Sind Modelle besonders unzuverlässig?

Magistus Emoticons Quer

Um die Frage dieses Posts vorweg zu nehmen, nein, Modelle sind nicht besonders unzuverlässiger als andere.

Ganz klar, ich habe nicht um sonst auf meiner Sedcard in der Model-Kartei den folgenden Text stehen:

Noch drei Punkte aus gegebenem Anlass:
— Ich kriege die absolute Krätze, wenn man auf nette Anschreiben nicht reagiert! Eine Reaktion kann auch eine Absage sein, ich werde es überleben.
— Ebenso nervig und unhöflich ist es, über keinen Kommunikationskanal erreichbar zu sein, um kurz vor dem Shooting noch Details zu klären.
— Und zu guter Letzt, wer zu einem Shooting nicht erscheint und nicht die Höflichkeit besitzt, sich vorher per PN, SMS oder Mail zu entschuldigen, sollte mal drüber nachdenke, ob er/sie hier richtig ist. Jeder kann mal verhindert sein, das passiert mir auch, aber man kann dann wenigstens kurz absagen.

Alle drei Punkte, insbesondere aber der letzte, sind absolute No-Gos für mich und verhindern jede weitere Zusammenarbeit!!

Diese Punkte rühren leider aus leidlicher Erfahrung her, die wohl jeder Fotograf schon mal mit Modellen gemacht hat.

Aber, und das ist eben auch wichtig zu sagen, höre ich von vielen befreundeten Modellen, dass Fotografen oft genau so unzuverlässig sind. Nichts für ungut also, wenn ich hier nur aus meiner, der Fotografensicht, berichte.

Im Grunde habe ich sogar noch ein recht gutes Verhältnis, was Zusagen und Absagen angeht. Eventuell liegt das daran, dass ich sehr viel mit Stamm-Models arbeite, die ich in der Zwischenzeit sehr gut kenne und bei denen ich weiß, dass man sich auf sie verlassen kann. Natürlich kommt es auch hier mal vor, dass ein Model ausfällt, das hat dann aber immer nachvollziehbare Gründe und selbstverständlich wird dann auf irgend einem Weg über die Absage und deren Gründe informiert.

Die meisten Ausfälle habe ich mit wirklich neuen Modellen, die sich frisch in einer der Communities, bei mir ist das in der Regel die MK, angemeldet haben und dann kurz vor dem Shooting-Termin Angst vor der eigenen Courage bekommen und einfach nicht erscheinen. Das ist dann nicht nur schade, denn ich beiße nicht, es ist auch nicht nur für mich ärgerlich, sondern auch für meine Studio-Partner, die in der Zeit ja auch hätten shooten können. Und hier, in so einem Fall, hat sich für mich die Zusammenarbeit dann wirklich erledigt, Aus-die-Maus!

Dann gibt es die Fälle, bei denen vorher abgesagt wird, aus nachvollziehbaren Gründen, wie Krankheit oder ähnliches. Das ist dann o.k., es wurde abgesagt, informiert. Kann jedem passieren und ich freue mich dann über eine zukünftige Zusammenarbeit. Wenn dann aber das nächste mal auch wieder abgesagt wird, und ich von anderen Fotografen erfahre, dass das nicht nur bei mir der Fall ist, hat sich eine weitere Zusammenarbeit auch wieder erledigt. Auch als gutmütiger Mensch der ich bin, ich lasse mich nicht gerne verarschen!

Und vielleicht noch ein Hinweis an Modelle die sich hier angesprochen fühlen könnten: Fotografen sind zwar in der Mehrzahl Männer, aber, man sollte es nicht glauben, wir reden tatsächlich miteinander! Ja, auch über unzuverlässige Modelle. 😉

Wie nun, kann man Ausfälle nach Möglichkeit vermeiden?

Ein General-Rezept gibt es dafür nicht. Aber folgende Tipps können helfen:

  • Kommunizieren, kommunizieren, kommunizieren…. Das Bedeutet, ein paar Tage nochmal beim Model nachfragen, ob alles klar geht
  • Vorher die Handy-Nummern austauschen, so dass man sich auch kurzfristig erreichen kann (so viel Vertrauen muss im Vorfeld vorhanden sein, um seine Nummer auszutauschen)
  • nur mit „Echt“ gekennzeichneten Modellen shooten, so ist zumindest sicher, dass es sich um kein Fake-Account handelt, mit dem man ein Termin ausmacht
  • Wenn es sich einrichten lässt, vorher mal treffen und kennen lernen. Ein Nichterscheinen fällt hier viel schwerer.
  • Und natürlich Stamm-Modelle für wichtige Shootings buchen

Was ich ablehne sind irgend welche vertraglichen Schadensersatz-Regelungen die im Vorfeld vertraglich vereinbart werden. Da ich die Fotografie als Hobby betreibe, wäre mir ein Aufwand, im Nachhinein den Vertrag durchzusetzen, einfach zu groß. Eine praktizierte Möglichkeit wäre es aber natürlich auch und sollte auf jeden Fall in Betracht gezogen werden, wenn tatsächlich Unkosten, z.B. durch eine Location-Miete, entstehen.

So viel dazu! Fast als Schlusssatz vielleicht noch der Hinweis, dass dieser Artikel auf niemand bestimmtes und vor allem, und darüber bin ich sehr froh, auf kein aktuelles „Ereignis“ zurück zu führen ist. Der Artikel ist schon etwas älter und landet einfach erst jetzt in der Öffentlichkeit.

Ich wünsche auf jeden Fall jedem, egal ob Model oder Fotograf, dass er/sie von möglichst vielen Absagen verschont bleiben wird. Ganz zu vermeiden ist es wohl nie!!

Me, Myself and I

Attack by the Swamp Monster - Painting by Farbtraeume.com

Ne, Ne, keine Sorge, es zieht mich nicht vor die Kamera, ich bleibe lieber dahinter!

Da ich aber ein Verfechter davon bin, dass auch Fotografen in ihren Profilen bzw. Sedcards z.B. in der Model-Kartei ein Bild von sich selbst rein stellen sollten, habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, hin und wieder vor die Kamera zu hüpfen oder auch mal ein Making-Of einzustellen.

Ich bin der Überzeugung, dass es gerade den Modellen gegenüber nur fair ist, wenn auch sie sehen, mit wem sie bei einem Shooting zusammen arbeiten werden. Mal ganz davon abgesehen, dass ich mir auch selbst Gesichter besser merken kann als Namen und deshalb auch immer froh bin, auf einer Fotografen-Sedcard nicht irgend ein Model-Bild sonder wirklich den Fotografen zu sehen.

Zusätzlich bin ich aber auch der Meinung, dass es keinem Fotografen schadet, selbst mal bei einem Shooting vor der Kamera zustehen. Nur so lernt man zu schätzen, was für eine Arbeit Modelle leisten und wie schwierig es ist, vor der Kamera einen guten Eindruck zu machen.

Im Übrigen durfte ich so auch mal ein Facepainting inkl. SFX ausprobieren, den Ork seht ihr in der Slide-Show, und es war eine sehr cool, interessant aber auch anstrengende Erfahrung.

Aber was schreibe ich, hier einfach mal ein paar Bilder mit mir, mir selbt und …..  🙂

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Wie schaut es bei Euch anderen Fotografen aus, habt ihr auch coole, lustige oder seriöse Bilder von Euch online?

Warum ich Fremd-Bildbearbeitung nicht mag

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Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung ob ich kleinlich, eifersüchtig oder schlicht kindisch bin. Aber wie auch immer, ich mag es einfach nicht, dass meine Bilder von jemand anderem als mir selber bearbeitet wird. Besonders komisch und unbefriedigend ist es insbesondere dann, wenn jemand das Bild bearbeitet, der bei der Entstehung nicht eingebunden, geschweige denn dabei war.

Nicht, dass ich sorge hätte, dass ein fremder Bildbearbeiter schlechte Arbeit machen würde. Da gibt es viele, viele Bearbeitungskünstler die zehn mal besser sind als ich und tolle, beeindruckende Arbeit leisten. Beeindruckender als ich im Moment in der Lage wäre es auch nur im Ansatz zu leisten.

Was mich stört, ist ein Gefühl, als würde sich jemand in „mein“ Bild einmischen. Das Gefühl ist schwer zu beschreiben, ich denke, man könnte es am ehesten mit einem Maler vergleichen. Ich denke es gibt für einen Maler, der sein Herzblut in ein Bild gesteckt hat, nicht schlimmeres, als würde ein andere Künstler damit beauftragt, das von ihm gemalte Bild noch etwas zu ändern, zu verfeiner oder zu verschönen. Denn entweder ist es das Bild des Malers oder nicht, dazwischen gibt es eigentlich nichts.

Versteht mich jetzt nicht falsch, gerade in der People-Fotografie ist ein Foto immer Team-Arbeit. Also eine Gemeinschaftsproduktion in der das Model, eine Visagistin und der Fotograf gemeinsam ein Bild kreieren. Sie sind es, die das Bild malen, niemand sonst.

Ich denke, dass ich deshalb auch kein Problem habe, wenn ein Bild von vorn herein für eine Fremdbearbeitung, z.B. für einen Flyer, bestimmt war. Das Team ist dann von vorn herein um den Designer erweitert, er ist Teil der Produktion und an der Gestaltung von vorn herein beteiligt. Ähnliches gilt auch, wenn sich das Model selbst an einer Bearbeitung versuchen möchte, auch da ist mein Unbehagen relativ gering.

Ich kenne Foto-Kollegen, die froh sind, wenn jemand anderes ihre Bilder bearbeitet. Ich kann das einerseits nach vollziehen, schließlich kostet die Bildbearbeitung viel Zeit und macht nicht jedem viel Spaß (was auch bei mir lange der Fall war).

Seit ich jetzt aber auch mein Faible für die Bildbearbeitung entdeckt habe, bemühe ich mich, die Bearbeitung selbst durchzuführen und habe einen entsprechenden Abschnitt jetzt auch in meinen Model-Release aufgenommen.

Was meint Ihr? Wie geht es Euch dabei?

Habe meine Bilder bei Facebook gelöscht

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Auf Grund einer aktuell laufenden Diskussion über Facebook, „Facebook ist erschreckend„,  in der Model-Kartei habe ich mir mal die „Erklärung der Rechte und Pflichten“ bei Facebook genauer angeschaut.

Und in der Tat räume ich nach meiner Interpretation Facebook die weltweiten Nutzungsrechte an meinem Content ein, sobald ich was auf Facebook gepostet oder hochgeladen habe. Das bedeutet also theoretisch, ob das auch praktisch ausgenutzt wird, kann ich nicht sagen, dass meine auf Facebook hoch geladenen People-Fotografien von Facebook auch für kommerzielle Anwendungen genutzt werden dürfte. Das ganze übrigens natürlich unentgeltlich.

Da ich in fast allen meinen TfP-Verträgen eine kommerzielle Nutzung ausgeschlossen habe könnte ich hier bei einer Nutzung von Facebook tatsächlich zu Problemen kommen. Mal ganz davon abgesehen, dass ich überhaupt nicht möchte, dass Facebook meine Bilder nutzt, ob nun unentgeltlich oder nicht.

Die Konsequenz war deshalb heute, dass ich fast alle Bilder aus Shootings bei Facebook gelöscht habe. Freunde auf Facebook haben ja ohne weiteres die Möglichkeit hier oder auch auf meine MK-Sedcard aktuelle Bilder anzuschauen.

Außerdem werde ich das ein oder andere Bild zukünftig einfach per Link bei Facebook posten. Damit erreiche ich, dass Freunde über neue Bilder informiert werden, ich aber gleichzeitig nicht Bilder in die Fänge von Facebook geben muss.

Nicht falsch verstehen, ich finde Facebook nach wie vor cool zum Kontakt halten mit alten, aktuellen und neuen Freunden, nur muss man wohl einfach genauer hinschauen. Das ist traurig, ist aber wohl leider nicht zu vermeiden.

Wie steht Ihr zu diesem Thema? Habt Ihr Bilder bei Facebook veröffentlicht oder verlinkt Ihr Bilder lieber?

Mein Faible für High/Color-Key

Ich kann nicht genau sagen, was es ist, das mich an High-Key Fotografie fasziniert, Fakt ist aber, dass ich sie sehr cool fand und in letzter Zeit sehr viele davon gemacht habe.

Was aber ist ein High-Key eigentlich. Wie üblich gibt es da Definitionen wie Sand am mehr. Für mich ist ein High-Key ein Bild, in dem mit sehr wenig Kontrast zum, oftmals weißen Hintergrund gearbeitet wird, der die Struktur des abgelichteten Objekts bzw. bei mir in der People-Fotografie die Haut des Models, sehr weich erscheinen lässt und sich sich am Grade des gerade noch nicht verschmelzens mit dem Hintergrund bewegt. Wichtig ist, dass noch immer die Figur, die Körperlandschaft erkennbar sein muss.

oft sind High-Keys stark entsättigt oder komplett in Schwarz/Weiß. Ein Akzent kann aber sein, ein bestimmten Teil des Bildes heraus zu stellen, in dem man ihn in Farbe belässt, z.B. die Lippen, eine Kette oder auch nur die Augen. Dann befinden wir uns beim Color-Key.

Eine etwas fachgerechtere Definition im fotografischen Sinne gibt es z.B. bei Wikipedia.

Theorie hin oder her, hier ein paar Beispiele aus meinen aktuellen High/Color-Key Shootings:

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Eigentlich sind alle diese Aufnahme mit dem fast gleichen Studio-Set entstanden:

PhotoDiagram High-Key - Professionalsnapshots.com
PhotoDiagram High-Key - Professionalsnapshots.com

Wie im Diagramm (online erstellt bei Professionalsnapshots) zu sehen, ist es wichtig, den weißen Hintergrund selbst möglichst gleichmäßig auszuleuchten. Das Model sollte nicht von diesen Hintergrund-Blitzen angestrahlt werden. Das Model selbst wird sehr flächig mit einer großen Oktobox o.ä. ausgeleuchet. Man kann dabei ca. 2 Blenden überbelichten, je nach dem, wie viel Spielraum man sich später bei der Bildbearbeitung geben möchte.

Wer selbst Interesse an High-Key-Fotografie hat und Mitglied der Model-Kartei ist, findet dort eine entsprechende Gruppe zum Thema High- und Color-Key Fotografie.

Bei Fragen, einfach fragen….. 🙂

MultiMediale der Fotogena am 27. u. 28. März in Darmstadt

Auch in diesem Jahr veranstaltet die fotogena, bereits zum 12. mal, Ihre Hausmesse Multimediale.

Wie immer mit viel Programm und über 50 Ausstellern bietet die MultiMediale eine schöne Gelegenheit für Fotobegeisterte, sich einen Eindruck über aktuelle Produkte rund um ihr Hobby zu verschaffen.

Das ganze findet am 27. und 28. März im Darmstadtium statt und der Eintritt ist frei!

Und hier findet man weitere Infos zur MultiMediale!

Ich plane, zumindest an einem Tag vorbei zu schauen, vielleicht sieht man sich ja.

Ich als Bildbearbeiter, wer hät’s gedacht…

Hot-Angel (Vorher-Nachher) -- © by Magistus

Eigentlich hat mich die Bildbearbeitung nach einem Shooting immer tierisch genervt. Ich wollte fotografieren und die Bildbearbeitung war ein notwendiges Übel.

Mit zunehmender Arbeit an meinen Bilder, mehr Übung, Erfahrung und nach viel Experimentieren muss ich in der Zwischenzeit aber sagen, dass mir die Bildbearbeitung mehr und mehr Spaß macht. Ich finde es sehr faszinierend, wie man einem Bild den letzten Drive oder auch eine ganz andere Stimmung verpassen kann.

Konsequenz ist nun, dass ich mehr und mehr mit den Bilder mache und noch schwerer hinterher komme, was die Bearbeitung angeht. Fotografieren macht mir aber nach wie vor super extrem viel Spaß, so dass sich immer mehr Bilder aufstauen. Aber o.k., da muss ich wohl durch.

Eine weitere Konsequenz war, dass ich mir in der MK jetzt auch eine Bildbearbeiter-Sedcard habe freischalten lassen. Etwas vermessen, vergleicht man meine Versuch mit so manchem Bildbearbeitungs-Künstler in der MK. Aber jeder fängt ja mal klein an. 🙂

Hier mal ein Beispiel meiner Bearbeitungen:

Hot-Angel (Vorher-Nachher) -- © by Magistus
Hot-Angel (Vorher-Nachher) -- © by Magistus

Noch ne kritisch Anmerkung zum Abschluss: Ich finde es interessant zu beobachten, dass fotografisch perfekte aber wenig bearbeitete Bild gegenüber stark bearbeiteten Bildern in Foren oftmals komplett untergehen. Ob das erstrebenswert ist? Keine Ahnung, wohl ist mir dabei aber nicht!

DVD-Tipp: Fotografie-Worshop-DVD von PSD-Tutorials

DVD-Shot PSD

Was Schulungs-DVDs oder Bücher über Fotografie und Bildbearbeitung angeht, bin ich ein ziemlicher Muffel. Ich gehe meistens den wohl etwas komplizierteren Weg des Try & Errors.

Aber, als Online-Junky, holt man sich immerhin ein paar Tipps in verschiedenen Foren und Communities. Klar, dass mich hier PDS-Tutorials.de (PSD) von Anfang an sehr begeistert hat. Kein Wunder bei der Menge und Qualität der dort verfügbaren Hilfen, Tutorials und Tipps.

Natürlich lade ich mir dann so manches nützliche Tutorial auch mal runter um es genauer zu studieren oder für „Später“ aufzuheben. Oftmals mit dem Effekt, dass ich eine Woche später wieder nach dem gleichen Thema suche, weil das runter geladene Tutorial irgend wo liegt, nur nicht da, wo ich es gerade suche.

Da passt es dann perfekt, wenn man erfährt, dass es eine gigantische Sammlung vieler nützlicher Tutorials und Videos rund um die Fotografie von eben dieser Quelle gibt, die „Fotografie-Workshop-DVD“ von PSD.

Die DVD kann man sich im PSD-Tutorial.de Shop für 34,95 EUR zzgl. Versand bestellen. Alternativ gibt es die Daten auch als Download zu einem ermäßigten Preis.

Vorgestern ist dann die DVD bei mir im Briefkasten gelandet und natürlich habe ich sie direkt ausprobiert.

Entgegen meinen Befürchtungen gibt sich das Menü der DVD ohne nervige Flash-Animationen oder Musik-Gedöns. Die einfach und übersichtlich gestaltete Web-Oberfläche bietet direkten Zugriff auf das, was man von der DVD erwartet, auf die Tutorials.

Und davon sind auf der Scheibe wirklich eine Masse. Insgesamt 170 Tutorials und 9 Stunden Video-Training bieten Tipps und Hilfestellung für so ziemlich jeden Bereich der Fotografie. Alles auch als PDF auf der Platte zu speichern oder eben direkt im Browser zu nutzen.

Das die Tutorials nicht nur Masse sind sondern auch Klasse haben, dafür bürgen die namhaften Autoren aus den verschiedenen fotografischen Fachbereichen.

Für mich als People-Fotograf von besonderem Interesse waren und sind die Informationen von Jens Brüggemann, der eine Masse an praktischen Tipps zur Akt- und Erotikfotografie beigesteuert hat. Auch der Portrait-Bereich ist absolut lesenswert und von Felix Rachor sehr gut betreut.

Selbst die Bereiche, in denen ich mich nicht bewege, wie z.B. Astro- u. Himmelsfotografie, sind sehr faszinierend und auf jeden Fall mehr als einen Blick wert.

Oh, und die Videos habe ich ja noch überhaupt nicht erwähnt. Leider fehlte mir hier ein wenig das Material zur Studio-Fotografie mit Menschen/Modellen, also zur People-Fotografie. Dennoch bieten viele der Videos interessantes Material zum Nachmachen und selber ausprobieren, wie z.B. Lightpainting oder der Produktfotografie.

Mich hat die Fotografie-Workshop-DVD wirklich überzeugt! Ein wunderbares Archiv an Informationen auf die ich sicherlich noch lange zurück greifen werde.

Schon lang ist’s her – was ich sonst so tue

Schon seit einiger Zeit merke ich, dass ich immer weniger Zeit finde, regelmäßige Updates hier ins Blog zu schreiben. Eigentlich sehr schade, habe ich doch dieses Medium als Kommunikationsmittel immer genossen.

Ich könnte mich jetzt auch rausreden, dass das grundlose deaktivieren dieses Blogs durch WordPress.com vor einigen Woche ein gewichtiger Grund für meine Blog-Müdigkeit ist.

Dem ist aber nicht so! Die Wahrheit ist, dass ich in letzter Zeit einfach viel mehr Zeit mit anderen Dingen verbringe. zum einen der Job, der immer mehr Zeit in Anspruch nimmt. Dann aber auch die Fotografie ansich. Und letzteres ist schön und hat im Moment bei mir die höchste Priorität.

Zudem habe ich Twitter als schnelleres und einfacheres Kommunikationsmedium für mich entdeckt. Wer also weiterhin ganz aktuell auf dem Laufenden bleiben möchte, findet mich unter http://www.twitter.com/MagistusFoto

Fotografisch hat sich einiges getan. Zum einen, was die Anzahl neuer Shootings angeht, aber auch hinsichtlich meiner Experimentierfreude. Ich fühle mich langsam wohl dabei, auch mal vom klassischen Foto weg zu gehen und eigene Wege zu beschreiten. Das ist schön, kostet aber mehr Zeit.

Tja, und die Bildbearbeitung. Eigentlich immer ein etwas vernachlässigtes und lästiges Thema bei mir, gewinnt in letzter Zeit zunehmend an Fahrt und macht mehr und mehr Spass. Mehr Spass an der Bildbearbeitung ist aber auch gleichbedeutend mit jeder Menge zusätzlicher Zeit die für die Bildbearbeitung eingeplant werden muss. Aber ich möchte nicht jammern, es macht riesig viel Spass auch hier zu experimentieren.

Meine neue, noch ganz kleine und junge Bildbearbeiter-Sedcard in der MK findet man hier: http://www.model-kartei.de/sedcard/bildbearbeiter/9881/

All das bedeutet aber nicht, dass dieser Blog tot ist. Ich werde weiterhin hier posten und über das ein oder andere Shooting berichten. Nur halt nicht mehr so regelmäßig wie früher.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir die Treue haltet!!

Fotobörse Darmstadt am 29. November 2009

Zwei mal pro Jahr veranstaltet der Fotoclub-Darmstadt e.V. in langer Tradition eine Fotobörse mit vielen Anbietern von allem, was das Foto-Enthusiastenherz begehrt.

Die nächste Fotobörse findet am 29. November 2009, wie auch die letzten mal in der Mensa der TU auf der Lichtwiese statt:

 

Termin: 29. November 2009

Zeit: 10:00 – 16:00 Uhr

Ort: Mensa der Technischen Universität Darmstadt,  Auf der Lichtwiese, Petersenstr. 14, 64287 Darmstadt

 

Neben den Ausstellern wird es wieder zwei Live-Shootings mit anschließender Live-Bildbearbeitung geben, für Verpflegung zu vertretbaren Preisen gesorgt.

Weitere Infos und Details findet man auf der Seite des Fotoclub-Darmstadt e.V. unter Fotobörse.

Foto und Musik: Mit Deinem Foto Freikarten gewinnen

Wer sich für Fashion, Musik und Fotografie gleichermaßen interessiert, hat jetzt die Chance begehrte Presse-Tickets für die „Catwalk Party“ Subculture Society zu gewinnen.

Subculture Society wird im Rahmen der Fashion-Week in Belrin veranstaltet und biete sicherlich für alle Sinne tolle Eindrücke.

Mehr zum Wettbewerb, zu den Teilnahmebedingungen und zum Hintergrund der Aktion findet Ihr im Blog Fotoholiker von Julia Stern:

Fotoholiker Fotowettbewerb: Musik

Viel Spaß und vor allem viel Erfolg!

Von Online zu Offline – – Gedanken zu Communities und Stammtischen

Ich schicke gleich mal voraus, dass ich kein Vereinsmensch bin und auch nie war. Keine Ahnung warum, irgendwie haben mich die starren Strukturen und die festen Verpflichtungen von Vereinen immer abgeschreckt. Dabei bin ich ein sehr kommunikativer Mensch! Na ja, und ein Internet-Nerd…

Was liegt also näher, als sich mit seinem Hobby Fotografie online um zuschauen und bei ein paar Communities einzutragen?

Als ich vor einigen Jahren richtig aktiv mit der Fotografie angefangen habe, ging es mit der FC, also der Fotocommunity los. Keine Verpflichtungen, kein muss, nur ein kann und trotzdem Feedback von fremden Menschen zu den eigenen Bildern. Die meisten sehr nett und die anderen kann man einfach ignorieren.

Es kamen dann doch weitere Communities im Laufe der Zeit hinzu, wie z.B. die Model-Kartei (in der ich mich jetzt eigentlich mehr herum treibe als in der FC). Das Spiel war aber immer das selbe, keine Verpflichtung aber das Gefühl man gehört wo dazu, bekommt Feedback und kann sich mit Gleichgesinnten „unterhalten“.

Soweit so gut….

…aber, irgendwie ist es nicht dabei geblieben. Angefangen hat es vor ca. zwei Jahren mit einem Eintrag im Forum der Fotocommunity. Da hat einer vorgeschlagen, man könne doch auch einen Foto-Stammtisch für Darmstadt gründen. O.k. dachte ich mir, kannst ja mal vorbei schauen.

Und was soll ich sagen, in der Zwischenzeit treffen sich die Leute von damals zum großen Teil noch immer, der FC-Stammtisch ist in der Zwischenzeit einer von drei Stammtischen die ich regelmäßig besuche und dei Freundschaften die sich daraus entwickelt haben, möchte ich nicht missen.

Warum jetzt also doch die „Offline“-Treffen? Um ehrlich zu sein, so richtig kann ich es nicht sagen. Ich weiß nur, dass sich durch die Stammtische, gemeinsame Unternehmungen und dem direkten Gespräch nie so viele tolle Projekte ergeben hätten. Wahrscheinlich kann man sich halt doch besser austauschen und seinem Gegenüber schätzen lernen, wenn man ihr von Angesicht zu Angesicht sieht.

Deshalb gilt für mich,

Online: JA, unbedingt!! Hier kann man Networking betreiben, Bilder ausstellen und vieles mehr

Offline: JA, unbedingt!! Denn nur hier entwickeln sich die Freundschaften die einen wirklich weiter bringen.

Deshalb mein Tipp, probiert es mal aus, das Offline-Treffen. Bestimmt gibt es auch bei Euch in der Umgebung den ein oder anderen Interessanten Stammtisch oder ein interessantes Foto-Projekt an dem Ihr teilnehmen könnt. Es lohnt sich, glaubt mir!!