Software: Adobe kündigt Photoshop Elements 6 für den Mac an – Programmvorstellung auf der Macworld

Pressemitteilung Adobe:

Bildbearbeitungssoftware für Hobby-Fotografen vereint Leistungsfähigkeit und einfache Bedienung

München, 10. Januar 2008 — Adobe Systems hat heute Adobe Photoshop Elements 6 für Macintosh
angekündigt. Die Software ist voraussichtlich zu Beginn des 2. Quartals 2008 verfügbar und kann ab sofort
im Adobe Store unter http://www.adobe.com/go/gntray_store_de vorbestellt werden. Photoshop Elements
6 für Mac kombiniert Leistungsfähigkeit mit einfacher Bedienung, Einsteiger und fortgeschrittene
Anwender holen so das Beste aus ihren digitalen Fotos heraus. Adobe zeigt die neuen Funktionen des
Produkts vom 14. bis 17. Januar 2008 auf der Macworld Conference & Expo in San Francisco.

„Wir freuen uns, den Besuchern der Macworld die neue Version von Photoshop Elements für Macintosh
präsentieren zu können“, so John Loiacono, Senior Vice President Creative Solutions bei Adobe. „Wir
haben uns bei dieser Version darauf konzentriert, über die Basisfunktionen hinaus zu gehen, so dass sich
das Erstellen hochwertiger Fotokreationen noch einfacher meistern lässt. Mit Photoshop Elements 6 für
Macintosh können Anwender ihre Fotos effizient verwalten und aufrufen, anspruchsvolle
Bearbeitungswerkzeuge einfach anwenden und Bilder kreativ präsentieren.“

Fotos von der besten Seite zeigen

Anwender können mit Photoshop Elements 6 für Macintosh schnell und einfach die gewünschten
Ergebnisse erzielen. Mit der neuen Photomerge-Technologie lassen sich die Herausforderungen des
perfekten Gruppenfotos meistern, indem mühelos die besten Gesichtsausdrücke und Körperhaltungen aus
einer Vielzahl von Aufnahmen zu einem einzigen Gruppenbild kombiniert werden können. Das neue
Schnellauswahl-Werkzeug erleichtert das gezielte Auswählen einzelner Bildbereiche. Vom Anfänger bis
zum Experten – für jedes Niveau gibt es die Möglichkeit, aus einem von drei Bearbeitungsmodi
auszuwählen. Im „geführten“ Modus wird der Anwender Schritt für Schritt durch den Ablauf des
Retuschierens und Optimierens von Fotos geleitet. Durch eine übersichtlichere Oberfläche, die das Foto in
den Mittelpunkt rückt, erleichtert Photoshop Elements 6 das Bearbeiten digitaler Bilder. Neue
Registerkarten ermöglichen zudem den einfachen Zugriff auf die vielen Funktionen des Programms. Zu den
weiteren Neuerungen zählt ein verbessertes Werkzeug zur Umwandlung von Farbfotos in eine von vielen
Schwarz-Weiß-Varianten.

Photoshop Elements 6 für Macintosh bietet kreative Möglichkeiten, um mit Bildern lustige und
unterhaltsame Geschichten zu erzählen. Mit individuell anpassbaren Layouts lassen sich Albumseiten,
Fotobücher und Grußkarten erstellen, Fotos auf CD/DVD brennen und ohne Vorkenntnisse wirkungsvoll
präsentieren. Darüber hinaus ist es möglich, Abzüge von Fotos zu bestellen, persönliche Online-Alben zu
gestalten und im Web zu veröffentlichen oder Fotokreationen in einem digitalen Bilderrahmen zu
präsentieren.

Preise und Verfügbarkeit

Adobe Photoshop Elements 6 für Macintosh wird auf Leopard (Mac OS X, Version 10.5) sowie auf allen
Vorgängerversionen von Mac OS X ab Version 10.4.8 laufen. Vorbestellungen sind ab sofort unter
http://www.adobe.com/go/gntray_store_de möglich. Photoshop Elements 6 für Macintosh wird rund 95 Euro kosten. Nach Verfügbarkeit wird die Software auch bei Amazon.de und in Apple Stores erhältlich sein.
Informationen zu Upgrade-Möglichkeiten und Support sind unter
http://www.adobe.com/de/products/photoshopelmac/ abrufbar.

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Technik: RAW-Bearbeitung

Nach dem ich jetzt bereits seit gut einem halben Jahr Besitzer von Adobe Lightroom bin und vom Programm und dessen Möglichkeiten überzeugt bin, gibt es für mich noch weniger Gründe, meine Fotos nicht in RAW zu fotografieren.

Mit Bildern im RAW-Format (bei Nikon NEF) hat der Fotograf auch im Nachgang einfach weit mehr Möglichkeiten seine Bilder zu beeinflussen und wirklich „zu entwickeln“.

Hat man den falschen Weissabgleich eingestellt oder die Automatik hat versagt, in RAW kein Problem, der Weissabgleich kann im Nachhinein, also bei der Entwicklung, eingestellt werde. Ist das Bilder etwas zu dunkel geraten, kein Problem, um die drei Blenden sind immer noch drin. Und hier könnte man noch ewig weitermachen.

In der Vergangenheit hat mich natürlich ganz klar gestört, dass ich meine Bilder nicht direkt anschauen konnte und die RAW-Bearbeitung immer vorher erfolgen musste. Spätestens mit Lightroom oder ähnlichen Programmen gilt das aber nicht mehr. Lightroom zeigt die RAW-Bilder in fast der gleichen Geschwindigkeit an wie JPEGs und über nimmt eine erste Vorverarbeitung (wenn das gewünscht wird).
Und als Mac-User kommt natürlich noch hinzu, dass Mac OS 10.4 RAWs direkt unterstützt, man diese also sogar mit dem normalen Viewer anschauen kann.

Eine schöne Zusammenfassung zu den ersten wichtigen Schritten in Lightroom findet man bei Schroeder Photography.

O.K., es gibt auch Nachteile, die Bilder sind natürlich ein gutes Stück größer, bei meiner Nikon D300 um die 13 MB bei verlustfreier NEF-Komprimierung. Trotzdem, das nehme ich bei den heutigen CF-Card-Preisen in Kauf.

Der Größte Nachteil ist meiner Meinung nach der nicht vorhandene RAW-Standard, sprich alle Kamera-Hersteller haben ihre eigenen Formate (oft sogar von Kamera zu Kamera unterschiedliche). Dabei kann es natürlich leicht zu inkompatibilitäten , spezielle in der Zukunft bei „alten“ Bilder kommen. Aus diesem Grund unterstützte ich die OpenRAW-Initiative, in der Hoffnung, dass sich das eben beschriebene Problem in der Zukunft erledigt haben wird.

Bei Wikipedia gibt es auch einen ausführlichen Artikel zum Thema Rohdatenformat in der Fotografie.

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Software: Footagehead — Genialer Bildbetrachter für Mac

Schon länger in meiner Software-Liste möchte ich dennoch gesondert auf Footagehead hinweisen.

Dabei handelt es sich um einen kleinen, sehr schnellen Bildbetrachter für den Mac mit Spotlight-Unterstützung und der Möglichkeit sogar auf Web-Pages in Bildern zu surfen.

Footagehead

Der Support ist wirklich super und man merkt, dass der Entwickler noch voll dahinter steht. Footagehead ist Freeware, um eine Spende wird natürlich trotzdem gebeten.

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Software rund um die Fotografie

Die folgende Software (hauptsächlich für Mac OS X) kann ich aus eigener Erfahrung jedem empfehlen:

Kommerzielle Software (mit Links zu Amazon.de):

Freeware / Shareware:

Mit den genannten Programmen kann ich meinen persönlichen Workflow ideal abbilden und war bis jetzt immer sehr zufrieden. Natürlich nutze ich auch die Mac-eigenen Bordmittel wie die Vorschau oder Spotlight, iPhoto allerdings so gut wie überhaupt nicht. Fragen? Fragen!