iPhone Firmware-Update 2.0.2 ist da (updated)

Seit gestern Abend hat Apple über iTunes eine Update der Firmware zur Verfügung gestellt. Die Version 2.0.2 kommt damit gerade mal zwei Wochen nach dem letzten Update und wird von vielen iPhone-Nutzern herbeigesehnt.

Wie in manchen Foren zu lesen ist, gibt es in manchen Ländern wohl massive Probleme mit der UMTS-Verbindung, aber auch über Geschwindigkeitsprobleme mancher Applikationen  wird berichtet. Ob diese Probleme aber tatsächlich von der neuen Version adressiert werden, ist nicht klar, da Apple seiner Update-Politik treu bleibt und einmal mehr keine Details über die gefixten Bugs bekannt gibt.

Es bleibt also nichts anderes, als es einfach auszuprobieren. Da ich bisher eigentlich recht zufrieden mit dem iPhone bin, habe ich das Update selbst noch nicht durchgeführt, werden es aber nachher mal durchziehen. Sollte dabei etwas aufregendes passieren, wird man es hier erfahren 🙂

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Artikel zum Thema findet man übrigens bei Heise und MacNews.

UPDATE (20.08.2008):

Ich habe das Update durchgeführt und soweit ist alles gut gegangen. Ich musste zwar iTunes kurz neu starten, da er direkt nach dem Update keine Verbindung zum iPhone mehr herstellen konnte, nach dem Neustart von iTunes hat aber alles gut funktioniert.

Da ich auch schon vor dem Update keine Probleme hatte, und hinterher auch nicht, kann ich über Sinn und Erfolg nicht viel sagen. MacNews.de berichtet allerdings von einigen Problemen mit dem Update und auch, dass der Erfolg nicht wirklich berauschend zu sein scheint. Jobs himself hat wohl für den nächsten Monat Besserung angekündigt.

Fotos organisieren und sichern

Photoapar.at hat eine Blogparade zum Thema Foto-Organisation und Sicherung gestartet. Wie er berichtet, hat ihn der Albtraum eines jeden Fotografen ereilt, ein Festplatten-Crash des Fotoarchivs. Da ich in dieser Beziehung auch eine enorme Paranoia habe, hier mein Beitrag zu dieser Blogparade:

Wie organisiert Ihr Eure Fotos?

1. Auf wie vielen Datenträgern speicherst Du Deine Fotos?

Alle Bilder werden bei mir direkt nach einem Shooting auf die interne Platte gezogen und bevor ich sie von den CFs runterlösche erst mal auf DVDs gesichert. Selbig schaffe ich dann in unregelmäßigen Abständen zu meinen Eltern. Nach dem die Bilder dann mit Metadaten versehen wurden und eine Auswahl bearbeitet wurde, speichere ich die Bilder auf eine externe HDD von WD. Diese HDD wird dann regelmäßig auf einen zweite HDD gebackupt.

2. Wie regelmässig machst Du Backups?

Immer wenn wieder ein Satz neuer Bilder auf der Bilder-HDD dazu gekommen ist. Und eben auf DVD immer direkt nach dem Shooting. Sozusagen die Sicherung meiner digitalen Negative.

3. In welchem Format speicherst Du Deine Fotos?

Immer in RAW, Bilder die fürs Web optimiert wurden in JPEG, die Bearbeiteten Bilder speichere ich als PSD.

4. Welche Ordnerstrukturen oder Dateinamen verwendest Du?

Nach Ort, und Art der Aufnahmen, sprich Thematisch und Geographisch. Da ich aber alles mit Lightroom archiviere und organisiere, wird dei Ordnerstruktur zunehmen weniger wichtig, die Meta-Daten dafür immer wichtiger. Deshalb wird bei mir auch regelmäßig ein Backup der Lightroom-DB gemacht.

5. Wie indizierst Du Deine Fotos?

Siehe oben, ich arbeite sehr viel mit Lightroom, habe mit IPTC allerdings schon recht früh angefangen und das bis jetzt zum Glück auch konsequent durchgezogen.

6. Welche Software setzt Du ein?

Adobe Lighroom und Adobe PS und wenn ich mal durch ein Verzeichnis „surfen“ möchte, Xee. Alles auf dem Mac. Als Backup-Software nutze ich iBackup.

Soweit von meiner Seite, wer selber mitmachen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Alle Details gibt es natürlich bei Photoappar.at.

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FileMagnet – Das iPhone als USB-Stick nutzen

Als ich gehört habe, dass man das iPhone nicht als USB-Stick missbrauchen nutzen kann, war ich gelinde gesagt doch ziemlich enttäuscht. Schließlich wäre es sehr praktisch, wichtige Files aufs iPhone zu kopieren, satt auf einen Stick. Das Phone hat man schließlich ohnehin fast immer am Mann/Frau.

Lange musste ich mit oben genanntem Manko aber zum Glück nicht leben. Mit FieMagnet ist mir schließlich gestern ein sehr nützliches Programm untergekommen, mit dem man wirklich seine Files vom Mac auf das iPhone kopieren kann. Zusätzlich bietet FileMagnet die Möglichkeit PDFs als auch die meisten Office-Files auf dem iPhone zu betrachten. Tolle Sache und es funktioniert, zu mindest bei mir, einwandfrei.

Noch stecken die Möglichkeiten sicherlich in den Kinderschuhen, z.B. gibt es das FileMagnet-Gegenstück bisher nur für den Mac und auch eine Sync-Funktion ist zur Zeit noch nicht gegeben. Die Entwickler scheinen aber sehr bemüht, so dass man wohl nicht lange auf weitere Features wird warten müssen.

FileMagnet gibt es im AppStore und kostet 3,99 EUR

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Adobe Lightroom 2.0 steht zur Verfügung

Seit heute steht die zweite Version von Adobes Lightroom zur Verfügung. Das Upgrade von 1.x auf 2.0 kostet in der Download-Variante um die 120,00 Euro und steht sowohl für Mac als auch Windows zur Verfügung.

Die Version 2.0 wartet mit einigen zusätzlichen Funktionen in der Bildentwicklung auf, so können nun beispielsweise auch nur Bildteile nicht destruktiv editiert, z.B. aufgehellt werden. Zudem unterstützt 2.0 jetzt zwei Monitore und verfügt über eine Schnittstelle für externe Plugins.

Im Adobe Lightroom 2 Learning Center hat der Hersteller interessantes und lehrreiches Material zur Arbeit mit der  neuen Version zusammen gestellt.

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Firefox 3 jetzt mit Farbmanagement

Der neue Firefox, seit Dienstag dieser Woche in der Version 3 zu haben, verfügt jetzt über die Möglichkeit, in Bilder eingebettete Farbprofile zu interpretieren. Diese Möglichkeit bestand beim Safari schon sehr lange, in den meisten anderen Browsern war und ist dieses Feature ab nicht verfügbar.

Das Farbmanagement ist per Default nicht eingeschaltet. Zum einschalten

About:Config in Adress-Feld eingeben

– Bestätigen, dass man vorsichtig ist

– in Filter „gfx.color“ eingeben

– Auf Zeile gfx.color_management.enabled doppelclicken

Firefox Screencapture Farbmanagement

Der Wert hat sich jetzt von false auf true geändert und nach einem Neustart des Feuerfuchses ist das Farbmanagement eingeschaltet, sodass  jetzt auch Bilder aus dem Adobe-Farbraum korrekt interpretiert und dargestellt werden.

Trotzdem bleibt die dringende Empfehlung bestehen, Bilder die für die Web-Veröffentlichung bestimmt sind, im sRGB-Farbraum zu speichern, da die sehr große Mehrheit der Internet-Nutzer sonst schlecht dargestellte Bilder präsentiert bekommen.

Diskussion zum Thema bei Flickr und einen Artikel gibt es bei Pixelgraphix.

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Firefox 3 – Download Day am 17. Juni 2008

Download Day - German

Bald ist es soweit, der Firefox Browser geht mit der Version 3 in die nächste Runde und wird, wenn man den Beta-Testern glauben schenkt, ein sehr heißes Teil mit super Features.

Sozusagen zum Festtag möchte die Community jetzt einen Guiness Weltrekord mit den meisten Downloads an einem Tag aufstellen. Am Download-Day, dem 17 Juni 2008!

Jeder kann daran teilnehmen und kosten tut es natürlich nichts. Einfach auf das Logo klicken und den neuen Firefox runterladen. Ich bin dabei, und Du?

Software: Nikon Capture NX 2.0 verfügbar!

Über die Seite Nikon Capture NX 2.0 Micro-Site kann man ab heute die Test-Version mit einigen Verbesserungen gegenüber des Vorgängers herunterladen.

Die neue Version hat sich in Sachen Geschwindigkeit stark verbessert und auch die Oberfläche wurde, inkl. Dual-Monitor-Option runderneuert. Auch sonst gibt es ein paar nette zusätzliche Features.

Der Preis für eine Update-Version, und ein solches soll es wohl geben, steht bis jetzt  leider noch nicht fest. Schade, denn davon hängt bei mir sehr stark ab, ob ich NX doch etwas mehr nutze als bisher oder Lightroom komplett treu bleibe.

Technik: Pixel-Grafik in Vektor-Grafik umwandeln

Will man sich ein Logo erstellen, kommt man irgend wann unweigerlich an die Stelle, an der man mit einer Pixel-Grafik nicht mehr viel anfangen kann.

Wohl dem, der von vorn Herein ein Logo mit einem entsprechenden Programm wie CorelDraw oder Adobe Illustrator gearbeitet hat und dieses sein eigen nennt.

Ich gehöre nun aber eben der fotografierenden Zunft an und arbeite in der Regel mit Pixel-Bildern. Als ich mir jetzt aber T-Shirts mit meinem Logo bestellen wollte, fing das Problem an. Der Druck auf schwarze Textilien, mit transparentem Hintergrund und auch noch in möglichst guter Qualität ist nur möglich, wenn man dem Drucker eine entsprechende Vektorgrafik liefert. Da ist dann guter Rat teuer, aber es gibt ja noch das Internet und diverse Foren und so wird man fündig.

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Für mich hat sich bestens das Pogramm Inkscape bewehrt. Es handelt sich dabei um eine Open-Soure-Variante eines Verktorgrafikeditors und kann mit den oben genannten kommerziellen Produkten ganz gut mithalten.

Dort importiert man seine Pixel-Grafik und kann sie dann entsprechend vektorisieren lassen. Wie das am besten gemacht wird, findet man z.B. im Inkscape: Guide to a Vector Drawing Program im Kapitel Tracing Bitmaps.

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Trace your bitmaps with Vector MagicEine weitere Möglichkeit, aus Bitmaps eine Vektorgrafik zu bekommen, ist der zum Teil kostenlose Internet-Service Vector Magic. Bei Vektor Magic kann man seine Bitmap-Datei (JPEG, PSD, uvam.) hochladen und wird dann sehr anwendrfreundlich durch diverse Einstellungen geführt, bis dann am Ende die vektorisierte Grafik als Download zur Verfügung steht. Allerdings kann man kostenlos nur auf eine PNG-Datei zurück greifen. Möchte man auf die für den Druck benötigte EPS-Datei zu greifen, benötigt man sogenannte Tokens. 5 Tokens kosten dabei 14,05 USD (Stand 28.05.2008), was nicht wirklich teuer ist, bedenkt man, dass ein bekannte Shirt-Drucker 15 Euro für die Umwandlung verlangt.

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Habt Ihr, liebe Leser, noch ein Tipp zu Vektorgrafik, insbesondere der Umwandlung von Pixel-Grafiken in Vektorgrafiken? Wie ist Eure Meinung zu einem der oben genannten Tools? Ich würde mich über Eure Kommentare freuen!

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Inkscape – Ein Open Source Vektorgrafik-Editor

Bei der Open-Source-Software Inkscape, verfügbar für Mac, Windows und Linux, handelt es sich um einen wirklich sehr mächtigen, dennoch nicht schwer zu durchschauenden Vektorgrafikeditor, der sich vor seinen kommerziellen Konkurrenten wie Adobe Illustrator, Corel Draw oder Freehand nicht zu verstecken braucht.

Inkscape verwendet das vom W3C standardisierte SVG-Dateiformat. Es lassen sich so gut wie alle bekannten Grafik-Formate importieren und natürlich anschließend in Vektorgrafiken umwandeln.

Meine Tests mit dieser kostenlosen Lösung verliefen bis jetzt ganz ausgezeichnet, sowohl auf dem Mac als auch unter Windows.

Inkscape kann man bei Inkscape.org herunterladen. Dort findet man auch eine große Menge an Tutorials. Wirklich zu empfehlen ist in diesem Zusammenhang Inkscape: Guide to a Vector Drawing Program , ein ganz tolle Quelle um sich in Inkscape zurecht zu finden.

Download: Inkscape

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Fun: Photoshop Disasters

Mein Dank geht wie schon so oft an Martin Gommel von KWERFELDEIN für seine Empfehlung des Blogs „PhotoshopDisasters„.

Dort findet man eine hoch amüsante Sammlung echter Photoshop-Fehlschläge aus den Print-Medien mit oftmals kuriosen Fehlern. Da fragt man sich bei manchen Bilder schon, wie sowas in der professionellen Werbewelt passieren konnte. Aber was sollst. Beruhigt es mich als Photoshop-Rookie doch ungemein, dass auch die Professionals nicht die Perfektion mit Löffeln gefressen haben.

Wie auch immer, schaut rein in PhotoshopDisasters, es lohnt sich! 🙂

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