Foto-Technik: Die Sache mit den Verschlusszeiten

Martin von KWERFELDEIN ist wie immer eine nützliche Quelle in Sachen Fotografie verstehen. In seinem Artikel Die Belichtungszeit verstehen beschreibt er sehr anschaulich, was es mit der Belichtungszeit auf sich hat.

Schon an Hand des folgenden Videos wird einem die Thematik erläutert:

Weit mehr aber findet man dann im oben genannten Artikel.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf die hier erschienen Posts

Merkzettel: Grundlagen der Fotografie #1

Faustregel: Verschlusszeit = 1/Brennweite

hinweisen, in denen ich einige wichtige Grundregeln der Fotografie zusammengefasst habe.

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Technik: Neues Firmware-Update für Nikon D300 (v. 1.03)

Wie dpreview.com berichtet, steht ab sofort ein Firmware-Update für die Nikon D3 und die D300 zur Verfügung. Details zum Update findet man im Artikel von dpreview.com

Beim D300-Update geht es wohl hauptsächlich um eine fehlerhafte Batterie-Anzeige, die wohl als Leer blinkt, obwohl noch Saft zur Verfügung steht. Bei mir ist das Problem bis jetzt noch nicht aufgetreten, werde mit einem Update also mal noch etwas warten.

Update für Mac: D300 Firmware Update 1.03 – Macintosh

Foto-Tipp: Wie nutzt man das Histogramm

Wie schon so häufig, findet man bei KWERFELDEIN einen sehr interessanten Artikel zu einer wichtigen Hilfsmittel der digitalen Fotografie, dem Histogramm. Zu erst erlaube ich mir, das Video-Tutorial zum Thema Historgramm (engl.) ebenfalls hier zu zeigen:

Wer mehr zum Thema Histogramm erfahren möchte, der sollte jetzt unbedingt bei Martin Gommel vorbei schauen und sich seinen Artikel zu gemühte führen.

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Links die sie auch interessieren könnten:

Low-Key Photos — Was ist das, wie wird es gemacht (inkl. Beispiele)

Tutorial zum Weißabgleich bei Foto-HowTo

Technik: Nikon D300 Active D Lighting

Nikon D700 mit FX-Sensor ab Ende Juli verfügbar!

Jetzt ist es raus und Nikon hat da echt was hingelegt mit der Nikon D700. Für gerade mal 2.599,00 EUR (UVP) bietet die neue in der Nikon-DSLR-Familie viele Features der großen D3 mit fast dem gleichen Gewicht und den gleichen Maßen wie die D300. Der FX-Chip der D3 findet auch hier Verwendung und sucht wohl hinsichtlich Rauschverhalten im Moment seines gleichen. Und mit 5 Bilder/Sek. (bzw. 8 mit Batteriegriff) dürfte die neue Vollformat-Kamera auch für Sportfotografen interessant sein.

Sehr schön auch, dass die D700 den selben Batteriegriff und die gleichen Akkus wie die D300 verwenden wird.

Hört sich also nach einem echt starken Teil an und dürfte Canon das leben nicht gerade leicht machen.

Übrigens hat Nikon mit dem gleichen Press-Release auch einen neuen Oberklasse-Blitz, den SB-900, angekündigt.

Weitere Artikel zum Thema bei: canikon und …nachbelichtet

Speed-Up der Nikon D300

Bekannter maßen, kann man die Serien-Bild-Geschwindigkeit bei der Nikon D300 enorm beschleunigen, wenn man den Batteriegriff MB-D10 und den Akku der D3, den EL-4a, nutz, schafft die 300 bis zu 9 Bilder/Sek.

Wie es mit einem kleinen Trick möglich ist, auch ohne den teureren Akku und sogar ohne Bateriegriff bis zu 8 Bilder/Sek. zu schißen hat …nachbelichtet ausführlich in seinem Post dokumentiert.

Die Infos und ein entsprechendes Diagramm gibt es hier.

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Firefox 3 jetzt mit Farbmanagement

Der neue Firefox, seit Dienstag dieser Woche in der Version 3 zu haben, verfügt jetzt über die Möglichkeit, in Bilder eingebettete Farbprofile zu interpretieren. Diese Möglichkeit bestand beim Safari schon sehr lange, in den meisten anderen Browsern war und ist dieses Feature ab nicht verfügbar.

Das Farbmanagement ist per Default nicht eingeschaltet. Zum einschalten

About:Config in Adress-Feld eingeben

– Bestätigen, dass man vorsichtig ist

– in Filter „gfx.color“ eingeben

– Auf Zeile gfx.color_management.enabled doppelclicken

Firefox Screencapture Farbmanagement

Der Wert hat sich jetzt von false auf true geändert und nach einem Neustart des Feuerfuchses ist das Farbmanagement eingeschaltet, sodass  jetzt auch Bilder aus dem Adobe-Farbraum korrekt interpretiert und dargestellt werden.

Trotzdem bleibt die dringende Empfehlung bestehen, Bilder die für die Web-Veröffentlichung bestimmt sind, im sRGB-Farbraum zu speichern, da die sehr große Mehrheit der Internet-Nutzer sonst schlecht dargestellte Bilder präsentiert bekommen.

Diskussion zum Thema bei Flickr und einen Artikel gibt es bei Pixelgraphix.

Social Bookmarks: Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen

Technik: Pixel-Grafik in Vektor-Grafik umwandeln

Will man sich ein Logo erstellen, kommt man irgend wann unweigerlich an die Stelle, an der man mit einer Pixel-Grafik nicht mehr viel anfangen kann.

Wohl dem, der von vorn Herein ein Logo mit einem entsprechenden Programm wie CorelDraw oder Adobe Illustrator gearbeitet hat und dieses sein eigen nennt.

Ich gehöre nun aber eben der fotografierenden Zunft an und arbeite in der Regel mit Pixel-Bildern. Als ich mir jetzt aber T-Shirts mit meinem Logo bestellen wollte, fing das Problem an. Der Druck auf schwarze Textilien, mit transparentem Hintergrund und auch noch in möglichst guter Qualität ist nur möglich, wenn man dem Drucker eine entsprechende Vektorgrafik liefert. Da ist dann guter Rat teuer, aber es gibt ja noch das Internet und diverse Foren und so wird man fündig.

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Für mich hat sich bestens das Pogramm Inkscape bewehrt. Es handelt sich dabei um eine Open-Soure-Variante eines Verktorgrafikeditors und kann mit den oben genannten kommerziellen Produkten ganz gut mithalten.

Dort importiert man seine Pixel-Grafik und kann sie dann entsprechend vektorisieren lassen. Wie das am besten gemacht wird, findet man z.B. im Inkscape: Guide to a Vector Drawing Program im Kapitel Tracing Bitmaps.

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Trace your bitmaps with Vector MagicEine weitere Möglichkeit, aus Bitmaps eine Vektorgrafik zu bekommen, ist der zum Teil kostenlose Internet-Service Vector Magic. Bei Vektor Magic kann man seine Bitmap-Datei (JPEG, PSD, uvam.) hochladen und wird dann sehr anwendrfreundlich durch diverse Einstellungen geführt, bis dann am Ende die vektorisierte Grafik als Download zur Verfügung steht. Allerdings kann man kostenlos nur auf eine PNG-Datei zurück greifen. Möchte man auf die für den Druck benötigte EPS-Datei zu greifen, benötigt man sogenannte Tokens. 5 Tokens kosten dabei 14,05 USD (Stand 28.05.2008), was nicht wirklich teuer ist, bedenkt man, dass ein bekannte Shirt-Drucker 15 Euro für die Umwandlung verlangt.

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Habt Ihr, liebe Leser, noch ein Tipp zu Vektorgrafik, insbesondere der Umwandlung von Pixel-Grafiken in Vektorgrafiken? Wie ist Eure Meinung zu einem der oben genannten Tools? Ich würde mich über Eure Kommentare freuen!

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Bamboo – Ich machs jetzt mit nem Tablett!!

Ja, ich habs getan. Ich bin der traditionellen Maus abtrünnig geworden! Nach dem meine Mighty Mouse zum wiederholten mal nicht mehr richtig scrollen wollte, war ich es leid und bin gleich ganz umgestiegen.

Auf Anhieb hat mir dabei das Preis-Leistungsverhältnis der Bamboo Grafik-Tablett-Serie von WACOM gefallen. Die sehen nicht nur recht stylisch aus sondern verfügen alle samt über sehr gute Kritiken. Einzige Frage war, welches der verschiedenen Tabletts soll es denn nun sein.

Letzt endlich hat dabei der Preis den Ausschlag gegeben und mich zum Bamboo geführt. 15″ (16:9), komplett in Schwarz mit programmierbaren Funktionstasten und Scroll/Zoom-Rad.

Und was soll ich sagen, nach gerade mal zwei Stunden üben, komme ich schon sehr gut zurecht. Die Maus ist nicht mehr angeschlossen und das erste Foto habe ich auch schon bearbeitet.

Ist der Mausersatz beim normalen Umgang mit meinem Mac noch etwas gewöhnungsbedürftig, habe ich bei der Bildbearbeitung sofort ein enormen Gewinn an Komfort und Funktion bemerkt. Ich kann deshalb schon jetzt sagen, die 75,00 EUR beim Händler vor Ort haben sich auf jeden Fall gelohnt.

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Tutorial zum Weißabgleich bei Foto-HowTo

Wenn eines der eben fotografierten Bilder einen komischen Farbstich hat, liegt das zumeist am falsch eingestellten Weißabgleich. Also der Farbtemperatur die zum Zeitpunkt der Aufnahme vorgeherrscht hat im Vergleich zur konfigurierten Farb-Interpretation  der Kamera. In einem solchen Moment ist es gut, wenn man RAW-Fotografiert hat und den Weißabgleich noch nachträglich, ohne weiteres korrigieren kann.

Was es aber mit dem Weißabgleich im Detail auf sich hat, erfährt man in einem wie immer sehr gut verfassten Tutorial auf foto-howto.de: Weißabgleich

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Dropbox – Der neue Weg der Online-File- Synchronisation

Dropbox - Logo

Über einen ausführlichen Test von KWERFELDEIN zum Thema File-Sende-Tools bin ich auf Dropbox aufmerksam geworden.

Bei Dropbox handelt es sich im Grunde nicht um eine Filesharing-Service im klassischen Sinn, bzw. nicht nur. Dropbox ermöglicht die nahtlose Integration der Dropbox in den Mac- und Windows-Desktop bzw. in den Finder und den Explorer. Dort findet man einen Dropbox-Folder in den man beliebig Files ablegen, löschen ändern kann. Wie in einem normalen Folder eben.

Nur mit einem kleinen Unterschied!

Alle Files / Folder in der Dropbox werden direkt online mit dem Dropbox-Server und seinem dort eingerichteten Account synchronisiert. Löscht man ein File, wird es auch auf dem Server gelöscht, wird was geändert, ist die Änderung auch in einer erstaunlichen Geschwindigkeit auf dem Server angekommen. Soweit also eine Online-Backup-Lösung. Einfach, sexy gemacht, aber noch nichts besonderes.

Man kann nun aber weitere Computer zu seinem Account connecten. Damit werden die Files die auf einem Computer geändert wurden, nicht nur auf dem Server upgedated, sondern auch auf jedem mit dem entsprechenden Account verbundenen Computer.

Zudem bietet Dropbox eine History zu den Files an. Damit hat man sogar die Möglichkeit, ältere Versionen zurück zu holen und so ein Art Recovery aus versehen gelöschter Daten durchzuführen.

Wäre das alles noch nicht genug, kann man auf die synchronisierten Files jederzeit auch über den Browser, z.B. den Firefox zugreifen und z.B. als Zip-File herunter laden.

Damit sind wir dann auch bei der Sharing-Möglichkeit, die Dropbox zudem noch bieten. So kann man jedes File einzelnen anderen Usern ruz Verfügung stellen, als auch komplette Folder. Außerdem gibt es einen Photo-Ordner, der über eine sehr schön gemacht Slide-Show-Funktion den Download von einzelnen Fotos sehr einfach und komfortabel macht.

Fazit: Dropbox ist eine klasse Lösung, die man wirklich gerne nutzt!!

Einziges Manko: Dropbox ist derzeit noch Beta und nur per Einladung zum Test freigegeben. Bisher ist auch noch nicht klar, ob der Service zukünftig was kosten wird.

Low-Key Photos — Was ist das, wie wird es gemacht (inkl. Beispiele)

Wenig ist manchmal mehr! Dieses Statement trifft auch oder insbesondere auf die People-Fotografie zu. Das reizvolle verhüllen in der Akt-Fotografie muss aber nicht unbedingt durch Accessoires wie Kleider oder Tücher erfolgen. Verhüllen kann man auch mit Licht oder viel mehr mit gezieltem nicht Vorhandensein von Licht, also Schatten.

In der Low-Key Akt-Fotografie (Low-Key ist auch eine Landschafts-Nachtaufnahme), geht es darum die Konturen des Körpers oder von Körperdetails des Models durch den gezielten Einsatz von Licht und Schatten heraus zu arbeiten.

Das bedeutet, dass große Teile der Bilder im Dunklen verborgen bleiben oder nur zu erahnen sind.

In der Regel erreicht man das mit sogenanntem Streiflicht und einer Belichtungsmessung (Spot-Messung mit der Kamera oder mit einem externen Belichtungsmesser) auf die beleuchteten Stellen des Körpers.

Hier ein Beispiel für ein sehr einfaches Licht-Setting mit nur einem Blitz (Scan aus meinem Notizbuch):

Low-Key-Skizze - by Marcus Locher

Hier ein paar Beispiele aus meinem eigenen Portfolio die fast alle mit dem oben genannten Setting oder einer kleinen Variation entstanden sind:

DropsShadowsThe HeartWet DetailsShadow and LightBlack & White No. 2 - Akt / Nude-Art - Norah S. - by Marcus Locher - all rights reserved!Black & White - Akt / Nude-Art - Norah S. - by Marcus Locher - all rights reserved!Silver Hair - Akt - Norah S. - by Marcus Locher - all rights reserved!

Und hier noch ein paar Links zum Thema Low-Key-Fotografie:

– Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Low-key-Fotografie
– Fotocommunity.de: http://www.fotocommunity.de/info/LowKey
– Flickr Low-Key Group: http://www.flickr.com/groups/lowkey/

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Die in diesem Post gezeigten Bilder wurde von Marcus Locher aufgenommen. Das Urheber und Nutzungsrecht liegt ausschließlich bei Marcus Locher. Alle Aufnahmen sind ausschließlich zu nicht kommerziellen Zwecken aufgenommen und werden ausschließlich nicht kommerziell verwendet. Ein Link oder Trackback auf diesen Beitrag oder blog.magistus.de ist selbstverständlich sehr gerne gestattet.

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