Ein weiteres Bild aus der umwerfenden Erotic-Jeans-Serie mit „meinen“ zwei wunderbaren Modellen Feuerblüte und Rames.
Einmal mehr, vielen lieben Dank für die immer wieder geniale Zusammenarbeit!
Das Bild ist übrigens mit einem Striplight von vorne rechts beleuchtet worden. Ein weiteres Striplight hat von links leicht den Schatten aufgehellt, damit der nicht zu intensiv wird.
Hier habe ich ein weiteres Mal mit zwei Striplights fast komplett links und rechts in einer Linie mit Model Lia gearbeitet. Dadurch ergeben sich extrem symmetrische Schatten, welche die Muskel-Struktur besonders betonen.
Ich poste schon länger wesentlich sensibler Aktbilder im Blog, einfach um die klassischen Leacher und Bildchen-Downloader nicht all zu sehr anzuziehen.
Ebenso verfahre ich mit meinem Akt & Dessous Portfolio. Seit einiger Zeit findet nan dort im Portfolio „nur“ noch eine Collage der aktuellen Dessous- und Aktfotos als Collage, in der die eigentlichen Bilder doch sehr klein gehalten sind.
Jetzt war es mal wieder an der Zeit, die Collage zu aktualisieren. Deshalb im Portfolio als auch hier die neue Collage:
Die aktuellsten Bilder findet man immer auf meiner Sedcard bei Modelkartei.de, Aktfotos oftmals allerdings nur sichtbar für Mitglieder der MK die über 18 sind.
Treibt man sich ne Zeit in der Foto-Szene rum, hört man immer wieder von einem coolen Stil oder „Hej, das ist ja voll im Stil von …“. Ich selbst begeistere mich auch oft für einen bestimmten Stil, lobe einen Stil oder finde einen anderen langweilig.
Was aber ist ein Stil? Für mich ist ein Foto-Stil eine bestimmte Art das Licht zu setzten/verwenden, bestimmte Perspektiven zu nutzen, besondere Accessoires zu verwenden und nicht zuletzt wie die Bilder bearbeitet und präsentiert werden. Dieses Gesamtpaket macht für mich einen Stil aus, egal ob ein guter oder schlechter.
Soweit so gut, jetzt frage ich mich aber immer wieder, muss man sowas haben? Benötige ich meinen eigenenStil? Und wenn ja, muss ich besonders darauf hin arbeiten oder ergibt sich das von selbst?
Ich kann diese Fragen nicht allgemein gültig beantworten, ich für mich habe aber entschieden, dass ich nicht gezielt auf einen Stil hinarbeite und mich auch nicht festlegen möchte. Ich bin, vielleicht noch, zu neugierig, um mein fotografisches Schaffen einer bestimmten Art des fotografierens und bearbeitens zu unterwerfen.
Das mag wenig professionell sein, aber was soll’s, ich mache das ja auch zum Spaß.
Nichts desto trotz, in der Zwischenzeit hat sich bei mir, wirklich unbewusst und einfach nur, weil es mir im Moment gefällt, eine gewisse Art der High-Key-Fotografie entwickelt, die vor kurzem jemand als Stil bezeichnet hat. Von dieser Bezeichnung war ich dann doch so überrascht, dass es mich zu diesem Artikel bewogen hat.
Bleibt es dabei? Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung. Es gefällt mir derzeit sehr gut, aber es kann sein, dass ich demnächst wieder auf eine andere Bearbeitung umschwenke. Man wird sehen!
Eine Auswahl des gleichen „Magistus-Stils“ als Slideshow:
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Wie ist das bei Euch? Habt Ihr einen bestimmten Stil und wenn ja, wie fest haltet Ihr Euch daran?
Im vergangenen Jahr hatte ich eine Dirty-Style Phase. Soll meinen, ich habe eine ganze Reihe eher erotischer Low-Key-Bilder mit einem Dirty/Schmutz-Look fotografiert. Warum?
Gute Frage! Genau kann ich es nicht sagen, es hat, zumindest für mich, eine erotische Anziehungskraft die schwer an was bestimmten fest zu machen ist. Es mag der Glanz der Haut sein, evtl. auch der eher toughe Gesamteindruck eines sehr hübschen Models in schmutzigen Klamotten. Wie dem auch sei, es scheint, als würden die Bilder nicht nur mich reizen. Warum sonst würde ich immer wieder von anderen Fotografen UND auch Modellen darauf angesprochen werden, wie ich die Bilder gemacht habe.
Tatsächlich ist das kein all zu großes Hexenwerk. Die Hauptarbeit hat hier eigentlich das Model, nicht zuletzt, weil sich das Model überwinden muss, sich mit Schmutz zu „verunstalten“.
Was verwende ich um den Dirty-Look zu erzeugen?
Nach einige Experimenten mit Tarnstiften der Bundeswehr und mit Heilerde aus der Apotheke bin ich bei Asche hängen geblieben. Ja, ganz normale Asche aus dem Kachelofen meiner Eltern. Ich rede hier von der sehr feinen, grauen Asche, nicht von Kohle. Wichtig ist, dass die Asche aus unbehandeltem Holz entstanden ist, um etwaige Chemie-Verunreinigungen auszuschließen.
Diese Asche wird dann mit Öl, Baby-Öl oder Massage-Öl verrührt und dann in der gewünschten Menge vom Model auf sich selbst aufgetragen. Je nach gewünschtem Effekt, Mut und Leidensfähigkeit des Models werden Kleider und auch Haare, auf jeden Fall aber das Gesicht mit einbezogen. Ja, auf jeden Fall das Gesicht, wenn es sich nicht nur um Bodypart-Aufnahmen handeln soll. Ist das Gesicht noch sauber und auf dem Bild zu sehen, zerstört dieser Umstand den Gesamteindruck und die Mühe war umsonst.
Licht und Studio?
Was die Lichtsetzung angeht, nutze ich meist ein Standard-Low-Key Setting mit schwarzem Hintergrund. Das ist also recht unproblematisch. Es lässt sich allerdings nicht vermeiden, dass Tropfen des Öl-Asche-Gemischs auf den Boden tropfen und so jeden Fotohintergrund ruinieren. Ich habe mir deshalb für wenig Geld im Baumark eine dicke, schwarze Teichfolie für den Boden geholt. Bei Low-Key-Bildern ist der überhaupt nicht auffällig und lässt sich perfekt reinigen.
Tja, und dann kann es los gehen mit dem Shooting. Übrigens keines wegs nur Akt. Diese Art der Dirty-Bilder eignen sich auch einwandfrei für Portraits.
Hier eine kleine Auswahl der entstandenen Bilder:
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Und Ihr, habt Ihr auch schon Bilder in dieser Richtung gemacht? Was sind Eure Tipps?
Kennt Ihr das? Ihr shootet, seit mit den Ergebnissen zufrieden, kommt nach Hause, sichtet die Ergebnisse und habt bei einem Bild dann den absoluten WOW-Effekt.
Ich habe das immer mal wieder und bei meinem Shooting im Oktober letzten Jahres hatte ich so einen Effekt mit diesem Portrait:
Wie Ihr im Titel-Bild dieses Posts seht, gefallen mir natürlich auch noch andere Bilder aus diesem Shooting, deshalb hier mal noch eine Slideshow mit einigen weiteren Bildern.
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Weitere Bilder aus anderen Shootings mit Lia gibt es auch auf meiner SedCard in der Model-Kartei.
Ich gehöre weiß Gott nicht zu den begnadetsten, was das künstlerische Arbeiten mit den Händen an geht. Bei mir muss immer irgend was technisches dazwischen sein, z.B. eine Kamera.
Nichts desto trotz habe ich mir schon vor über einem Jahr vorgenommen, mal ein Shooting mit Blattgold umzusetzen. Mich hat bei den Bildern die ich bisher gesehen habe, immer der Kontrast der Haut zum glänzenden, scheinenden und metallischen, dennoch edlen Look des Goldes fasziniert.
Meine Befürchtungen von wegen Bezahlbarkeit des Blattgoldes hat sich schnell in Luft aufgelöst. Bei eBay gibt es diverse Anbieter, die 100 Blätter zu Preisen und 20,00 EUR anbieten (http://bit.ly/99Qzeb).
Bleibt die Frage, wie man die Gold-Blätter auf die Haut aufträgt, so dass das Gold auch an Ort und Stelle haften bleibt. Allgemein wird hier die Verwendung von Ölen, Salben oder Lotions empfohlen. Erste Tests haben bei mir gezeigt, dass die meisten Öle und Lotions zu schnell einziehen und auf der Haut nicht lange genug sichtbar sind. Ersteres lässt das Gold wieder zu schnell abfallen und das zweite führt dazu, dass man das Gold nicht präzise genug aufbringen kann.
Meine Empfehlung ist die Verwendung von ganz normaler Nivea-Creme. Diese hat den Vorteil, dass sie durch die weiße Farbe relativ lange gut zu sehen ist und dass sie nicht schnell einzieht. Zudem ist sie Hautverträglich, riecht nicht unangenehm und jeder hat sie. Wichtig ist dabei nur, nicht zu großflächig aufzutragen. Das hätte zur Folge, dass nachher nicht vom Gold bedeckte Flächen auf den Fotos unschön glänzen oder sogar noch weiße Flächen darstellen.
Die Verarbeitung ist dann etwas kniffliger, zumindest bei so ungeschickten Fingern wie ich sie habe. Da die Blätter logischer weise hauchdünn sind, reißen sie entsprechend schnell, schlagen übereinander, wehen weg o.ä. Nach ein paar Tests und etwas Übung lässt sich das aber ganz gut in den Griff bekommen. Um ein nicht unerhebliches Maß an Ausschuss wird man aber nicht herum kommen.
Man trägt also die Creme immer schrittweise auf den Flächen auf,die man mit Gold bedecken will. Anschließen das Gold-Blatt einfach nur auflegen, evtl. ganz leicht mit einem Tuch nachtupfen. Vorsicht! Nichts klebendes an den Fingern haben, sonst hat man das Gold gleich wieder ab. Also, immer nach dem auftragen der Creme gut die Finger abwischen!
So hangelt man sich dann immer weiter vor, bis man alle Flächen die man bedecken möchte, bedeckt sind. Ich persönlich finde einen Maßvollen Einsatz des Goldes sehr ansprechend und stehe sowieso auf High-Key-Fotos, weshalb ich dann mein erstes Blattgold-„Werk“ mit dem ich zurieden war, in High-Key umgesetzt habe. Dabei wurde das Bild entsättigt und nur das Blattgold hat eine gewisse goldfarbige Tonung behalten. Aber das ist natürlich absolute Geschmackssache.
Hier mal das fertige „Gesamtprodukt“:
Golden Nude-Art -- by Magistus Fotografie
Neben den rein technischen, oben beschriebenen Aspekten ist hier auch nicht zu vernachlässigen, dass das Gold auf einen Menschen aufgebracht wird. Man sollte also unbedingt vorher mit dem Model die Details absprechen, auch, dass man selbst, oder wenn vorhanden vielleicht ein/e Visagist/in, das Gold mit den Händen aufbringen muss. Das heißt, gegen jede sonst übliche Regel, dass man das Model bei einem Shooting nicht anzufassen hat, ist dies hier notwendig.
Zudem bedeutet es auch für das Model, eine Stunde oder länger relativ still dastehen und ruhig halten zu müssen. Das ist nicht immer ganz leicht und sollte deshalb ebenfalls vorher bei der Auswahl des Models berücksichtigt werden.
Ich hatte hier das große Glück, mit einem sehr erfahrenen Bodypainting-Model arbeiten zu dürfen, was die gesamte Sache natürlich erheblich erleichtert hat.
So, ich hoffe ich konnte ein paar interessante Hinweise liefern und wünsche viel Spass, wenn der ein oder andere Leser es vielleicht selbst mal ausprobiert!
Es ist jetzt nicht der Stern, aber immer hin Stern.de! Mein Bild „White Nude“ ist heute in der Lifestyle-Erotik-Galerie auf Stern.de, neben 14 anderen Bildern, veröffentlicht worden.
Es mag jetzt sehr eitel aussehen, dass ich dem extra einen Blog-Post widme, tatsächlich freue ich mich aber sehr darüber, ist es doch einfach eine neutrale und positive Bestätigung meiner Arbeit.
Leider kommt es ja immer wieder vor, dass Modelle kurz vor einem Shooting absagen oder überhaupt nicht kommen. In solchen Fällen kann man dann nicht dankbar genug sein, für befreundete Modelle, die kurzfristig einspringen.
Und wenn sie dann noch so kreativ sind, wie Rames und ModernSpirit, dann entwickelt sich ganz spontan ein super Shooting mit Bildern die ich hier sehr gerne Präsentiere.
Da nicht viel vorbereitet war, haben wir mit sogenanntem Bondage-Tape gearbeitet. Das ist ein spezielles „Klebe“-Band, welches nicht auf der Haut sondern nur auf sich selbst hält. Für mich reizvoll war hier die Möglichkeit, zu verdecken, was verdeckt werden wollte/sollte und mit den starken Kontrasten vom schwarzen Tape auf dem weißen Hintergrund zu arbeiten.
Konsequenz waren dann die folgenden High-Key-Bilder:
Black Tape - By Magistus Foto
Nochmals ganz herzlichen Dank an „meine“ beiden Modelle für das tolle und spontanen Shooting, Ihr seit super!
Es geistern im Moment so viele Feiertagswünsche elektronisch hin und her, dass man überhaupt nicht mehr hinterher kommt, alle richtig und mit der Aufmerksamkeit zu beantworten die sie verdienen.
Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle für alle guten Wünsche ganz herzlich bedanken und allen Freunden, Bekannten und Lesern ebenfalls von ganzem Herzen
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch
wünschen!!
Na ja, und da das hier ein Blog über Fotografie ist, ein Bild, was der Zeit am nächsten kommt 🙂
Bei unserem zweiten Shooting habe ich mit Model Sabrina ganz auf das Thema High-Key konzentriert. Wir haben dabei versucht etwas mit Kontrasten wie schwarzen Handschuhen oder Jeans zu spielen.
Dabei sind sehr klassische Akt-Bilder aber auch eher erotische Bilder entstanden und ich habe mir zusätzlich noch etwas an das Thema Montagen gewagt. Insbesondere hat mich hier die Einbindung anderer Bilder als transparenter Hintergrund interessiert. Na ja, und für das erste mal finde ich es eigentlich sehr gelungen.
Hier einige Beispiele in einer Collage zusammen gefasst:
Diese Serie mit Model Lia ist spontan als Abschluss unseres High-Key-Shootings entstanden. Als Hintergrund hat dabei ein Graffiti gedient, außerdem haben wir mit Wasse rund Öl gespielt.
Herausforderung war hier, das richtige Mass an Licht für den Hintergrund zu finden, um diesen nicht zu dominant gegenüber dem Model wirken zu lassen. Die Visa- und Haararbeiten kommen übrigens vom Model selbst, danke auch hierfür.
Das Bild unten rechts ist dann noch ganz zum Schluss mit etwas Wind und einem einfachen leichten Tuch entstanden. Letzt endlich ein klassisches Low-Key Aktfoto aufgelockert durch das wehende Tuch.
War also ein sehr produktive Shooting mit sehr viel Ideen und noch mehr Spass. Meinen großen Dank dafür an Lia.
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