Sunlight Tracker – iPhone App f. Outdoor-Fotografen

Ich bin vor einiger Zeit in einem anderen Foto-Blog über eine coole iPhone-App für Outdoor-Fotografen gestolpert. Leider hatte ich versäumt, mir den Blog-Beitrag zu speichern, noch habe ich mir den Namen der App gemerkt. Es ging dabei um eine App, die den Sonnenstand an einem beliebigen Standort zu einem frei bestimmbaren Zeitpunkt anzeigen konnte und noch einige mehr.

Endlich und nach langer Suche bin ich auf die App gestoßen (den Blog-Beitrag kenne ich leider noch immer nicht, sorry dafür) und habe sie mir gleich mal runter geladen.

Es handelt sich dabei um die 1,59 EUR teure App Sunlight Tracker, die ich jetzt auch kurz vorstellen möchte.

Sunlight Tracker stellt den aktuellen Stand der Sonne, aber auch die Richtung, an der die Sonne aufgegangen ist und untergehen wird in einer Google-Map dar. Schön dabei ist, dass ich über einen Schieberegler einstellen kann, welche Uhrzeit an welchem Tag angezeigt werden soll.

Das ganze eingeblendet in eine Google Map mit dem gewünschten Shooting-Standort, macht die Lichtplanung für ein Outdoor-Shooting wirklich um einiges leichter.

So kann man sehr praktisch die beste Uhrzeit für das Shooting planen, ebenso wie die sinnvollsten Shooting-Richtungen oder Locations am Ort des Geschehens. Sprich, wie werden die Schatten sein, wann hat das Model die Sonne im Rücken etc.

Neben der praktischen Kartendarstellung bekommt man den Sonnenstand auch noch in Diagramm-Form dargestellt, über die man sehr schön sehen kann, wie hoch die Sonne zu einem bestimmten Zeitpunkt stehen wird. Sehr praktisch, wenn man planen möchte, ob bestimmte Objekte an der Shooting-Location zu sehr Schatten werfen werden oder nicht.

Ich finde die App Sunlight Tracker wirklich klasse und finde, dass sich die 1,59 alle mal gelohnt haben.

Video-Tutorial: Kamera-Profile in Lightroom

Als ich vor über Jahren das erste mal meine RAW-Bilder der Nikon D70s in Lightroom importiert hatte, gab es einen Effekt, der mich bis gestern verfolgt und geärgert hatte.

Kurz nach dem Import wurden meine Bilder nämlich so am Monitor dargestellt, wie ich sie am Monitor meiner Kamera gesehen hatte, aber dann, nach dem Lightroom das RAW quasi selbst entwickelt und nicht mehr auf das eingebettete Bild zurück griff, wurde das Bild etwas flauer, Hauttöne passten nicht mehr so richtig und ich war erst mal unzufrieden.

Natürlich habe ich durch entsprechende Vorgaben und spielen an den verschiedensten und in Lightroom ja reichlich vorhandenen Reglern meine Einstellung gefunden. Geblieben ist aber dieser nervige effekt, direkt nach dem Import.

Da ich sehr lange mit Lighroom 1.x gearbeitet habe, bin ich leider erst jetzt, vor zwei Wochen, auf die neuen, zusätzlichen Kamera-Profile gestoßen, die es im Entwicklungs-Modus unter Kamerakalibrierung zu finden sind. Und voila, mit dem Profil „Camera D2X Mode 1“ bin ich sehr zufrieden und habe diese Einstellung jetzt direkt für den Import von NEFs eingestellt.

Wie, wo und was man da einstellen kann, findet Ihr in meinem aller ersten HD-YouTube-Video-Tutorial:

Ich hoffe, Ihr konntet mir folgen und was mit dem Video anfangen, auch wenn es leider etwas von der Auflösung hinkt!


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Die Sache mit dem Stil – braucht man das?

Protective Nude - © by Magistus

Treibt man sich ne Zeit in der Foto-Szene rum, hört man immer wieder von einem coolen Stil oder „Hej, das ist ja voll im Stil von …“. Ich selbst begeistere mich auch oft für einen bestimmten Stil, lobe einen Stil oder finde einen anderen langweilig.

Was aber ist ein Stil? Für  mich ist ein Foto-Stil eine bestimmte Art das Licht zu setzten/verwenden, bestimmte Perspektiven zu nutzen, besondere Accessoires zu verwenden und nicht zuletzt wie die Bilder bearbeitet und präsentiert werden. Dieses Gesamtpaket macht für mich einen Stil aus, egal ob ein guter oder schlechter.

Soweit so gut, jetzt frage ich mich aber immer wieder, muss man sowas haben? Benötige ich meinen eigenenStil? Und wenn ja, muss ich besonders darauf hin arbeiten oder ergibt sich das von selbst?

Ich kann diese Fragen nicht allgemein gültig beantworten, ich für mich habe aber entschieden, dass ich nicht gezielt auf einen Stil hinarbeite und mich auch nicht festlegen möchte. Ich bin, vielleicht noch, zu neugierig, um mein fotografisches Schaffen einer bestimmten Art des fotografierens und bearbeitens zu unterwerfen.

Das mag wenig professionell sein, aber was soll’s, ich mache das ja auch zum Spaß.

Nichts desto trotz, in der Zwischenzeit hat sich bei mir, wirklich unbewusst und einfach nur, weil es mir im Moment gefällt, eine gewisse Art der High-Key-Fotografie entwickelt, die vor kurzem jemand als Stil bezeichnet hat. Von dieser Bezeichnung war ich dann doch so überrascht, dass es mich zu diesem Artikel bewogen hat.

Hier mal ein Beispiel meines aktuellen „Stils“:

Karo Fashion - © by Magistus
Karo Fashion - © by Magistus

Bleibt es dabei? Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung. Es gefällt mir derzeit sehr gut, aber es kann sein, dass ich demnächst wieder auf eine andere Bearbeitung umschwenke. Man wird sehen!

Eine Auswahl des gleichen „Magistus-Stils“ als Slideshow:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wie ist das bei Euch? Habt Ihr einen bestimmten Stil und wenn ja, wie fest haltet Ihr Euch daran?

[CG Textures] – Die Quelle für kostenlose Texturen

Blody Shot - © by Magistus

Ich habe ja schon darüber berichtet, dass ich mich mehr und mehr mit der Bildbearbeitung beschäftige. Da bleibt es dann natürlich nicht aus, dass man auf die Suche nach coolen Texturen für die eigenen Bilder gehen muss.

Das ist dann auch gar nicht so einfach, schließlich muss man sich zum einen sicher sein können, dass man mit der Verwendung nicht die Rechte Dritter verletzt, zum anderen sollten die Texturen doch in einer gewissen Mindestauflösung zur Verfügung stehen. Außerdem kommt bei mir noch hinzu, dass die Texturen möglichst kostenlos sein sollten, da ich mit der Fotografie kein Geld verdiene und deshalb nicht noch mehr investieren möchte als jetzt schon nötig.

Bei meiner Suche bin dann auch auf eine ganz ausgezeichnete Quelle gestoßen, die nicht nur eine gigantische Auswahl an sehr nützlichen Texturen bietet, sondern diese auch zur kostenlosen Verwendung anbietet:

[CG Textures]

Ich selbst habe bei CG Textures schon viel interessante Sachen gefunden und möchte mich mit diesem Post nicht zu letzt auch bei den Machern von CG Textures für diesen tollen Service bedanken.

Hier einige Arbeiten mit Texturen:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Was sind Eure Quellen für coole Texturen??

Ich als Bildbearbeiter, wer hät’s gedacht…

Hot-Angel (Vorher-Nachher) -- © by Magistus

Eigentlich hat mich die Bildbearbeitung nach einem Shooting immer tierisch genervt. Ich wollte fotografieren und die Bildbearbeitung war ein notwendiges Übel.

Mit zunehmender Arbeit an meinen Bilder, mehr Übung, Erfahrung und nach viel Experimentieren muss ich in der Zwischenzeit aber sagen, dass mir die Bildbearbeitung mehr und mehr Spaß macht. Ich finde es sehr faszinierend, wie man einem Bild den letzten Drive oder auch eine ganz andere Stimmung verpassen kann.

Konsequenz ist nun, dass ich mehr und mehr mit den Bilder mache und noch schwerer hinterher komme, was die Bearbeitung angeht. Fotografieren macht mir aber nach wie vor super extrem viel Spaß, so dass sich immer mehr Bilder aufstauen. Aber o.k., da muss ich wohl durch.

Eine weitere Konsequenz war, dass ich mir in der MK jetzt auch eine Bildbearbeiter-Sedcard habe freischalten lassen. Etwas vermessen, vergleicht man meine Versuch mit so manchem Bildbearbeitungs-Künstler in der MK. Aber jeder fängt ja mal klein an. 🙂

Hier mal ein Beispiel meiner Bearbeitungen:

Hot-Angel (Vorher-Nachher) -- © by Magistus
Hot-Angel (Vorher-Nachher) -- © by Magistus

Noch ne kritisch Anmerkung zum Abschluss: Ich finde es interessant zu beobachten, dass fotografisch perfekte aber wenig bearbeitete Bild gegenüber stark bearbeiteten Bildern in Foren oftmals komplett untergehen. Ob das erstrebenswert ist? Keine Ahnung, wohl ist mir dabei aber nicht!

DVD-Tipp: Fotografie-Worshop-DVD von PSD-Tutorials

DVD-Shot PSD

Was Schulungs-DVDs oder Bücher über Fotografie und Bildbearbeitung angeht, bin ich ein ziemlicher Muffel. Ich gehe meistens den wohl etwas komplizierteren Weg des Try & Errors.

Aber, als Online-Junky, holt man sich immerhin ein paar Tipps in verschiedenen Foren und Communities. Klar, dass mich hier PDS-Tutorials.de (PSD) von Anfang an sehr begeistert hat. Kein Wunder bei der Menge und Qualität der dort verfügbaren Hilfen, Tutorials und Tipps.

Natürlich lade ich mir dann so manches nützliche Tutorial auch mal runter um es genauer zu studieren oder für „Später“ aufzuheben. Oftmals mit dem Effekt, dass ich eine Woche später wieder nach dem gleichen Thema suche, weil das runter geladene Tutorial irgend wo liegt, nur nicht da, wo ich es gerade suche.

Da passt es dann perfekt, wenn man erfährt, dass es eine gigantische Sammlung vieler nützlicher Tutorials und Videos rund um die Fotografie von eben dieser Quelle gibt, die „Fotografie-Workshop-DVD“ von PSD.

Die DVD kann man sich im PSD-Tutorial.de Shop für 34,95 EUR zzgl. Versand bestellen. Alternativ gibt es die Daten auch als Download zu einem ermäßigten Preis.

Vorgestern ist dann die DVD bei mir im Briefkasten gelandet und natürlich habe ich sie direkt ausprobiert.

Entgegen meinen Befürchtungen gibt sich das Menü der DVD ohne nervige Flash-Animationen oder Musik-Gedöns. Die einfach und übersichtlich gestaltete Web-Oberfläche bietet direkten Zugriff auf das, was man von der DVD erwartet, auf die Tutorials.

Und davon sind auf der Scheibe wirklich eine Masse. Insgesamt 170 Tutorials und 9 Stunden Video-Training bieten Tipps und Hilfestellung für so ziemlich jeden Bereich der Fotografie. Alles auch als PDF auf der Platte zu speichern oder eben direkt im Browser zu nutzen.

Das die Tutorials nicht nur Masse sind sondern auch Klasse haben, dafür bürgen die namhaften Autoren aus den verschiedenen fotografischen Fachbereichen.

Für mich als People-Fotograf von besonderem Interesse waren und sind die Informationen von Jens Brüggemann, der eine Masse an praktischen Tipps zur Akt- und Erotikfotografie beigesteuert hat. Auch der Portrait-Bereich ist absolut lesenswert und von Felix Rachor sehr gut betreut.

Selbst die Bereiche, in denen ich mich nicht bewege, wie z.B. Astro- u. Himmelsfotografie, sind sehr faszinierend und auf jeden Fall mehr als einen Blick wert.

Oh, und die Videos habe ich ja noch überhaupt nicht erwähnt. Leider fehlte mir hier ein wenig das Material zur Studio-Fotografie mit Menschen/Modellen, also zur People-Fotografie. Dennoch bieten viele der Videos interessantes Material zum Nachmachen und selber ausprobieren, wie z.B. Lightpainting oder der Produktfotografie.

Mich hat die Fotografie-Workshop-DVD wirklich überzeugt! Ein wunderbares Archiv an Informationen auf die ich sicherlich noch lange zurück greifen werde.

Dream Team: TrueCrypt und Dropbox

Als Dropbox-Nutzer der ersten Stunde freue mich immer über neue Einsatzmöglichkeiten der Online-Sharing/Hosting-Lösung.

Auf eine solche Möglichkeit wurde ich durch einen Artikel von „OS X Freeware“ aufmerksam gemacht, der auf Carsten’s Versuch hinweißt, die bekannte Verschlüsselungslösung TrueCrypt mit Dropbox zu kombinieren. Wie Carsten beschreibt, funktioniert das tadellos und ich kann das ebenfalls nur bestätigen.

Die OpenSource-Software TrueCrypt steht sowohl für Windows als auch Mac OS X zur Verfügung und verschlüsselt sowohl komplette Medien, z.B. USB-Sticks, legt aber auch spezielle, verschlüsselte Container-Files an. Eben diese Container-Files kann man mit Dropbox wunderbar synchronisieren und somit auch vertrauliche Daten über den Sync-Service auf allen Rechnern zur Verfügung stellen. Ein paar Dinge sind zu beachten, diese beschreibt Carsten in seinem Blog Stadt-Bremerhaven.de sehr gut.

Für Dropbox kann man sich hier registrieren: www.getdropbox.com

TrueCrypt steht hier kostenlose zur Verfügung: www.truecrypt.org

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Picasa for Mac: Endlich ein guter Picture-Viewer für den Mac!

Es gibt nicht viel, oder eigentlich nichts, was ich seit meinem Umstieg Windows auf Mac OS X vermisse, bis auf eines, einen guten und schnellen Picture-Viewer/Katalog.

Klar, für meine eigenen Bilder, zur Entwicklung, Sortierung und Vorverarbeitung nutze ich Adobes Lightroom und bin damit auch sehr zufrieden. Aber um einfach mal kurz über seine Sammlung an Beispiel oder Fremdbilder zu „surfen“ bzw. auch mal kurz seine eigenen Bilder zu überfliegen ist Lightroom zu schwerfällig und aufwändig.

Auf dem PC habe ich immer ACDSee genutzt, zum Schluss in der Pro-Variante und war sehr begeistert. Leider habe ich bis heute dafür keinen Ersatz gefunden. Das beim Mac mitgelieferte iPhoto ist ein krampf, mit dem Zwang die Bilder in die Programm eigene Datenbank importieren zu müssen. Zudem ist es auch noch in der Anzahl Bilder viel zu sehr beschränkt.

Natürlich gibt es auch noch eine vielzahl anderer Progrämmchen. Die meisten haben aber immer wieder ein wichtiges Manko, angefangen bei Instabilitäten, über eine langsame Bilderverarbeitung bis hin zu so simplen Dinge wie Sortierung der Bilder nicht nur nach Name sonder eben auch mal nach Datum oder Größe.

Wie es scheint, habe ich jetzt aber was gefunden, mit dem ich wohl werde leben können. Und wer hat’s erfunden hinzugekauft? Google! Der Suchmaschinenbetreiber hat das für Windows schon ewig verfügbare Picasa jetzt auch für Mac OS X ab 10.4.9 zur Verfügung gestellt, und das natürlich kostenlos!

Picasa-Screenshot
Picasa-Screenshot

Picasa bietet die für mich, als Neben-Tool zu Lightroom, genau die Flexibilität und Einfachheit, die ich immer gesucht habe. Google-üblich, durchsucht Picasa nach der Installation erst mal bestimmte Verzeichnis oder auch den ganzen Rechner nach Bildern. Das geht an sich recht flott aber auch Rechenintensiv von statten, kann auch Wunsch aber auch eingeschränkt werden.

Hat Picasa dann den Scan durchgeführt ist es schnell und einfach zu bedienen, zeigt auch große Bilder schnell und in guter Qualität an und bietet die von mir oben gewünschten Optionen.

Ich bin begeistert und bin gespannt, was Google zukünftig noch alles mit Picasa vor hat.

Die aktuelle Version für den Mac kann man sich hier (als Beta) herunter laden.

Eine Auführliche Beschreibung zu Picasa for Mac gibt es bei OS X Freeware.

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Drei iPhone Apps für den Handelsreisenden

Die Nutzung des iPhones ist mir in der Zwischenzeit so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich hier doch mal kurz zusammen stellen möchte, welche drei nützlichen Applikationen ich regelmäßig auf meinen Geschäftsreisen verwende:

ZugInfo: Mit ZugInfo hat man direkten Zugriff auf Bahn.de, das Online-Portal der Deutschen Bahn. Natürlich kann man auch mit dem Safari direkt auf die Mobile-Version von Bahn.de zugreifen, mit ZugInfo geht das aber weit aus komfortabler und übersichtlicher. Zwar kann man dort nicht direkt Fahrkarten Buchen, der Rest klappt aber um so besser. DOWNLOAD

Fahrplan: Noch eine Applikation für den Nutzer öffentlicher Verkehrsnutzer, jetzt des ÖPNV. Mit Fahrplan kann man bundesweit so ziemlich jede Haltestelle angeben und sich den aktuellen Fahrplan anzeigen lassen. DOWNLOAD

Digital Clock: Leider ist es in den Hotels in denen ich normalerweise nächtige nicht üblich, seinem Gast einen einigermaßen gut ablesbaren Wecker nebst Uhr zur Verfügung zu stellen. Wecker ist ja kein Problem, kann ja jedes Handy (auch das iPhone). Mit Digital Clock hat man jetzt aber auch noch eine Digitaluhr in voller iPhone-Größe. Nur sollte man das iPhone ans Stromnetz anschießen, schließlich bleibt das iPhone die ganze Nacht an. DOWNLOAD

Habt ihr noch mehr interessante Apps die für den iPhone-Reisenden von Nutzen sind? Dann lasst mal hören ….

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Wie viel Beauty Retouche darf sein?

Eben bin ich über einen Artikel in Spiegel Online gestolpert, in dem über die Verärgerung von Schauspielerin Kate Winslet im Zusammenhang mit angeblichen Bildmanipulationen berichtet wird.

Die 33-jährige Engländerin hat sich für eine Titel-Story der amerikanische Vanity Fair sehr geschmackvoll aber auch sehr freizügig ablichten lassen.

Soweit so gut, nun sei Frau Winslet allerdings als Moppelchen bekannt, wie die englische Boulevard-Presse behauptet und prangert deshalb die elektronische Schönheitskorrekturen an, die laut „Experten“ für die tolle Figur Winslets auf den erotischen Bildern verantwortlich sein sollen. In der Tat ist auf den Bildern eine in großen Teilen nackte, nur mit High Heals und Fell bedeckte und in augenscheinlich sehr guter Form befindliche Kate Winselt zu sehen.

Winslet selbst hat sich bitter im People-Magazin über die Unterstellungen beschwert. Sie sei im Moment einfach in ausgezeichneter Verfassung und sei nur die Haut-Tonung, wie bei Glamour-Fotos üblich, retouschiert worden.

Warum nun dieser Klatsch-Beitrag auf Magistus.de?

Nicht nur einmal wurde ich selbst von Leuten angesprochen, wie weit ich bei der Beauty Retouche meiner People-Fotos selbst gehen würde. Jetzt bin ich nicht gerade eben der Photoshop-Virtuose, trotzdem halte ich diese Fragen für durch aus gerechtfertigt. Ich selbst bin manchmal hin und her gerissen, ob ein Muttermal oder eine kleine Narbe retouchiert gehört oder nicht.

Natürlich handelt es sich bei gestellten People-Aufnahmen, egal ob Portrait, Fashion oder Akt, nicht um dokumentarische Werke deren Zweck es ist, ein bestimmtes Ereignis unverfälscht fest zu halten. Dennoch bleibt die Frage, in wie weit man mit einer mehr oder wenig starken Retouche die Natürlichkeit oder den Charakter einer Aufnahme bzw. die Ausstrahlung des abgebildeten Models bewusst oder unbewusst verfälscht.

Für mich ist eine Retouche soweit in Ordnung, so lange es sich dabei um elektronische Visagisten-Arbeit handelt und die Veränderungen nicht die Persönlichkeit des Models verändern. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Betrachter Veränderungen auf Grund der elektronischen Manipulation selbst erkennen kann.

Darüber hinaus gehende Retouchen betrachte ich dann schon nicht mehr als Retouche sondern als eigenständiges künstlerisches Werk, bei dem ein Veränderung des Gesamteindrucks bewusst herbeigeführt wird.

Dennoch ist es immer eine Gratwanderung, die sicherlich von jedem Fotografen und Bildbearbeiter anders gesehen wird.

Das führt mich zur Frage an Euch: Wie viel Retouche ist für Euch bei People-Aufnahmen erlaubt?

Und hier noch ein Beitrag auf YouTube zum Thema:

Firmware-Update für die Nikon D300 (Version 1.10)

Seit heute ist eine neue Firmware (Version 1.10) für die Nikon D300 DSLR verfügbar. Die Liste der Neuerungen ist lang, insbesondere aber die Verbesserungen beim automatischen Weißabgleich, die Minimum-Shutter-Speed-Settings bei der Auto-ISO Funktion und nicht zu letzt eine verbesserte Präzision im Autofocus lassen das Update sehr interessant erscheinen.

Die komplette Übersicht aller Neuerungen inkl. dem Link zum Update findet man hier:

Mac: D300 Firmware Update 1.10 Macintosh

Windows: D300 Firmware Update 1.10 Windows

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iPhone – Version 2.1 kommt am Freitag raus

Wie es heißt, soll am Freitag die Version 2.1 des iPhone-OS zur Verfügung stehen. Apple verspricht sich von dem Update eine verbesserte Akku-Laufzeit, eine verbesserte Stabilität und eine Reihe von Bug-Fixes.

Über die Details der neuen Version schweigt sich Apple aber wie üblich aus. Will man mehr wissen, ist man auf die Apple-Gemeinde angewiesen, die sicherlich in kürzester Zeit sämtliche Neuerungen aus dem ca. 230 MB großen Update heraus kitzeln wird.

Für mich wäre alleine schon eine verbesserte Akku-Laufzeit ein Hammer, für den sich ein Update auf jeden Fall lohnen würde.

Quelle: MacNews.de

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