeistere mich auch oft für einen bestimmten Stil, lobe einen Stil oder finde einen anderen langweilig.

Was aber ist ein Stil? Für  mich ist ein Foto-Stil eine bestimmte Art das Licht zu setzten/verwenden, bestimmte Perspektiven zu nutzen, besondere Accessoires zu verwenden und nicht zuletzt wie die Bilder bearbeitet und präsentiert werden. Dieses Gesamtpaket macht für mich einen Stil aus, egal ob ein guter oder schlechter.

Soweit so gut, jetzt frage ich mich aber immer wieder, muss man sowas haben? Benötige ich meinen eigenenStil? Und wenn ja, muss ich besonders darauf hin arbeiten oder ergibt sich das von selbst?

Ich kann diese Fragen nicht allgemein gültig beantworten, ich für mich habe aber entschieden, dass ich nicht gezielt auf einen Stil hinarbeite und mich auch nicht festlegen möchte. Ich bin, vielleicht noch, zu neugierig, um mein fotografisches Schaffen einer bestimmten Art des fotografierens und bearbeitens zu unterwerfen.

Das mag wenig professionell sein, aber was soll’s, ich mache das ja auch zum Spaß.

Nichts desto trotz, in der Zwischenzeit hat sich bei mir, wirklich unbewusst und einfach nur, weil es mir im Moment gefällt, eine gewisse Art der High-Key-Fotografie entwickelt, die vor kurzem jemand als Stil bezeichnet hat. Von dieser Bezeichnung war ich dann doch so überrascht, dass es mich zu diesem Artikel bewogen hat.

Hier mal ein Beispiel meines aktuellen „Stils“:

Karo Fashion - © by Magistus
Karo Fashion - © by Magistus

Bleibt es dabei? Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung. Es gefällt mir derzeit sehr gut, aber es kann sein, dass ich demnächst wieder auf eine andere Bearbeitung umschwenke. Man wird sehen!

Eine Auswahl des gleichen „Magistus-Stils“ als Slideshow:

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Wie ist das bei Euch? Habt Ihr einen bestimmten Stil und wenn ja, wie fest haltet Ihr Euch daran?

I love Close-Up Portraits

The Bird - copyright by Magistus

Vor schon ziemlich lange Zeit, in den Anfängen meiner People-Fotografie-Versuchen, hat mir ein VHS-Foto-Lehrer mal gesagt, dass ich auch einfach mal nah ran gehen und keine Angst vor dem Anschneiden haben soll.

Diesen Rat habe ich im laufe meiner weiteren Gehversuche immer sehr beherzigt, weshalb bei eigentlich allen Shootings, egal ob Fashion, Dessous oder Akt, auch immer ein paar Portraits raus kommen, die mir ausgesprochen gut gefallen. Nicht immer sind das richtig eng geschnittene Close-Ups im eigentlichen Sinne, alle haben aber eines im Mittelpunkt, die Augen des Models.

Ich bin fasziniert von Augen, sie können unheimlich viel aussagen, können einen traurig machen oder erheitern, einfangen oder abblitzen lassen. Hier mal ein Beispiel, was ich meine:

Sweet Marie - copyright by Magistus
Sweet Marie - copyright by Magistus

Diese Augen, einfach großartig! Ja, und deshalb finde ich Portraits, insbesondere richtige Close-Ups, immer ungemein spannend.

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Mein Faible für High/Color-Key

Ich kann nicht genau sagen, was es ist, das mich an High-Key Fotografie fasziniert, Fakt ist aber, dass ich sie sehr cool fand und in letzter Zeit sehr viele davon gemacht habe.

Was aber ist ein High-Key eigentlich. Wie üblich gibt es da Definitionen wie Sand am mehr. Für mich ist ein High-Key ein Bild, in dem mit sehr wenig Kontrast zum, oftmals weißen Hintergrund gearbeitet wird, der die Struktur des abgelichteten Objekts bzw. bei mir in der People-Fotografie die Haut des Models, sehr weich erscheinen lässt und sich sich am Grade des gerade noch nicht verschmelzens mit dem Hintergrund bewegt. Wichtig ist, dass noch immer die Figur, die Körperlandschaft erkennbar sein muss.

oft sind High-Keys stark entsättigt oder komplett in Schwarz/Weiß. Ein Akzent kann aber sein, ein bestimmten Teil des Bildes heraus zu stellen, in dem man ihn in Farbe belässt, z.B. die Lippen, eine Kette oder auch nur die Augen. Dann befinden wir uns beim Color-Key.

Eine etwas fachgerechtere Definition im fotografischen Sinne gibt es z.B. bei Wikipedia.

Theorie hin oder her, hier ein paar Beispiele aus meinen aktuellen High/Color-Key Shootings:

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Eigentlich sind alle diese Aufnahme mit dem fast gleichen Studio-Set entstanden:

PhotoDiagram High-Key - Professionalsnapshots.com
PhotoDiagram High-Key - Professionalsnapshots.com

Wie im Diagramm (online erstellt bei Professionalsnapshots) zu sehen, ist es wichtig, den weißen Hintergrund selbst möglichst gleichmäßig auszuleuchten. Das Model sollte nicht von diesen Hintergrund-Blitzen angestrahlt werden. Das Model selbst wird sehr flächig mit einer großen Oktobox o.ä. ausgeleuchet. Man kann dabei ca. 2 Blenden überbelichten, je nach dem, wie viel Spielraum man sich später bei der Bildbearbeitung geben möchte.

Wer selbst Interesse an High-Key-Fotografie hat und Mitglied der Model-Kartei ist, findet dort eine entsprechende Gruppe zum Thema High- und Color-Key Fotografie.

Bei Fragen, einfach fragen….. 🙂

Akt-Shooting mit Blattgold – Ein Erfahrungsbericht

Golden Nude-Art -- by Magistus Fotografie

Ich gehöre weiß Gott nicht zu den begnadetsten, was das künstlerische Arbeiten mit den Händen an geht. Bei mir muss immer irgend was technisches dazwischen sein, z.B. eine Kamera.

Nichts desto trotz habe ich mir schon vor über einem Jahr vorgenommen, mal ein Shooting mit Blattgold umzusetzen. Mich hat bei den Bildern die ich bisher gesehen habe, immer der Kontrast der Haut zum glänzenden, scheinenden und metallischen, dennoch edlen Look des Goldes fasziniert.

Meine Befürchtungen von wegen Bezahlbarkeit des Blattgoldes hat sich schnell in Luft aufgelöst. Bei eBay gibt es diverse Anbieter, die 100 Blätter zu Preisen und 20,00 EUR anbieten (http://bit.ly/99Qzeb).

Bleibt die Frage, wie man die Gold-Blätter auf die Haut aufträgt, so dass das Gold auch an Ort und Stelle haften bleibt. Allgemein wird hier die Verwendung von Ölen, Salben oder Lotions empfohlen. Erste Tests haben bei mir gezeigt, dass die meisten Öle und Lotions zu schnell einziehen und auf der Haut nicht lange genug sichtbar sind. Ersteres lässt das Gold wieder zu schnell abfallen und das zweite führt dazu, dass man das Gold nicht präzise genug aufbringen kann.

Meine Empfehlung ist die Verwendung von ganz normaler Nivea-Creme. Diese hat den Vorteil, dass sie durch die weiße Farbe relativ lange gut zu sehen ist und dass sie nicht schnell einzieht. Zudem ist sie Hautverträglich, riecht nicht unangenehm und jeder hat sie. Wichtig ist dabei nur, nicht zu großflächig aufzutragen. Das hätte zur Folge, dass nachher nicht vom Gold bedeckte Flächen auf den Fotos unschön glänzen oder sogar noch weiße Flächen darstellen.

Die Verarbeitung ist dann etwas kniffliger, zumindest bei so ungeschickten Fingern wie ich sie habe. Da die Blätter logischer weise hauchdünn sind, reißen sie entsprechend schnell, schlagen übereinander, wehen weg o.ä. Nach ein paar Tests und etwas Übung lässt sich das aber ganz gut in den Griff bekommen. Um ein nicht unerhebliches Maß an Ausschuss wird man aber nicht herum kommen.

Man trägt also die Creme immer schrittweise auf den Flächen auf,die man mit Gold bedecken will. Anschließen das Gold-Blatt einfach nur auflegen, evtl. ganz leicht mit einem Tuch nachtupfen. Vorsicht! Nichts klebendes an den Fingern haben, sonst hat man das Gold gleich wieder ab. Also, immer nach dem auftragen der Creme gut die Finger abwischen!

So hangelt man sich dann immer weiter vor, bis man alle Flächen die man bedecken möchte, bedeckt sind. Ich persönlich finde einen Maßvollen Einsatz des Goldes sehr ansprechend und stehe sowieso auf High-Key-Fotos, weshalb ich dann mein erstes Blattgold-„Werk“ mit dem ich zurieden war, in High-Key umgesetzt habe. Dabei wurde das Bild entsättigt und nur das Blattgold hat eine gewisse goldfarbige Tonung behalten. Aber das ist natürlich absolute Geschmackssache.

Hier mal das fertige „Gesamtprodukt“:

Golden Nude-Art -- by Magistus Fotografie
Golden Nude-Art -- by Magistus Fotografie

Neben den rein technischen, oben beschriebenen Aspekten ist hier auch nicht zu vernachlässigen, dass das Gold auf einen Menschen aufgebracht wird. Man sollte also unbedingt vorher mit dem Model die Details absprechen, auch, dass man selbst, oder wenn vorhanden vielleicht ein/e Visagist/in, das Gold mit den Händen aufbringen muss. Das heißt, gegen jede sonst übliche Regel, dass man das Model bei einem Shooting nicht anzufassen hat, ist dies hier notwendig.

Zudem bedeutet es auch für das Model, eine Stunde oder länger relativ still dastehen und ruhig halten zu müssen. Das ist nicht immer ganz leicht und sollte deshalb ebenfalls vorher bei der Auswahl des Models berücksichtigt werden.

Ich hatte hier das große Glück, mit einem sehr erfahrenen Bodypainting-Model arbeiten zu dürfen, was die gesamte Sache natürlich erheblich erleichtert hat.

So, ich hoffe ich konnte ein paar interessante Hinweise liefern und wünsche viel Spass, wenn der ein oder andere Leser es vielleicht selbst mal ausprobiert!

Blogparade: Was macht für mich ein gutes Foto aus?

In seiner Blogparade: Was macht für Dich ein gutes Foto aus? spricht Olli von fotolism.us einen interessanten Punkt der Fotografie an. Was sind gute Bilder.

Jeder hat da einen eigene Meinung, die „Geschmäcker sind verschieden“. Ich selbst kann mich da auch nicht auf bestimmte Kriterien festlegen. Fotos sprechen mich aus unterschiedlichen Gründen an, dass kann die Emotion sein, die ein Foto ausstrahlt, die Perfektion des Fotos, die Erotik oder einfach die subjektive Schönheit.

Wie von Olli gewünscht, hier mal eine meiner derzeitigen Lieblingsbilder aus meinem eigenen Portfolio:

White Love by Magistus Fotografie
White Love by Magistus Fotografie

Mich berührt hier die Zärtlichkeit und Unschuld, dennoch gepaart mit einer spannenden Erotik.

Jetzt seit Ihr dran, macht mit bei der Blogparade!