Foto-Tipp: Entfesselt blitzen mit Nikon

Nikon bietet mit seinem i-TTL System die Möglichkeit bei einigen Spiegelreflexkameras mit dem internem Blitz externe Systemblitze, sogar in Gruppen, entfesselt zu steuern. Selbstverständlich ist das auch bei SLRs ohne internem Blitz möglich. Man benötigt dann als Master-Blitz einen SB-800 oder den neuen SB-900.

Man hat dabei die Möglichkeit direkt in der Kamera die Lichtstärke der einzelnen Blitz-Gruppen zu steuern ohne an jeden Blitz einzeln laufen und manuell angleichen zu müssen. Natürlich ist auch ein manueller Betrieb möglich, aber eben auch ein TTL-Betrieb der Slave-Blitze.

Wie auch immer, das entfesselte Blitzen biete eine vielfältige Möglichkeit gerade unterwegs on Location schnell und einfach auf natürliche Lichtsituationen zu reagieren. Mit einer entsprechenden Aufstellung von lassen sich Schlagschatten vermeiden, man hat die Möglichkeit gegen die Sonne zu blitzen (bei entsprechender Blitzleistung) oder bewusst mit Schatten zu spielen.

Gerade bei People-Aufnahmen Outdoor ist es bei nicht ganz günstigen Lichtsituationen oft unumgänglich Schlagschatten durch die Sonne mit einem entsprechend positionierten Blitz entgegen zu wirken. Ist man dann alleine unterwegs, ist es schwer mit einem großen Reflektor zu arbeiten. Abhilfe bieten hier ein oder mehrere vergleichsweise leicht zu transportierende externe Blitze.

Jede Menge Informationen zum Blitzen mit Nikon- oder dazu kompatiblem Gerät findet man im Nikon Blitz-FAQ:

Nikon Blitz-FAQ – Nikon Fotografie Forum

Selbst noch nicht ausprobiert aber sicherlich sehr reizvoll ist die Möglichkeit, vor seinen Systemblitz eine Softbox zu bauen. Entsprechende Sets gibt es bei:

flash2softbox

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Viel Spaß beim blitzen! 🙂

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Magistus.de in PSD|commag – Grafik-Onlinemagazin

Manchmal sind die Wege wie man auf interessante Inhalte zur digitalen Bildbearbeitung findet schier unglaublich.

Heute wurde ich Durch einen alten Freund darauf aufmerksam gemacht, dass http://blog.magistus.de in einem commag von PSD-Tutorials sei. Zu dem Zeitpunkt war mir noch nicht mal klar, was es mit einem commag auf sich hat und noch viel schlimmer, psd-tutorials.de hat mir wirklich nichts gesagt.

Aber so ändern sich die Dinge. Wie sich heraus gestellt hat, werde ich mit meinem Blog tatsächlich in der August-Ausgabe 2009 auf Seite 108 in der Rubrik „Tellerrand“ vorgestellt. Herzlichen Dank dafür und an dieser Stelle an die Autoren.

Fast genauso aber hat mir gefreut, mit den kostenlosen commag’s eine tolle Quelle an Tipps und Trick sowie News zum Thema Grafik und Bildbearbeitung gefunden zu haben.

Alle commags gibt es als kostenlosen PDF-Download unter

http://www.psd-tutorials.de/community-magazin-commag.html

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Foto-Tipp: Du hast einen Mensch vor der Kamera!

Ja, Tatsache. In der People-Fotografie fotografiert man Menschen! Enorme Erkenntnis, schon klar. Nur oftmals wird das von den Leuten hinter der Kamera vergessen.

In einem der vorhergehenden Artikel habe ich darüber geschrieben, wie man Modelle findet. Heute geht es darum, wie man mit den Modellen bei einem Shooting umgeht.

Gleich vorne weg, viele Dinge werden den meisten von ohnehin logisch erscheinen. Eine Frage des sozialen Verständnisses eben. Dennoch, das Shooting mit einem Model heißt auch immer, ein Shooting mit einem Menschen und da gibt es eben einige Dinge zu beachten, die sich jeder immer mal wieder ins Gedächtnis rufen sollte.

1. Vorgespräch:

Viele Fotografen aber auch Modelle erwarten ein Vorgespräch. Ich bin da etwas lockerer, halte dieses Vorgehen prinzipiell aber nicht für falsch. Allerdings ist es in der Praxis, bei engem Terminkalender, oft nicht machbar, sich in Persona vorab zu treffen. Dann muss ein Gespräch per Telefon im Zweifelsfall ausreichen.

Das mindeste ist dann aber, sich beim Shooting-Termin kurz die Zeit zu nehmen, sich kennen zu lernen. Sich erst mal zu setzen, eine Tasse Kaffee zu trinken und zu quatschen. Über alles mögliche, Hauptsache man kann sich etwas beschnuppern, das Model kann sich an Dich und Du Dich an das Model gewöhnen. Nimm Dir die Zeit, das Shooting wird hinter wesentlich effektiver und macht mehr Spaß.

Um so wichtiger ist dieses Vorgehen bei Shootings im Bereich Dessous bis Akt. Hier gehört gerade beim Model einiges an Vertrauen dazu, sich vor einem fremden Mann auszuziehen. Dies ist verständlich, um so mehr ist es wichtig, miteinander warm zu werden. Der Spruch nach der Begrüßung: „Na dann zieh dich schon mal aus“ ist nicht nur unhöflich und unpassend sonder auch nicht sehr hilfreich.

Achtung: Dieses Kennenlernen nicht als Zeit für Anmachsprüche sehen. Sowas ist hier vollkommen fehl am Platz und disqualifiziert den Fotografen sofort. Wir reden hier nach wie vor über eine geschäftliche Beziehung!

2. Rede mit Deinem Gegenüber:

Ja, reden! Du hast ein Model und kein Modell vor Dir. Wenn Du Hemmungen hast, mit fremden Menschen zu reden, bist Du vielleicht bei der People-Fotografie am falschen Platz. Es wird erwartet, dass Du dem Model Anweisungen hinsichtlich Posing gibst, vielleicht auch mal ein wenig erklärst, was Du gerade machst, wenn Du zum zehnten Mal das Licht umstellst. Versteh mich nicht falsch, Du sollst kein Vortrag halten. Aber Du bist der Fotograf, es ist Deine Aufgabe das Model anzuleiten.

Aber nicht nur das. So blöd es sich vielleicht anhört. Es ist auch Dein Job, das Model zu unterhalten. Du hast in 99% der Fälle kein Profi-Model vor Dir. Sondern, ebenso wie Du, jemand, der das alles nur zum Spaß macht. Deshalb glaub mir, die Bilder werden tausend mal besser, wenn Ihr beide Spass beim Shooting hattet!! Nur so ergeben sich Situationen in denen man sich gegenseitig pusht und zu immer neuen Ideen und Höchstleistungen antreibt.

Natürlich ist klar, dass ein Anfänger bei den ersten Shootings jede Menge mit der Technik um sich rum beschäftigt ist. Trotzdem, versuch es. Es gehört einfach dazu!

Aber Achtung: Reden heißt nicht überreden!! Versuche nicht, ein Model mit aller Gewalt zu Fotos in einem Bereich zu überreden, wenn Sie dazu keine Lust hat oder es nicht machen möchte. Vielleicht lässt sie sich sogar breit schlagen, Du kannst aber sicher sein, dass das Deinem Ruf nicht förderlich sein wird. Ganz davon abgesehen, dass es dann hinterher, wenn das Model mit etwas Abstand über das Shooting nachdenkt oder mit dem Freund darüber spricht die Kriese bekommen wird. Diskussionen zu Thema der Veröffentlichung sind dann vorprogrammiert. Also, lass es sein!!

3. Don’t touch her – Anfassen verboten!!

Das wohl wichtigste No-Go in der People-Fotografie ist, das Model zu begrabschen. Etwas, was Leuten mit einer gewissen sozialen Kompetenz sowieso klar sein dürfte, aber: Mit Anfassen verboten ist auch das einfach mal Haar zurecht rücken oder mal kurz das Etikett wegstecken gemeint.

Dinge also, die im Eifer des Gefechts nicht bösen gemeint sind, aber vom Model als extrem störend empfunden werden können.

Natürlich ist hier auch die Frage, wie gut man das Model schon kennt und jedes Model ist da mehr oder weniger empfindlich. Schließlich gilt aber auch hier ganz simpel. Rede!!! Frag doch einfach kurz, ob Du das Etikett kurz in die Bluse stecken darfst. Sag Deinem Model, dass sie bitte den Träger etwas zu recht rücken oder die Haarsträhne aus dem Gesicht streichen soll. Oft ergibt es sich dann, dass beide Seiten recht schnell wissen wo die Grenzen sind. Diese sind dann aber auch zu beachten. Frag lieber einmal mehr, als einmal zu wenig!

Es geht hier um Vertrauen und das muss man sich als Fotograf verdienen!

4. Die Begleitperson

Es wird immer viel Gerede um die Begleitperson gemacht. Sprich, darf eine Begleitperson mitgebracht werden und wenn ja, wer darf es sein und wer nicht und so weiter. Ich habe bis jetzt durch weg gute Erfahrungen mit Begleitpersonen gemacht und habe auch kein Problem damit, wenn eine Begleitperson mitkommt.

Ich habe Verständnis dafür, wenn ein Model nicht alleine zu einem fremden Fotografen gehen und sich dort, je nach Shooting, auch noch ausziehen soll. Das einzige, worauf Du, aber auch das Model selbst, achten solltet, ist, wer eine geeignete Begleitperson ist. Oft ist der Freund zwar die am nahe liegendste, meist aber auch schlechteste Lösung. Nicht mal, weil der Freund eifersüchtig werden könnte, sondern weil das Model eher gehemmt sein wird, an statt sicherer durch die Begleitung zu sein.

Aber keine Sorge, in 90% der Fälle bringt das Model ohnehin die Freundin mit und das funktioniert eigentlich immer. Nicht selten gibt es dann noch ein paar Girl-Girl-Aufnahmen oder auch noch ein paar Fotos von der Freundin.

Übrigens, ein bisschen Assistenz, z.B. beim Hintergrundwechsel, darf schon von der Begleitung erwartet werden. 🙂

5. Mach Dir vorher schon ein paar Gedanken!

Es ist hilfreich, sich schon vorher ein paar Gedanken zum Ablauf des Shootings zu machen. Wann machen wir welche Aufnahme. Welcher Hintergrund kommt zu erst, muss vorher noch was eingekauft werden (Accessoires etc.)?

Du stehst dumm da, wenn Ihr eben eine Session mit Wasser und Öl abgeschlossen habt und Dir dann einfällt, dass noch ein wichtiges Beauty-Thema fehlt. Das kann man dann vergessen.

Es gibt Fotografen, die schreiben sich vorher eine richtige Agenda bzw. ein Art Drehbuch. Mir ist das zu unflexibel und zugegebener Maßen auch zu zeitaufwändig. Dennoch, eine grobe Planung muss sein!

6. Sei selbstbewusst – Tu zumindest so!

Glaub mir, die meisten Modelle sind am Anfang vor Deiner Kamera unsicher. Diese Unsicherheit macht sich auf den Bildern bemerkbar. Da bist dann Du als Fotograf gefragt. Es ist Deine Aufgabe die Sicherheit auszustrahlen, die benötigt wird um auch dem Mensch vor Deiner Kamera die nötige Sicherheit zu geben, locker und unbefangen zu agieren.

Da ist ist es wenig hilfreich zu erzählen, dass Du mit dem Bild noch nicht zufrieden bist oder Dir die Pose noch nicht gefallen hat. Das Bild ist während des Shoots eigentlich immer super, und wenn nicht, da mach es beim nächsten „abdrücken“ besser, das muss Dein Gegenüber aber nicht wissen.

Sei Entscheidungsfreudig! Du bestimmst nicht nur das Licht, Dir obliegt es auch zu entscheiden, welche Kleider und Accessoires am besten zur Bildidee passen, die Du als nächstes umsetzen möchtest. Dafür ist es wichtig, vorher schon ein paar Gedanken gemacht zu haben.

7. Schau vorher, dass Du mit Deiner Technik klar kommst!

Logisch? Von wegen! Ich habe schon von einige Modelle gehört, bei denen ein Shooting ins Wasser viel, weil der Fotograf mit lehren Accus für die Kamera ankam. Sowas ist super peinlich, auch wenn es mal passieren kann.

Noch peinlicher aber wird es, wenn sich bei Shooting heraus stellt, dass Du mit Deiner Technik nicht zurecht kommst. Deshalb macht es absolut keinen Sinn, zu einem wichtigen Shooting gleich die neue Kamera mitzuschleifen. Ein Shooting ist kein Test-Feld für neue Spielereien. Das kannst Du machen, wenn Du alleine bist oder Steine fotografierst. Nicht aber, wenn Dein Model von Dir ansprechende Ergebnisse und ein professionelles Auftreten erwartet.

8. Es darf gelacht werden!

Nimm dich nicht so Ernst! Wenn sowohl Du als auch Dein Model Spass habt, ist das ganze Shooting weniger verkrampft und damit wesentlich kreativer als bei einem verkniffenen Shooting. Sei bereit über Dich zu lachen, auch über Deine Fehler ebenso, wie Du zusammen mit Deinem Modelle etwaige Missgeschicke mit Humor nehmen solltet.

Wichtig ist aber, und hier möchte ich mich für Feedback bedanken, nicht den anderen auszulachen, sondern gemeinsam zu lachen. Mit aller Vorsicht natürlich, ohne den anderen dadurch zu verunsichern.

9. Mach auch mal Pause!

Ja, auch ich bin Nichtraucher. Deshalb kann man trotzdem mal Pause machen. Pausen sind eine gute Gelegenheit sich entspannter mit dem Model auszutauschen ob alles o.k. ist und das Shooting Spass macht. Oft kommen im lockeren Gespräch tolle Ideen für das aktuelle oder zukünftige Shootings zustande.

10. Sei Gastfreundlich:

Du musst hier nicht Luxus auffahren. Sei einfach ganz normal gastfreundlich. Das bedeutet, Du hast dafür zu sorgen, dass genug Getränke da sind, auch was zum schlecken oder knabbern und dass die Temperatur im Raum einigermaßen komfortabel ist. Ganz einfach, nicht schwer, aber durchaus wichtig.

Upated: 03.081009 – 13:12

Foto-Tipp: Modelle finden ist nicht schwer!

Wenn mir vor vielleicht zwei Jahren jemand gesagt hätte, dass ich irgend wann mal so viele Shooting-Anfragen bekomme, dass ich Probleme habe, sie alle wahr zu nehmen, hätte ich nur gelacht.

Tatsache ist aber, dass man als seriöser Fotograf, der sich der People-Fotografie verschrieben hat, durch aus gute Chance hat Modelle zu finden. Im übrigen auf TfP-Basis, nicht Pay – Pay ist natürlich ein gutes Stück einfacher, am Anfang vielleicht auch nicht ganz zu vermeiden.

Aber von Anfang an …

Du musst was vorweisen können!

Wenn sich ein Model für ein TfP-Shooting zur Verfügung stellt, ist die Erwartung selbstverständlich, hinterher gute Fotos zu bekommen. Dies gilt es vom Fotografen im Vorfeld zu beweisen.

Im Grund logisch, ohne einigermaßen gute Bilder ist die Aussicht auf TfP-Basis an ein Shooting zu kommen ziemlich aussichtslos. Sollte das dennoch gelingen, muss das Model sonst schon sehr verzweifelt, unerfahren (oder sehr gutmütig) sein.

Mal ganz davon abgesehen, dass ich nie den Mut und das Selbstbewusstsein aufgebracht hätte, ohne eine gewisse Shooting-Erfahrung Modelle um TfP-Shootings zu bitten.

Gut, man braucht also ein kleines Portfolio! Wie aber an die Bilder kommen, wenn man Bilder braucht um an die Bilder zu kommen für die man Bilder benötigt …

Keine Panik! Es gibt einige Möglichkeiten sein Portfolio aufzubauen:

Das Private Umfeld …

Da ist an erster Stelle das private Umfeld zu nennen, die eigene Freundin, Freunde und Familie. Fragt rum, ob nicht jemand Lust hätte sich von Dir fotografieren zu lassen. Aber Achtung, nie den Fehler begehen ungefragt Leute zu knipsen und dann womöglich noch ins Internet zu stellen!!

Wer dann das Glück hat, jemand zu finden, der/die auch mit der Veröffentlichung der Bilder einverstanden ist, der hat sein erstes Portfolio schon fast beisammen.

Ich hatte dieses Glück leider nicht, in meinem privaten Umfeld gab es damals irgendwie nur fotoscheue Menschen.

Workshops und Seminare …

Wer nicht auf das private Umfeld zurück greifen kann oder nicht nur die eigene Freundin fotografieren möchte, der findet bei guten Seminare und Workshops die Möglichkeit, nicht nur das eigene Portfolio aufzubauen, sondern auch einiges über die People-Fotografie zu lernen.

Für mich war ein Workshop in Mainz der Einstieg in die People-Fotografie und seither hat mich dieser Bereich nicht mehr losgelassen.

Ich habe oben das „gute“ nicht umsonst Fett markiert. Gerade bei Workshops sollte man sich im Vorfeld informieren, was tatsächlich gemeint ist. Sehr schnell landet man da auf einer Veranstaltung mit einem duzend Fotografen die im Rudel ein Model ablichten. Dieses berüchtigte Rudelschießen bringt nicht nur keinen Lerneffekt, die Bilder sind hinterher leider auch nicht das wahre.

Zu empfehlen sind Workshops mit maximal 4 Fotografen und einem Model + Workshop-Leiter. Der Workshop-Leiter sollte den Teilnehmern die Grundlagen der Personenfotografie nähre bringen können und alle Teilnehmer sollten dann einzeln die Möglichkeit haben, immer wieder mit dem Model alleine oder mit Unterstützung des Leiters zu arbeiten.

So sind individuelleres Aufnahmen gewährleistet und nur so lernt man, mit dem Menschen vor der Kamera zu arbeiten und schöne Bilder umzusetzen.

Standard bei solchen Workshops ist in der Regel ein Model-Release welches den Fotografen die nicht kommerziellen Veröffentlichungsrechte an den Bilder des Workshops einräumt. Und voilà, weitere Bilder für das Portfolio sind gesichert.

So ein Workshop kostet übrigens zwischen 50,00 und 200,00 EUR, immer Abhängig von der Dauer des Workshops und vom Model, welches für den Workshop gebucht wurde (je bekannter und erfahrener das Model, desto teurer das Honorar).

Pay-Shootings …

Legt man weniger Wert aufs Lernen  sondern will einfach shooten, dann kann man sich natürlich genauso überlegen, ein Model zu buchen. Insbesondere hier gilt aber, je bekannter das Model und je weiter der Aufnahmebereich gefasst ist, desto teurer wird das. Und das kann richtig teuer werden. Man sollte hier mit mindestens 100,00 EUR und mehr rechnen.

Außerdem nicht vergessen sollte man die Frage, wo das Shooting statt finden soll. Outdoor ist natürlich die kostengünstige Variante, ist aber eben auch vom Wetter abhängig und deshalb sehr unberechenbar. Wesentlich kontrollierbarer ist da ein Shooting im Studio. Hier fallen dann aber mindestens noch mal 15,00 – 30,00 EUR/Std. plus Material-Kosten an.

Und nicht täuschen lassen, Pay heißt nicht, dass vom gebuchten Model nicht erwartet wird, dass der Fotograf eine gewisse Erfahrung im Umgang mit Model, Posing und Technik hat.

Ich würde ein Pay-Shooting erst empfehlen, wenn man schon etwas Erfahrung in Workshops sammeln konnte.

Tolle Modelle aus dem Raum Rhein-Neckar gibt es bei Models68!

Melde Dich in entsprechenden Foren an!

Nach dem der Artikel jetzt die Möglichkeiten beleuchtet hat, wie man sein Portfolio aufbauen kann, stellt sich die Frage, was tun mit den Bildern? Wie profitiert man am besten von den Fotografien?

Zum einen möchte man seine Bilder voller Stolz einem Publikum präsentieren und sich von Lob motivieren lassen und von Kritik dazu lernen.

Ganz davon abgesehen stellt sich natürlich auch die Frage, wie man denn am besten Informationen über stattfindende Workshops kommt oder wo man am einfachsten Pay-Modelle findet und mit diesen in Kontakt treten kann.

Für all diese Punkte eignen sich im Zeitalter des Internet und Web 2.0 Internet-Foren und Communities. Dort kann man sehr einfach, und wenn man möchte auch anonym, mit Gleichgesinnten in Kontakt treten, Bilder zur Diskussion stellen und Tipps zu allen Bereichen der Fotografie bekommen.

Für People-Fotografen gibt es meines Erachtens nur eine sinnvolle Plattform im deutschsprachigen Raum, die Model-Kartei.

Während die Fotocommunity alle Bereiche der Fotografie, also auch Natur, Architektur etc. abdeckt und den wesentlichen Schwerpunkt auf die Diskussion der von Mitgliedern hochgeladenen Bilder legt, ist die Model-Kartei darauf ausgelegt, Networking mit Fotografen, Modellen, Visagisten, Bildbearbeiteren und Studios zu betreiben. Es geht dort ausschließlich um People-Fotografie.

Über Job-Suchen und Event-Ausschreibungen erfährt man dort sehr einfach von angebotenen Workshops und über regionale Suchen ist es einfach, mit Modellen aus der Region in Verbindung zu treten.

Betreibe Networking!

Um nun aber tatsächlich regelmäßig an TfP-Shootings zu kommen, muss man am Ball bleiben und auch Selbst-Marketing betreiben.

Bestes Marketing sind natürlich ohne Frage Deine Bilder, je besser desto einfach das Interesse von Modellen zu wecken. Zusätzlich aber ist es Dein Ruf in der Szene. Wie Dein Verhalten gegenüber Modellen ist, wie zuverlässig Du Shooting-Termine ein hältst, wie schnell Du die vereinbarten Bilder lieferst und schlicht und einfach, wie sympathisch Du bei Modellen aber auch Fotografen-Kollegen Du rüber kommst.

Am besten lernst Du die Szene in Deiner Region kennen, in dem Du an den fast überall regelmäßig stattfindenden Treffen und Stammtischen teilnimmst. Sowohl in der Model-Kartei also auch in der Fotocommunity gibt es regelmäßige Stammtische an denen sich sowohl Fotografen als auch Modelle in zwangloser Runde treffen und nicht nur übers Fotografieren quatschen. Dort hast Du die Chance Kontakte zu knüpfen, dort erfährst Du auch, welche Workshops vielleicht zu empfehlen oder auch nicht zu empfehlen ist, welche Modelle vielleicht ein Shooting suchen etc. Ganz davon abgesehen, dass solche Treffen einfach Spass machen sollen.

Und dann?

Sei Du selbst, habe Spass mit Deinem tollen Hobby und gehe mit dem Mensch vor Deiner Kamera so um, wie Du es Dir wünschen würdest, wenn jemand vor Deiner Nase mit einer Kamera rumfuchteln würde!

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Models bei 14model.de
models68

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FC-Stammtisch diesen Monat am 19.08.2009

Auch in diesem Monat findet wieder der Fotocommunity Stammtisch in Darmstadt statt:

Jeden dritten Mittwoch im Monat trifft sich der Darmstädter FC-Stammtisch zum Klönen, Schwätzen, Tratschen, Tacheles reden, Essen, Trinken, Bilder anschauen, neue Leute kennen lernen, Spaß haben und Gleichgesinnte treffen.

Mittlerweile sind wir mit unserem Stammtisch im dritten Jahr seines Bestehens angelangt. Aber die ständige Weiterentwicklung der Technik und der teilnehmenden FC-Mitglieder, aber auch das persönliche Treffen neuer und alter Gesichter lassen einfach keine Langeweile aufkommen. Und so fiebern wir jeden Monat aufs Neue auf diesen Termin hin.

Herzlich willkommen sind natürlich alle Mitglieder der FC, aber auch Neugierige, die sich vor oder hinter der Kamera wohlfühlen, können gerne mal reinschauen.

Wir treffen uns mal wieder in der GROHE-Schänke (http://www.grohe-gastro.de/).

Der Tisch ist auf die Fotocommunity reserviert und Grohe ist informiert, dass sie ein Stammtisch erwartet.

Zipitbag – Stylische Notebooktasche

IMG_0092Ich habe heute meine heiß erwartete Zipitbag Spacebag von Rucksack-Center bekommen. Das Zipitbag ist eine Notebook-Tasche im Messenger-Style mit einem sehr witzigen Extra. Man kann die Taschenklappe umdrehen, so dass man mit einer Tasche praktischer Weise gleich zwei Styles bekommt.

Alle Styles sind sehr modern, von flippig bis romantisch, von military bis mädchenhaft. Für jeden ist da also was dabei. Alle verfügbaren Styles findet man unter Notebooktaschen bei www.rucksack-center.de.

Neben dem coolen Look macht das Spacebag zudem einen solide verarbeiteten Eindruck, das Notebook-Fach ist ordentlich gefüttert und der Tragegurt ist wirklich sehr bequem.

Bleibt eigentlich nur jedem die Entscheidung, für welche Taschenklappe man sich entscheiden soll.

Das Zipitbag Spacebag kostet im Moment bei Rucksack-Center 37,90 EUR zzgl. Versandkosten.

Bei Rucksack-Center gibt es übrigens neben Notebook-Taschen auch Taschen einer weiteren meiner Lieblingsmarken, Crumpler.

FC-Stammtisch in Darmstadt am 15.07.2009

Auch in diesem Monat findet wieder der Fotocommunity Stammtisch in Darmstadt statt:

Jeden dritten Mittwoch im Monat trifft sich der Darmstädter FC-Stammtisch zum Klönen, Schwätzen, Tratschen, Tacheles reden, Essen, Trinken, Bilder anschauen, neue Leute kennen lernen, Spaß haben und Gleichgesinnte treffen.

Mittlerweile sind wir mit unserem Stammtisch im dritten Jahr seines Bestehens angelangt. Aber die ständige Weiterentwicklung der Technik und der teilnehmenden FC-Mitglieder, aber auch das persönliche Treffen neuer und alter Gesichter lassen einfach keine Langeweile aufkommen. Und so fiebern wir jeden Monat aufs Neue auf diesen Termin hin.

Herzlich willkommen sind natürlich alle Mitglieder der FC, aber auch Neugierige, die sich vor oder hinter der Kamera wohlfühlen, können gerne mal reinschauen.

Wir treffen uns mal wieder in der GROHE-Schänke (http://www.grohe-gastro.de/).

Der Tisch ist auf die Fotocommunity reserviert und Grohe ist informiert, dass sie ein Stammtisch erwartet.

German Bodypainting Festival fällt 2009 aus!!

Mit viel Traurigkeit muss ich heute leider berichten, dass das „German Bodypainting Festival“ in diesem Jahr nicht stattfindet. Auf der Seite des Veranstalters (http://www.german-bodypainting-festival.de/) erklärt der Veranstalter die Absage:

„Das German Bodypainting Festival 2009 findet in diesem Jahr leider nicht statt. Aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtlage ist es uns leider nicht gelungen genug Partner für das diesjährige Festival zu finden, um dieses im gewohnten Rahmen stattfinden lassen zu können.“

Weiter heißt es, dass für das Jahr 2010 im Mai/Juni da Festival in gewohntem Rahmen wieder stattfinden soll.

Ich drücke die Daumen für das kommende Jahr!!

Nikon: Drastische Preiserhöhung ab Februar

Nach dem Canon bereits die Preise kräftig erhöht hat, wurden jetzt auch die Händler von Nikon über neue Preise informiert. Die teils drastischen Preiserhöhung von anscheinend bis zu 30% werden von Nikon mit veränderten Wechselkursen begründet.

Noch sollen nicht die Karmeras und Kamera-Kits betroffen sein, für Fotobegeisterte, die ihr Equipment aufrüsten wollen, berechen aber wohl teuere Zeiten hat.

Stellt sich die Frage, was sich ein Hersteller in diesen Zeiten dabei denkt, die Preise in diesem Maße zu erhöhen. Ich würde das mal als falsches Signal in schlechten Zeiten bewerten.

Quelle: Digitalkamera.de

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Fotobörse in Darmstadt am 30.11.2008

Am 30.11.2008 findet einmal mehr die druch den Fotoclub Darmstadt organisierte Fotobörse in Darmstadt statt. Und zwar wie immer in der

MENSA DER TECHNISCHEN UNIVERSITÄT
AUF DER LICHTWIESE
PETERSENSTRASSE 14
64287 Darmstadt

Von 11:00 bis 13:30 Uhr gibt es ein Live-Shooting mit anschließender digitaler Bildbearbeitung, zusätzlich zu den umfangreichen Verkaufsständen bei denen der Foto-Enthusiast auch noch die außergewöhnlichste Kamera findet.

Weitere Informationen zur Börse beim Fotoclub Darmstadt.

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Wie viel Beauty Retouche darf sein?

Eben bin ich über einen Artikel in Spiegel Online gestolpert, in dem über die Verärgerung von Schauspielerin Kate Winslet im Zusammenhang mit angeblichen Bildmanipulationen berichtet wird.

Die 33-jährige Engländerin hat sich für eine Titel-Story der amerikanische Vanity Fair sehr geschmackvoll aber auch sehr freizügig ablichten lassen.

Soweit so gut, nun sei Frau Winslet allerdings als Moppelchen bekannt, wie die englische Boulevard-Presse behauptet und prangert deshalb die elektronische Schönheitskorrekturen an, die laut „Experten“ für die tolle Figur Winslets auf den erotischen Bildern verantwortlich sein sollen. In der Tat ist auf den Bildern eine in großen Teilen nackte, nur mit High Heals und Fell bedeckte und in augenscheinlich sehr guter Form befindliche Kate Winselt zu sehen.

Winslet selbst hat sich bitter im People-Magazin über die Unterstellungen beschwert. Sie sei im Moment einfach in ausgezeichneter Verfassung und sei nur die Haut-Tonung, wie bei Glamour-Fotos üblich, retouschiert worden.

Warum nun dieser Klatsch-Beitrag auf Magistus.de?

Nicht nur einmal wurde ich selbst von Leuten angesprochen, wie weit ich bei der Beauty Retouche meiner People-Fotos selbst gehen würde. Jetzt bin ich nicht gerade eben der Photoshop-Virtuose, trotzdem halte ich diese Fragen für durch aus gerechtfertigt. Ich selbst bin manchmal hin und her gerissen, ob ein Muttermal oder eine kleine Narbe retouchiert gehört oder nicht.

Natürlich handelt es sich bei gestellten People-Aufnahmen, egal ob Portrait, Fashion oder Akt, nicht um dokumentarische Werke deren Zweck es ist, ein bestimmtes Ereignis unverfälscht fest zu halten. Dennoch bleibt die Frage, in wie weit man mit einer mehr oder wenig starken Retouche die Natürlichkeit oder den Charakter einer Aufnahme bzw. die Ausstrahlung des abgebildeten Models bewusst oder unbewusst verfälscht.

Für mich ist eine Retouche soweit in Ordnung, so lange es sich dabei um elektronische Visagisten-Arbeit handelt und die Veränderungen nicht die Persönlichkeit des Models verändern. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Betrachter Veränderungen auf Grund der elektronischen Manipulation selbst erkennen kann.

Darüber hinaus gehende Retouchen betrachte ich dann schon nicht mehr als Retouche sondern als eigenständiges künstlerisches Werk, bei dem ein Veränderung des Gesamteindrucks bewusst herbeigeführt wird.

Dennoch ist es immer eine Gratwanderung, die sicherlich von jedem Fotografen und Bildbearbeiter anders gesehen wird.

Das führt mich zur Frage an Euch: Wie viel Retouche ist für Euch bei People-Aufnahmen erlaubt?

Und hier noch ein Beitrag auf YouTube zum Thema:

Warum ich fotografiere …

Gleich zwei Beiträge/Umfragen/Blogparaden beschäftigen sich zur Zeit damit, warum man fotografiert. Nun, warum man das tut kann ich nicht sagen, aber vielleicht, warum ich fotografiere.

Ich möchte mich dabei an den Fragen der Blogparade von Connys Weblog entlang hangeln, wenn auch die „einfache“ Frage von KWERFELDEIN, „Warum fotografierst Du„, genauso trifft:

1. Mit welcher Kamera fotografierst Du? Ich habe so richtig losgelegt mit der Nikon D70s und bin in der Zwischenzeit bei der Nikon D300 angekommen.
2. Wie kamst Du zum Fotografieren? Fotografiert habe ich schon immer, allerdings war das eher das übliche Urlaub-Knipsen. Irgendwann hatte ich im Urlaub Langeweile und habe mich etwas intensiver mit der Materie beschäftigt. Und was soll ich sagen, ich bin ganz massiv hängen geblieben.
3. Welches sind Deine Lieblingsmotive? Ich fotografiere am liebsten Menschen, egal ob im Studio oder Outdoor.
4. Bearbeitest Du Deine Fotos anschließend am Computer? Ja, eigentlich immer.
5. Druckst Du Deine Fotos selbst aus oder lässt Du sie ausdrucken bzw. im Geschäft entwickeln? Oder nutzt Du einen Onlinedienst dafür? Da ich der Meinung bin, dass in der Zwischenzeit online zu günstigen Preisen sehr gute Qualität zu bekommen ist, lasse ich eigentlich alles über einen Online-Service ausbelichten.
6. Hast Du schon besondere Dinge mit Deinen Fotos angestellt? Zum Beispiel Deine Fotos für einen Geschenkartikel, ein Poster, eine Wandtapete oder ein Fotobuch verwendet? Ich glaube da habe ich schon die komplette Bandbreite durchprobiert, nutze aber regelmäßig nur Fotobücher, abgesehen von den „normalen“ Abzügen.

Hm, aber warum ich jetzt fotografiere ist doch noch nicht so ganz klar, oder? Ist auch schwer zu beschreiben. Ich liebe den kreativen Prozess, auch die Tatsache, das Vergängliche einigermaßen festhalten zu können. An der People-Fotografie gefällt mir insbesondere der Umgang mit den Menschen vor der Kamera, mit ihnen zusammen kreativ sein und gemeinsam etwas erschaffen zu können, macht für mich einen besonderen Reiz aus.

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