Update Adobe Lightroom 3 nach 5

Lightroom 5 Screenshot - Header

Lightroom 5 - Screenshot

Was Updates angeht, bin ich echt ein ziemlicher Schisser, insbesondere was Software angeht, bei denen ich ziemlich weit entwickelte Arbeitsprozesse habe. Deshalb habe ich wirklich super lange gezögert, mein Adobe Lightroom 3 anzufassen. Schon alleine, weil es immer wieder hieß, dass die Presets aus Lightroom 3 nicht mehr in 4 funktionieren (und schon überhaupt nicht in 5).

Nach meinem Mac OS X update auf Mavericks vergangenen Sonntag war es nun aber so, dass die Regler im Entwicklungsmodus von LR3 nicht mehr schön angezeigt wurden. Es scheint, als wären da irgendwelche Bibliotheken mit dem Update nicht mehr vorhanden. Aus welchen Gründen auch immer, ich hätte damit noch arbeiten können, allerdings nicht mehr so angenehm wie vorher. So habe ich mich entschlossen das update zu wagen, Version 4 zu überspringen und direkt nach LR 5 zu gehen.

Dankenswerter weise lässt die viel gescholtene Update-Politik von Adobe diesen Sprung nach wie vor zu und mit knapp 80,00 EUR war ich dabei.

Das Update selbst ging dann tatsächlich sehr problemlos von Statten. Die Installation ist an sich eine Sache von ein paar Minuten, die Migration der alten LR-„Datenbank“ in ein neues Format hat dann aber doch gut 2 Stunden gedauert (was natürlich von der Größe der Datensammlung abhängt).

Vollbild_29.10.13_15_56-5Perfekter weise hat die Migration super funktioniert, alle Stichworte, Markierungen, ja auch alle Presets waren nach wie vor vorhanden. Und was sehr cool ist, die alten Presets funktionieren nach wie vor. Einfach deshalb, weil man im Lightroom die Engine (bzw. der Prozess) auswählen kann, mit der man die Bilder betrachten und bearbeiten möchte. Bei den „alten“ Bildern ist per Default die „2010“ Version ausgewählt, womit meine alten Presets wunderbar weiter genutzt werden können.

Selbstverständlich werde ich nach und nach meinen Bildstil auf die neue Engine, bei der es dann wirklich ein paar Unterschiede gibt, überführen. Aber ohne Druck und mit der Möglichkeit, jederzeit einen Vergleich zum bisherigen Bildstil anzustellen.

Insgesamt kann ich also ein Update durchaus empfehlen, auch wenn ich den Eindruck habe, dass die neue Version etwas langsamer ist als LR 3. Dafür hat man aber auch ein paar mehr Möglichkeiten, die ich im Moment dabei bin zu entdecken.

Test: clixxie Fotobuch App

Fotobuch - ScreenshotDie Telekom hat vor kurzem eine Fotobuch-App für iPhone empfohlen, inkl. Gutschein für ein gratis Fotobuch. Bei der App handelt es sich um Clixxie mit der man wirklich sehr einfach auch sehr einfache Fotobücher im Format bis max. 18,8×14,5 cm erstellen kann.

Soweit so gut, die App funktioniert und für einfache Schnappschüsse in einfach gebundener Form auch nicht mal so schlecht. Mit dem Gutschein habe ich mir mal ein Fotobuch (eher Fotoheftchen) bestellt. Hier meine Pro und Contra-Punkte nach meinem Kurztest:

+ Einfache Bedienung

+ relativ schneller Versand

– Keine Fotos auf Rückseiten (nur ein Muster)

– die Bindung ermöglicht kein komplettes Umschlage

– Cover-Foto erscheint sehr dunkel

– Fette Werbung auf der Rückseite

Fazit: Wenn man ganz dringend mit dem iPhone ein „Fotobuch“ erstellen möchte, ist Clixxie evtl. eine Möglichkeit. Allerdings gibt es für den heimischen PC eine riesige Zahl weit besserer Möglichkeiten.  Natürlich sollte man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, dennoch sollte es zumindest möglich sein, auch die Rückseiten bedrucken zu lassen. Was mir in jedem Fall extrem negativ aufgefallen ist, ist die Eigenwerbung auf der Rückseite. Sowas geht überhaupt nicht.

Photoshop: Wenn die Hand nicht mehr funktioniert

Photoshop - Probleme mit Handwerkzeug u. der Leertaste

Photoshop - Probleme mit Handwerkzeug u. der Leertaste

Heute mal ein kurzer Quick-Tipp zu Photoshop und das Hand/Verschieben-Werkzeug.

Jeder der mit Photoshop arbeitet kennt das „Hand“-Werkzeug, mit dem man das Bild im Sichtbereich verschieben kann. Ohne diesem Werkzeug wäre ein arbeiten mit PS wohl nicht möglich, weshalb der Shortcut auch fest auf die Leertaste gelegt ist. Verwendet man ein Tablet haben viele, so wie ich, die Funktion zudem auf einen Button des Stifts gelegt.

Soweit so gut. Leider hat das heute bei mir auf einmal nicht mehr funktioniert! Ich habe ganz normal ein Bild aus Adobe Lightroom nach PS exportiert und wollte mit der Bearbeitung loslegen, als ich plötzlich das Bild nicht mehr schieben konnte. Arbeiten unmöglich. Meine Versuche das Problem mit schließen von Photoshop und erneutem starten zu lösen hat ebenso wenig funktioniert wie in den Tastatur-Vorgaben nach Fehlern zu suchen. Aber, es gibt ja Google – einfach nach Photoshop, Leertaste Hand-Werkzeug suchen, und man bekommt einiges an Hinweisen.

Und tatsächlich, Lösung gefunden! Wie es scheint, kollidiert Photoshop hin und wieder mit dem Firefox-Browser und, wie bei mir, wohl auch mit Google Chrome. Ich arbeiten auf einem Mac (Mac OS X 10.8.3), in wie weit das Problem auch auf Windows auftritt, kann ich nicht sagen.

Auf dem Mac ist die Lösung auf jeden Fall ganz einfach. Browser schließen und alles ist wieder gut!!

Übrigens hat auch alles weiter gut funktioniert, als ich den Browser neu gestartet habe. Somit tritt der Fehler nicht immer und automatisch auf.

Soweit dazu, nur, Falls Ihr damit auch mal Probleme habt… 🙂

Die Sache mit Adobe CC …

Bildschirmfoto 2013-05-08 um 15.27.52Im Moment wird heiß diskutiert  was für eine tolle Errungenschaft oder absoluter Schwachsinn den die Adobe Creative Cloud oder kurz CC nun ist.

Von vielen schon als „Creative Clown“ bezeichnet, möchte ich mal mein eigenes Licht auf das Thema werfen. Ich nutze die Photoshop-Version von Adobes Abo-Service nun schon erfolgreich und gerne seit ein paar Monaten. Alles überhaupt kein Thema, ich war froh, endlich eine aktuelle Version von Photoshop zu haben, ohne einen riesen Euro-Brocken auf einen Schlag latzen zu müssen.

Gut, ich hatte der Vorteil, dass ich bisher nur mit einer sehr alten Studentenversion und/oder Elements gearbeitet habe. Als ich da aber heraus gewachsen war, kam mir die Option, Photoshop in monatlichen Raten zahlen zu können, ganz gelegen.

Allerdings schreckte mich etwas ab, dass das wohl „In the Cloud“ sein sollte, was ich für Quatsch hielt. Bis ich gemerkt habe, dass der in zwischen in der IT inflationär missbrauchte Begriff Cloud auch hier nur ein Marketing-Gag ist. In Wahrheit installiert man Photoshop, auch das kommende Photoshop CC, ganz normal auf seinem Rechner. Das einzige Cloudige an der Geschichte ist, dass man die Software halt online runter läd (was früher auch schon eine Option war) und man zusätzlich halt noch einige GB an Online-Diskspace bei Adobe bekommt, um seine Files z.B. zwischen versch. Rechnern synchronisieren zu können. Zudem muss man mindestens einmal im Monat online sein, damit Adobe checken kann, ob man noch zur Nutzung der Software berechtigt ist.

Übrigens ist der Online-Speicher wirklich ausgesprochen flott und gerade zum Austausch größerer Files wesentlich schneller und damit besser geeignet als z.B. Dropbox. Ich nutze den Online-Speicher deshalb recht gerne als Ergänzung zu meiner ohnehin vorhandenen Dropbox.

Soviel zu meinem persönlichen User-Case bei dem Adobe CC sehr gut gepasst und mir persönlich sehr entgegen gekommen ist.

Kritisch zu sehen sind aber sicherlich einige Aspekte was das Vorgehen von Adobe u. die Archivierbarkeit von PSDs angeht!

Zum einen sieht die Kosten-Nutzenkalkulation sicherlich schon ganz anders aus, wenn man schon im Besitz einer einigermaßen aktuellen Photoshop-Version ist und möglicherweise überhaupt nicht den Bedarf an regelmäßigen Update sieht. Zusätzlich mag es für so manchen geschäftlichen Einsatz lukrativer sein, zu einem bestimmten Zeitpunkt die Investition eines Kaufs zu tätigen, anstatt immer wieder jeden Monat Betrag X zahlen zu müssen. Ganz davon abgesehen, dass ein Zwang, in ein anderes Bezahlmodell wechseln zu müssen, grundsätzlich zu einem Aufschrei führen wird.

Gerade im eher konservativen Deutschland ist das Thema Miet-Software nach wie vor sehr heikel zu sehen. Auch viele Semi-Profi-User haben lieber einmal eine Volllizenz in der Hand, ohne laufende Fixkosten, auch in Zeiten, in denen es einem manchmal nicht so gut geht.

Wesentlich kritischer sehe ich das Argument einer befreundeten Künstlerhin hinsichtlich eines langfristigen Zugriffs auf die eigene, mit Photoshop geschaffene Kunst. Man erstellt aktuell mit der gemieteten Software seine Grafiken, Photo-Werke, sein digitales Herzblut, kann aber nur so lange darauf zugreifen, so lange man dafür zahlt. Was aber, wenn man in ferner Zukunft nicht mehr dafür zahlen kann, auf Grund von Arbeitslosigkeit, Ruhestand usw.? Oder, langfristig auch nicht von der Hand zu weisen, was ist, wenn Adobe plötzlich vom Markt verschwinden sollte, die Software dann, mangels Connection zum Aktivierungsserver nicht mehr aktiviert werden kann? Oder man möchte neue Versionen überhaupt nicht, weil sie dem eigenen Workflow nicht entgegen kommen, wie lange bleibe alte Version aktivierbar.

Ganz davon abgesehen, liefert man sich mit einem Abo-Modell immer auch der Preispolitik des Herstellers aus. Und gerade Adobe hat sich hier in der Vergangenheit nicht eben mit Ruhm bekleckert. Hat man eine Software gekauft, muss man neue Preise nicht mitgehen, man kann aber noch immer auf seine Werke zurück greifen. Im Abo-Modell ist das nicht der Fall. Will man neue Monats-Preise zukünftig nicht mitgehen, muss man kündigen. Dann wird aber auch die Software abgeschaltet und ein Zugriff auf die eigenen Werke ist nicht mehr möglich.

Fazit: Ich sehe den Abo-Zwang, den Adobe einführt als sehr kritisch an. Ich persönlich kann damit leben, für viele aber ist Adobe Creative Cloud aber ein sehr schlechter Witz und aus mancher Perspektive zurecht. 

Weitere Meinungen:

BrownzArt – Photoshop CC – Erfahrungsbericht

Im Tagesgespräch: Adobe stellt die Creative Suite ein (…)

Online Petition gegen Adobe CC

Adobe wechselt in die Cloud

Caution Hazard

Caution Hazard - Dark Future Fightergirl Composing with beautiful jeans girl wearing a samurai sword and a short top. - © by Magistus
Caution Hazard - Dark Future Fightergirl Composing with beautiful jeans girl wearing a samurai sword and a short top. - © by Magistus
Caution Hazard – © by Magistus

Zum Abschluss meines Dark Future Shootings, angelehnt an ein Bild von Rojo, kommt heute noch eine etwas buntere Composing-Variante.

Nicht weniger sexy, schön und tough aber durch den etwas weniger entsättigten Hintergrund und etwas kräftigere Farben und Lichtreflexe hebt sich das Bild z.B. von Hazardous Beauty ab. Aufgenommen wurde das Bild im Studio. Beim Hintergrund habe ich nur ein paar kleinere Elemente hinzu gefügt und dass beides „Verschmolzen“. Der Lichtreflex mag dem ein oder anderen etwas zu stärk sein, ich fand ihn hier aber mal passend. Zudem hilft er, das Hintergrundbild mit dem Model zu verschmelzen.

Hier eine kleine Zusammenstellung der groben Schritte, Angefangen oben links, über unten links…

Composing Step-by-Step Collage

Kostenloser Mac OS Bildbetrachter – Quick Look

Quick Look - Picture Viewer - Mac OS

Was habe ich mir lange Zeit einen Ast gesucht, einen ganz simplen und einfachen Bildbetrachter für Mac OS X zu finden, mit dem man einfach „nur“ Bilder betrachten kann. Ganz einfach, ohne diese in irgend ein Programm importieren zu müssen.

Ein Programm, mit dem man nicht schon vorher markieren muss, welche Bilder man anschauen möchte, sondern mit dem man Flott durch die Verzeichnisse huschen kann und die entsprechenden Bilder dann auch schnell und sauber skaliert angezeigt werden.

Leider bin ich hier nie fündig geworden. Die Vorschau von Mac OS X ist nicht hilfreich, man muss die Bilder alle markieren, die man sehen möchte. Xee hat viel zu viele Funktionen und hat ein sehr ähnliches Problem was die Navigation angeht wie die Vorschau.

Irgendwann bin ich bei Picasa gelandet, ist aber eben auch wieder eine Notwendigkeit, die Bilder zumindest quasi, zu importieren. Immerhin ist es hier nicht notwendig, wie beim völlig sinnlosen iPhoto, die kompletten Bilder zu importieren. Sie dürfen immerhin an ihrem Platz auf der Platte liegen bleiben. Picasa ist aber eben auch mehr wie nur ein Viewer und kommt ab einer bestimmten Menge an Bildern auch etwas ins schwitzen.

Die Lösung? Quick Look!

Quick Look gibt es seit Mac OS X Leopard und stellt nicht nur Bilder sondern auch andere Dateiformate in einem Vorschaufenster dar, wenn man im Finder eine Datei selektiert und dann die Leertaste drückt. Es öffnet sich dann ein Fenster, in dem die Datei (in meinem Beispiele eben ein Bild) angezeigt wird.

Das coole ist, dass man mit den Pfeiltasten dann beliebig und sehr flott im Dateisystem, sprich im Finder, navigieren kann und das aktuell angezeigte Objekt im geöffneten Quick Look Fenster angezeigt wird. Zudem skaliert das Fenster je nach Bildgröße automatisch mit, passt das Bild nicht auf den Bildschirm, wird es schnell und sauber kleiner dargestellt.

Wirklich eine perfekte Lösung, wenn es einem darum geht, einfach nur Bilder anschauen zu wollen, ohne Schnick-Schnack drum rum. Und hej, es ist sogar kostenlos! 🙂

Hier wird Quick Look sehr schön erklärt: QuickLook bei Gravis

 

 

Der Sinn von Composings

Making-Of - Vorher Nacher Bildbearbeitunga

PSE_PSE_20121228__MAL1593_by-MagistusFoto

Ich bin vor kurzem gefragt worden, warum ich denn dazu übergegangen bin, nur noch extreme Bearbeitungen zu machen? Gemeint waren hier Composing-Bilder wie z.B. Dark Seduction. Eine gerechtfertigte Frage, auch wenn sie nicht ganz einfach zu beantworten ist. Ein paar Gedanken dazu habe ich mir dennoch gemacht.

Bei der Bildbearbeitung geht es mir so, wie vielen anderen auch. Am Anfang der Fotografie habe ich die Bearbeitung nur als notwendiges Übel angesehen und kann mich mit Photoshop so gut wie überhaupt nicht aus. Mit zunehmender Arbeit und Interesse an der People-Photography habe ich mir dann Schritt für Schritt weitere Kenntnisse angeeignet.

Schon immer habe ich Bilder eher entsättigt, im Extremfall soweit wie z.B. bei Jeans & Chair, mit Composings habe ich allerdings erst sehr spät angefangen. Nicht, weil  mir das nicht gefallen hätte, sondern aus dem einfachen Grund, weil ich es nicht so gut hätte machen können, dass ich damit zufrieden gewesen wäre.

Jetzt habe ich für mich persönlich das Gefühl, dass mir meine Arbeiten gefallen und „sie sich sehen lassen können“, etwas zu können, sollte aber nicht gleich bedeutend damit sein, es auch tun zu müssen.

Damit möchte ich sagen, dass eine Bildbearbeitung auch in der Tat sehr schnell zu viel sein kann. Wo da jeder seine Grenze zieht, ist bei freien Arbeiten natürlich jedem selbst überlassen.

Für mich bedeutet eine Bildbearbeitung immer ein gewisses Maß an Beauty-Retouche, etwas entsättigen (natürliche Bilder wie Simply Natural gibt es bei mir nur sehr selten) und ein wenig an den Kontrasten schrauben. Mehr hängt vom Bild und Thema ab.

Composings wende ich dann an, wenn ich damit den Charakter und die „Aussage“ eines Bildes positiv beeinflussen bzw. unterstreichen kann. Wie im Beispiel oben, finde ich es super spannend, mit einem passenden und coolen Hintergrund das Bild noch ein Stück weiter zu pushen bzw. die Stimmung, in dem Fall das morbid-romantische Vampir-Thema, noch zu unterstreichen und überhaupt erst so richtig zu erzeugen.

Ich weiß in der Regel genau wie ein Bild in einer Gesamt-Gestaltung aussehen soll und wie eine Pose, passend zu einem Hintergrund, stehen muss und von wo das Licht kommen soll, um ein Gesamt-Composing überhaupt zu ermöglichen. Nicht selten habe ich dabei ein Bild im Sinn, was sich in der Realität, egal ob im Studio oder onLocation, nur sehr schwer verwirklichen lassen würde. Mit der Bildbearbeitung stehen dann aber diese Welten offen, der Fantasy sind maximal die Grenzen der eigenen Fähigkeiten gesetzt. Und es macht unheimlich Spaß, diese Grenzen weiter auszureizen.

Denn ohne Bildbearbeitung wäre ein Bild wie unsere Homage an Sucker Punch nie möglich gewesen:

Fighting Baby - Composing in reminiscence to the Sucker Punch movie inspired by one of the movie posters with baby girl posing in her school uniform with a samurai sword and a gun with a temple in the background - Artwork © by Magistus - Background © Mikhail Markovskiy (temple) & dragonxxl (Mech) - Fotolia.com
Fighting Baby – Sucker Punch Composing – Artwork © by Magistus – Background © Mikhail Markovskiy (temple) & dragonxxl (Mech) – Fotolia.com

DeviantArt

Screenshot - Magistus bei DeviantArt

Screenshot - Magistus bei DeviantArtJa, ich bin lernfähig, zumindest manchmal! 🙂 Diesmal bezieht sich mein Lernerfolg auf DeviantArt.com – der wohl bekanntesten Digital Art Community im Web – und von mir bisher weitestgehend ignoriert.

Wie schon im Artikel Quellen für Composings geschrieben, habe ich mich bisher bei DeviantArt nicht so richtig wohl gefühlt. Zwischenzeitlich musste ich aber feststellen, dass bei DA ausgesprochen coole Werke gezeigt werden und, besonders cool, mit der Community sehr häufig auch noch zur Weiterverwendung geteilt werden. Dabei ist es allerdings sehr wichtig, die Bedingungen für die Verwendung der fremden Werke sehr genau durchzulesen, möchte man diese beispielsweise für eigene Composings verwenden.

Vergleicht man aber die oftmals horrenden Preise klassischer Stock-Agenturen mit dem oftmals wirklich grandiosen Material auf DA muss man sagen, HUT AB!

Häufig wird lediglich erwartet, dass man den Urheber der Stock-Bilder nennt, manchmal auch in den Credits verlinkt oder zumindest erwähnt. In aller Regel dürfen die Bilder allerdings nicht kommerziell verwendet werden. Im Vordergrund steht aber fast immer das Fair-Use-Prinzip.

Beim Bild Dark Seduction beispielsweise, wurde von der Anbieterin des Hintergrundbildes gewünscht, dass man unter dem jeweiligen Bild den Link zum eigenen Werk schreibt, in dem man das Stock-Photo verwendet hat. Wo möglich verweise ich dann auch noch in den Credits oder im Text auf die tolle Arbeit. Schließlich kann man nur Dankbar sein, für so tolle Unterstützung.

Also, wer sich ein wenig Zeit nimmt, der findet bei Deviant wirklich ein starke Digital Art Community mit vielen Anregungen und Material für eigene Arbeiten. Schaut doch einfach mal rein! Oder ist einer von Euch vielleicht schon bei DA??

Short-Tipp: Werkzeugvorgabe in Photoshop

Werkzeugvorgabe in Photoshop

Heute mal ein kurzer Tipp zu Photoshop. Na ja, für viele von Euch vielleicht schon ein alter Hut. Für einen Self-Made-Photoshopper wie mich war es aber eine echte Vereinfachung, als ich auf diese Funktion, die Werkzeugvorgabe, gestoßen bin.

Gerade wenn man sehr viele verschiedene Pinsel hat, wird es schnell unübersichtlich, wenn nicht sogar sehr nervig, den richtigen Pinsel zu finden. Wenn man dann noch eigene Pinsel erstellt, wird es wild.

Über die Werkzeugvorgabe, immer, je Werkzeug links oben zu finden (erster Pfeil) kann man das in diesem Moment ausgewählte Werkzeug (über das Zahnrad – Werkzeugvorgabe erstellen…) mit allen aktuellen Einstellungen, auf Wunsch auch mit der ausgewählten Farbe, in einer eigenen Favoritenliste speichern.

So kann man sich eine Liste der regelmäßig genutzten Brushes etc. erstellen, ohne ewig suchen zu müssen.

Das wars auch schon… 🙂

 

 

Adobe Creative Cloud

Adobe Creative Cloud - Programme

Adobe Creative Cloud - ProgrammeIch hab mich jetzt ziemlich lange an meine Adobe Photoshop CS4 Version gehalten und war damit auch ganz zufrieden. Allerdings hatte ich zunehmend, bei größer werdenden Composings, das Problem der Geschwindigkeit. Ich habe in meinem Mac 16 GB RAM, sehr schön, aber eben nicht wirklich sehr hilfreich bei Verwendung eines 32bit-Programms.

Zudem ist es immer schwerer Informationen bzw. Tutorials für bestimmte Herausforderungen der Bildbearbeitung zu bekommen, die auch noch mit CS4 funktionieren.

Kurz und gut, ich habe mir schon länger den Kopf zerbrochen, mir CS6 anzuschafen. Nun ist es ja kein Geheimnis, dass die Version, gerade für ein Privatanwender wie mich, der mit der Arbeit kein Geld verdient, nicht gerade eine günstige Lösung ist.

Ich bin dann, durch verschiedene Artikel u. Berichte auf die von Adobe angebotene Creative Cloud gestoßen. Zu erst dachte ich, dass damit ein Online-Tool gemeint ist, sprich Bildbearbeitung online mit den entsprechend geringen und eingeschränkten Funktionen. Tatsächlich aber handelt es sich bei der Creative Cloud um eine Möglichkeit von Adobe die komplette Creative Suite oder auch nur bestimmte Programm zu mieten.

Hier werden verschiedenste Optionen angeboten, ich habe mich letzt endlich für die reine Photoshop-Version entschieden und bin begeistert wie gut der gesamte Registrierungsprozess, Download etc. funktioniert hat.

Und komplett umgehauen bin ich von der super starken Geschwindigkeitsverbesserung von CS6. Hammer die schnelleren Ladezeit, großartig die Performance der verschiedenen Tools u. Filter. Ich bin wirklich begeistert. Bis jetzt bereue ich die monatliche Investition nicht. Und wenn doch, ich kann monatlich kündigen.

So, wollte ich Euch einfach mal wissen lassen. Vielleicht ist die Creative Cloud ja auch ne Option für Euch!

Quellen für Composings

Composing-Header - Screenshots

Composing-Header - Screenshots

Wer meinen Blog verfolgt, hat ja bereits festgestellt, dass ich zunehmend Spaß an Composings finde. Sprich Bilder aus Shootings mit passenden, spannenden Hintergründen, zusätzlichen Gegenständen, Effekten u. auch Schriften zu versehen. Durch Composings hat man unglaubliche Möglichkeiten, sich kreativ am Computer mit Bilder zu beschäftigen und eigene Artworks zu kreieren.

Dabei bleibt es dann nicht aus, dass man für bestimmte Themen oder Szenen auch passende Hintergründe, Brushes oder Schriftarten benötigt, möchte oder kann man nicht auf eigenes Material oder Photoshop-Hausmittel zurück greifen. Im Laufe der zeit, durch Google-Suchen und Freunde fragen, haben sich für mich im Moment ein paar gute Quellen heraus kristallisiert, bei denen die Lizenzbedingungen, sprich das Recht zur Nutzung, einigermaßen klar sind.

CG Textures: Habe ich hier schon mal vorgestellt und ist noch immer eine sehr wichtige Quelle um interessante Background für meine Bilder zu finden. Die Bilder dort sind in guter Auflösung kostenlos oder für einen kleinen Beitrag zu haben. Einziges Problem ist, dass die Bilder alle immer sehr frontal und aus Normalperspektive aufgenommen sind. Für Texturen natürlich korrekt, für manches Composing aber zu langweilig oder nur als Teilelement zu Verwenden. Trotzdem, immer ein Blick und eine Suche wert!

Fotolia: Wer etwas Geld aufwänden möchte, sollte bei Fotolia vorbei schauen. Fotolia ist eine klassische Stockagentur mit unzähligen Bilder aus allen möglichen Bereichen, zu allen möglichen Themen. Aber, klar, die Bilder kosten was, sind aber im Vergleich zu man anderem Stock-Portal relativ günstig. Man muss sich ein Punkte-Kontingent kaufen und kann von diesem dann die Bilder bezahlen. Einige interessante Bilder konnte ich hier, gerade in den neueren Bildern nur hier finden. Der Vorteil ist hier zudem, dass die Nutzungsrechte ganz klar geregelt sind.

FBrushes: Möchte man seine Bilder noch mit verschiedenen Brushes, Patterns u. Texturen aufpeppen, sollte man unbedingt noch bei FBrushes vorbei schauen. Wahnsinn, was es da kostenlos für Photoshop gibt. Immer wieder was neues, auch zu aktuellen Jahreszeiten und Ereignissen. Ich habe da noch nicht viel genutzt, nichts desto trotz ne coole Resource.

dafont: Super Seite mit einer super coolen Sammlung an Schriftarten zum Download. Viele Schriften sind kostenlos, man sollte sich aber über die dort angegebenen Links genau informieren, wie man die Schriften verwenden darf. Dann findet man dort aber wirklich super geniale und ausgefallene Texturen, sortiert nach Themen. Super coole Sammlung!

So, das waren meine Ressourcen! Und Google? Hm, ja, naja, also natürlich suche ich auch bei Google nach bestimmten Bildern. In aller Regel aber nur, um mir Anregungen zu holen. Nur weil Bilder auf Google zu finden sind, darf man diese noch lange nicht selbst verwenden. Deshalb ist hier Vorsicht angesagt!

Manche werden noch DeviantART anführen. Ja, stimmt, kann sein, dass man da coole Bilder und Material findet. Ich komme mit der Site aber nach wie vor nicht wirklich klar. Zudem sind oftmals die Nutzungsrechte sehr schwammig angegeben oder es wird ein Backlink verlangt, was bei eigenen Bildern, die man in versch. Portale laden möchte, oftmals nicht so einfach zu bewerkstelligen ist. Ich bin dort auf jeden Fall noch nicht zufriedenstellend fündig geworden.

Habt Ihr noch coole Quellen? Dann würde ich mich über Tipps sehr freuen!