iPhone Homebutton kalibrieren – [Video]

Movie Header - Screenshots Vimeo Youtube

Um es vorne Weg zu sagen: Ich bin nicht sicher, ob es sich hier um Wunschdenken handelt oder es tatsächlich funktioniert. Ich meine mir aber einzubilden, dass sich die Reaktion meines teilweise überhaupt nicht mehr reagierenden Homebuttons wesentlich verbessert hat.

Aber Probiert es selber aus und berichtet, was Ihr für Erfahrungen gemacht habt. Aber auf eigenes Risiko! Denn auf blog4i.de wo ich das Video entdeckt habe, wird auch von Problemen berichtet!

http://www.youtube.com/watch?v=cujErKjh85o

Foto-Tipp: Outdoor-Shooting im Gegenlicht

Balloons in Nature - copyright by Magistus

Unter meinem Photo-Post „The Vamp“ wurde ich gebeten mehr über die Technik, insbesondere hinsichtlich der Beleuchtung, zu erzählen. Das stellt mich ehrlich gesagt vor eine gewisse Herausforderung, da ich mich jetzt nicht unbedingt als den Experten für Outdoorshootings bezeichnen würde. Gerne gebe ich in diesem Artikel aber Auskunft, wie ich bei einem Outdoor-Shooting vorgehe.

Balloons in Nature - copyright by MagistusBetrachten wir uns als erstes eines meiner Lieblings-Outdoor-Bilder, „Balloons in Nature“.  Zum gelingen dieses Bildes haben, neben dem genialen Model, drei Punkte beigetragen:

1. Das natürliche Licht: Das Bild ist am Abend gegen 20:00 Uhr entstanden. Für Spätsommer bedeutete das beinahe schon „Blaue Stunde“, zumindest aber war die Sonne (links am Bildrand zu sehen) schon sehr tief am Horizont. Damit hatten wir nicht mit all zu grellem Licht zu kämpfen und die Farbtemperatur und der Himmel waren gigantisch.

2. Die Perspektive: Bei Outdoor-Shooting gehört es auch dazu, dass man extreme Perspektiven ausprobiert. Nur Outdoor ist man so frei was Perspektiven angeht. Man muss nicht die Unschöne Decke im Studio oder das Ende des Hintergrundkartons befürchten. Im Konkreten Falls bin ich im Rasen gelegen und habe das Bild dadurch sehr gestreckt. Die Schrägstellung hat mir gefallen, weil es dem Bild noch mehr Spannung verleiht (was aber natürlich Geschmackssache ist).

3. Das Licht von vorne: Bei einer solchen Gegenlichtaufnahme wie dieser oder der folgenden, muss man für genügend Licht von vorne sorgen. Auf das Warum und Weshalb gehe ich im folgenden noch ein. Im konkreten Fall kommt das Licht von einem entfesselten Nikon SB-600 Blitz der von „meinem“ Assistenten gegen einen Reflektor gerichtet wurde. Der Reflektor hat damit nicht nur das noch vorhandene natürliche Licht auf das Model geworfen sondern den zusätzlichen Lichtbedarf durch den Systemblitz gedeckt.

Warum aber überhaupt ein Blitz von Vorne und nicht das Model auf die andere Seite des Baums setzen, um so das natürliche Licht direkt zu verwenden?

Zum einen stehe ich auf diese Gegenlicht-Effekte, zum anderen wären die Schlagschatten noch immer, trotz der späteren Stunde, zu heftig gewesen. Natürlich hätte ich auch einfach die Blende soweit aufmachen können, dass das Model ohne künstliches Licht korrekt belichtet gewesen wäre. Das hätte aber zur Folge gehabt, dass mir der wunderbare Himmel strahlend weiß ausreißt. Spricht, der Himmel wäre hoffnungslos überbelichtet.

Mein Vorgehen bei einer Aufnahme wie „Balloons in Nature“ oder auch dieser hier, Music in Nature - copyright by Magistus„Music in Nature“, ist die folgende:

a) Belichtung auf den Himmel: Soll bedeuten, ich stelle Zeit und Blende so ein, dass der Himmel korrekt belichtet wird (Einstellung „M“ an der Kamera). Dabei gehe ich bei der Zeit nicht über die kürzeste Blitz-Synchronzeit meiner Kamera hinaus, was bei Nikon nicht kürze als 1/250sec. bedeutet. Den Rest muss ich mit der Blende abblenden.

b) Der Blitz u. Reflektor hellen auf: Durch meine Belichtungseinstellung auf den, im Vergleich zum Model, helleren Himmel, ist das Model absolut unterbelichtet. Wie stark hängt davon ab, wie heftig das Umgebungslicht noch ist. Diese Unterbelichtung muss jetzt mit dem Blitz und Reflektor ausgeglichen werden. Reicht die Blitzleistung aus, was bei einem Systemblitz schnell nicht mehr der Fall sein kann, könnt Ihr mit dem Shoot los legen. Sowohl der Himmel, also auch das Model sind korrekt belichtet. Sollte die Blitzleistung nicht ausreichen, bleibt euch nichts anderes übrig, als die Blende doch etwas weiter auf zu machen. Der Himmel wird dabei natürlich mehr und mehr überbelichtet. Hier müsst Ihr einen für euch akzeptablen Kompromiss finden (oder einen stärkeren Blitz verwenden).

Was habe ich verwendet?
– Nikon D300 mit einem Standard AF-S DX Nikkor 18-70mm f/3.5-4.5G IF Objektiv
– Nikon SB-600 auf voller Leistung
– Walimex Reflektor-Board 70×100

Zusätzlich und sehr wichtig war hier ein Assistent, der beim halten des Reflektors, Blitzes etc. geholfen hat. Rein mit Stativen zu arbeiten wäre mir hier absolut zu unflexibel gewesen. Insgesamt ist bei einem Outdoor-Shooting, noch weit mehr als im Studio, tolle Team-Arbeit aller Beteiligten gefragt. Deshalb möchte ich mich hier auch ganz herzlich bei „Tante Mimi“ u. Rames bedanken!!

UPDATE (07.07.2012) : Eine neue Gegenlicht-Aufnahme mit gleich drei System-Blitzen u. Making-Of Bild gibt es im Beitrag Sun Beam !


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Studio-Blitze von Illuminate

Wer hier schon länger mit ließt, weiß, dass ich schon seit bald zwei Jahren mit zwei befreundeten Fotografen ein kleines privates Fotostudio habe. Bis Anfang diesen Jahres haben wir hier fast komplett Blitzköpfe von Walimex im Einsatz gehabt. Prinzipiell waren wir zufrieden damit, auf Grund der intensiven Nutzung wurde es aber Zeit, die meisten davon zu ersetzen.

Wir haben uns dabei entschieden, auf Blitze des Hersteller Illuminate zu setzen. Diese Blitze, wir haben 250 Watt-Blitze im Einsatz, sind preislich in der Region von Walimex anzusiedeln.

Die SD-Systeme nutzen dabei das Bowens-System zum Anbringen von Softboxen etc. und mach nicht nur hier, sondern auch was die Schalter und den Blitzregler angeht, einen sehr gut verarbeiteten und soliden Eindruck.

Die Illuminate Blitze sind mit einem Lüfter ausgestattet und werden, nicht zu letzt durch diese wirklich wenig störende Lüftung, aber auch durch das Metallgehäuse sehr gut gekühlt. Auch bei Dauereinsatz ist kaum eine Erwärmung des Gehäuses fest zu stellen. Auch die sonstigen Elemente, wie der Griff oder auch die Stativschrauben machen einen soliden Eindruck.

Mich haben die Blitzköpfe so überzeugt, dass ich mir vergangene Woche auch noch einen Blitzkopf für zu Hause angeschafft habe. Für nicht ganz 190,00 EUR war da beim Händler Studiostore IX ein Set aus einem SD250 Blitz, einem Reflektorschirm und Stativ zu haben. Lieferung lief übrigens einwandfrei, auch wenn ich die Vorauszahlung als etwas störend empfand.

Für Illuminate hat für mich nicht zu letzt auch gesprochen, dass die Blitzköpfe voll kompatibel zu den Innovatronix Explorer Akku-Stromversorgern. Was für mich eine mögliche, günstige Kombination für On-Location-Shootings bedeutet.

Insgesamt kann ich die Illuminate-Blitze wirklich empfehlen. Eine gut Bezugsquelle ist hier sicherlich STUDIOSTORE IX.

Notizen synchronisieren auf Mac, iPhone und PC

Ob es am Alter liegt oder ich einfach zu viel im Kopf habe, eigentlich egal. Auf jeden Fall habe ich ein Gedächtnis wie ein Sieb. Was ich mir nicht notiere ist weg . Deshalb war ich schon lange auf der Suche, Notizen so abzulegen, dass ich immer und überall drauf zu greifen kann.

Jetzt ist das hier kein Schreibwaren-Blog und ich bin nun mal ein Technik-Freak. Was liegt also näher, die Notes elektronisch abzulegen. Mit meinem iPhone und der von Apple mit gelieferten App Notes geht das schon ganz gut. Nur dumm, dass diese Notizen lange nicht auf den Rechner zu holen waren.

Seit Mac OS Leopard und irgend einer der letzen iPhone OS Versionen klappt das jetzt zwar, der Download der iPhone-Notizen auf den Mac, allerdings mehr schlecht als recht. Schließlich muss man noch immer das iPhone über iTunes syncen und das mach ich einfach nicht so oft. Zudem habe ich die Notizen dann noch immer nicht auf meinem Windows-Notebook. Also eine alles andere als befriedigende Lösung.

Dann bin ich über den Artikel Notational Velocity – effiziente Notizverwaltung ohne Maus auf dem sehr zu empfehlenden Blog – OS X Freeware gestolpert. Und schwups war sie da die Lösung.

Um es kurz zu machen, auf dem Mac nutze ich jetzt Notational Velocity für meine Notizen, diese werden wiederum ins Web mit Simplenote synchronisiert. Simplenote selbst biete eine sehr gelungene App für das iPhone, womit die Daten auch auf dem iPhone landen und auch von dort up-to-date gehalten werden. Windows wiederum wird über das Programm ResophNotes angebunden. Und damit hat sich der Kreis geschlossen, ich bin begeistert und vergesse (fast) nichts mehr!

Hier noch mal der Sync-Weg:

MAC: Notational Velocity <—–> WEB: SimpleNote <—–> IPHONE: SimpleNote

MAC: Notational Velocity <—–> WEB: SimpleNote <—–> WINDOWS: ResophNotes

Habt ihr andere Ideen, um Notizen auf verschieden Plattformen zu synchronisieren? Dann lasst es mich hier wissen!


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Lightroom Video-Tutorial: Die Guten ins Töpfchen, die schlechten …

Lightroom von Adobe bietet wunderbar praktische Funktionen Bilder zu sortieren, zu taggen und farblich zu kodieren.

Direkt nach einem Shooting werden bei mir dei Bilder direkt über die Sterne-Funktion bewertet und über das einen Farbmarkierungssatz werden die Aktionen die ich mit den Bildern fest gelegt. Das ermöglicht es mir, anschließend schnell auf die Top-Bilder zu zugreifen, auf Bearbeitungswünsche meiner Modelle einzugehen und die Kontrolle über eine große Zahl an Bildern zu behalten.

Wie ich dabei vorgehe, habe ich in meinem zweiten Video-Tutorial als YouTube HD-Video aufgezeichnet:


Wie geht ihr bei der Sortierung und Bewertung Eurer Bilder vor?


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Sunlight Tracker – iPhone App f. Outdoor-Fotografen

Ich bin vor einiger Zeit in einem anderen Foto-Blog über eine coole iPhone-App für Outdoor-Fotografen gestolpert. Leider hatte ich versäumt, mir den Blog-Beitrag zu speichern, noch habe ich mir den Namen der App gemerkt. Es ging dabei um eine App, die den Sonnenstand an einem beliebigen Standort zu einem frei bestimmbaren Zeitpunkt anzeigen konnte und noch einige mehr.

Endlich und nach langer Suche bin ich auf die App gestoßen (den Blog-Beitrag kenne ich leider noch immer nicht, sorry dafür) und habe sie mir gleich mal runter geladen.

Es handelt sich dabei um die 1,59 EUR teure App Sunlight Tracker, die ich jetzt auch kurz vorstellen möchte.

Sunlight Tracker stellt den aktuellen Stand der Sonne, aber auch die Richtung, an der die Sonne aufgegangen ist und untergehen wird in einer Google-Map dar. Schön dabei ist, dass ich über einen Schieberegler einstellen kann, welche Uhrzeit an welchem Tag angezeigt werden soll.

Das ganze eingeblendet in eine Google Map mit dem gewünschten Shooting-Standort, macht die Lichtplanung für ein Outdoor-Shooting wirklich um einiges leichter.

So kann man sehr praktisch die beste Uhrzeit für das Shooting planen, ebenso wie die sinnvollsten Shooting-Richtungen oder Locations am Ort des Geschehens. Sprich, wie werden die Schatten sein, wann hat das Model die Sonne im Rücken etc.

Neben der praktischen Kartendarstellung bekommt man den Sonnenstand auch noch in Diagramm-Form dargestellt, über die man sehr schön sehen kann, wie hoch die Sonne zu einem bestimmten Zeitpunkt stehen wird. Sehr praktisch, wenn man planen möchte, ob bestimmte Objekte an der Shooting-Location zu sehr Schatten werfen werden oder nicht.

Ich finde die App Sunlight Tracker wirklich klasse und finde, dass sich die 1,59 alle mal gelohnt haben.

Video-Tutorial: Kamera-Profile in Lightroom

Als ich vor über Jahren das erste mal meine RAW-Bilder der Nikon D70s in Lightroom importiert hatte, gab es einen Effekt, der mich bis gestern verfolgt und geärgert hatte.

Kurz nach dem Import wurden meine Bilder nämlich so am Monitor dargestellt, wie ich sie am Monitor meiner Kamera gesehen hatte, aber dann, nach dem Lightroom das RAW quasi selbst entwickelt und nicht mehr auf das eingebettete Bild zurück griff, wurde das Bild etwas flauer, Hauttöne passten nicht mehr so richtig und ich war erst mal unzufrieden.

Natürlich habe ich durch entsprechende Vorgaben und spielen an den verschiedensten und in Lightroom ja reichlich vorhandenen Reglern meine Einstellung gefunden. Geblieben ist aber dieser nervige effekt, direkt nach dem Import.

Da ich sehr lange mit Lighroom 1.x gearbeitet habe, bin ich leider erst jetzt, vor zwei Wochen, auf die neuen, zusätzlichen Kamera-Profile gestoßen, die es im Entwicklungs-Modus unter Kamerakalibrierung zu finden sind. Und voila, mit dem Profil „Camera D2X Mode 1“ bin ich sehr zufrieden und habe diese Einstellung jetzt direkt für den Import von NEFs eingestellt.

Wie, wo und was man da einstellen kann, findet Ihr in meinem aller ersten HD-YouTube-Video-Tutorial:

Ich hoffe, Ihr konntet mir folgen und was mit dem Video anfangen, auch wenn es leider etwas von der Auflösung hinkt!


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Sylights – Light-Settings online vorstellen

Schon vor einiger Zeit habe ich mal eine Möglichkeit vorgestellt, Studio-Licht-Sets online zu erstellen und als Bild zu speichern. Jetzt hat mich aber Daniel auf sag-cheese.de auf Sylights aufmerksam gemacht.

Sylights bietet wirklich eine coole Möglichkeit, einfach und schnell Licht-Sets online zu erstellen und dann über eine Art Community mit anderen auszutauschen oder auch einfach zu veröffentlichen.

Die verfügbaren Licht-Werkzeug-Symbole sind wirklich schon sehr umfangreich, das ganze ist, zumindest noch im Moment, kostenlos und hat bei mir tadellos funktioniert.

Hier mal mein Standard-High-Key Set, erstellt über Sylights:

Sylights - High-Key Set by Magistus

Bis jetzt ist mein Profil dort noch nicht weiter gefüllt, aber zukünftig dürftet ich in meinem Sylights-Profil noch ein paar weitere Settings finden.

Falls Ihr Euch da auch anmeldet, dann schreibt doch hier Eure Profil-URL drunter!

Erfolgreicher Umzug vom MacBook auf den iMac

New iMac

Wer mir auf Twitter folgt hat mitbekommen, dass ich mir vergangenen Montag einen neuen Mac, genauer einen iMac i5 27″ gekauft haben. Mit dem Teil habe ich schon länger geliebäugelt, so dass es nur eine Frage der Zeit war, bis ich zuschlage.

Meine größte Sorge war schon vor dem Kauf weniger die Leistung des neuen Mac, der ist für den Moment mehr als gut genug ausgestattet und der Monitor ist eine absolute Wucht. Meine Bedenken galten all den vielen Daten, Einstellungen, Datenbanken etc. auf meinem alten Rechner und wie ich diese möglichst ohne Reibungsverluste aufs neue System bekomme.

Heute kann ich sagen, mein Vertrauen in Mac OS X war nicht groß genug. Denn hätte ich gewusst, dass ich bereits drei normale Berufstage später komplett live und wieder voll produktiv wäre, hätte ich mir einige Gedanken weniger gemacht.

Hier mal die Punkte die mir Kopfzerbrechen bereitet haben und die einfachen Lösungen bzw. Lösungsquellen:

1.) Wie bekomme ich die ganzen Files der internen Notebook-Platte rüber auf den neuen Rechner:

Mega einfach! Simpel über die „Systemeinstellungen…“ in „Sharing“ den Punkt „Personal File Sharing“ aktivieren und schon kann der neue Rechner im Finder über „Network“ auf die Files des Notebooks zugreifen und alles rüber kopieren. Zur Sicherheit würde ich hier übrigens auf eine altbewährtes Netzwerkkabel zurück greifen, da WLAN doch etwas unzuverlässig bei einen Kopiervorgang von vielleicht einer Stunde oder mehr ist.

2.) Exchange-Anbindung ohne Entourage:

Auf meinem MacBook habe ich eine ziemlich alte Version von Entourage, so dass ich diese nicht auf dem neuen System nutzen möchte. Und da MS Office f. Mac nur in der doch sehr teuren Business-Variante Exchange mit Entourage bietet, war das auch nicht wirklich eine Alternative. So musste ich mich auf die werbewirksamen Versprechen von Apple verlassen, die da behaupten Exchange mit den mitgelieferten Mail, Kalender und Adressbuch Applikationen bereits von Hause aus mit zu liefern.

Da auch 1&1 mir nicht direkt bestätigen konnte, dass das wirklich geht, kam es auf einen Versuch an. Und der ist voll auf geglückt.

Die Anbindung von Mail, Kalender und Adressbuch ist spielend einfach und hat auf sofort funktioniert, sogar besser als mit meinem alten Entourage. Wie das geht? Einfach bei brainux.info schauen, da ist es sehr schön erklärt.

Übrigens hat mir 1&1 die Funktion dann auch noch irgendwann bestätigt, geht also auch ganz offiziell. 🙂

3.) Wie bekomme ich iTunes rüber und klappt dann auch der Sync mit dem iPhone

Eigentlich habe ich mich mit den Hintergrundfunktionen von iTunes nie weiter beschäftigt. Um so größer waren meine Bedenken was den Umzug von iTunes, meinen gekauften Liedern, Apps u. Videos angeht. Hinzu dann noch die Frage, ob nach einem Sync mit dem iPhone am neuen Computer alles doppelt und dreifach auf dem ein oder anderen System ist.

Jobs sei dank, auch hier überhaupt kein Problem!

Im wesentlichen kann man einfach das Verzeichnis „iTunes“ im „Musik“-Ordner auf den anderen Rechner rüber kopieren und dort dann iTunes mitteilen, dass er eine bestehende iTunes-Bibliothek übernehmen soll. Wie genau das geht, ist ausführlich und super perfekt bei iLounge im Artikel „Transfering you iTunes Library“ beschrieben.

Die Synchronisation mit dem neuen iTunes am iMac verlief dann, als hätte ich das iPhone am alten Rechner abgeschlossen. Nichts doppelt, alle Apps da, normaler Sync-Vorgang. Perfekt!

4.) Umzug der Adobe Lightroom 1.x Datenbank auf den neuen Rechner mit Lightroom 2.x

Woow, hab ich mir da einen Kopf gemacht! Ich denke ich habe es aber Lightroom einfach gemacht, alles sauber zu übernehmen. Ich habe auf dem neuen Rechner dafür gesorgt, dass alle Bilder die auf dem alten Rechner in der Datenbank waren, auf dem neuen Rechner am gleichen Platz waren und sind.

Dadurch haben ich tatsächlich nur das komplette Lighroom-Verzeichnis vom alten auf den neuen Mac kopiert und dann auf dem iMac mit Lightroom 2.x beim Start von LR einfach nur ausgewählt, dass er eine 1er-Datenbank übernehmen soll. Diese Übernahme hat dann ca. eine Stunde gedauert und alles war wieder da.

Na gut, nicht ganz alles. Die normalen Programmkonfigurationen mussten natürlich noch vorgenommen werden. Ja, und die Farbzuordnungen waren nicht mehr da. Zwar wurde die Beschriftung übernommen, die den Farben zugeordnet war, aber eben nicht die Farbkodierung an sich. Da ich darüber einiges mache, hatte ich schon befürchtet, hier alles neu machen zu müssen. Es hat dann aber ausgereicht, einfach neue Farbkodierungen mit dem alten Wortlaut zu konfigurieren, schon hat LR alles wieder farblich perfekt zugeordnet.

Oh, und sollte doch mal ein Verzeichnis mit Bilder an einem anderen Ort gelandet sein, lässt sich da ganz simpel beheben, in dem man in der Ordnerstruktur im Kontext-Menü des fehlenden Verzeichnisse den neuen Ort sucht und festlegt, schon ist wieder alles verfügbar.

Und noch ein kleiner Tipp zu Lightroom unter Snow Leopard. Per Default wird LR im 32bit-Modus gestartet. Das kann man aber ändern, in dem man auf das Lightroom-Symbol im Finder mit der rechten Maustaste klickt und in den Eigenschaften den Haken aus der Option „im 32bit-Modus starten“ nimmt.

Wie ihr also sehr, es war zum Glück wirklich kein Hexenwerk!!

Habt ihr andere Erfahrungen gemacht, dann berichtet doch mal darüber. Hilft vielleicht anderen, die demnächst einen Umzug planen.

Warum ich bei Outdoor-Shoots einen Hut trage

Magistus Outdoor - by Rob

Ne, ich habe keine Angst, dass mir der Himmel auf den Kopf fällt. Und man kann sich sicherlich auch darüber streiten, ob mir ein hut steht. Warum ich aber einen bei Outdoor-Shootings trage, hat einen ganz einfachen, praktischen Grund.

Magistus Outdoor - by RobEin Hut eignet sich vortrefflich als Schattenspender, wenn man auf seinem Kamera-Display mal kurz und grob das eben geschossene Bild begutachten möchte. Ohne einem solchen Schattenspender könnte man das Display in vielen Fällen auch einfach aus lassen.

Den Hut habe ich einfach immer geschickt zur Hand bzw. auf dem Kopf und er ist groß genug um wirklich das Display großflächig ab zu schirmen. Übrigens auch für den Fall, dass z.B. das Model mal einen Blick auf das Bild werfen möchte.

Natürlich gibt es auch die üblichen Gimmicks, im Fotoladen um die Internet-Ecke, zu kaufen.

Da gibt es dann diverse Aufsätze, mit oder ohne Lupe, für spezielle Kamera-Typen oder Universal für viel, sehr viel und viel zu viel Geld. Alle haben aber das Problem, dass ich wieder ein zusätzliches Stück Equipment mit mit herumtragen muss.

Für all jene, die lieber doch nicht mit einem Deckel auf dem Kopf in der Öffentlichkeit rum laufen wollen, aber ein Tele mit sich herum schleifen, gibt es noch einen weiteren kostengünstigen Tipp.

Die Gegenlichtblende eignet sich ebenfalls ganz ausgezeichnet zum abschatten des Displays. Der Durchmesser passt recht gut auf das Display und bietet in aller Regel ebenfalls genug Schatten, um das Bild einigermaßen gut beurteilen zu können.

Ich habe halt normalerweise kein Tele dabei, weshalb das mit der Gegenlichtblende eher weg fällt.

Tja, und das war sie auch schon, die Erklärung mit dem Hut… 😉

Mein Faible für High/Color-Key

Ich kann nicht genau sagen, was es ist, das mich an High-Key Fotografie fasziniert, Fakt ist aber, dass ich sie sehr cool fand und in letzter Zeit sehr viele davon gemacht habe.

Was aber ist ein High-Key eigentlich. Wie üblich gibt es da Definitionen wie Sand am mehr. Für mich ist ein High-Key ein Bild, in dem mit sehr wenig Kontrast zum, oftmals weißen Hintergrund gearbeitet wird, der die Struktur des abgelichteten Objekts bzw. bei mir in der People-Fotografie die Haut des Models, sehr weich erscheinen lässt und sich sich am Grade des gerade noch nicht verschmelzens mit dem Hintergrund bewegt. Wichtig ist, dass noch immer die Figur, die Körperlandschaft erkennbar sein muss.

oft sind High-Keys stark entsättigt oder komplett in Schwarz/Weiß. Ein Akzent kann aber sein, ein bestimmten Teil des Bildes heraus zu stellen, in dem man ihn in Farbe belässt, z.B. die Lippen, eine Kette oder auch nur die Augen. Dann befinden wir uns beim Color-Key.

Eine etwas fachgerechtere Definition im fotografischen Sinne gibt es z.B. bei Wikipedia.

Theorie hin oder her, hier ein paar Beispiele aus meinen aktuellen High/Color-Key Shootings:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Eigentlich sind alle diese Aufnahme mit dem fast gleichen Studio-Set entstanden:

PhotoDiagram High-Key - Professionalsnapshots.com
PhotoDiagram High-Key - Professionalsnapshots.com

Wie im Diagramm (online erstellt bei Professionalsnapshots) zu sehen, ist es wichtig, den weißen Hintergrund selbst möglichst gleichmäßig auszuleuchten. Das Model sollte nicht von diesen Hintergrund-Blitzen angestrahlt werden. Das Model selbst wird sehr flächig mit einer großen Oktobox o.ä. ausgeleuchet. Man kann dabei ca. 2 Blenden überbelichten, je nach dem, wie viel Spielraum man sich später bei der Bildbearbeitung geben möchte.

Wer selbst Interesse an High-Key-Fotografie hat und Mitglied der Model-Kartei ist, findet dort eine entsprechende Gruppe zum Thema High- und Color-Key Fotografie.

Bei Fragen, einfach fragen….. 🙂