Technik: IPTC – Was ist das, für was wird es verwendet

IPTC oder eigentlich IPTC-NAA-Standard wurde vom International Press Telecommunications Council zur Speicherung von Textinformationen in Bilddateien geschaffen. IPTC Informationen werden direkt “im Bild” gespeichert und werde damit immer mit dem Bild “mitgereicht”. Informationen die üblicherweise in den IPTC-Informationen gespeichert werden sind Copyright-Informationen, Beschreibungen zum Thema, Aufnahmeort, Länderkennungen und weitere beschreibende Informationen. Sehr wichtig sind dabei die ebenfalls zu speichernden Stichwörter, mit denen eine Verschlagwortung des Bildes erreicht wird (ähnlich den Tags bei wordpress.com).

Da viele Bild-Verwaltungsprogramme auf die IPTC-Informationen, insbesondere die Stichwörter, zurückgreifen können, hat man mit den IPTC-Daten ein programmunabhängiges Medium für seine Bilder-Verwaltungs-Kriterien (insbesondere für seine Stichwörter). Ich selbst nutze insbesondere die Stichwörter, auch wenn Lightroom eine eigene Verwaltung hat.

Weitere Informationen zum Thema natürlich unter

http://de.wikipedia.org/wiki/IPTC-NAA-Standard

Übrigens greift auch Spotlight auf die IPTC-Daten zurück. Damit ist die Suche nach bestimmten Bilder auf dem Mac wesentlich vereinfacht.

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Software: Footagehead — Genialer Bildbetrachter für Mac

Schon länger in meiner Software-Liste möchte ich dennoch gesondert auf Footagehead hinweisen.

Dabei handelt es sich um einen kleinen, sehr schnellen Bildbetrachter für den Mac mit Spotlight-Unterstützung und der Möglichkeit sogar auf Web-Pages in Bildern zu surfen.

Footagehead

Der Support ist wirklich super und man merkt, dass der Entwickler noch voll dahinter steht. Footagehead ist Freeware, um eine Spende wird natürlich trotzdem gebeten.

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Fotograf: Ziv Koren — Foto-Journalist in Israel

Schon vor einiger Zeit habe ich die ungeheuer beeindruckende Reportage „Der Hölle so nahe …“ in der ARD über den israelischen News-Fotografen Ziv Koren gesehen. Was mich beeindruckt hat? Schwer zu sagen, seine Bilder zeigen die ganze Tragik der Region, den Schmerz, die Gewalt und entstehen mit viel Mut und Einsatz. Ich denke, er macht damit eine wichtige Arbeit um der ganzen Welt wenigsten ein wenig die Probleme des Nahen Ostens näher zu bringen.

Ein kurzen Klip mit einer Zusammenstellung einiger seiner Bilder habe ich auf YouTube entdeckt:

Seine Web-Seite inkl. Portfolio und weiteren Clips findet man unter http://www.zivkoren.com/

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Merkzettel: Was sollte man bei der Portrait-Fotografie beachten

Ich habe mal wieder in meinen alten Aufzeichnungen aus meinen Anfängen des Fotografierens (so lange ist es noch nicht her) gekramt und bin auf eine paar Stichpunkte gestoßen, die man klassischer Weise bei der Portrait-Fotografie beachten sollte:

  • Hat man Diagonalen die im Hintergrund durch das Bild laufen, sollten diese nach Möglichkeit nicht direkt in die Ecken laufen.
  • Ein Horizont sollte, genausowenig wie andere „Linien“ des Hintergrunde, nicht durch den Kopf des Porträtierten laufen. Ein Horizont genau „durch den Hals“ kommt einem köpfen des Models gleich.
  • Vorsicht beim Abschneiden des Kinns, besser ganz oder garnicht
  • Fatal ist das Abschneiden von Händen oder Füßen!
  • Auch das Ohr sollte ganz oder überhaupt nicht abgebildet werden. Das halbe Ohr kommt nicht so gut.
  • Auch die Augen sollten nicht angeschnitten werden. Hier ist besonders zu beachten, dass auch die Nase das Auge, bei einem Porträt von schräg vorne, entweder ganz oder überhaupt nicht verdecken sollte.
  • Vorsicht bei Brillen. Der Brillen-Rand oder Bügel sollte nicht durch das Auge laufen. Bei Brillen auch auf Spiegelungen des Glases achten.
  • Bei Ganzkörperaufnahmen sollte der vordere Fuss zum Fotografen zeigen.
  • Oftmals bringt ein leicht vorgebeugter Oberkörper eine gewisse Dynamik ins Bild, wenn auch eine solche Haltung für das Model ungewohnt und unnatürlich sein mag.
  • Hände sind ein wichtiges Thema. Sie sollten nicht einfach hängen gelassen werden. Darauf achten, dass ein verdeckter Finger nicht abgeschnitten wirkt.

Muss das alles sein? Nein, natürlich nicht. Es gibt immer Ausnahmen oder man beabsichtigt mit dem Nichtbeachten eine bestimmte Wirkung im Bild. Schadet es aber, auf solche Details zu achten? Eben, sicherlich auch nicht. Beachte ich das immer? Oh Gott nein! 🙂

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Merkzettel: Grundlagen der Fotografie #1

Hier ein paar Dinge, die ich mir am Anfang meiner „Foto-Karriere“ nie merken konnte (oder nicht beachtet habe), die aber für ein Grundverständnis sehr wichtig sind:

Blende:

  • Offene Blende = Kleine Blendenzahl = Starker Lichteinfall = Geringe Schärfentiefe = kürzere Verschlusszeiten
  • Geschlossene Blende = Große Blendenzahl = Schwacher Lichteinfall = Große Schärfentiefe = längere Verschlusszeiten

Verschlusszeit und Brennweite:

Verschlusszeit = 1/Brennweite

Je kleiner die Verschlusszeit, desto geringer die Gefahr zu verwackeln.

Nikon-Halbautomatikprogramme:

  • S = Shutter-Automatik: Man gibt die Verschlusszeit vor, die Blende wird automatisch gewählt
  • A = Aperture-Automatik: Man gibt die Blende vor, die Verschlusszeit wird automatisch eingestellt

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Faustregel: Verschlusszeit = 1/Brennweite

Ich bin heute mal wieder über einige unscharfe Bilder gestolpert, die ich mit meinem Tele (70 – 300 mm) gemacht habe und musste an die alte Faustregel

Verschlusszeit = 1/Brennweite

denken (und mich fragen, warum ich sie nicht beherzigt habe).

Was meine ich damit? Nun, mit zunehmender Brennweite nimmt die Gefahr des verwackelns zu. Gleichzeitig kann ich dem entgegen wirken, in dem ich kürzere Verschlusszeiten verwende. In der Praxis hat sich deswegen die genannte Faustregel bewährt.

  • Mache ich also ein Foto mit 50 mm, reicht mir eine Verschlusszeit von 1/50 Sekunde aus.
  • Nutze ich dagegen eine Brennweite von z.B. 200 mm sollte ich eine Verschlusszeit von 1/200 oder kürzer verwenden.

Achtung, bei DSLRs nicht die Brennweitenverlängerung (Crop-Faktor) vergessen, also die Brennweite ca. mal 1,5 rechnen (weicht von Hersteller zu Hersteller etwas ab)!

Und wenn man nicht auf die benötigte Verschlusszeit kommt? Tja, dann reicht vielleicht schon ein Objektiv mit Bildstabilisator aus. Aber es muss ja nicht immer gleich ein neues Objektiv sein, denn auch mit Bildstabilisator kommt man schnell an die Grenzen. Deshalb wird man um das gute alte Stativ wohl manchmal nicht herum kommen.

Weitere Infos zum Thema „Verwackeln“: hier klicken

Model Release – Beispiele und Informationen

Wenn man gerne Personen fotografiert, egal ob auf Events, im Studio oder einfach so auf der Straße, ist eine Veröffentlichung im Internet oder anderen öffentlichen Platformen sehr problematisch. Abhilfe schafft hier ein Model-Vertrag (Model Release).

Hier zwei Varianten eines Model Release die mir freundlicherweise von Patrick Labuschat (Assessor Jur.) erstellt wurden:

Weitere Beispiele und Informationen zu diesem Thema findet man auch unter

 

 

Hinweis
Die oben verlinkten Dokumente sind Vorschläge!
Ich kann, darf und möchte keine Rechtsberatung geben und genausowenig behaupten dass dieser Vorschlag rechtlich sicher ist!

 

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