Fotocommunity.de mit neuen Features

Es gibt neues in Deutschlands wohl größter Fotocommunity. Die FC bietet seit heute die Möglichkeit, die bisher schon verfügbare Freunde-Funktion (oder auch Buddy-Funktion) zu erweitern.

Es ist nun möglich sich gegenseitig die Freundschaft zu bestätigen und diese Freundschaft dann auch öffentlich im Profil anzeigen zu lassen. Diese Art des Networking ist zwar an sich nichts neues, für die FC aber ein lange erwartetes Feature.

Zudem ist es nun möglich, seinen Buddies eigene Stichwörter zu zuordnen. Bei vielen Buddies eine sehr sinnvolle und von mir schon lang vermisste Funktion.

Ach ja, wer nicht möchte, dass seine bestätigten Buddies im Profil erscheinen, der muss nichts tun. Per Default werden die Buddies nicht angezeigt.

Technik: Pixel-Grafik in Vektor-Grafik umwandeln

Will man sich ein Logo erstellen, kommt man irgend wann unweigerlich an die Stelle, an der man mit einer Pixel-Grafik nicht mehr viel anfangen kann.

Wohl dem, der von vorn Herein ein Logo mit einem entsprechenden Programm wie CorelDraw oder Adobe Illustrator gearbeitet hat und dieses sein eigen nennt.

Ich gehöre nun aber eben der fotografierenden Zunft an und arbeite in der Regel mit Pixel-Bildern. Als ich mir jetzt aber T-Shirts mit meinem Logo bestellen wollte, fing das Problem an. Der Druck auf schwarze Textilien, mit transparentem Hintergrund und auch noch in möglichst guter Qualität ist nur möglich, wenn man dem Drucker eine entsprechende Vektorgrafik liefert. Da ist dann guter Rat teuer, aber es gibt ja noch das Internet und diverse Foren und so wird man fündig.

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Für mich hat sich bestens das Pogramm Inkscape bewehrt. Es handelt sich dabei um eine Open-Soure-Variante eines Verktorgrafikeditors und kann mit den oben genannten kommerziellen Produkten ganz gut mithalten.

Dort importiert man seine Pixel-Grafik und kann sie dann entsprechend vektorisieren lassen. Wie das am besten gemacht wird, findet man z.B. im Inkscape: Guide to a Vector Drawing Program im Kapitel Tracing Bitmaps.

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Trace your bitmaps with Vector MagicEine weitere Möglichkeit, aus Bitmaps eine Vektorgrafik zu bekommen, ist der zum Teil kostenlose Internet-Service Vector Magic. Bei Vektor Magic kann man seine Bitmap-Datei (JPEG, PSD, uvam.) hochladen und wird dann sehr anwendrfreundlich durch diverse Einstellungen geführt, bis dann am Ende die vektorisierte Grafik als Download zur Verfügung steht. Allerdings kann man kostenlos nur auf eine PNG-Datei zurück greifen. Möchte man auf die für den Druck benötigte EPS-Datei zu greifen, benötigt man sogenannte Tokens. 5 Tokens kosten dabei 14,05 USD (Stand 28.05.2008), was nicht wirklich teuer ist, bedenkt man, dass ein bekannte Shirt-Drucker 15 Euro für die Umwandlung verlangt.

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Habt Ihr, liebe Leser, noch ein Tipp zu Vektorgrafik, insbesondere der Umwandlung von Pixel-Grafiken in Vektorgrafiken? Wie ist Eure Meinung zu einem der oben genannten Tools? Ich würde mich über Eure Kommentare freuen!

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TinEye – Wo sind Deine Bilder im Web?

Entscheidet man sich als Fotoschaffender, seine Bilder zum Zweck der Eigen-Werbung, aus kommerziellen Gründen oder warum auch immer, ins Netz zu stellen (hoffentlich mit entsprechender Vorsicht), wird es früher oder später nicht ausbleiben, dass einem die Bilder geklaut werden.

Mit klauen ist hier gemeint, dass die Bilder von anderen ohne Autorisierung für deren Zwecke gebraucht missbraucht werden. Als Hobbiest wie ich, kann man im ersten Moment stolz drauf sein, dass jemand anderen das Bild zu gefallen scheint, aber meist ärgert man sich nur über die Dreistigkeit andere, das eigene Foto einfach so zu verwenden. Richtig ärgerlich wird es natürlich, wenn das Foto in einem Umfeld genutzt wird, in welchem man dieses keines Falls finden möchte (bei Akt-Fotos z.B. irgend welche Billig-Porno-Seiten).

Wie aber stellt man fest, wo die eigenen Bilder überall gelandet sind? Bisher war man auf Kommissar Zufall angewiesen oder man hat einen Tipp von befreundeten Fotografen oder Modellen bekommen. Automatismen gab es, wenn überhaupt nur für kommerzielle Bildagenturen, nichts also für Hobbyfotografen.

Mit TinEye scheint sich dies nun zu ändern. TinEye ist ein derzeit noch im Beta-Stadium laufender Such-Dienst, bei dem man das eigene Bild uploaded oder auf dieses per URL hinweißt. TinEye such anschließend in der eigenen, durch stetiges Indexieren immer größer werdenden Datenbank nach dem fraglichen Bild. Wurde TinEye fündig, bekommt man das Suchergebnis nebst URLs angezeigt.

Für einen (zu mindest im Moment noch) kostenlosen Service, verspricht das ein richtig guter Dienst zu werden und die Trefferquote dürfte stetig besser werden. Da sich TinEye noch im Beta befindet, ist der Zugang derzeit nur per Einladung möglich. Diese kann man auf der TinEye-Homepage beantragen und bekommt ihn dann zugeschickt. Bei mir hat das etwas eine Stunde gedauert.

Viel Spaß beim Testen!

Dank an … nachbelichtet für den Tipp zu TinEye!Add RSS

Ego-Googlen — was ne Enttäuschung

Ja, ich gebs zu, ich google mich mal ganz gerne, gehöre also auch zu den vielen anonymen Ego-Googlern des weiten Internets.

Zugegebener maßen, wurde bis jetzt mein Ego auch immer gestreichelt, mein Hauptblog, also http://blog.magistus.de stand bei der Suchanfrage immer an erster Stelle, schon seit bestimmt einem Jahr.

Und heute??? Verdammter Mist, der Tag war gelaufen! Ich habe mich nicht mehr gefunden. Na ja, mich schon, auf jeder Menge Seiten, aber eben nicht zu diesem Blog. Was habt Ihr nur mit mir gemacht, liebe Jungs/Mädels von Google????

Als dann, wieder von vorne SEOn, will ja gelacht sein, wenn ich das nicht wieder hin bekommen …. 😉

Urteil zum Thema Thumbnails in Search-Engines

Heise berichtet heute über ein spannendes Urteil des Thüringer Oberlandesgerichts, nach dem ein Suchmaschinenbetreiber, also z.B. Google oder Yahoo in das Urheberrecht eingreift, wenn er Thumbnails von Bildern aus dem Internet anzeigt.

Dennoch wurde der Unterlassungsanspruch der Klägerin zurückgewiesen, da diese die eigene Website speziell für Suchmaschinen optimiert und so zur Anzeige der Bilder beigetragen habe.

Nun bin ich kein Anwalt und hoffe, dass ich den Inhalt einigermaßen korrekt wiedergeben habe. Spannend ist nur aber, ob z.B. Google die Bilder-Suchen so wie sie ist, überhaupt noch aufrecht erhalten darf.

Ich persönlich verstehe die Aufregung nicht. Wer seine Bilder ins Internet stellt, sollte davon ausgehen, dass Sie in Suchmaschinen angezeigt werden. Ich finde es sogar gut, wenn sie angezeigt werden, wurden sie schließlich von mir in meinen Blog gestellt um auf meine Arbeit aufmerksam zu machen.

Anders sieht es natürlich aus, wenn sich andere mit meinen Bildern, also mit fremden Federn schmücken.

Man wird sehen, wo sich das alles noch hin entwickelt. Einfach ist das Thema auf jeden Fall nicht, und wohl auch nicht ganz trivial.

Quelle mit ausführlichen Infos zum genannten Fall bei Heise Online.