Licht-Setting online planen mit Photo Diagrams

Nikki Fabrizius hat mich auf ein Tool aufmerksam gemacht, welches ich schon lange gesucht, aber nie gefunden habe. Ein Online-Tool, mit dem man Licht- oder Studio-Settings erstellen kann um sie dann als JPEG für die Dokumentation, z.B. in diesem Blog, zu verwenden.

Das ganze funktioniert rein Online, ist sehr einfach und funktioniert ganz toll. Vielleicht fehlt noch das ein oder andere Detail, das kann ja aber noch kommen. Hier beispielsweise ein kleines, einfaches  Low-Key-Set:

Kommt halt schon besser, wie der Scan aus meinem Notizbuch, oder? Na ja, dafür hat mein Gekrakel was persönliches 🙂

Der Service heißt Photo Diagrams, ist Beta und wird von Professional Snapshots kostenlos zur Verfügung gestellt. Neben der Online-Variante gibt es auch noch eine Offline-Version.

URL: http://www.professionalsnapshots.com/PhotoDiagram/

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Firefox 3 jetzt mit Farbmanagement

Der neue Firefox, seit Dienstag dieser Woche in der Version 3 zu haben, verfügt jetzt über die Möglichkeit, in Bilder eingebettete Farbprofile zu interpretieren. Diese Möglichkeit bestand beim Safari schon sehr lange, in den meisten anderen Browsern war und ist dieses Feature ab nicht verfügbar.

Das Farbmanagement ist per Default nicht eingeschaltet. Zum einschalten

About:Config in Adress-Feld eingeben

– Bestätigen, dass man vorsichtig ist

– in Filter „gfx.color“ eingeben

– Auf Zeile gfx.color_management.enabled doppelclicken

Firefox Screencapture Farbmanagement

Der Wert hat sich jetzt von false auf true geändert und nach einem Neustart des Feuerfuchses ist das Farbmanagement eingeschaltet, sodass  jetzt auch Bilder aus dem Adobe-Farbraum korrekt interpretiert und dargestellt werden.

Trotzdem bleibt die dringende Empfehlung bestehen, Bilder die für die Web-Veröffentlichung bestimmt sind, im sRGB-Farbraum zu speichern, da die sehr große Mehrheit der Internet-Nutzer sonst schlecht dargestellte Bilder präsentiert bekommen.

Diskussion zum Thema bei Flickr und einen Artikel gibt es bei Pixelgraphix.

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TinEye – Wo sind Deine Bilder im Web?

Entscheidet man sich als Fotoschaffender, seine Bilder zum Zweck der Eigen-Werbung, aus kommerziellen Gründen oder warum auch immer, ins Netz zu stellen (hoffentlich mit entsprechender Vorsicht), wird es früher oder später nicht ausbleiben, dass einem die Bilder geklaut werden.

Mit klauen ist hier gemeint, dass die Bilder von anderen ohne Autorisierung für deren Zwecke gebraucht missbraucht werden. Als Hobbiest wie ich, kann man im ersten Moment stolz drauf sein, dass jemand anderen das Bild zu gefallen scheint, aber meist ärgert man sich nur über die Dreistigkeit andere, das eigene Foto einfach so zu verwenden. Richtig ärgerlich wird es natürlich, wenn das Foto in einem Umfeld genutzt wird, in welchem man dieses keines Falls finden möchte (bei Akt-Fotos z.B. irgend welche Billig-Porno-Seiten).

Wie aber stellt man fest, wo die eigenen Bilder überall gelandet sind? Bisher war man auf Kommissar Zufall angewiesen oder man hat einen Tipp von befreundeten Fotografen oder Modellen bekommen. Automatismen gab es, wenn überhaupt nur für kommerzielle Bildagenturen, nichts also für Hobbyfotografen.

Mit TinEye scheint sich dies nun zu ändern. TinEye ist ein derzeit noch im Beta-Stadium laufender Such-Dienst, bei dem man das eigene Bild uploaded oder auf dieses per URL hinweißt. TinEye such anschließend in der eigenen, durch stetiges Indexieren immer größer werdenden Datenbank nach dem fraglichen Bild. Wurde TinEye fündig, bekommt man das Suchergebnis nebst URLs angezeigt.

Für einen (zu mindest im Moment noch) kostenlosen Service, verspricht das ein richtig guter Dienst zu werden und die Trefferquote dürfte stetig besser werden. Da sich TinEye noch im Beta befindet, ist der Zugang derzeit nur per Einladung möglich. Diese kann man auf der TinEye-Homepage beantragen und bekommt ihn dann zugeschickt. Bei mir hat das etwas eine Stunde gedauert.

Viel Spaß beim Testen!

Dank an … nachbelichtet für den Tipp zu TinEye!Add RSS

Ego-Googlen — was ne Enttäuschung

Ja, ich gebs zu, ich google mich mal ganz gerne, gehöre also auch zu den vielen anonymen Ego-Googlern des weiten Internets.

Zugegebener maßen, wurde bis jetzt mein Ego auch immer gestreichelt, mein Hauptblog, also http://blog.magistus.de stand bei der Suchanfrage immer an erster Stelle, schon seit bestimmt einem Jahr.

Und heute??? Verdammter Mist, der Tag war gelaufen! Ich habe mich nicht mehr gefunden. Na ja, mich schon, auf jeder Menge Seiten, aber eben nicht zu diesem Blog. Was habt Ihr nur mit mir gemacht, liebe Jungs/Mädels von Google????

Als dann, wieder von vorne SEOn, will ja gelacht sein, wenn ich das nicht wieder hin bekommen …. 😉

Urteil zum Thema Thumbnails in Search-Engines

Heise berichtet heute über ein spannendes Urteil des Thüringer Oberlandesgerichts, nach dem ein Suchmaschinenbetreiber, also z.B. Google oder Yahoo in das Urheberrecht eingreift, wenn er Thumbnails von Bildern aus dem Internet anzeigt.

Dennoch wurde der Unterlassungsanspruch der Klägerin zurückgewiesen, da diese die eigene Website speziell für Suchmaschinen optimiert und so zur Anzeige der Bilder beigetragen habe.

Nun bin ich kein Anwalt und hoffe, dass ich den Inhalt einigermaßen korrekt wiedergeben habe. Spannend ist nur aber, ob z.B. Google die Bilder-Suchen so wie sie ist, überhaupt noch aufrecht erhalten darf.

Ich persönlich verstehe die Aufregung nicht. Wer seine Bilder ins Internet stellt, sollte davon ausgehen, dass Sie in Suchmaschinen angezeigt werden. Ich finde es sogar gut, wenn sie angezeigt werden, wurden sie schließlich von mir in meinen Blog gestellt um auf meine Arbeit aufmerksam zu machen.

Anders sieht es natürlich aus, wenn sich andere mit meinen Bildern, also mit fremden Federn schmücken.

Man wird sehen, wo sich das alles noch hin entwickelt. Einfach ist das Thema auf jeden Fall nicht, und wohl auch nicht ganz trivial.

Quelle mit ausführlichen Infos zum genannten Fall bei Heise Online.

Neuerungen bei Fotocommunity.de

Fotocommunity LogoMit gleich zwei Neuerungen wartet die Fotocommunity.de seit dieser Woche auf.

Neu gestaltete Bilder-Seite:

In der Detail-Ansicht der Bilder-Seite wurde eine neue, übersichtlichere Menü-Struktur mit Buttons eingeführt, die jetzt besser zur schon länger durchgeführten Gesamt-Layout-Änderung passt. Man kann jetzt seinen Beschreibungstext besser formatieren. Mehr Informationen gibt es im FC-Blog.

Neuigkeiten der Buddies:

Ab sofort gibt es auch eine Neuigkeiten-Funktion, über die man sich über Aktivitäten seiner Buddies auf dem Laufenden halten kann. Natürlich kann jeder selbst einstellen, welche Neuigkeiten er freigeben möchte, sodass die Privatsphäre gewahrt bleibt. Auch gibt es weitere Infos im FC-Blog.

Flickr jetzt mit Video-Funktion für Pro-User

So, jetzt ist es also soweit. Auch Flickr-Nutzer, allerdings nur die Pro-User, können jetzt bis zu 90 Sek. lange Videos zu Flickr hochladen. Das Video-File darf nicht größer als 150 MB sein.

Das neue Angebot umfasst die folgenden Funktionen (Quelle: Yahoo! Deutschland GmbH):

  • – Video-Upload für Flickr Pro-Mitglieder
  • – Abspielen öffentlicher Videos für Free- und Pro-Mitglieder
  • – Unbearbeitete persönliche Videos mit bis zu 90 Sekunden Länge und bis zu 150 MB Größe
  • – Einstellungsmöglichkeiten, um Videos ausschließlich privat zu nutzen, für Freunde und/oder die Familie einsehbar zu machen oder für alle Nutzer freizugeben
  • – Nahtlose Integration von Videos in den Flickr Fotostream
  • – Individuelles Video-Sharing, als Teil eines Sets oder als Link auf externen Webseiten
  • – Tagging- und Geotagging-Funktionen für Videos
  • – Suchfunktion für Videos nach Tags und Beschreibungen
  • – Direkter Video-Upload von der Kamera oder vom Mobiltelefon
  • – Videos in Vollbildschirm-Ansicht
  • – Lizenz-Funktion zur Kennzeichnung eines Videos mit der Klausel „Alle Rechte vorbehalten“ oder zur Erteilung einer Benutzungserlaubnis über Creative Commons (http://creativecommons.org/)
  • – Programmierschnittstelle (API) für Entwickler zum Schreiben von Programmen oder zur Entwicklung von Services unter Verwendung eines Flickr Videos

Warum sich Yahoo dazu entschieden hat, jetzt auch bei Flickr Videos zu ermöglichen, wird damit begründet, dass immer mehr User mit ihren Kameras (Handys) auch kleine Filmchen erstellen, diese aber nur selten veröffentlichen würden. Beispiele gibt es z.B. hier: http://www.flickr.com/groups/video

Meine Meinung: Für mich ein Feature, das die Welt nicht braucht, aber o.k., da das Zielpublikum wohl eher im Bereich der Handy-Knipser zu liegen scheint, vielleicht eine konsequente Weiterentwicklung.

Wer bei mir auf Flickr vorbeischauen möchte:

Marcus Locher. Get yours at bighugelabs.com/flickr

Das Aktuellste aber immer hier, per RSS bei http://blog.magistus.de !

Technik: Bilder ins Web – Was zu beachten ist

 

Möchte man seine Bilder der breiten Öffentlichkeit vorstellen bietet sich das Internet natürlich an. Egal ob über die eigne Homepage, den eigenen Blog, über Flickr oder andere Communities.

Aber egal wie, man sollte ein paar Dinge beachten, wenn man Bilder ins Internet stellt:

Was darf veröffentlicht werden:

Möchte man was ins internet Stellen, solle man sich darüber im Klaren sein, dass man das Bild auf der ganzen Welt anschauen und darauf reagieren kann, das macht ja gerade den Reiz aus. Deshalb ist aber um so mehr Fingerspitzengefühl bei der Auswahl der Motive gefragt.Nicht alles was ich fotografiert habe, darf ich veröffentlichen:

Manche Bauwerke sind durch Urheberrecht geschützt (z.B. die Pyramiden des Louvre in Paris) , in Deutschland gibt es in wiederum die sogenannte “Panoramafreiheit”. Diese ist allerdings von Land zu Land unterschiedlich geregelt. Viele Information findet man hier: http://www.fotocommunity.de/info/Panoramafreiheit

Bei Personenaufnahmen ist es noch viel kritischer. Jeder Mensch hat das Recht am eigenen Bild und darf deshalb nicht einfach so auf einem Foto ins Internet gestellt werden. Natürlich gibt es auch hier wieder Ausnahmen, z.b. bei Personen der Zeitgeschichte. Weitere Informationen findet man hier: http://www.fotocommunity.de/info/Recht_am_eigenen_Bild

Ich würde Grundsetzlich empfehlen, Fotos auf denen Peronen abgebildet sind, nur ins Internet zu stellen, wenn ich deren Einverständnis habe (zumindest mündlich, am besten schriftlich). So ist man auf der sicheren Seite und beugt Ärger vor. Übrigens kann man die alte “Regel”, bei mehr als fünf Personen auf einem Bild gilt das alles nicht, getrost als Märchen in die Tonne treten.

Für People-Aufnahmen mit Modellen empfehle ich den folgenden Post: http://blog.magistus.de/2007/10/03/model-release/

Auch bei Events ist es durchaus machbar, die fotografierten Personen, z.B. Künstler nach oder besser schon vorher um Erlaubnis zu fragen. Vielleicht kann man ihnen hinter per Mail eine Auswahl der Fotos schicken und um Feedback und die Genehmigung zur Veröffentlichung bitten. Ich habe da bis jetzt immer sehr gute Erfahrung gemacht.

Hinweis: Ich kann, darf und möchte keine Rechtsberatung geben. Die oben gemachten Aussagen stellen meine Sicht der Dinge dar. Keine Gewähr für ihre Richtigkeit!

Kopieren – Stehlen der Bilder:

Jeder muss sich im Klaren darüber sein, dass seine Bilder, sobald sie im Internet sind, automatisch auch kopiert und anderweitig verwendet werden können. Rechtlich selbstverständlich nicht! Nur weil man etwas ins Internet stellt, verliert man sein Urheberrecht nicht (hier allerdings auf die AGBs der Website achten), technisch ist es aber nun mal eine Tatsache.

Da nützen auch alle techn. Tricks mit JavaScript, Flash o.ä. nichts. Am Ende bekommt man mit einem Screenshot alles gespeichert.

Da man also die technischen Tatsachen nicht wegdiskutieren kann und die rechtliche Seite viele überhaupt nicht interessiert (bis die erste Abmahnung ins Haus flattert), kann man zumindest die Größe des Bilder so verändern, dass eine echte kommerzielle Nutzung der eigenen Bilder nicht mehr viel Sinn macht. Auch ein “Wasserzeichen” in Form eines sichtbaren Hinweises auf den Fotografen sind kein Fehler.

Bearbeitung:

Möchte man seine Bilder im Internet präsentieren, macht es zu allererst Sinn, die Größe der Bilder auf das Medium Internet anzupassen (nicht nur wegen dem Bilder-Klau).

Größe:

Es ist Fakt, dass Bilder am besten in einer Größe dargestellt werden sollten, in der das Bild am Monitor im Browserfenster komplett zu sehen ist, ohne das der Browser das Bild “künstlich” verkleinert. Insbesondere da die Zoom-Funktion der meisten Browser zwar o.k. ist, die Qualität des Verkleinerung oftmals aber nicht den eigenen Ansprüchen genügen dürfte.

Stellt man Bilder einer einigermassen aktuellen Kamera in voller Größe in Web, schlägt diese Zoom-Funktion aber unausweichlich zu, mal vom hohen Speicherbedarf der Datei und der langen Ladezeit ganz abgesehen.

Deshalb empfehle ich, Bilder direkt im Bildbearbeitungsprogramm auf eine Präsentationsgröße, die einem angemessen erscheint, zu skalieren. Ich persönlich finde da die Vorgaben der Fotocommunity, mit einer maximalen Kantenlänge von 1000 x 1000 Pixel, sehr passend. Ich achte sogar darauf, dass die Höhe meiner Bilder nicht über 800 Pixel geht.

Achtung: Unbedingt darauf achten, dass man Bilder die verkleinert wurden in aller Regel nachschärfen sollte!!

Ist die Größe erledigt sollte man noch auf den Fallstrick des Farbraums achten…

Farbraum:

Arbeitet man beispielsweise mit Adobe Photoshop wird das, logischer weise in JPEG gespeicherte, Foto per Default in dem Farbraum abgespeichert, mit dem man gearbeiet hat. Das kann sehr häufig der Adobe RGB sein (weil das in der Kamera direkt so eingestellt wurde, oder Lightroom Bilder im Adobe RGB weitergereicht hat). Zur Bearbeitung und für viele andere Gelegenheit sicherlich ein sehr sinnvoller Farbraum.

Leider werden aber Bilder, die mit einem Adobe RGB Farbproviel gespeichert wurden, mit den meisten Browser extrem falsch dargestellt, die Farben stimmen überhaupt nicht mit dem Original überein. Das liegt daran, dass die meisten Browser das Farbprofil einfach ignorieren.

Deshalb ist dringend anzuraten, bei Bilder die für das Web bestimmt sind, sRGB als Farbraum zu verwenden. Nur so ist sichergestellt, dass die Ergebnisse über all, von der Unterschieden der versch. Monitore mal abgesehn, gleich aussehen.

Möchte man bei der Bearbeitung Zeit sparen und einige Dinge aus der Hand geben, gibt es mit dem Webservice “MMP – Mach mich Passig!” eine schnelle Alternative.

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