Mir geht es nach einem Shooting meist so, dass man sich spontan in ein paar Bilder verliebt und diese natürlich auch als erstes bearbeitet. Diese Highlights, die in aller Regel sowohl dem Fotografen als auch dem Model am besten gefallen, drängen sich bei der Sortierung und Auswahl beinahe auf. Und das ist toll! Es sind super coole Bilder, die schon auf den ersten Blick gefallen.
Ich habe es mir aber zur Regel gemacht, Bilder eines Shootings nach ein paar Wochen nochmals durchzusehen. Und genau dieser Abstand zum Shooting lässt mich dann die Bilder entdecken, die ebenfalls ein Knaller sind, die aber von den ersten Highlights einfach total erschlagen wurden. Oftmals sind es aber auch Bilder, die vielleicht nicht zu 100% zum damaligen Grundthema des Shootings gepasst haben, für sich genommen aber trotzdem Highlights darstellen, die es ebenfalls verdient haben, bearbeitet und irgendwann veröffentlicht zu werden.
Diese Nachzügler landen bei mir im Ordner „Nachbearbeitung“ und warten dort, bis ich mal die Zeit habe, mich um sie zu kümmern. Leider kommt das viel zu selten vor, dafür mache ich zu viele neue Shootings mit aktuell und neu zu bearbeitenden Bildern. Aber manchmal klappt es dann doch.
Aktuelles Beispiel ist das folgende Bild, entstanden bereits vergangenen Sommer im August, also fast ein Jahr her:
Caught - by Magistus
Schaut Ihr Euch auch die älteren Bilder an oder sind ältere Shootings bei Euch komplett abgeschlossen, sobald ihr die ersten Bilder bearbeitet habt?
Treibt man sich ne Zeit in der Foto-Szene rum, hört man immer wieder von einem coolen Stil oder „Hej, das ist ja voll im Stil von …“. Ich selbst begeistere mich auch oft für einen bestimmten Stil, lobe einen Stil oder finde einen anderen langweilig.
Was aber ist ein Stil? Für mich ist ein Foto-Stil eine bestimmte Art das Licht zu setzten/verwenden, bestimmte Perspektiven zu nutzen, besondere Accessoires zu verwenden und nicht zuletzt wie die Bilder bearbeitet und präsentiert werden. Dieses Gesamtpaket macht für mich einen Stil aus, egal ob ein guter oder schlechter.
Soweit so gut, jetzt frage ich mich aber immer wieder, muss man sowas haben? Benötige ich meinen eigenenStil? Und wenn ja, muss ich besonders darauf hin arbeiten oder ergibt sich das von selbst?
Ich kann diese Fragen nicht allgemein gültig beantworten, ich für mich habe aber entschieden, dass ich nicht gezielt auf einen Stil hinarbeite und mich auch nicht festlegen möchte. Ich bin, vielleicht noch, zu neugierig, um mein fotografisches Schaffen einer bestimmten Art des fotografierens und bearbeitens zu unterwerfen.
Das mag wenig professionell sein, aber was soll’s, ich mache das ja auch zum Spaß.
Nichts desto trotz, in der Zwischenzeit hat sich bei mir, wirklich unbewusst und einfach nur, weil es mir im Moment gefällt, eine gewisse Art der High-Key-Fotografie entwickelt, die vor kurzem jemand als Stil bezeichnet hat. Von dieser Bezeichnung war ich dann doch so überrascht, dass es mich zu diesem Artikel bewogen hat.
Bleibt es dabei? Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung. Es gefällt mir derzeit sehr gut, aber es kann sein, dass ich demnächst wieder auf eine andere Bearbeitung umschwenke. Man wird sehen!
Eine Auswahl des gleichen „Magistus-Stils“ als Slideshow:
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Wie ist das bei Euch? Habt Ihr einen bestimmten Stil und wenn ja, wie fest haltet Ihr Euch daran?
Manche Foto-Klische-Bilder sind deshalb Klischees, weil sie halt einfach schön sind. Also warum nicht auch mal ein Klischee erfüllen und ein Raps-Feld-Shooting machen.
Da sowohl Feuerblüte als auch ich noch nie so ein Bild gemacht haben, sind wir am Donnerstag kurzentschlossen losgezogen und haben uns ein passendes Rapsfeld gesucht. Die Voraussetzungen waren jetzt nicht unbedingt ideal, es ging ein kalter Wind, der Himmel war eher grau als blau und die Regenwahrscheinlichkeit war auch noch recht hoch.
Aber was solls, wir hatten viel Spass, haben an Selbsterkenntnis gewonnen und, wie ich finde, coole Bilder sind auch noch dabei rum gekommen.
Vor schon ziemlich lange Zeit, in den Anfängen meiner People-Fotografie-Versuchen, hat mir ein VHS-Foto-Lehrer mal gesagt, dass ich auch einfach mal nah ran gehen und keine Angst vor dem Anschneiden haben soll.
Diesen Rat habe ich im laufe meiner weiteren Gehversuche immer sehr beherzigt, weshalb bei eigentlich allen Shootings, egal ob Fashion, Dessous oder Akt, auch immer ein paar Portraits raus kommen, die mir ausgesprochen gut gefallen. Nicht immer sind das richtig eng geschnittene Close-Ups im eigentlichen Sinne, alle haben aber eines im Mittelpunkt, die Augen des Models.
Ich bin fasziniert von Augen, sie können unheimlich viel aussagen, können einen traurig machen oder erheitern, einfangen oder abblitzen lassen. Hier mal ein Beispiel, was ich meine:
Sweet Marie - copyright by Magistus
Diese Augen, einfach großartig! Ja, und deshalb finde ich Portraits, insbesondere richtige Close-Ups, immer ungemein spannend.
Im vergangenen Jahr hatte ich eine Dirty-Style Phase. Soll meinen, ich habe eine ganze Reihe eher erotischer Low-Key-Bilder mit einem Dirty/Schmutz-Look fotografiert. Warum?
Gute Frage! Genau kann ich es nicht sagen, es hat, zumindest für mich, eine erotische Anziehungskraft die schwer an was bestimmten fest zu machen ist. Es mag der Glanz der Haut sein, evtl. auch der eher toughe Gesamteindruck eines sehr hübschen Models in schmutzigen Klamotten. Wie dem auch sei, es scheint, als würden die Bilder nicht nur mich reizen. Warum sonst würde ich immer wieder von anderen Fotografen UND auch Modellen darauf angesprochen werden, wie ich die Bilder gemacht habe.
Tatsächlich ist das kein all zu großes Hexenwerk. Die Hauptarbeit hat hier eigentlich das Model, nicht zuletzt, weil sich das Model überwinden muss, sich mit Schmutz zu „verunstalten“.
Was verwende ich um den Dirty-Look zu erzeugen?
Nach einige Experimenten mit Tarnstiften der Bundeswehr und mit Heilerde aus der Apotheke bin ich bei Asche hängen geblieben. Ja, ganz normale Asche aus dem Kachelofen meiner Eltern. Ich rede hier von der sehr feinen, grauen Asche, nicht von Kohle. Wichtig ist, dass die Asche aus unbehandeltem Holz entstanden ist, um etwaige Chemie-Verunreinigungen auszuschließen.
Diese Asche wird dann mit Öl, Baby-Öl oder Massage-Öl verrührt und dann in der gewünschten Menge vom Model auf sich selbst aufgetragen. Je nach gewünschtem Effekt, Mut und Leidensfähigkeit des Models werden Kleider und auch Haare, auf jeden Fall aber das Gesicht mit einbezogen. Ja, auf jeden Fall das Gesicht, wenn es sich nicht nur um Bodypart-Aufnahmen handeln soll. Ist das Gesicht noch sauber und auf dem Bild zu sehen, zerstört dieser Umstand den Gesamteindruck und die Mühe war umsonst.
Licht und Studio?
Was die Lichtsetzung angeht, nutze ich meist ein Standard-Low-Key Setting mit schwarzem Hintergrund. Das ist also recht unproblematisch. Es lässt sich allerdings nicht vermeiden, dass Tropfen des Öl-Asche-Gemischs auf den Boden tropfen und so jeden Fotohintergrund ruinieren. Ich habe mir deshalb für wenig Geld im Baumark eine dicke, schwarze Teichfolie für den Boden geholt. Bei Low-Key-Bildern ist der überhaupt nicht auffällig und lässt sich perfekt reinigen.
Tja, und dann kann es los gehen mit dem Shooting. Übrigens keines wegs nur Akt. Diese Art der Dirty-Bilder eignen sich auch einwandfrei für Portraits.
Hier eine kleine Auswahl der entstandenen Bilder:
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Und Ihr, habt Ihr auch schon Bilder in dieser Richtung gemacht? Was sind Eure Tipps?
… war auf Anhieb der Hammer! Und ich konnte meine Vorliebe für High- und Color-Key Bilder voll ausleben.
So sind dann auch richtig geile Bilder entstanden, bei denen ich zuerst befürchtet hatte, dass sie im Kitsch enden werden. Insbesondere, als der Wunsch aufkam, doch mit Engelsflügeln zu shooten. Aber o.k., dachte ich, tust Du halten den Gefallen. Und was soll ich sagen, ist ein geiles Bild geworden, ebenso wie einige tolle sexy Jeans-Fashion-Aufnahmen und sehr coole Portrait-Close-Ups.
Eines meiner derzeitigen Favorites überhaupt z.B.:
Kennt Ihr das? Ihr shootet, seit mit den Ergebnissen zufrieden, kommt nach Hause, sichtet die Ergebnisse und habt bei einem Bild dann den absoluten WOW-Effekt.
Ich habe das immer mal wieder und bei meinem Shooting im Oktober letzten Jahres hatte ich so einen Effekt mit diesem Portrait:
Wie Ihr im Titel-Bild dieses Posts seht, gefallen mir natürlich auch noch andere Bilder aus diesem Shooting, deshalb hier mal noch eine Slideshow mit einigen weiteren Bildern.
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Weitere Bilder aus anderen Shootings mit Lia gibt es auch auf meiner SedCard in der Model-Kartei.
Wie bereits am Montag geschrieben, habe ich ein super cooles Wochenende in Haarzuilens auf der Elf Fantasy Fair verbracht. Neben den bereits geposteten 5 Bildern sind natürlich noch viel mehr sehr coole Bilder entstanden, die ich heute einfach mal vorstellen möchte:
Vielen Dank an alle Künstler, Facepainting in Progress (FIP), alle Modelle und nicht zuletzt an die Elf Fantasy Fair!!
Die in diesem Post gezeigten Bilder wurde von Marcus Locher aufgenommen. Das Urheber und Nutzungsrecht liegt ausschließlich bei Marcus Locher und/oder dem Bodypainting Künstler bzw. Event-Veranstalter. Alle Aufnahmen sind ausschließlich zu nicht kommerziellen Zwecken aufgenommen und werden ausschließlich nicht kommerziell verwendet. Ein Link oder Trackback auf diesen Beitrag oder blog.magistus.de ist selbstverständlich sehr gerne gestattet.
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All photos are copyright by Marcus Locher, the painter and/or the event organizer. No distribution allowed with out permission by the rights owner! All rights reserved!
Das vergangene Wochenende war ich auf der grandiosen Elf Fantasy Fair Haarzuilens und bin noch immer restlos begeistert. Ein gigantisches Event für Fantasy-Freunde, von Mittelalter über Manga bis zu Star Wars, alles war vertreten.
Tja, und ich hatte das große Vergnügen als Gast von Facepainting in Progress (FIP) hoch interessante und super tolle Bodypainting-Arbeiten in ihrer Entstehung und als komplettes Werk fotografieren zu dürfen.
Natürlich war es nicht das erste mal, dass ich bei einer Bodypainting-Entstehung dabei war, trotzdem fasziniert es mich immer wieder.
Um so schöner ist es dann die Gelegenheit zu haben, so nah und oftmals exklusiv dabei sein und fotografieren zu dürfen.
Hier die ersten Bilder aus meinen Shootings mit Model Tigermaus, grandios gepaintet von Farbträume:
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Die Bilder der Slideshow könne in einer etwas besseren Auflösung in meiner MK-Bodypainting-Galerie betrachtet werden!
Weitere Bilder werden in der nächsten Zeit folgen…
Anfang des Jahres hat ich das große Glück ein schon länger von mir geplantes Projekt umsetzen zu können, ein Shooting in einem Fitness-Studio.
Die Umsetzung war nicht ganz so einfach, schon allein wegen der Location. Ich wollte keines dieser super modernen High-Tech-Studios sondern eines mit Charme und noch richtig Eisen. Zudem wäre ein Shooting bei laufendem Publikums-Verkehr sehr stressig und nicht unbedingt einfach zu bewerkstelligen.
Um so coole, dass Rames gelungen ist, für uns ein super passendes Studio zu organisieren, in dem wir nach Lust und Laune nach „Ladenschluss“ in ruhe shooten konnten. Ganz herzlichen Dank dafür!!
Wir, Rames, Feuerblüte und ich haben das auch weidlich ausgenützt und haben eine tolle Fotostrecke hinbekommen:
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Die Bilder wurden mit mobilen Blitzen ausgeleuchtet, wobei ich darauf geachtet habe, nicht zu viel Licht rein zu hauen, da sonst die Stimmung leicht zerstört worden wäre. Eine weitere Schwierigkeit waren die vielen Spiegel im Raum. Immer wieder habe ich mich selbst auf den Bildern entdeckt, was das finden einer starken Perspektive nicht eben vereinfacht hat.
Bei der Bearbeitung habe ich bei einigen Bilder einen gewissen Old-Style-Look versucht zu schaffen, einige Bilder mit den eher helleren Outfits habe ich wiederum eher heller und klarer gestaltet.
Ach ja, und ein paar blaue Flecken vom Anecken an den Kraft-Maschinen habe ich mir auch eingefangen. Aber man muss halt Opfer bringen. 😉
Zugegebener maßen bin ich ein ziemlich fauler Strick, was das spazieren oder wandern in der Natur angeht. Nach einem guten Jahr exzessiver Studio-Foto-Arbeit merkt man dann aber doch, dass es da mehr geben muss. Und was bietet sich da mehr an, als die freie Natur, mit ihren tausend Set-Möglichkeiten zu bemühen.
So habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, wesentlich mehr On-Location und in freier Natur umzusetzen. Sehr stark geholfen bei diesem Vorsatz hat nicht zuletzt ein super tolles und schönes Outdoor-Herbst-Shooting mit Feuerblüte. Grund genug für mich, wenn auch etwas verspätet, noch ein paar Bilder aus dem Shooting hier zu präsentieren:
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Alle Bilder wurden zusätzlich mit einem Systemblitz aufgehellt. Insbesondere bei den Aufnahmen mit blauem Himmel. Andernfalls wäre der Himmel hässlich weiß geworden.
Das war es für heute. Ob ich meinen Vorsatz einhalten werde und es mehr nach draußen schaffe könnt Ihr hier im Blog verfolgen.
Ich gehöre weiß Gott nicht zu den begnadetsten, was das künstlerische Arbeiten mit den Händen an geht. Bei mir muss immer irgend was technisches dazwischen sein, z.B. eine Kamera.
Nichts desto trotz habe ich mir schon vor über einem Jahr vorgenommen, mal ein Shooting mit Blattgold umzusetzen. Mich hat bei den Bildern die ich bisher gesehen habe, immer der Kontrast der Haut zum glänzenden, scheinenden und metallischen, dennoch edlen Look des Goldes fasziniert.
Meine Befürchtungen von wegen Bezahlbarkeit des Blattgoldes hat sich schnell in Luft aufgelöst. Bei eBay gibt es diverse Anbieter, die 100 Blätter zu Preisen und 20,00 EUR anbieten (http://bit.ly/99Qzeb).
Bleibt die Frage, wie man die Gold-Blätter auf die Haut aufträgt, so dass das Gold auch an Ort und Stelle haften bleibt. Allgemein wird hier die Verwendung von Ölen, Salben oder Lotions empfohlen. Erste Tests haben bei mir gezeigt, dass die meisten Öle und Lotions zu schnell einziehen und auf der Haut nicht lange genug sichtbar sind. Ersteres lässt das Gold wieder zu schnell abfallen und das zweite führt dazu, dass man das Gold nicht präzise genug aufbringen kann.
Meine Empfehlung ist die Verwendung von ganz normaler Nivea-Creme. Diese hat den Vorteil, dass sie durch die weiße Farbe relativ lange gut zu sehen ist und dass sie nicht schnell einzieht. Zudem ist sie Hautverträglich, riecht nicht unangenehm und jeder hat sie. Wichtig ist dabei nur, nicht zu großflächig aufzutragen. Das hätte zur Folge, dass nachher nicht vom Gold bedeckte Flächen auf den Fotos unschön glänzen oder sogar noch weiße Flächen darstellen.
Die Verarbeitung ist dann etwas kniffliger, zumindest bei so ungeschickten Fingern wie ich sie habe. Da die Blätter logischer weise hauchdünn sind, reißen sie entsprechend schnell, schlagen übereinander, wehen weg o.ä. Nach ein paar Tests und etwas Übung lässt sich das aber ganz gut in den Griff bekommen. Um ein nicht unerhebliches Maß an Ausschuss wird man aber nicht herum kommen.
Man trägt also die Creme immer schrittweise auf den Flächen auf,die man mit Gold bedecken will. Anschließen das Gold-Blatt einfach nur auflegen, evtl. ganz leicht mit einem Tuch nachtupfen. Vorsicht! Nichts klebendes an den Fingern haben, sonst hat man das Gold gleich wieder ab. Also, immer nach dem auftragen der Creme gut die Finger abwischen!
So hangelt man sich dann immer weiter vor, bis man alle Flächen die man bedecken möchte, bedeckt sind. Ich persönlich finde einen Maßvollen Einsatz des Goldes sehr ansprechend und stehe sowieso auf High-Key-Fotos, weshalb ich dann mein erstes Blattgold-„Werk“ mit dem ich zurieden war, in High-Key umgesetzt habe. Dabei wurde das Bild entsättigt und nur das Blattgold hat eine gewisse goldfarbige Tonung behalten. Aber das ist natürlich absolute Geschmackssache.
Hier mal das fertige „Gesamtprodukt“:
Golden Nude-Art -- by Magistus Fotografie
Neben den rein technischen, oben beschriebenen Aspekten ist hier auch nicht zu vernachlässigen, dass das Gold auf einen Menschen aufgebracht wird. Man sollte also unbedingt vorher mit dem Model die Details absprechen, auch, dass man selbst, oder wenn vorhanden vielleicht ein/e Visagist/in, das Gold mit den Händen aufbringen muss. Das heißt, gegen jede sonst übliche Regel, dass man das Model bei einem Shooting nicht anzufassen hat, ist dies hier notwendig.
Zudem bedeutet es auch für das Model, eine Stunde oder länger relativ still dastehen und ruhig halten zu müssen. Das ist nicht immer ganz leicht und sollte deshalb ebenfalls vorher bei der Auswahl des Models berücksichtigt werden.
Ich hatte hier das große Glück, mit einem sehr erfahrenen Bodypainting-Model arbeiten zu dürfen, was die gesamte Sache natürlich erheblich erleichtert hat.
So, ich hoffe ich konnte ein paar interessante Hinweise liefern und wünsche viel Spass, wenn der ein oder andere Leser es vielleicht selbst mal ausprobiert!
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