Die versteckten Highlights – Ein Bild weniger!

Caught Small - by Magistus

Mir geht es nach einem Shooting meist so, dass man sich spontan in ein paar Bilder verliebt und diese natürlich auch als erstes bearbeitet. Diese Highlights, die in aller Regel sowohl dem Fotografen als auch dem Model am besten gefallen, drängen sich bei der Sortierung und Auswahl beinahe auf. Und das ist toll! Es sind super coole Bilder, die schon auf den ersten Blick gefallen.

Ich habe es mir aber zur Regel gemacht, Bilder eines Shootings nach ein paar Wochen nochmals durchzusehen. Und genau dieser Abstand zum Shooting lässt mich dann die Bilder entdecken, die ebenfalls ein Knaller sind, die aber von den ersten Highlights einfach total erschlagen wurden. Oftmals sind es aber auch Bilder, die vielleicht nicht zu 100% zum damaligen Grundthema des Shootings gepasst haben, für sich genommen aber trotzdem Highlights darstellen, die es ebenfalls verdient haben, bearbeitet und irgendwann veröffentlicht zu werden.

Diese Nachzügler landen bei mir im Ordner „Nachbearbeitung“ und warten dort, bis ich mal die Zeit habe, mich um sie zu kümmern. Leider kommt das viel zu selten vor, dafür mache ich zu viele neue Shootings mit aktuell und neu zu bearbeitenden Bildern. Aber manchmal klappt es dann doch.

Aktuelles Beispiel ist das folgende Bild, entstanden bereits vergangenen Sommer im August, also fast ein Jahr her:

Caught - by Magistus
Caught - by Magistus

Schaut Ihr Euch auch die älteren Bilder an oder sind ältere Shootings bei Euch komplett abgeschlossen, sobald ihr die ersten Bilder bearbeitet habt?

BlogTimes sammelt die deutschen Fotografie-Blogs

Die BlogTimes ist zur Zeit auf  der Suche nach den deutschen Fotografie-Blogs. Coole Sache das, deshalb hier mal gleich mein Beitrag dazu:

Seit wann besteht mein Fotografieblog?

Da  musste ich eben erst mal in meinen Statistiken schauen und war doch ziemlich überrascht, dass ich schon seit September 2007 blogge. Mal mehr, mal weniger aktiv, aber immer hin.

Welche Schwerpunktthemen behandelt mein Blog?

Ich beschreibe auf Magistus.de aktuelle Shootings, wie jüngst mein Raps-Feld-Shooting, gebe Tipps und Hinweise zu versch. fotografischen Themen, z.B. warum ein Hut Outdoor praktisch sein kann und poste News rund um die Fotografie. Natürlich angereichert durch aktuelle Bilder aus meinen Shootings, das lockert alles doch etwas auf. 🙂

Wieviel Beiträge ich durchschnittlich pro Woche veröffentliche?

Zur Zeit leider nur noch zwei bis drei, früher waren es fast ein Beitrag pro Tag. Dafür fehlt mir zur Zeit aber einfach die Zeit der Wille.

Welche fotografischen Bereiche mich in der Fotografie interessieren?

Ganz besonders die People-Fotografie, egal ob Portrait, Fashion, Dessous oder Akt. Es macht mir ungemein Spass, zusammen mit einem anderen Menschen tolle Bilder zu kreieren.  An der People-Fotografie gefällt mir die Möglichkeit mit Menschen zusammen zu arbeiten und gemeinsam, im Zusammenspiel zwischen Fotograf und Model, wunderbare und tolle Fotos zu kreieren.

Ihr habt auch einen Blog über Fotografie, dann schaut bei BlogTimes und der Suche nach deutschen Fotografie-Blogs vorbei und macht mit!!

Die Sache mit dem Stil – braucht man das?

Protective Nude - © by Magistus

Treibt man sich ne Zeit in der Foto-Szene rum, hört man immer wieder von einem coolen Stil oder „Hej, das ist ja voll im Stil von …“. Ich selbst begeistere mich auch oft für einen bestimmten Stil, lobe einen Stil oder finde einen anderen langweilig.

Was aber ist ein Stil? Für  mich ist ein Foto-Stil eine bestimmte Art das Licht zu setzten/verwenden, bestimmte Perspektiven zu nutzen, besondere Accessoires zu verwenden und nicht zuletzt wie die Bilder bearbeitet und präsentiert werden. Dieses Gesamtpaket macht für mich einen Stil aus, egal ob ein guter oder schlechter.

Soweit so gut, jetzt frage ich mich aber immer wieder, muss man sowas haben? Benötige ich meinen eigenenStil? Und wenn ja, muss ich besonders darauf hin arbeiten oder ergibt sich das von selbst?

Ich kann diese Fragen nicht allgemein gültig beantworten, ich für mich habe aber entschieden, dass ich nicht gezielt auf einen Stil hinarbeite und mich auch nicht festlegen möchte. Ich bin, vielleicht noch, zu neugierig, um mein fotografisches Schaffen einer bestimmten Art des fotografierens und bearbeitens zu unterwerfen.

Das mag wenig professionell sein, aber was soll’s, ich mache das ja auch zum Spaß.

Nichts desto trotz, in der Zwischenzeit hat sich bei mir, wirklich unbewusst und einfach nur, weil es mir im Moment gefällt, eine gewisse Art der High-Key-Fotografie entwickelt, die vor kurzem jemand als Stil bezeichnet hat. Von dieser Bezeichnung war ich dann doch so überrascht, dass es mich zu diesem Artikel bewogen hat.

Hier mal ein Beispiel meines aktuellen „Stils“:

Karo Fashion - © by Magistus
Karo Fashion - © by Magistus

Bleibt es dabei? Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung. Es gefällt mir derzeit sehr gut, aber es kann sein, dass ich demnächst wieder auf eine andere Bearbeitung umschwenke. Man wird sehen!

Eine Auswahl des gleichen „Magistus-Stils“ als Slideshow:

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Wie ist das bei Euch? Habt Ihr einen bestimmten Stil und wenn ja, wie fest haltet Ihr Euch daran?

Cool – Leinwandfotos im Wechselrahmen

Unbestritten machen Fotografien auf Leinwand wirklich was her. Nicht nur, dass Sie durch den Druck auf Stoff eine etwas mattere aber dennoch aufregende Präsenz haben, sie stellen echte Schmuckstücke in der eigenen Wohnung dar und eigenen sich damit vortrefflich die eigene Fotokunst ins Szene zu setzen.

Soweit so gut! Nur mir war das bis jetzt einfach zu teuer. Gar nicht mal so sehr die eigentliche Anschaffung des eigentlichen Bildes. Da ich mich aber nach wie vor noch in einem kreativen Prozess befinde in dem sich mein Bilderstil ändert und mir damit immer wieder andere Bilder besonders gut gefallen, konnte ich mich einfach nie wirklich entscheiden, in welches Bild ich denn nun investieren soll.

Eine coole Innovation habe ich jetzt mit dem Wechsel-System von mootivoo.de entdeckt. Der Kölner Anbieter diverser Leinwand-Produkte bietet mit einem neuen Wechsel-System die Möglichkeit ganz einfach Motive selbst auf einen Aluminium-Rahmen auf- und wieder ab zu spannen.

Hört sich erst mal komisch an, ist es aber nicht. Ich habe ein Test-Bild in der Größe 45×45 bestellt, was für eine Preis von 69,00 EUR zu haben ist. Erst mal kein billiges Schnäppchen, versprochen wird aber ein Alu-Rahmen, ein Bild in bester 6-Farben-Fotoqualität und eben die Wechsel-Technik.

Nicht schlecht geschaut habe ich dann, als mir der Postbote einen typischen Poster-Pappzylinder in die Hand drückte. Nicht so ganz die Verpackungsform die man bei einem Alu-Rahmen erwartet.

Aber, alles kein Problem. Ausgepackt entpuppt sich der Inhalt als Selbstbaurahmen, mein gewünschtest Bild auf Leinwand plus Leinen-Handschuhe und Schrauben+Werkzeug. Aufgebaut ist der Rahmen in kürzester Zeit, alles Notwendige wird mitgeliefert und passt problemlos.

Sehr cool dann die Bespannung des Rahmens mit meinem Bild. Rund um die Leinwand sind eine Art Gummilippen angenäht, mit denen man das Bild dann wirklich super einfach, erstaunlicherweise faltenfrei und schnell in den Rahmen und die dafür vorgesehene Rille spannt. Und fertig ist das Bild in einem edel wirkenden Alu-Rahmen.

Der Druck des Bildes ist, das nur so ganz neben bei, wirklich tadellos, so dass man auch hier wirklich nichts zu meckern hat, ganz im Gegenteil.

So habe jetzt die erhoffte und versprochene Möglichkeit, und das ist schließlich das coole an der ganze Sache, mir jeder Zeit ein neues Bild in passender Größe zu bestellen und das alte ganz einfach zu ersetzen. Ein Bild in 45×45 würde mich im Moment z.B. 39,00 EUR kosten, da der Rahmen ja bereits vorhanden ist.

Ich finde das System auf jeden Fall sehr cool! Falls es noch jemand ausprobieren möchte, unter dem folgenden Link gibt es die ganze Bandbreite an Produkten:

http://mootivoo.de

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Jetzt hab ich’s auch gemacht, ein Rapsfeld-Shooting

Fire n Flower - Header

Manche Foto-Klische-Bilder sind deshalb Klischees, weil sie halt einfach schön sind. Also warum nicht auch mal ein Klischee erfüllen und ein Raps-Feld-Shooting machen.

Da sowohl Feuerblüte als auch ich noch nie so ein Bild gemacht haben, sind wir am Donnerstag kurzentschlossen losgezogen und haben uns ein passendes Rapsfeld gesucht. Die Voraussetzungen waren jetzt nicht unbedingt ideal, es ging ein kalter Wind, der Himmel war eher grau als blau und die Regenwahrscheinlichkeit war auch noch recht hoch.

Aber was solls, wir hatten viel Spass, haben an Selbsterkenntnis gewonnen und, wie ich finde, coole Bilder sind auch noch dabei rum gekommen.

Hier das für mich coolste Bild aus dem Shooting:

Fire & Flower - copyright by Magistus
Fire & Flower - copyright by Magistus

I love Close-Up Portraits

The Bird - copyright by Magistus

Vor schon ziemlich lange Zeit, in den Anfängen meiner People-Fotografie-Versuchen, hat mir ein VHS-Foto-Lehrer mal gesagt, dass ich auch einfach mal nah ran gehen und keine Angst vor dem Anschneiden haben soll.

Diesen Rat habe ich im laufe meiner weiteren Gehversuche immer sehr beherzigt, weshalb bei eigentlich allen Shootings, egal ob Fashion, Dessous oder Akt, auch immer ein paar Portraits raus kommen, die mir ausgesprochen gut gefallen. Nicht immer sind das richtig eng geschnittene Close-Ups im eigentlichen Sinne, alle haben aber eines im Mittelpunkt, die Augen des Models.

Ich bin fasziniert von Augen, sie können unheimlich viel aussagen, können einen traurig machen oder erheitern, einfangen oder abblitzen lassen. Hier mal ein Beispiel, was ich meine:

Sweet Marie - copyright by Magistus
Sweet Marie - copyright by Magistus

Diese Augen, einfach großartig! Ja, und deshalb finde ich Portraits, insbesondere richtige Close-Ups, immer ungemein spannend.

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Warum ich bei Outdoor-Shoots einen Hut trage

Magistus Outdoor - by Rob

Ne, ich habe keine Angst, dass mir der Himmel auf den Kopf fällt. Und man kann sich sicherlich auch darüber streiten, ob mir ein hut steht. Warum ich aber einen bei Outdoor-Shootings trage, hat einen ganz einfachen, praktischen Grund.

Magistus Outdoor - by RobEin Hut eignet sich vortrefflich als Schattenspender, wenn man auf seinem Kamera-Display mal kurz und grob das eben geschossene Bild begutachten möchte. Ohne einem solchen Schattenspender könnte man das Display in vielen Fällen auch einfach aus lassen.

Den Hut habe ich einfach immer geschickt zur Hand bzw. auf dem Kopf und er ist groß genug um wirklich das Display großflächig ab zu schirmen. Übrigens auch für den Fall, dass z.B. das Model mal einen Blick auf das Bild werfen möchte.

Natürlich gibt es auch die üblichen Gimmicks, im Fotoladen um die Internet-Ecke, zu kaufen.

Da gibt es dann diverse Aufsätze, mit oder ohne Lupe, für spezielle Kamera-Typen oder Universal für viel, sehr viel und viel zu viel Geld. Alle haben aber das Problem, dass ich wieder ein zusätzliches Stück Equipment mit mit herumtragen muss.

Für all jene, die lieber doch nicht mit einem Deckel auf dem Kopf in der Öffentlichkeit rum laufen wollen, aber ein Tele mit sich herum schleifen, gibt es noch einen weiteren kostengünstigen Tipp.

Die Gegenlichtblende eignet sich ebenfalls ganz ausgezeichnet zum abschatten des Displays. Der Durchmesser passt recht gut auf das Display und bietet in aller Regel ebenfalls genug Schatten, um das Bild einigermaßen gut beurteilen zu können.

Ich habe halt normalerweise kein Tele dabei, weshalb das mit der Gegenlichtblende eher weg fällt.

Tja, und das war sie auch schon, die Erklärung mit dem Hut… 😉

Die Sache mit den Dirty-Style Bildern

Dirty Njola - © by Magistus

Im vergangenen Jahr hatte ich eine Dirty-Style Phase. Soll meinen, ich habe eine ganze Reihe eher erotischer Low-Key-Bilder mit einem Dirty/Schmutz-Look fotografiert. Warum?

Gute Frage! Genau kann ich es nicht sagen, es hat, zumindest für mich, eine erotische Anziehungskraft die schwer an was bestimmten fest zu machen ist. Es mag der Glanz der Haut sein, evtl. auch der eher toughe Gesamteindruck eines sehr hübschen Models in schmutzigen Klamotten. Wie dem auch sei, es scheint, als würden die Bilder nicht nur mich reizen. Warum sonst würde ich immer wieder von anderen Fotografen UND auch Modellen darauf angesprochen werden, wie ich die Bilder gemacht habe.

The Machinist - © by Magistus
The Machinist - © by Magistus

Tatsächlich ist das kein all zu großes Hexenwerk. Die Hauptarbeit hat hier eigentlich das Model, nicht zuletzt, weil sich das Model überwinden muss, sich mit Schmutz zu „verunstalten“.

Was verwende ich um den Dirty-Look zu erzeugen?

Nach einige Experimenten mit Tarnstiften der Bundeswehr und mit Heilerde aus der Apotheke bin ich bei Asche hängen geblieben. Ja, ganz normale Asche aus dem Kachelofen meiner Eltern. Ich rede hier von der sehr feinen, grauen Asche, nicht von Kohle. Wichtig ist, dass die Asche aus unbehandeltem Holz entstanden ist, um etwaige Chemie-Verunreinigungen auszuschließen.

Diese Asche wird dann mit Öl, Baby-Öl oder Massage-Öl verrührt und dann in der gewünschten Menge vom Model auf sich selbst aufgetragen. Je nach gewünschtem Effekt, Mut und Leidensfähigkeit des Models werden Kleider und auch Haare, auf jeden Fall aber das Gesicht mit einbezogen. Ja, auf jeden Fall das Gesicht, wenn es sich nicht nur um Bodypart-Aufnahmen handeln soll. Ist das Gesicht noch sauber und auf dem Bild zu sehen, zerstört dieser Umstand den Gesamteindruck und die Mühe war umsonst.

Licht und Studio?

Was die Lichtsetzung angeht, nutze ich meist ein Standard-Low-Key Setting mit schwarzem Hintergrund. Das ist also recht unproblematisch. Es lässt sich allerdings nicht vermeiden, dass Tropfen des Öl-Asche-Gemischs auf den Boden tropfen und so jeden Fotohintergrund ruinieren. Ich habe mir deshalb für wenig Geld im Baumark eine dicke, schwarze Teichfolie für den Boden geholt. Bei Low-Key-Bildern ist der überhaupt nicht auffällig und lässt sich perfekt reinigen.

Tja, und dann kann es los gehen mit dem Shooting. Übrigens keines wegs nur Akt. Diese Art der Dirty-Bilder eignen sich auch einwandfrei für Portraits.

Hier eine kleine Auswahl der entstandenen Bilder:

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Und Ihr, habt Ihr auch schon Bilder in dieser Richtung gemacht? Was sind Eure Tipps?

[CG Textures] – Die Quelle für kostenlose Texturen

Blody Shot - © by Magistus

Ich habe ja schon darüber berichtet, dass ich mich mehr und mehr mit der Bildbearbeitung beschäftige. Da bleibt es dann natürlich nicht aus, dass man auf die Suche nach coolen Texturen für die eigenen Bilder gehen muss.

Das ist dann auch gar nicht so einfach, schließlich muss man sich zum einen sicher sein können, dass man mit der Verwendung nicht die Rechte Dritter verletzt, zum anderen sollten die Texturen doch in einer gewissen Mindestauflösung zur Verfügung stehen. Außerdem kommt bei mir noch hinzu, dass die Texturen möglichst kostenlos sein sollten, da ich mit der Fotografie kein Geld verdiene und deshalb nicht noch mehr investieren möchte als jetzt schon nötig.

Bei meiner Suche bin dann auch auf eine ganz ausgezeichnete Quelle gestoßen, die nicht nur eine gigantische Auswahl an sehr nützlichen Texturen bietet, sondern diese auch zur kostenlosen Verwendung anbietet:

[CG Textures]

Ich selbst habe bei CG Textures schon viel interessante Sachen gefunden und möchte mich mit diesem Post nicht zu letzt auch bei den Machern von CG Textures für diesen tollen Service bedanken.

Hier einige Arbeiten mit Texturen:

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Was sind Eure Quellen für coole Texturen??

Sind Modelle besonders unzuverlässig?

Magistus Emoticons Quer

Um die Frage dieses Posts vorweg zu nehmen, nein, Modelle sind nicht besonders unzuverlässiger als andere.

Ganz klar, ich habe nicht um sonst auf meiner Sedcard in der Model-Kartei den folgenden Text stehen:

Noch drei Punkte aus gegebenem Anlass:
— Ich kriege die absolute Krätze, wenn man auf nette Anschreiben nicht reagiert! Eine Reaktion kann auch eine Absage sein, ich werde es überleben.
— Ebenso nervig und unhöflich ist es, über keinen Kommunikationskanal erreichbar zu sein, um kurz vor dem Shooting noch Details zu klären.
— Und zu guter Letzt, wer zu einem Shooting nicht erscheint und nicht die Höflichkeit besitzt, sich vorher per PN, SMS oder Mail zu entschuldigen, sollte mal drüber nachdenke, ob er/sie hier richtig ist. Jeder kann mal verhindert sein, das passiert mir auch, aber man kann dann wenigstens kurz absagen.

Alle drei Punkte, insbesondere aber der letzte, sind absolute No-Gos für mich und verhindern jede weitere Zusammenarbeit!!

Diese Punkte rühren leider aus leidlicher Erfahrung her, die wohl jeder Fotograf schon mal mit Modellen gemacht hat.

Aber, und das ist eben auch wichtig zu sagen, höre ich von vielen befreundeten Modellen, dass Fotografen oft genau so unzuverlässig sind. Nichts für ungut also, wenn ich hier nur aus meiner, der Fotografensicht, berichte.

Im Grunde habe ich sogar noch ein recht gutes Verhältnis, was Zusagen und Absagen angeht. Eventuell liegt das daran, dass ich sehr viel mit Stamm-Models arbeite, die ich in der Zwischenzeit sehr gut kenne und bei denen ich weiß, dass man sich auf sie verlassen kann. Natürlich kommt es auch hier mal vor, dass ein Model ausfällt, das hat dann aber immer nachvollziehbare Gründe und selbstverständlich wird dann auf irgend einem Weg über die Absage und deren Gründe informiert.

Die meisten Ausfälle habe ich mit wirklich neuen Modellen, die sich frisch in einer der Communities, bei mir ist das in der Regel die MK, angemeldet haben und dann kurz vor dem Shooting-Termin Angst vor der eigenen Courage bekommen und einfach nicht erscheinen. Das ist dann nicht nur schade, denn ich beiße nicht, es ist auch nicht nur für mich ärgerlich, sondern auch für meine Studio-Partner, die in der Zeit ja auch hätten shooten können. Und hier, in so einem Fall, hat sich für mich die Zusammenarbeit dann wirklich erledigt, Aus-die-Maus!

Dann gibt es die Fälle, bei denen vorher abgesagt wird, aus nachvollziehbaren Gründen, wie Krankheit oder ähnliches. Das ist dann o.k., es wurde abgesagt, informiert. Kann jedem passieren und ich freue mich dann über eine zukünftige Zusammenarbeit. Wenn dann aber das nächste mal auch wieder abgesagt wird, und ich von anderen Fotografen erfahre, dass das nicht nur bei mir der Fall ist, hat sich eine weitere Zusammenarbeit auch wieder erledigt. Auch als gutmütiger Mensch der ich bin, ich lasse mich nicht gerne verarschen!

Und vielleicht noch ein Hinweis an Modelle die sich hier angesprochen fühlen könnten: Fotografen sind zwar in der Mehrzahl Männer, aber, man sollte es nicht glauben, wir reden tatsächlich miteinander! Ja, auch über unzuverlässige Modelle. 😉

Wie nun, kann man Ausfälle nach Möglichkeit vermeiden?

Ein General-Rezept gibt es dafür nicht. Aber folgende Tipps können helfen:

  • Kommunizieren, kommunizieren, kommunizieren…. Das Bedeutet, ein paar Tage nochmal beim Model nachfragen, ob alles klar geht
  • Vorher die Handy-Nummern austauschen, so dass man sich auch kurzfristig erreichen kann (so viel Vertrauen muss im Vorfeld vorhanden sein, um seine Nummer auszutauschen)
  • nur mit „Echt“ gekennzeichneten Modellen shooten, so ist zumindest sicher, dass es sich um kein Fake-Account handelt, mit dem man ein Termin ausmacht
  • Wenn es sich einrichten lässt, vorher mal treffen und kennen lernen. Ein Nichterscheinen fällt hier viel schwerer.
  • Und natürlich Stamm-Modelle für wichtige Shootings buchen

Was ich ablehne sind irgend welche vertraglichen Schadensersatz-Regelungen die im Vorfeld vertraglich vereinbart werden. Da ich die Fotografie als Hobby betreibe, wäre mir ein Aufwand, im Nachhinein den Vertrag durchzusetzen, einfach zu groß. Eine praktizierte Möglichkeit wäre es aber natürlich auch und sollte auf jeden Fall in Betracht gezogen werden, wenn tatsächlich Unkosten, z.B. durch eine Location-Miete, entstehen.

So viel dazu! Fast als Schlusssatz vielleicht noch der Hinweis, dass dieser Artikel auf niemand bestimmtes und vor allem, und darüber bin ich sehr froh, auf kein aktuelles „Ereignis“ zurück zu führen ist. Der Artikel ist schon etwas älter und landet einfach erst jetzt in der Öffentlichkeit.

Ich wünsche auf jeden Fall jedem, egal ob Model oder Fotograf, dass er/sie von möglichst vielen Absagen verschont bleiben wird. Ganz zu vermeiden ist es wohl nie!!

Das erste Shooting mit Magnolia…

Magnolia Close-Up

… war auf Anhieb der Hammer! Und ich konnte meine Vorliebe für High- und Color-Key Bilder voll ausleben.

So sind dann auch richtig geile Bilder entstanden, bei denen ich zuerst befürchtet hatte, dass sie im Kitsch enden werden. Insbesondere, als der Wunsch aufkam, doch mit Engelsflügeln zu shooten. Aber o.k., dachte ich, tust Du halten den Gefallen. Und was soll ich sagen, ist ein geiles Bild geworden, ebenso wie einige tolle sexy Jeans-Fashion-Aufnahmen und sehr coole Portrait-Close-Ups.

Eines meiner derzeitigen Favorites überhaupt z.B.:

An Angel
an Angel - © by Magistus

Und eben noch viele andere sehr geile Bilder:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Mehr Bilder, auch aus anderen Shootings mit der wunderbaren Magnolia findet man auf meiner SC in der Model-Kartei!

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Me, Myself and I

Attack by the Swamp Monster - Painting by Farbtraeume.com

Ne, Ne, keine Sorge, es zieht mich nicht vor die Kamera, ich bleibe lieber dahinter!

Da ich aber ein Verfechter davon bin, dass auch Fotografen in ihren Profilen bzw. Sedcards z.B. in der Model-Kartei ein Bild von sich selbst rein stellen sollten, habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, hin und wieder vor die Kamera zu hüpfen oder auch mal ein Making-Of einzustellen.

Ich bin der Überzeugung, dass es gerade den Modellen gegenüber nur fair ist, wenn auch sie sehen, mit wem sie bei einem Shooting zusammen arbeiten werden. Mal ganz davon abgesehen, dass ich mir auch selbst Gesichter besser merken kann als Namen und deshalb auch immer froh bin, auf einer Fotografen-Sedcard nicht irgend ein Model-Bild sonder wirklich den Fotografen zu sehen.

Zusätzlich bin ich aber auch der Meinung, dass es keinem Fotografen schadet, selbst mal bei einem Shooting vor der Kamera zustehen. Nur so lernt man zu schätzen, was für eine Arbeit Modelle leisten und wie schwierig es ist, vor der Kamera einen guten Eindruck zu machen.

Im Übrigen durfte ich so auch mal ein Facepainting inkl. SFX ausprobieren, den Ork seht ihr in der Slide-Show, und es war eine sehr cool, interessant aber auch anstrengende Erfahrung.

Aber was schreibe ich, hier einfach mal ein paar Bilder mit mir, mir selbt und …..  🙂

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Wie schaut es bei Euch anderen Fotografen aus, habt ihr auch coole, lustige oder seriöse Bilder von Euch online?