Das erste Shooting mit Magnolia…

Magnolia Close-Up

… war auf Anhieb der Hammer! Und ich konnte meine Vorliebe für High- und Color-Key Bilder voll ausleben.

So sind dann auch richtig geile Bilder entstanden, bei denen ich zuerst befürchtet hatte, dass sie im Kitsch enden werden. Insbesondere, als der Wunsch aufkam, doch mit Engelsflügeln zu shooten. Aber o.k., dachte ich, tust Du halten den Gefallen. Und was soll ich sagen, ist ein geiles Bild geworden, ebenso wie einige tolle sexy Jeans-Fashion-Aufnahmen und sehr coole Portrait-Close-Ups.

Eines meiner derzeitigen Favorites überhaupt z.B.:

An Angel
an Angel - © by Magistus

Und eben noch viele andere sehr geile Bilder:

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Mehr Bilder, auch aus anderen Shootings mit der wunderbaren Magnolia findet man auf meiner SC in der Model-Kartei!

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Me, Myself and I

Attack by the Swamp Monster - Painting by Farbtraeume.com

Ne, Ne, keine Sorge, es zieht mich nicht vor die Kamera, ich bleibe lieber dahinter!

Da ich aber ein Verfechter davon bin, dass auch Fotografen in ihren Profilen bzw. Sedcards z.B. in der Model-Kartei ein Bild von sich selbst rein stellen sollten, habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, hin und wieder vor die Kamera zu hüpfen oder auch mal ein Making-Of einzustellen.

Ich bin der Überzeugung, dass es gerade den Modellen gegenüber nur fair ist, wenn auch sie sehen, mit wem sie bei einem Shooting zusammen arbeiten werden. Mal ganz davon abgesehen, dass ich mir auch selbst Gesichter besser merken kann als Namen und deshalb auch immer froh bin, auf einer Fotografen-Sedcard nicht irgend ein Model-Bild sonder wirklich den Fotografen zu sehen.

Zusätzlich bin ich aber auch der Meinung, dass es keinem Fotografen schadet, selbst mal bei einem Shooting vor der Kamera zustehen. Nur so lernt man zu schätzen, was für eine Arbeit Modelle leisten und wie schwierig es ist, vor der Kamera einen guten Eindruck zu machen.

Im Übrigen durfte ich so auch mal ein Facepainting inkl. SFX ausprobieren, den Ork seht ihr in der Slide-Show, und es war eine sehr cool, interessant aber auch anstrengende Erfahrung.

Aber was schreibe ich, hier einfach mal ein paar Bilder mit mir, mir selbt und …..  🙂

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Wie schaut es bei Euch anderen Fotografen aus, habt ihr auch coole, lustige oder seriöse Bilder von Euch online?

Das Shooting mit Lia inkl. Wow-Effekt

Free Fight - Close-Up Portrait

Kennt Ihr das? Ihr shootet, seit mit den Ergebnissen zufrieden, kommt nach Hause, sichtet die Ergebnisse und habt bei einem Bild dann den absoluten WOW-Effekt.

Ich habe das immer mal wieder und bei meinem Shooting im Oktober letzten Jahres hatte ich so einen Effekt mit diesem Portrait:

Lia Blue - Close-Up Portrait - Nude
Lia Blue - © by Magistus

Wie Ihr im Titel-Bild dieses Posts seht, gefallen mir natürlich auch noch andere Bilder aus diesem Shooting, deshalb hier mal noch eine Slideshow mit einigen weiteren Bildern.

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Weitere Bilder aus anderen Shootings mit Lia gibt es auch auf meiner SedCard in der Model-Kartei.

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Elf Fantasy Fair Haarzuilens – The Gallery

Wie bereits am Montag geschrieben, habe ich ein super cooles Wochenende in Haarzuilens auf der Elf Fantasy Fair verbracht. Neben den bereits geposteten 5 Bildern sind natürlich noch viel mehr sehr coole Bilder entstanden, die ich heute einfach mal vorstellen möchte:

Photos by:

  • Magistus.de Fotografie

Paintings by:

Vielen Dank an alle Künstler, Facepainting in Progress (FIP), alle Modelle und nicht zuletzt an die Elf Fantasy Fair!!

Die in diesem Post gezeigten Bilder wurde von Marcus Locher aufgenommen. Das Urheber und Nutzungsrecht liegt ausschließlich bei Marcus Locher und/oder dem Bodypainting Künstler bzw. Event-Veranstalter. Alle Aufnahmen sind ausschließlich zu nicht kommerziellen Zwecken aufgenommen und werden ausschließlich nicht kommerziell verwendet. Ein Link oder Trackback auf diesen Beitrag oder blog.magistus.de ist selbstverständlich sehr gerne gestattet.

All photos are copyright by Marcus Locher, the painter and/or the event organizer. No distribution allowed with out permission by the rights owner! All rights reserved!

Ja, o.k., ich bin käuflich…. für ein cooles Shirt

So mancher der mich kennt, ist sich bewusst, dass ich in mancher Beziehung schon ein ziemlicher Nerd bin, das betrifft meine Online-Sucht aber auch nicht zu letzt mein Spaß am Fantasy-Rollenspiel.

Tja, und da hat mich dann 3Dsupply auf dem käuflichen Fuß erwischt. Denn mit der Aktion shirt4link bekommt man ein T-Shirt im Austausch zu einem Link auf deren Seite.

Zu erst dachte ich, „was für ein Quatsch“ bis ich dann einige der coolen Gamer-Shirts gesehen habe. Na ja, und das hier hätte ich schon sehr gerne:

Und einige zusätzliche super witzige Motive gibt’s da leider auch noch, weshalb ich befürchte, dass ich verdammt nochmal auch noch Geld ausgeben werde.

Also, nichts für ungut für die Werbung hier, finde die Idee geil und mache deshalb mit. 🙂

Erste Bilder von der Elf Fantasy Fair in Holland

Das vergangene Wochenende war ich auf der grandiosen Elf Fantasy Fair Haarzuilens und bin noch immer restlos begeistert. Ein gigantisches Event für Fantasy-Freunde, von Mittelalter über Manga bis zu Star Wars, alles war vertreten.

Tja, und ich hatte das große Vergnügen als Gast von Facepainting in Progress (FIP) hoch interessante und super tolle Bodypainting-Arbeiten in ihrer Entstehung und als komplettes Werk fotografieren zu dürfen.

Natürlich war es nicht das erste mal, dass ich bei einer Bodypainting-Entstehung dabei war, trotzdem fasziniert es mich immer wieder.

Um so schöner ist es dann die Gelegenheit zu haben, so nah und oftmals exklusiv dabei sein und fotografieren zu dürfen.

Hier die ersten Bilder aus meinen Shootings mit Model Tigermaus, grandios gepaintet von Farbträume:

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Die Bilder der Slideshow könne in einer etwas besseren Auflösung in meiner MK-Bodypainting-Galerie betrachtet werden!

Weitere Bilder werden in der nächsten Zeit folgen…

Warum ich Fremd-Bildbearbeitung nicht mag

Magistus Emoticons Quer

Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung ob ich kleinlich, eifersüchtig oder schlicht kindisch bin. Aber wie auch immer, ich mag es einfach nicht, dass meine Bilder von jemand anderem als mir selber bearbeitet wird. Besonders komisch und unbefriedigend ist es insbesondere dann, wenn jemand das Bild bearbeitet, der bei der Entstehung nicht eingebunden, geschweige denn dabei war.

Nicht, dass ich sorge hätte, dass ein fremder Bildbearbeiter schlechte Arbeit machen würde. Da gibt es viele, viele Bearbeitungskünstler die zehn mal besser sind als ich und tolle, beeindruckende Arbeit leisten. Beeindruckender als ich im Moment in der Lage wäre es auch nur im Ansatz zu leisten.

Was mich stört, ist ein Gefühl, als würde sich jemand in „mein“ Bild einmischen. Das Gefühl ist schwer zu beschreiben, ich denke, man könnte es am ehesten mit einem Maler vergleichen. Ich denke es gibt für einen Maler, der sein Herzblut in ein Bild gesteckt hat, nicht schlimmeres, als würde ein andere Künstler damit beauftragt, das von ihm gemalte Bild noch etwas zu ändern, zu verfeiner oder zu verschönen. Denn entweder ist es das Bild des Malers oder nicht, dazwischen gibt es eigentlich nichts.

Versteht mich jetzt nicht falsch, gerade in der People-Fotografie ist ein Foto immer Team-Arbeit. Also eine Gemeinschaftsproduktion in der das Model, eine Visagistin und der Fotograf gemeinsam ein Bild kreieren. Sie sind es, die das Bild malen, niemand sonst.

Ich denke, dass ich deshalb auch kein Problem habe, wenn ein Bild von vorn herein für eine Fremdbearbeitung, z.B. für einen Flyer, bestimmt war. Das Team ist dann von vorn herein um den Designer erweitert, er ist Teil der Produktion und an der Gestaltung von vorn herein beteiligt. Ähnliches gilt auch, wenn sich das Model selbst an einer Bearbeitung versuchen möchte, auch da ist mein Unbehagen relativ gering.

Ich kenne Foto-Kollegen, die froh sind, wenn jemand anderes ihre Bilder bearbeitet. Ich kann das einerseits nach vollziehen, schließlich kostet die Bildbearbeitung viel Zeit und macht nicht jedem viel Spaß (was auch bei mir lange der Fall war).

Seit ich jetzt aber auch mein Faible für die Bildbearbeitung entdeckt habe, bemühe ich mich, die Bearbeitung selbst durchzuführen und habe einen entsprechenden Abschnitt jetzt auch in meinen Model-Release aufgenommen.

Was meint Ihr? Wie geht es Euch dabei?

On-Location Shooting im Fitness-Studio

Anfang des Jahres hat ich das große Glück ein schon länger von mir geplantes Projekt umsetzen zu können, ein Shooting in einem Fitness-Studio.

Die Umsetzung war nicht ganz so einfach, schon allein wegen der Location. Ich wollte keines dieser super modernen High-Tech-Studios sondern eines mit Charme und noch richtig Eisen. Zudem wäre ein Shooting bei laufendem Publikums-Verkehr sehr stressig und nicht unbedingt einfach zu bewerkstelligen.

Um so coole, dass Rames gelungen ist, für uns ein super passendes Studio zu organisieren, in dem wir nach Lust und Laune nach „Ladenschluss“ in ruhe shooten konnten. Ganz herzlichen Dank dafür!!

Wir, Rames, Feuerblüte und ich haben das auch weidlich ausgenützt und haben eine tolle Fotostrecke hinbekommen:

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Die Bilder wurden mit mobilen Blitzen ausgeleuchtet, wobei ich darauf geachtet habe, nicht zu viel Licht rein zu hauen, da sonst die Stimmung leicht zerstört worden wäre. Eine weitere Schwierigkeit waren die vielen Spiegel im Raum. Immer wieder habe ich mich selbst auf den Bildern entdeckt, was das finden einer starken Perspektive nicht eben vereinfacht hat.

Bei der Bearbeitung habe ich bei einigen Bilder einen gewissen Old-Style-Look versucht zu schaffen, einige Bilder mit den eher helleren Outfits habe ich wiederum eher heller und klarer gestaltet.

Ach ja, und ein paar blaue Flecken vom Anecken an den Kraft-Maschinen habe ich mir auch eingefangen. Aber man muss halt Opfer bringen. 😉

Habe meine Bilder bei Facebook gelöscht

Magistus Emoticons Quer

Auf Grund einer aktuell laufenden Diskussion über Facebook, „Facebook ist erschreckend„,  in der Model-Kartei habe ich mir mal die „Erklärung der Rechte und Pflichten“ bei Facebook genauer angeschaut.

Und in der Tat räume ich nach meiner Interpretation Facebook die weltweiten Nutzungsrechte an meinem Content ein, sobald ich was auf Facebook gepostet oder hochgeladen habe. Das bedeutet also theoretisch, ob das auch praktisch ausgenutzt wird, kann ich nicht sagen, dass meine auf Facebook hoch geladenen People-Fotografien von Facebook auch für kommerzielle Anwendungen genutzt werden dürfte. Das ganze übrigens natürlich unentgeltlich.

Da ich in fast allen meinen TfP-Verträgen eine kommerzielle Nutzung ausgeschlossen habe könnte ich hier bei einer Nutzung von Facebook tatsächlich zu Problemen kommen. Mal ganz davon abgesehen, dass ich überhaupt nicht möchte, dass Facebook meine Bilder nutzt, ob nun unentgeltlich oder nicht.

Die Konsequenz war deshalb heute, dass ich fast alle Bilder aus Shootings bei Facebook gelöscht habe. Freunde auf Facebook haben ja ohne weiteres die Möglichkeit hier oder auch auf meine MK-Sedcard aktuelle Bilder anzuschauen.

Außerdem werde ich das ein oder andere Bild zukünftig einfach per Link bei Facebook posten. Damit erreiche ich, dass Freunde über neue Bilder informiert werden, ich aber gleichzeitig nicht Bilder in die Fänge von Facebook geben muss.

Nicht falsch verstehen, ich finde Facebook nach wie vor cool zum Kontakt halten mit alten, aktuellen und neuen Freunden, nur muss man wohl einfach genauer hinschauen. Das ist traurig, ist aber wohl leider nicht zu vermeiden.

Wie steht Ihr zu diesem Thema? Habt Ihr Bilder bei Facebook veröffentlicht oder verlinkt Ihr Bilder lieber?

Mein Faible für High/Color-Key

Ich kann nicht genau sagen, was es ist, das mich an High-Key Fotografie fasziniert, Fakt ist aber, dass ich sie sehr cool fand und in letzter Zeit sehr viele davon gemacht habe.

Was aber ist ein High-Key eigentlich. Wie üblich gibt es da Definitionen wie Sand am mehr. Für mich ist ein High-Key ein Bild, in dem mit sehr wenig Kontrast zum, oftmals weißen Hintergrund gearbeitet wird, der die Struktur des abgelichteten Objekts bzw. bei mir in der People-Fotografie die Haut des Models, sehr weich erscheinen lässt und sich sich am Grade des gerade noch nicht verschmelzens mit dem Hintergrund bewegt. Wichtig ist, dass noch immer die Figur, die Körperlandschaft erkennbar sein muss.

oft sind High-Keys stark entsättigt oder komplett in Schwarz/Weiß. Ein Akzent kann aber sein, ein bestimmten Teil des Bildes heraus zu stellen, in dem man ihn in Farbe belässt, z.B. die Lippen, eine Kette oder auch nur die Augen. Dann befinden wir uns beim Color-Key.

Eine etwas fachgerechtere Definition im fotografischen Sinne gibt es z.B. bei Wikipedia.

Theorie hin oder her, hier ein paar Beispiele aus meinen aktuellen High/Color-Key Shootings:

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Eigentlich sind alle diese Aufnahme mit dem fast gleichen Studio-Set entstanden:

PhotoDiagram High-Key - Professionalsnapshots.com
PhotoDiagram High-Key - Professionalsnapshots.com

Wie im Diagramm (online erstellt bei Professionalsnapshots) zu sehen, ist es wichtig, den weißen Hintergrund selbst möglichst gleichmäßig auszuleuchten. Das Model sollte nicht von diesen Hintergrund-Blitzen angestrahlt werden. Das Model selbst wird sehr flächig mit einer großen Oktobox o.ä. ausgeleuchet. Man kann dabei ca. 2 Blenden überbelichten, je nach dem, wie viel Spielraum man sich später bei der Bildbearbeitung geben möchte.

Wer selbst Interesse an High-Key-Fotografie hat und Mitglied der Model-Kartei ist, findet dort eine entsprechende Gruppe zum Thema High- und Color-Key Fotografie.

Bei Fragen, einfach fragen….. 🙂

Magistus goes Outdoor

Bed of Nature

Zugegebener maßen bin ich ein ziemlich fauler Strick, was das spazieren oder wandern in der Natur angeht. Nach einem guten Jahr exzessiver Studio-Foto-Arbeit merkt man dann aber doch, dass es da mehr geben muss. Und was bietet sich da mehr an, als die freie Natur, mit ihren tausend Set-Möglichkeiten zu bemühen.

So habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, wesentlich mehr On-Location und in freier Natur umzusetzen. Sehr stark geholfen bei diesem Vorsatz hat nicht zuletzt ein super tolles und schönes Outdoor-Herbst-Shooting mit Feuerblüte. Grund genug für mich, wenn auch etwas verspätet, noch ein paar Bilder aus dem Shooting hier zu präsentieren:

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Alle Bilder wurden zusätzlich mit einem Systemblitz aufgehellt. Insbesondere bei den Aufnahmen mit blauem Himmel. Andernfalls wäre der Himmel hässlich weiß geworden.

Das war es für heute. Ob ich meinen Vorsatz einhalten werde und es mehr nach draußen schaffe könnt Ihr hier im Blog verfolgen.

Akt-Shooting mit Blattgold – Ein Erfahrungsbericht

Golden Nude-Art -- by Magistus Fotografie

Ich gehöre weiß Gott nicht zu den begnadetsten, was das künstlerische Arbeiten mit den Händen an geht. Bei mir muss immer irgend was technisches dazwischen sein, z.B. eine Kamera.

Nichts desto trotz habe ich mir schon vor über einem Jahr vorgenommen, mal ein Shooting mit Blattgold umzusetzen. Mich hat bei den Bildern die ich bisher gesehen habe, immer der Kontrast der Haut zum glänzenden, scheinenden und metallischen, dennoch edlen Look des Goldes fasziniert.

Meine Befürchtungen von wegen Bezahlbarkeit des Blattgoldes hat sich schnell in Luft aufgelöst. Bei eBay gibt es diverse Anbieter, die 100 Blätter zu Preisen und 20,00 EUR anbieten (http://bit.ly/99Qzeb).

Bleibt die Frage, wie man die Gold-Blätter auf die Haut aufträgt, so dass das Gold auch an Ort und Stelle haften bleibt. Allgemein wird hier die Verwendung von Ölen, Salben oder Lotions empfohlen. Erste Tests haben bei mir gezeigt, dass die meisten Öle und Lotions zu schnell einziehen und auf der Haut nicht lange genug sichtbar sind. Ersteres lässt das Gold wieder zu schnell abfallen und das zweite führt dazu, dass man das Gold nicht präzise genug aufbringen kann.

Meine Empfehlung ist die Verwendung von ganz normaler Nivea-Creme. Diese hat den Vorteil, dass sie durch die weiße Farbe relativ lange gut zu sehen ist und dass sie nicht schnell einzieht. Zudem ist sie Hautverträglich, riecht nicht unangenehm und jeder hat sie. Wichtig ist dabei nur, nicht zu großflächig aufzutragen. Das hätte zur Folge, dass nachher nicht vom Gold bedeckte Flächen auf den Fotos unschön glänzen oder sogar noch weiße Flächen darstellen.

Die Verarbeitung ist dann etwas kniffliger, zumindest bei so ungeschickten Fingern wie ich sie habe. Da die Blätter logischer weise hauchdünn sind, reißen sie entsprechend schnell, schlagen übereinander, wehen weg o.ä. Nach ein paar Tests und etwas Übung lässt sich das aber ganz gut in den Griff bekommen. Um ein nicht unerhebliches Maß an Ausschuss wird man aber nicht herum kommen.

Man trägt also die Creme immer schrittweise auf den Flächen auf,die man mit Gold bedecken will. Anschließen das Gold-Blatt einfach nur auflegen, evtl. ganz leicht mit einem Tuch nachtupfen. Vorsicht! Nichts klebendes an den Fingern haben, sonst hat man das Gold gleich wieder ab. Also, immer nach dem auftragen der Creme gut die Finger abwischen!

So hangelt man sich dann immer weiter vor, bis man alle Flächen die man bedecken möchte, bedeckt sind. Ich persönlich finde einen Maßvollen Einsatz des Goldes sehr ansprechend und stehe sowieso auf High-Key-Fotos, weshalb ich dann mein erstes Blattgold-„Werk“ mit dem ich zurieden war, in High-Key umgesetzt habe. Dabei wurde das Bild entsättigt und nur das Blattgold hat eine gewisse goldfarbige Tonung behalten. Aber das ist natürlich absolute Geschmackssache.

Hier mal das fertige „Gesamtprodukt“:

Golden Nude-Art -- by Magistus Fotografie
Golden Nude-Art -- by Magistus Fotografie

Neben den rein technischen, oben beschriebenen Aspekten ist hier auch nicht zu vernachlässigen, dass das Gold auf einen Menschen aufgebracht wird. Man sollte also unbedingt vorher mit dem Model die Details absprechen, auch, dass man selbst, oder wenn vorhanden vielleicht ein/e Visagist/in, das Gold mit den Händen aufbringen muss. Das heißt, gegen jede sonst übliche Regel, dass man das Model bei einem Shooting nicht anzufassen hat, ist dies hier notwendig.

Zudem bedeutet es auch für das Model, eine Stunde oder länger relativ still dastehen und ruhig halten zu müssen. Das ist nicht immer ganz leicht und sollte deshalb ebenfalls vorher bei der Auswahl des Models berücksichtigt werden.

Ich hatte hier das große Glück, mit einem sehr erfahrenen Bodypainting-Model arbeiten zu dürfen, was die gesamte Sache natürlich erheblich erleichtert hat.

So, ich hoffe ich konnte ein paar interessante Hinweise liefern und wünsche viel Spass, wenn der ein oder andere Leser es vielleicht selbst mal ausprobiert!