118.733 Auslösungen – Spiegel Servo defekt

Screenshot - ShutterCount

Screenshot - ShutterCountTja, jetzt hat es mich auch erwischt. Meine Nikon D300 ist kaputt. Bzw. hat einen nicht zu ignorierenden Defekt mit dem Servo der den Spiegel und/oder Verschluss bedient.

Wie wirkt sich das aus?

Je nach dem, wie offen die Blende beim Fotografieren ist und der Akku leer ist, klappt nach dem Auslösevorgang der Spiegel nicht mehr von selbst nach unten. Das hat zur Folge, dass man durch den Sucher nichts mehr sieht und weitere Auslösung nicht mehr möglich sind. Das geschieht je nach dem alle 10 – 30 Bilder.

Wenn der Spiegel hängt, kann man übrigens erst wieder loslegen, wenn man, quasi manuell, über die Blendentaste den Spiegel wieder, ja, keine Ahnung, eben zurück geklappt hat.

Interessant in diesem Zusammenhang ist übrigens, dass das Problem wohl gehäuft ab ca. 100.000 Auslösungen aufzutreten scheint. Zumindest habe ich nach einer Internet-Recherche diesen Eindruck gewonnen. Und, was für ein Zufall, bei mir ging es ebenfalls bei ca. 100.000 Auslösungen los.

Übrigens wusste ich bis zu meinem aktuellen Problem nicht, wie man die Anzahl der Auslösungen auslesen kann. War ja bisher auch nicht notwendig. Tatsächlich ist das aber extrem simpel. Einfach mit einem EXIF / IPTC – Editor ein aktuelles Bild anschauen. In den EXIF-Daten wird die Zahl unter „ShutterCount“ angegeben. Wie im Bild oben zu sehen, war ich bei einem der aktuellen Amazonen-Bilder bei 118.773 Bildern.

Übrigens bin ich doch etwas enttäuscht, dass solch ein doch wohl recht teures Problem bei einer Semi-Profi-Kamera von Nikon schon bei 100.000 Auslösungen auftritt. Wir reden hier noch nicht mal über einen Gebraucht mit jeder Menge Highspeed-Serienaufnahmen. Ich nutze die Kamera fast ausschließlich für Shootings, bei denen der Servo nicht gerade sehr gefordert sein dürfte.

Wie dem auch sei, eine Reparatur wird wohl zwischen 300 und 600 EUR kosten. Ich habe da derzeit keinen Druck, da ich noch eine Nikon D300s habe. Ich werde das Geld aber wohl trotzdem investieren, denn bisher war ich mit der D300 immer ausgesprochen zufrieden.

MK-Sommerfest am 11. August

MK-Sommerfest 2012 - SMALL HEADER

MK-Sommerfest 2012 - SMALL HEADERJaaaa, auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Model-Kartei.de Sommerfest, diesmal in der Villa Lacus (Bensheim) und steigen wird das Sommerfest am 11. August 2012 ab 16:00 Uhr.

Was man hört, soll die neue Location sehr cool sein und die Buffet-Ankündigung, die Ihr in der entsprechenden Event-Ausschreibung in der MK selbst lesen könnt, finde ich schon mal sehr ansprechend.

Ich habe mich auf jeden Fall bereits angemeldet und freue mich viele alte und neue Gesichter zu treffen, mit den „alten“ zu quatschen und von den „neuen“ angequatscht zu werden. Die letzten Jahre hat das Event immer sehr viel Spaß gemacht, auch wenn wir im vergangenen Jahr etwas Pech mit dem Wetter hatten. Aber Wetter hin oder her, mit coolen Leute, was leckeres essen und sich auszutauschen ist immer gut. 🙂

Überhaupt, gibt es jemand meiner Leser, die dort vorbei schauen werden?

Ihr seit Euch noch nicht sicher bzw. wollt Euch anmelden, dann seit ihr hier richtig:

Event-Ausschreibung MK-Sommerfest

Mal schauen, was die FC so macht…

Fotocommunity.de - Banner - SMALL HEADER

Fotos von Magistus - Fotograf aus Darmstadt | fotocommunity - SCREENSHOTLange Zeit war die FC (www.fotocommunity.de) für mich die Plattform rund um mein Hobby Fotografie. Mit der FC ging es bei mir richtig los, ambitionierte Bilder zu machen, dort habe ich die ersten Kontakte geknüpft, neue Freunde kennen gelernt und war viele Jahre ausgesprochen aktiv.

Als ich mich aber mehr und mehr, ja praktisch ausschließlich auf die People-Fotografie spezialisiert hatte, wurde die FC allerdings immer weniger interessant für mich. Ich sah keinen Sinn darin, mir von Blümchen-Fotografen erklären zu lassen, dass die Farben meiner Portraits nicht realistisch sind oder von Haus-Fotografen den Hinweis zu bekommen, dass meine Akt-Aufnahme schon ganz schön kippt.

So habe ich meine Heimat mehr und mehr in der Model-Kartei.de gefunden. Einer Plattform rein um die People-Fotografie, mit super Möglichkeiten in diesem Bereich zu netzwerken u. Models zu finden. Was die FC für mich am Anfang war, wurde und ist die MK die letzten Jahre für mich gewesen und wird es weiterhin sein.

Als ich aber Anfang der Woche mal wieder ein Bild in die FC hoch laden wollte, musste ich feststellen, dass mein, zwischenzeitlich kostenloser Account, kein Upload mehr zulässt. Dank eines ausgesprochen schnellen und überaus freundlichen Support durch die FC konnte das Problem aber schnell behoben werden und ich wurde animiert, mich mal wieder genauer mit der FC zu beschäftigen. Und, ich muss sagen, es hat sich wirklich extrem viel getan und das meine ich positiv. Auch meine Befürchtung vor einiger Zeit, die FC werde immer mehr zur Stock-Foto-Plattform hat sich nicht bestätigt. Mir gefällt Styling und Funktionsweise der FC erstaunlich gut und die ersten neuen Bilder sind Up.

Da ich zwischenzeitlich auch wieder etwas mehr über den Tellerrand hinaus schauen, unter anderem ja auch bei 500px, werde ich der FC wohl doch wieder etwas treuer werden und regelmäßig Bilder dort posten. Mal schauen, wie das Kommentarverhalten etc. dort ist. 🙂

Falls Ihr in der FC mal vorbei schauen möchtet: Meine Bilder in der FC

Ein Fotoapparat genannt iPhone

Fotoapparat genannt iPhone - Photo Apps - SMALL HEADER

Bedenkt man, dass ein aktuelles iPhone mit seiner winzigen Kamera und der Standard Photo-App eine bessere Auflösung hat, als die DSLR, die ich noch vor ein paar Jahren verwendet habe (immerhin nicht mehr, als meine aktuelle Nikon), finde ich es nicht mehr überraschend, wenn man in Umfragen zur Fotografie bei der verwendeten Kamera auch nach dem iPhone gefragt wird.

Ich hatte bis vor gut einem Jahr immer eine kleine kompakte Knippse für unterwegs mit in der Tasche, die DSLR war mir für Geschäftsreise oder einfach mal so in die Stadt gehen einfach zu klobig. Seit einiger Zeit mache ich das aber nicht mehr. Das iPhone hat hier ganz klar die kompakte Kamera ersetzt.

Schaut man sich dann die vielen witzigen, coolen Photo-Apps an, die es im AppStore gibt, verwundert es nicht, warum so viele Bilder in Facebook u. anderen sozialen Netzwerken gepostet werden, oftmals sogar erstaunlich coole Bilder.

Ich halte es für zu abwertend, wenn man Bilder mit automatischen Filtern (Retro ist in) von vorn herein als Knipps-Müll bezeichnet. Trotz dieser Vielzahl an automatischen Helfern bleibt es doch noch immer dem Nutzer/Knipser/Fotograf überlassen, den passenden Moment abzuwarten, den Auslöser zu drücken und den besten Ausschnitt zu wählen!

Ich selbst nutze das iPhone hauptsächlich für private Schnappschüsse und einfach Spaß, zudem auch, um meine Social Media Aktivitäten zu beleben oder meine Shootings zu dokumentieren. Hier ein paar Apps, die ich regelmäßig einsetze:

  • Apples iPhone Photo App: Die darf in der Liste nicht fehlen, ist die von Hause aus mitgelieferte App doch noch immer eine sehr gute Wahl für Standard-Bilder oder für Filmaufnahmen. Auch die HDR-Funktion finde ich bereits hier ausgesprochen gelungen. Ich nutze die App, wenn es schnell gehen soll oder ich einen Film aufnehmen möchte.
  • Instagram: Gans klar mache ich die meisten Bilder mit Instagram. Schon ganz am Anfang, als von Instagram noch nicht viele dabei waren, war ich dort aktiv. Ich nutze die App hauptsächlich dann, wenn ich was für Facebook, Twitter oder Flickr aufnehmen möchte. Regelmäßig recycle ich dort aber auch ein paar ältere Bilder aus Shootings, die ich dann nochmals in Flickr u. Twitter poste, und natürlich im Instagram eigenen Bilder-Netzwerk, klar. Die meisten meiner Instagram-Bilder kann man unten im Blog als Stream sehen.
  • Hipstamatic: Eine der ebenfalls sehr bekannten Photo-Apps auf dem iPhone, mit der Möglichkeit über versch. Retro-Filme, Blitze u. Objektive eine ganz individuelle Kombination an Retro-Filtern zu bauen. Hipstamatic ist an sich sehr cool. Was mich allerdings stört, ist das „Retro-Feeling“ eines sehr kleinen Suchers, was das Fotografieren mega ungenau macht. Zudem dauert die „Entwicklung“ der Bilder ebenfalls „retro-lange“. Allerdings kann man von dieser App direkt nach Instragram (aber auch zu FB, etc.) posten. Ich nutze trotzdem in der Regel eher Instagram.
  • IncrediBooth: Aus dieser App habe ich hier schon häufiger ein paar super witzige Portrait-Reihen gepostet. Oft nutze ich die App für ein paar lustige Bilder nach einem Shooting. Die App macht einfach sehr viel Spaß! 🙂
  • Zeitraffer: Ist eine coole App für Making-Offs. Hin und wieder, wenn es vom Shooting-Thema her passt und das Model nichts dagegen hat, lass ich das iPhone mit dieser App einfach alle 2 Sekunden ein Bild schießen und anschließen ein Video produzieren. Es ist manchmal sehr witzig, was für coole Videos daraus entstehen können!
  • 8mm: Von wegen Videos, 8mm ist eine Retro-Film-App, sprich man kann damit Filme im Retro-Stil drehen. Das Teil ist wirklich sehr witzig, eignet sich allerdings weniger für dokumentarische Aufnahmen. Just have Fun!
  • Animoto: Hierbei handelt es sich eigentlich weniger um eine Kamera-App. Allerdings kann man mit Animoto sehr einfach sehr coole, animierte und mit Musik hinterlegte Slideshows bauen. Dabei greift Animoto auf die Foto-Library des iPhones zu. Ich finde das Teil wirklich sehr cool und habe dort auch einen Pay-Account.
  • Viddy: Hierbei handelt es sich um ein Art Instagram für Filme. Allerdings für Filme mit einer maximalen Länge von 10 Sekunden. Ich finde die 10 Sek. etwas sehr kurz, insgesamt macht die App aber einen guten Eindruck. Leider ist die Anzahl der User noch relativ gering. Viddy bietet allerdings ein paar gute Filter für Video-Filme. Ich glaube, hier könnte sich noch was entwickeln.

So, das war meine Liste der coolen Photo-Apps auf meinem iPhone.

Was könnt Ihr denn empfehlen, welche Photo oder Video-Apps nutzt ihr meistens auf dem iPhone?

Es geht um Inszenierung!

Dark, Bad, Sad - Es geht um Inszenierung - Pictures © by Magistus
Dark, Bad, Sad – Es geht um Inszenierung – Pictures © by Magistus

Neulich wurde ich auf meine hässlichen Bilder angesprochen und warum ich denn nicht mehr so schöne machen würde. Hm, hässliche? Das gab einen Dämpfer!

Mit hässlich war dann aber, auf Rückfrage, weniger meine Bildarbeit an sich gemeint. Der Betrachter fand den Inhalt mancher meiner Bilder bzw. deren Szene hässlich und „nicht schön“.

Nun liegt Schönheit bekanntlich im Auge des Betrachters, diesem ging es dabei aber im wesentlichen um meine Dirtylook, Girlfight und Dark Fetish-Bilder. Und genau bei diesen Bildern geht es mir mehr um die Inszenierung, die Darstellung des Dunklen, Abseitigen, Bösen und Harten. Natürlich sollen die Bilder auch irgendwo schön sein, aber eben auf eine düsteren Ebene.

Ich habe mal in einem Artikel ein wenige über Kopfkino geschrieben. Und genau das ist es, was ich mit diesen eher dunklen Bildern erreichen möchte. Ich möchte die Fantasy des Betrachters anregen, egal ob in erotischem Sinne oder als Horror. Ich möchte ihn erschrecken und zugleich anziehen. Denn eine Faszination stellen die Bilder immer dar, auch wenn man sie, eventuell auf Grund der Darstellung von Gewalt, Irrsinn oder sexueller Extreme Inhaltlich nicht mag. Faszinieren diese dunklen Bilder aber, habe ich mein Ziel mit diesen Bildern erreicht!

Sollte man in die Bilder versuchen was hinein zu interpretieren? Das bleibt jedem selbst überlassen. Für mich ist es eher eine Inszenierung im Sinne eines Film-Regisseurs. Und nein, man muss sich auch keine Sorgen über mein Seelenheil oder das der Models machen. Wie sind und bleiben alle ganz lieb! 🙂 Sowohl für mich als auch die Models bedeutet es immer viel Spaß und es ist jedes mal eine spannende Herausforderung, solche Szenen, weit ab von Beauty u. Fashion zu kreieren, Stylings u. Effekte (SFX Slime, Asche u. Öl, Kunstblut) auszuprobieren und zu kombinieren.

Oft werden die düsteren Teile mit einem meiner Highkey-Shootings kombiniert, so dass in der Regel nicht nur „Düsteres“ entsteht. Spaß haben wir allerdings immer! 🙂

Also, einfach in die Welt des düsteren entführen lassen! 🙂

Thinking about… Logo in the Picture

Logos in the Picture - Foto-Tipp by Magistus

Logos in the Picture - Foto-Tipp by MagistusVor ein paar Tagen kam in der Model-Kartei.de Facebook-Gruppe eine Diskussion auf, warum so viele deutsche Fotografen meinen ein hässliches Logo in Ihre Bilder klatschen zu müssen.

Nun, da ich zu einem der Fotografen gehöre und die Frage durchaus als berechtigt finde, hier mal ein paar Beweggründe, warum ich ein Logo in meinen Bildern unterbringe:

Mein Hauptbeweggrund ist definitiv Marketing. Ich möchte, dass die Leute erkennen, von wem ein Bild ist um eventuell ebenfalls auf mich zukommen zu können. Klappern gehört zum Handwerk und ein Logo gehört hier meines Erachtens dazu.

Ein weiterer Grund hat zugegebener Maßen mit dem eigenen Ego zu tun. Ich bin einfach stolz auf meine Bilder und die Arbeit die in ihnen stecken. Deshalb möchte ich einfach zeigen, wer das jeweilige Bild verbrochen hat.

Zusätzlich zeigt ein Logo zusätzlich den lieben ahnungslosen Bildersurfern im Web deutlicher, dass das Bild jemandem Gehört und nicht einfach so verwendet werden darf (auch wenn man diese Kennzeichnung natürlich rechtlich überhaupt nicht machen müsste). Zu diesem Zweck reicht aber in der Regel nicht einfach ein schickes Logo. Ich bin in der Zwischenzeit dazu übergegangen, einen hässlichen Satz quer über das Bild laufen zu lassen, in dem ich auf englisch klar mache, dass das Bild nicht repostet, kopiert etc. werden darf. Andere Fotografen verunstalten Ihre Bilder noch mehr, indem sie über das gesamte Bild ein mehr oder weniger transparenten Schriftzug laufen lassen. Hier muss einfach jeder für sich entscheiden, wie weit er mit der Verunstaltung seines Bildes gehen möchte um es zu schützen. Denn was nützt ein cooles Bild, welches durch das Wasserzeichen so gut geschützt ist, das Bild aber komplett verschandelt. Ich denke, dass ich für mich einen ganz guten Kompromiss gefunden habe.

Beim Logo bin ich übrigens der Meinung, dass ein solches, Sparsam und unaufdringlich eingesetzt, ein Bild nicht stört oder verschandelt. Aber auch hier gilt, jeder wie er möchte!

Übrigens füge ich meine Logos immer mit Bedacht als letzten Schritt mit Photoshop ein. Ich habe mir dafür einen Logo-Pinsel erstellt. Der Schriftzug wiederum, wird von Lightroom automatisch eingefügt.

Wie steht Ihr zu Wasserzeichen und Logos in Bildern? Nutzt Ihr selber welche und was ist Eure Schmerzgrenze?

Warum ich ein Grafiktablett nutze

Bamboo Grafiktablett - Instagram-Picture by Magistus

Bamboo Grafiktablett - Instagram-Picture by MagistusSchon länger nutze ich ein Grafiktablett von Wacom. Zwar eines der kleinsten, ein Bamboo, ohne ginge aber nicht mehr.

Warum? Am Anfang war es einfach Neugier und dann bald Frust. Frust über die ungewohnte Arbeit und die anfänglich auftretenden Kontroll-Probleme des Cursors. Bleibt man aber am Ball, merkt man recht bald die Vorteile eines solchen Tabletts.

Nicht nur, dass man mit dem Mauszeiger, Pinsel, Cursor, …. nahtlos und schnell von einer Ecke des Arbeitsbereiches zum anderen springen kann. Man ist mit dem Stift wesentlich präziser als mit einer Maus.

Wahrscheinlich liegt das am seit der Grundschule geübten Umgang mit Stift und Papier, aber auch an der insgesamt präziseren Technik.

Was ich speziell bei der Bildbearbeitung zu schätzen gelernt habe, ist die Möglichkeit mit einer kleinen Handbewegung lange Striche und je nach Druck auf den Stift, mit unterschiedlicher Dicke ziehen zu können. So etwas wäre mit einer Maus nur mit nach setzen möglich, die Beeinflussung der Dicke im Grund überhaupt nicht.

Auch bei der Beautyretouche geht die Arbeit wesentlich schneller von der Hand. Man springt quasi von Arbeitsbereich zu Arbeitsbereich und muss dort nicht erst „hinfahren“. Zudem hat man mit dem Stift einen intuitiveren Umgang mit den Pinselwerkzeugen und eine bessere „Linienführung“.

Keine Frage, ohne etwas Übung geht es nicht. Und danach nicht mehr ohne…. 🙂

Übrigens hat das Tablett nie meine Maus komplett ersetzt. Schon, weil ich zwei Monitore nutze und das Tablett eigentlich am sinnvollsten nur einen Monitor abdeckt. Sprich, für den normalen „Mausverkehr“ bin ich bei der (Magic-)Maus geblieben, nur für die Bildbearbeitung nutze ich das Tablett.

Wie sind Eure Erfahrungen mit einem Grafiktablett. Habt Ihr es schon mal ausprobiert?

Thinking about… Soziale Kompetenz in der People-Fotografie

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Ich habe mich ja bereits im Artikel Du hast Menschen vor der Kamera darüber ausgelassen, dass man in der People-Fotografie mit Menschen arbeitet und nicht mit Blümchen oder Häusern. Das hat auch zur Folge, dass man als Fotograf über eine gewisse soziale Kompetenz verfügen sollte.
Was meine ich damit? Ich meine damit die Fähigkeit, auf Menschen zu- und einzugehen und mit ihnen so arbeiten zu können, dass es für alle Beteiligten eine angenehme Erfahrung wird.

Wo ist das Problem, wird sich jetzt mancher einer fragen? Nun, im Laufe der Zeit in der ich mich im Bereich der Menschen-Fotografie beschäftige, bekommt man natürlich auch einiges an Erfahrungen mit, die Models gemacht haben oder darf unangenehmer weise das ein oder andere Gespräch mit anhören, in dem ein Fotografen-Kollege es mit der Ansprache eines Models versucht.

Vielleicht schon mal ein erster Tipp: Wenn Du nicht gerade der super bekannte und begnadete Akt-Fotograf mit Weltruf bist, ist ein Spruch zur Einführung wie „Oh, cool, Du machst auch Akt! Machst Du das mit jedem?“ nicht gerade hilfreich. Könnte es doch darauf hindeuten, dass Dein Interesse weniger coolen Bilder gilt, sondern eher das betreffende Model einfach nur nackt zu knipsen. Da das aber SELBSTVERSTÄNDLICH nicht stimmt, überleg Dir lieber einen anderen Einstieg!

Es könnte auch durch aus Sinn machen, sich insgesamt mal für sein Gegenüber zu interessieren und etwas Small-Talk zu machen, als gleich mit der Tür ins Haus zu fallen. Erzählt auch ein wenig von Dir und zeig ein paar Deiner Arbeiten. Du hast noch keine, dann verweise ich mal an meinen Artikel „Es sich nicht zu einfach machen„.

Natürlich ist es dann auch legitim, nach einem Shooting zu fragen. Cool wäre dabei aber, sich schon im Vorfeld zu überlegen, was Du denn gerne für ein Shooting machen würdest. Es ist dabei nicht gerade sinnig, auf ein Bild zu verweisen, dass Dir im Portfolio des Models super gefällt. Schließlich hat das Model so ein Bild schon und dürfte an einer Wiederholung eher nicht interessiert sein. Logisch, oder? Aber solltest Du was zahlen wollen, sieht die Sache evtl. schon wieder anders aus. Zahlen? Ja, aber auch da solltest Du Dir vielleicht vorher ein paar Gedanken gemacht haben, was Du denn bereit bist zu zahlen.
Zu einer solchen Vorbereitung gilt natürlich auch, sich ein paar Gedanken zum Aufnahmebereich des Models zu machen. Aber Vorsicht, nur weil das Model möglicherweise ein paar Akt-Aufnahmen in der Mappe hat, heißt das noch lange nicht, dass sie das mit jedem macht und schon überhaupt nicht, mit einem unbekannten Fotografen. Es ist also wichtig abzuschätzen, welche Art von Bildern überwiegen.

Wie immer im Umgang mit, meist komplett unbekannten Menschen, ist Fingerspitzengefühl gefragt. Nicht mit der Tür ins Haus fallen, aber auch vor lauter Verkrampftheit keinen Ton oder nur Stuss raus zu bringen hilft nicht.

Solltest Du Probleme im Umgang mit anderen Menschen haben, solltest Du Dir allen ernstes überlegen, ob Dein Ausflug in die People-Fotografie wirklich sonderlich sinnvoll ist. Eventuell bist Du in den vielen anderen Feldern der Fotografie besser aufgehoben. Ist ja nicht schlimm, ich weiß von so manchem People-Fotografen, der es sich nie zutrauen würde super coole Macro-Aufnahmen zu machen.

Ach ja, und nackte Mädels gibt es im Internet genug, dazu musst Du nicht People-Fotograf werden. Denn, Akt-Fotografie ist mehr wie nur hübsche Mädels knipsen!

So, nichts für ungut, musste ich mal los werden… 😉

Persönlicher Fotografie-Overflow?

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Gestern  war und die nächsten Tage werde ich in Darmstadt auf den Schlossgrabenfest heeumspringen. Das SGF ist ein wirklich tolles Event in Darmstadt mit super Live-Musik, leckerem Essen und nettem Publikum.

Der Besuch hat mir aber vor Augen geführt, wie sich meine Fotografie-Gewohnheit verändert hat. Es gab Zeiten, da war meine Nikon eigentlich immer mit dabei und niemals wäre ich zu einem Event wie das SGF ohne Kamera gegangen. Natürlich zurecht, gab und gibt es doch tolle Motive und viele fotografische Herausforderungen zu meistern.

Auch bei anderen Gegebenheiten, und sei es auch nur ein Spaziergang durch die City, war die Kamera mit dabei und entstanden einige durchaus ansprechende Bilder.

Heutzutage aber hat sich das geändert. In gewissem Sinne habe ich das Interesse an bestimmten Bereichen der Fotografie einfach verloren. Blumen, Architektur oder auch Event-Fotografie haben sich aus meinem Fokus bewegt. Warum?

Ich glaube nicht, dass es daran liegt, dass ich zu viel fotografiere oder fotografiert habe!

Statt dessen habe ich das Gefühl, meinen Bereich im weiten Feld des fotografischen Schaffens gefunden zu haben, die gestellte People-Fotografie, sprich geplante Photoshootings.

Mit dieser Art der Fotografie kann ich meinen Wunsch zu fotografieren vollkommen ausschöpfen. Und ja, da verlangt es mir nicht nach weiteren Möglichkeiten noch mehr Bilder zu produzieren.

Ganz von dieser persönlichen Veränderung des fotografischen Fokus abgesehen, habe ich gestern noch was auf dem SGF entdeckt, was mir das fotografieren auf diesem Event schon von vorn herein komplett vermießt hätte.

Laut Plakaten des Betreibers ist das Mitbringen von „Profikameras“ zum SGF nicht gestattet. Profikameras? Was bitte ist das, wie wird das definiert? Da bin ich doch froh, dass ich da nur mit meinem iPhone ein paar Schnappschüsse mache.

Oder ist das womöglich schon eine Profikamera?

Hochzeitsfotografen, ich ziehe den Hut!

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Vergangenes Wochenende habe ich Hochzeit 1 von 3 für dieses Jahr fotografiert. War ne super coole Hochzeit und das Fotografieren hat durchaus Spaß gemacht. Warum aber nur drei Hochzeits-Shoots in diesem Jahr?

Nun, die Fotografie ist für mich Hobby und die drei Hochzeiten die ich dieses Jahr fotografiere, fotografiere ich für sehr gute Freunde und Verwandte. Ohne Geld dafür zu bekommen oder zu wollen, mit Spaß und dem Wunsch geschätzten Menschen schöne Bilder eines der wichtigsten Tage Ihres Lebens zu liefern.

Aber ganz ehrlich, beruflich und regelmäßig würde ich es nicht machen wollen!

Deshalb ziehe ich hier voller Respekt den Hut vor den Fotografen, die damit einen wichtigen Teil ihres Einkommens decken!

Klar ist, ich bin kein Experte auf diesem Gebiet der Fotografie und bin mir sicher, dass es da draußen Fotografen gibt, die das viel besser können als ich. Und davor habe ich Respekt. Wenn ich Hochzeiten fotografiere, habe ich schon mal den Vorteil, dass ich viele Akteure kenne, das Brautpaar natürlich, meiste auch einen Teil oder alle Eltern, oft viele der anwesenden Verwandten und Freude. Das macht es einfach, zu wissen wen man unbedingt fotografieren muss, wenn man wegen bestimmten Einstellungen ansprechen sollte etc.

Zudem sind die Leute die ich dann fotografieren darf oft recht entspannt, da sich mich kennen und mich nicht als Fotograf wahrnehmen.

All diese Informationen im Vorfeld oder während des Hochzeitstages in Erfahrung zu bringen, sich zu merken ist schon eine Leistung. Dann auf jedes Brautpaar mit seinen unterschiedlichen Ideen und Vorstellungen einzugehen, einen kompletten Tag im Trubel eines solchen Festes Woche für Woche zu verbringen und dann auch immer noch neue Ideen zu liefern. Das ist schon der Hammer!

Klar, ich rede hier nicht von den 0815-ich-spule-meinen-Job-runter-Fotografen. Ich habe aber schon einige umwerfende Hochzeitsbilder gesehen, bei denen ich klar sagen muss: Auf die Idee wäre ich nie gekommen.

Und ganz ehrlich, nach solch einem Tag bin ich auf jeden Fall ganz schön platt!

Wie ist es bei Euch, liebe Leser? Fotografiert Ihr Hochzeiten regelmäßig? Was sind die größten Herausforderungen denen Ihr dabei begegnet seit?

Sich’s nicht zu einfach machen…

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Es mag an einer veränderten Wahrnehmung meiner Seits liegen, ich habe aber mehr und mehr den Eindruck, dass es sich viele Leute, die in das weite und anspruchsvolle Feld der sogenannten People-Fotografie vordringen möchten, zu einfach machen.

Ich kenne nun doch einige Models und höre immer wieder von Anfragen absoluter Anfänger für TfP-Shootings, oft auch noch im Bereich der Akt-Fotografie. Leute, TfP heißt nicht kostenlos! TfP wird mit Leistung bezahlt. Was natürlich auch heißt, dass auch das Model etwas vom Shooting haben möchte, nämlich Bilder, mit denen das Model was anfangen kann.

Soll heißen, wenn man ein Model bzgl. eines TfP-Shootings anfragt, sollte man sich vorher mal die Sedcard des betreffenden Models anschauen und die dort gezeigten Wert objektiv mit den eigenen bisher entstandenen Werken vergleichen. Kann man dann guten Gewissens sagen, dass man mindestens ebenso gute Bilder fotografieren kann, dann los…

Fängt man aber gerade erst mit der People-Fotografie an, sollte man sich im klaren sein, dass es auch hier nichts umsonst gibt. Abgesehen davon, dass es für einen Anfänger nicht unbedingt sinnvoll ist, sich dem Stress auszusetzen, starke Bilder als Bezahlung für das TfP-Shooting liefern zu müssen, holt man sich wahrscheinlich ohnehin bei erfahrenen Models eine Abfuhr ein. Das stärkt nicht gerade das eigene Ego und macht nicht viel Spaß.

Vielmehr sollte man in sein Portfolio etwas investieren!

Eine Möglichkeit besteht hier in der Teilnahme von Workshops oder Coachings. Speziell bei Workshops sollten man auf die Rahmenbedingungen achten. Neben einer Teilnehmerzahl von maximal vier Fotografen sollte auch der Workshopleiter dem eigenen, angestrebten Foto-Stil entgegen kommen. Wirklich schon sehr coole Workshops gibt es ab 120,00 EUR aufwärts.

Bei Einzel-Coachings kümmert sich der, hoffentlich erfahrene, Trainer individuell um den Teilnehmer und gibt sein Wissen weiter. Natürlich sollte einem auch hier der Stil des Trainers gefallen, durch das direkte 1:1-Training kann der Trainer aber natürlich wesentlich genauer auf die Wünsche des Fotografen eingehen. Die Preise für ein solches Coaching variieren enorm, stellen aber natürlich in jedem Fall einen wesentlich größeren Infest wie ein Workshop dar.

Neben den eben genannten Möglichkeiten kann es auch helfen, erst mal ein Model für PAY-Shooting zu buchen. Sprich ein schon erfahrenes Model für einen Stundensatz (Angefangen ab 20,00 – 30,00 EUR)oder eine Tagespauschale zu buchen. Bei einem Pay-Shooting kann der Fotograf sich ausprobieren ohne Bilder liefern zu müssen. Zudem muss er sich erst mal nicht so sehr um die Anleitung u. Posing des Models kümmern.

Ich selbst bin mit Workshops immer sehr gut gefahren, hatte aber auch das Glück, dass ich eigentlich immer mit tollen Workshop-Leitern und Workshop-Models zusammen arbeiten durfte. Ich konnte dort super Erfahrung sammeln und Kontakte knüpfen.

Ganz ehrlich, ohne diese gesammelte Erfahrung und das bei den Workshops aufgebaute Portfolio hätte ich nie das Selbstbewusstsein gehabt, Models um ein TfP-Shooting zu bitten. Das war bei mir immer eine Frage des Anspruchs an die Qualität der eigenen Bilder. Mag sein, dass mir da etwas Selbstbewusstsein gefehlt hat fehlt. Allerdings bin ich auch der festen Meinung, nicht zuletzt gefässtigt durch viel Gespräche mit befreundeten Models, dass übersteigertes Selbstbewusstsein nicht eben sehr gut ankommt.

Also, nicht nur in die Kamera investieren, sondern auch in das eigene Portfolio und Erfahrung!

Mein Feed-Stream via Google Reader

Google Reader Screenshot

Google Reader ScreenshotAls Blog-Schreiber und Internet-Junkie dürfte es nicht überraschen, dass ich natürlich auch eine ganze Menge Blog-Artikel lese. Das coole an Blogs ist ja, dass man über das abonnieren eines RSS-Feeds immer über neue Artikel informiert wird.

Problem ist nur, dass man, ab einer bestimmten Anzahl abonnierter Feeds, sehr schnell die Übersicht verloren hat und überhaupt nicht mehr weiß, was man schon gelesen hat, wo es was neues gibt und über welches Thema man was, wo abonniert hat.

Hierfür, sprich zum lesen und managen der RSS-Feeds gibt es unzählige RSS-Reader und Aggregatoren für jedes Betriebssystem. Einige synchronisieren sich auch auf Mobile Devices. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass mit ein Reader „In-the-Cloud“ entgegen kommt.

So bin ich beim Google Reader hängen geblieben.

Flipboard - Screenshot - iPad AppDer Google Reader ist, wie die ganzen anderen Google-Services sehr gut in Google integriert (inkl. Google+), das abonnieren von Feeds ist egal mit welchem Browser denkbar einfach und, am wichtigsten, ich finde ihn durchaus sehr übersichtlich. Zudem gibt es verschiedene Client-Reader, die sich mit Google synchronisieren, inkl. der genialen iPhone/iPad-App Flipboard und dem mobilen RSS-Reader FeedlerPro.

Damit habe ich die möglichkeit immer und überall meine Feeds zu lesen, zu bewerten, weiterzuleiten oder, z.B. mit InstaPaper zu archivieren.

Falls Ihr auch den Google Reader nutzen möchtet, findet Ihr unter der folgenden URL ein RSS-Set der von mir abonnierten Fotografie-Blogs:

Fotografie Blogs via Google Reader

Mit was verwaltet und lest Ihr Eure Feeds? Auch mit dem Google Reader? Ich würde mich freuen, wenn Ihr Eure Reader-Sets hier in den Kommentaren zur Verfügung stellen würdet!

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